Elektromobilität - Neues Projekt in Dresden

( 14.06.2013 08:46, , Peter Trechow )

Elektromobilität: Leichtbau-Leuchtturm Dresden als Forschungszentrum

Dresden heißt der Standort eines neuen Leuchtturmprojekts in der Elektromobilität. Dort startet mit der Anschubfinanzierung von 20,3 Millionen Euro für drei Jahre das neue Forschungs- und Demonstrationszentrum für Ressourcen-effiziente Leichtbaustrukturen in der Elektromobilität.

Leichtbau Projekt Elektromobilität Dresden
Leichtbau Projekt Elektromobilität Dresden - Einen neues Leuchtturmprojekt in Dresden erforscht Ressourcen-effiziente Leichtbaustrukturen in der Elektromobilität. (© Institut für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen)

Projekt für Elektroautos

Das Geld kommt dabei zu 60 Prozent vom Bundesforschungsministerium, während der Rest vom Industriepartner Forel beigesteuert wird. Forel bündelt als national übergreifende, offene Plattform aktuelle Erkenntnisse rund um den Leichtbau für Elektromobilität und wird diese in die industrielle Praxis überführen. Initiiert wurde das Projekt vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden - im Rahmen der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE). Ab sofort übernimmt das ILK den Part der übergreifenden Organisations- und Steuerungsschnittstelle.

Viele Partner für Elektromobilitäts-Projekt

Als Hochschulpartner für das Elektromobilitäts-Projekt wirken die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Technische Universität München und die Uni Paderborn mit. Zu den Industriepartnern des Projekts zählen Kirchhoff Automotive, Krauss Maffei, ThyssenKrupp und Volkswagen mit dabei. Die NPE hat "Funktionsintegrativen Systemleichtbau in Multi-Material-Design" als eine Schlüsseltechnologie für eine erfolgreiche Überführung der deutschen Industrie in die Elektromobilität identifiziert.