Freitag, 12.09.14 Schwarz, Robert, SID

Stöger schwört 1. FC Köln die Treue: Eine Bindung mit Perspektive - Interview Video

Im Interview mit dem SID gibt Erfolgstrainer Peter Stöger das ultimative Treuebekenntnis an den 1. FC Köln ab - und erklärt, dass er wechselwillige Spieler nicht aufhalten werde.

Stöger schwört 1. FC Köln die Treue: Eine Bindung mit Perspektive - Interview Video

In Köln herrscht Zufriedenheit nach dem erfolgreichen Saisonstart. Am Samstag bittet Paderborn die Rheinländer zum Aufsteiger-Duell. Einen Favoriten gibt es für FC-Trainer Peter Stöger dabei nicht.

Peter Stöger fühlt sich wohl beim FC. Trotz anderer Möglichkeiten hatte sich der Österreicher bewusst für den FC entschieden. Und auch seine nähere Zukunft sieht der 48-Jährige in der Domstadt. Mit ein Grund für das neue Wohlfühlklima in Köln sind unter anderem die starken Eigengewächse Timo Horn und Jonas Hector. Sie gehören längst zum Stamm, das Thema Nationalmannschaft kommt dem Trainer aber noch zu früh. Diskussionen gibt es auch um die Zukunft von Timo Horn. Der U21-Nationaltorwart ist noch bis 2016 an den Verein gebunden. Eine Einigung über eine Vertragsverlängerung mit dem 21-Jährigen steht bislang aber noch aus.

Peter Stöger, Trainer 1. FC Köln im Interview

„Wer Stuttgart auswärts schlägt, kann in Paderborn gewinnen. Aber wer Hamburg auswärts schlägt und gegen Mainz zu Hause nicht verliert, kann auch gegen den 1. FC Köln gewinnen. Ich glaube, dass es komplett offen ist.“„Ich fühle mich als Österreicher hier wahnsinnig gut aufgehoben. Wir haben ein tolles Umfeld. Wir haben das Stadion permanent ausverkauft. Ich habe jetzt nicht die große Leere in mir, dass mir etwas fehlt. Die verspüre ich zu null Prozent. Deswegen kann man nur davon ausgehen, dass ich die nächsten Jahre, wenn es sportlich funktioniert, hier in Köln sein werde.

„Dass sie Qualität haben ist klar, sie spielen konstant gut. Aber wir reden schon vom Weltmeister. Man muss schon einen realistischen Blick haben, was wirklich notwendig ist, um in der Nationalmannschaft in Deutschland bestehen zu können. Auf der anderen Seite muss man sehen, wie gut es für die Entwicklung der Spieler ist.“

„Ich denke, es wäre gut für ihn, sich hier noch weiterzuentwickeln. Wenn er sich nicht sicher ist, habe ich damit kein riesiges Problem, wenn er nicht will. Man kann die Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen.“

Der 1. FC Köln möchte zu gegebener Gespräche mit Horn führen. Der Torwart soll dazu beitragen, dass der Verein wieder eine feste Größe in der Bundesliga wird. Mit dem Trainer Peter Stöger. Das Aufsteiger-Duell gegen Paderborn ist da nur eine Momentaufnahme.

  • Robert Schwarz

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