Opel-Fans aufgepasst! Hier kommen die ersten getunten Astra. Steinmetz und Irmscher haben den Neuling bereits jetzt in den Fingern gehabt – und ordentlich dran geschraubt!
Auf ein Plus an Power müssen wir noch warten – oder selbst Hand anlegen. Aber die beiden Opel-Tuner haben schon jetzt komplette Optik-Pakete, Leichtmetall-Felgen und Sportfahrwerke im Angebot.
Der Irmscher fällt auf wie ein bunter Hund. Mit dem nüchternen Auftritt im Serientrimm hat das hier wenig zu tun. Beim Steinmetz geht’s noch heftiger zur Sache. Besonders der große Heckflügel macht mächtig Eindruck.
Optik ist wie immer reine Geschmackssache. Die Astra sind nicht mega-extrem, klar. Aber wer will schon eine Zicke wie Naomi Campbell heiraten? Die Teile im Einzel-nen: Der Frontspoiler beim Irmscher kostet samt Kühlergrill 380 Euro. Die vier Felgen könnt ihr für 1.400 mitnehmen. Dach und Heckspoiler schlagen mit etwa 500 Euro zu Buche. 30 Millimeter tiefer? Macht 280 Euro. m Innenraum gibt’s Alupedale und Rindsleder satt für 1.500 Euro.
Beim Steinmetz Astra dreht sich alles um das große Flügelwerk. Der Dachspoiler ist aber auch richtig gut gelungen.
Der Felgensatz kostet 1.300 Euro. Sportfahrwerk samt 30 Millimeter Tieferlegung noch mal 650 Euro. Für die Aggressive Front müsst ihr noch mal 600 Euro locker machen. Im Innenraum wie gehabt, ein bisschen Alu hier und da, der Rest bleibt Serie. Und das gibt’s nur direkt bei Opel. Die Kette von Kameramann Norbert.
Jetzt wird’s heiß. Es geht um Fahrdynamik. Zuerst ist der Steinmetz dran.
Der Endschalldämpfer sieht gut aus, bringt aber keinen Sound. Egal. Schon in der Serie pfeift der Astra gut um die Ecken. Das Fahrwerk sorgt für mehr Kurvenspeed und weniger Seitenneigung. Das bringt Spaß – bis das ESP eingreift. Und leider leider kann man die Elektronik im neuen Astra nicht ausschalten. Trotzdem: Das Teil fühlt sich knackig an und lässt sich präzise steuern.
Der Irmscher untersteuert natürlich auch, wenn man zu schnell in die Kurve geht. Allerdings macht er noch einen Tick mehr Freude, weil er insgesamt noch agiler ist.
Zumindest für Leute, die ab und zu auf die Rennstrecke wollen. Alle anderen kön-nen das hier auf dem nächsten Parkplatz ausprobieren, aber bitte nur wenn er richtig groß ist.