Dienstag, 26.11.13 Hauptmann, Alexander

Noble Supercars - Designed to Inspire - Michelin Road Stories : Noble Cars

Noble ist ein britischer Kleinserienhersteller von handgemachten Supersportwagen. „Back to the Future“ beschreibt die ultraleichten Autos sehr gut. Nicht die Elektronik, sondern der mechanische Grip ist entscheidend für Noble. Michelin hilft, diese anspruchsvolle Zielsetzung so perfekt wie möglich umzusetzen.

Michelin: Entscheidend ist der mechanische Grip" >Noble Supercars und Michelin: Entscheidend ist der mechanische Grip

Peter Boutwood ist Managing Director von Noble Automotive. Mit Michelin spricht der Sportwagen-Enthusiast und ehemalige Rennfahrer über das Einzigartige an dem kleinen britischen Supersportwagen-Hersteller. Der Noble M600 mit seinem Biturbo-Motor ist inspiriert vom legendären Ferrari F40 und folgt wie das ganze Unternehmen dem Grundsatz „Back tot he Future“. Leichtbau, keine elektronischen Fahrhilfen, ein analoges und ehrliches Auto für echte Puristen. 

Durch den bewussten Verzicht auf Regel-Elektronik ist der Noble M600 umso abhängiger von außergewöhnlich hohem mechanischem Grip. Die Zusammenarbeit mit Michelin ist deshalb von großer Bedeutung und hilft Noble sehr, das für höchste Ansprüche nötige Level an Grip zu erreichen. 

Noble Supercars - Design als Inspirationsquelle - Transkript

0:14 Ich bin Peter Boutwood, Managing Director von Noble Automotive Limited.

0:21 Früher habe ich Designerkleidung für Popstars und Promis gemacht.

0:26 Als es mit dem Geldverdienen losging, wurde ich Rennfahrer. Ich hatte ein paar bescheidene Erfolge.

0:34 Von da an hat sich das dann entwickelt. Ich war ganz wild auf den Rennsport, war aber noch weiterhin Designer.

0:40 Wenn man sich für Design interessiert, dann fragt man sich bei allem und jedem: Lässt sich das verbessern?

0:45 So bin ich immer durchs Leben gelaufen. Ich schaue die Dinge an und frage mich, ob ich sie verbessern könnte.

0:53 Ich war gerade mit Sportwagendesign für einen gewissen Roy Dyson beschäftigt, dessen Bruder Peter mir weitere Aufträge ankündigte.

1:04 Wir haben uns dann getroffen. Peter sagte, dass er demnächst mit Noble zu tun haben würde. Ich dachte erst, er wollte da ein Auto für seine Sammlung kaufen.

1:09 Und kurz darauf kam er an und sagte: Ach übrigens, ich habe die Firma gekauft. Und ich fände es gut, wenn du da irgendwie einsteigen würdest.

1:16 Peter erzählte mir dann von seinem Traumauto. Er wollte einen Wagen mit dem Spirit des

1:22 Ferrari F40, das war das Lieblingsstück in seiner Sammlung. Ob wir sowas machen könnten? Und ich sagte: Gemeinsam kriegen wir das hin!

1:30 Wir sind ein kleiner Autobauer und wir treten gegen die ganz Großen an.

1:36 Noble hat seinen Platz in der Riege der Hersteller von Supercars gefunden. Das liegt meiner Ansicht nach an unserer Zurück-in-die-Zukunft-Philopsophie,

1:45 da muss man einen anderen Gang einlegen, auch mal bremsen. Es wird einem nichts abgenommen.

1:51 Die Traktionskontrolle muss man bei uns erst zuschalten - und zwar mit einem Raketenknopf aus einem Tornado.

1:58 Unser Auto, so kann man das zusammenfassen, ist eher analog als digital.

2:03 Das Gewicht war ein großes Thema für uns. Darum besteht das Auto aus Karbon.

2:08 Es wiegt etwa 400 kg weniger als die meisten anderen Supercars.

2:12 Weil wir so wenig Elektronik einsetzen, ist der mechanische Grip sehr wichtig. Und da konnte Michelin sehr viel für uns tun.

2:21 Das ist ein sehr ursprüngliches Fahren.

2:25 Das ist das Tolle am M600: Man fühlt sich als Fahrer eins mit dem Auto.

  • Alexander Hauptmann

Bildergallerie
Mehr zum Thema auf www.motorload.de