Mittwoch, 03.09.14 Schwarz, Robert, SID

Top 10 : Die teuersten Transfers im Fußball 2014: Drei Superstars neu in den Top-Ten

Auch in diesem Sommer haben die Schwergewichte des Fußballs wieder tief in die Tasche gegriffen. Gleich drei Superstars schafften es in die Liste der zehn teuersten Transfers aller Zeiten. Wertvollster Spieler dieses Mal: Uruguays Skandal-Stürmer Luis Suárez

Top 10: Die teuersten Transfers im Fußball 2014: Drei Superstars neu in den Top-Ten

Auch in diesem Sommer haben die Schwergewichte des Fußballs wieder tief in die Tasche gegriffen. Gleich drei Superstars schafften es in die Liste der zehn teuersten Transfers aller Zeiten. So blätterte der FC Barcelona beispielsweise für den Uruguayischen Nationalspieler Luis Suárez 81 Millionen Euro Ablöse hin. Der Skandalprofi war damit die wertvollste Neuverpflichtung in diesem Jahr.

Die Top Ten der teuersten Fußball-Transfers der Welt:

Platz 10, 64 Millionen Euro, Edinson Cavani: 104 Tore in 128 Spielen für den SSC Neapel - diese beeindruckende Quote sorgte für Interesse bei Paris St. Germain. Der Scheichklub verpflichtete den Uruguayer 2013. Dort bildet Cavani mit dem Schweden Zlatan Ibrahimovic ein kongeniales Sturmduo, das PSG bis ins Champions-League-Viertelfinale führte. Meist aber stand Cavani im Schatten von "Ibrakadabra".

Platz 9, 65 Millionen Euro, Kaká: Kaká zog es im Sommer 2009 zu Real Madrid. Die Madrilenen verpflichteten den Brasilianer und Weltfußballer 2007 vom AC Mailand. Für Kaká ging es seitdem bergab. Mittlerweile spielt der in die Jahre gekommene Star auf Leihbasis wieder in der Heimat beim FC Sao Paulo, ab 2015 dann in der amerikanischen MLS für Orlando City. Für die WM im eigenen Land wurde er nicht nominiert.

Platz 8, 70 Millionen Euro, Zlatan Ibrahimovic: 2009 wechselte Ibrahimovic von Inter Mailand zum FC Barcelona. Die Katalanen überwiesen 50 Millionen Euro, als Zugabe wurde Stürmer Samuel Eto'o transferiert. In Barcelona wurde der schwedische Superstar jedoch nie glücklich und wechselte bereits eine Saison später wieder - zum AC Mailand. Erst bei Paris Saint Germain fand er die Anerkennung und Freiheiten, die ihm seiner Meinung nach zustehen.

Platz 7, 75 Millionen Euro, Angel di Maria: Im WM-Finale musste der Argentinier noch wegen einer Muskelverletzung passen. Jetzt zog es den 26-Jährige für 75 Millionen Euro von Champions-League-Sieger Real Madrid zum englischen Rekordmeister Manchester United. In vier Jahren bei den Königlichen reifte der flinke Flügelspieler zur Weltklasse. In Spanien hat di Maria alles gewonnen. Nun sucht der argentinische Nationalspieler auf der Insel eine neue Herausforderung.

Platz 6, 76 Millionen Euro, Zinedine Zidane: Der dreifache Weltfußballer Zinedine Zidane wechselte 2001 für die damalige Rekordsumme von Juventus Turin zu den Königlichen aus Madrid. Dort ließ er seine Karriere ausklingen, mittlerweile ist er Co-Trainer von Real. Sein größter Erfolg mit den Madrilenen: der Gewinn der Champions League 2002.

Platz 5, 80 Millionen Euro, James Rodriguez: Der WM-Torschützenkönig wechselt für geschätzte 80 Millionen Euro vom AS Monaco zu den Königlichen. Bei der WM führte der 23-Jährige die kolumbianische Nationalmannschaft bis ins Viertelfinale und erhält bei Real Madrid nun die begehrte Nummer zehn. Erst im vergangenen Jahr war Rodriguez für 45 Millionen Euro vom FC Porto nach Frankreich gewechselt. Nun macht der WM-Shootingstar den nächsten Karriereschritt.

Platz 4, 81 Millionen Euro, Luis Suárez: Der Nationalspieler aus Uruguay wechselte 81 Millionen Euro in diesem Sommer vom FC Liverpool nach Barcelona. An der Seite von Lionel Messi und Neymar soll Suárez Barca zurück in die Erfolgsspur schießen. Allerdings ist der englische Torschützenkönig der vergangenen Saison wegen seiner Beißattacke bei der WM gegen den Italiener Giorgio Chiellini noch bis zum 24. Oktober gesperrt.

Platz 3, 86 Millionen Euro, Neymar: Nach einem unendlich lang wirkenden Tauziehen zwischen dem FC Santos und dem FC Barcelona kam es 2013 doch zur Einigung. Brasiliens Jungstar und Supertalent Neymar wechselte zu Barça. Der Brasilianer blieb bei den Katalanen meist hinter den Erwartungen zurück und verpasste mit dem Klub einen Titel. Bei der Heim-WM hingegen trumpfte Neymar groß auf, erzielte vier Tore und führte die Selecao ins WM-Halbfinale.

Platz 2, 91 Millionen Euro, Gareth Bale: Nach wochenlangem Hin und Her verständigten sich Real Madrid und Tottenham Hotspur auf die Ablösesumme von 91 Millionen Euro. Nach 146 Spielen und 43 Toren verließ Englands Fußballer des Jahres 2013 die Spurs und gewann mit Real Madrid auf Anhieb die Champions League. Im Finale erzielte der walisische Superstar in der Verlängerung das vorentscheidende 2:1.

Platz 1, 94 Millionen Euro, Cristiano Ronaldo: Der Portugiese wechselte zusammen mit Kaká im Sommer 2009 zu Real Madrid. Die Galaktischen überwiesen 94 Millionen Euro an Manchester United, um sich die Dienste des Superstars zu sichern. Eine lohnende Investition. Ronaldo brach auch in der vergangenen Saison wieder etliche Rekorde und führte Real zu "La Decima", dem zehnten Champions League-Titel. 2013 wurde er außerdem erneut als Weltfußballer und in diesem Jahr wiederholt als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

  • Robert Schwarz

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