Volleyball 2016: Ergebnisse, Regeln, Termine, Wettbewerbe, Live-Stream, Tabelle...

Volleyball

Ihr sucht nach News, Ergebnissen oder Regeln beim Volleyball oder wollt wissen, wo ihr Volleyball heute live sehen könnt? Dann seid ihr hier richtig! Alles zum Thema Volleyball.

Volleyball

Volleyball zählt zu den Mannschaftssportarten und kommt ursprünglich aus den USA. Zwei Mannschaften mit je 6 Spielern, die durch ein Netz getrennt auf dem Spielfeld stehen, sind notwendig um das Spiel zu aufzunehmen. Ziel des Spiels ist es, den Volleyball auf den gegnerischen Boden innerhalb des Spielfeldes zu bringen. Die Spieler dürfen den Ball innerhalb ihrer Mannschaft dreimal berühren, ehe er zum Gegner zurückgespielt wird. Der Boden darf dabei nicht berührt werden. Gespielt wird meist mit den Händen, obwohl alle Körperteile erlaubt sind. Volleyball gehört seit 1964 zu den olympischen Disziplinen.

Volleyball Live im TV und im Live-Stream

Die ARD, das ZDF und Eurosport übertragen live z.B. manche Spiele der Volleyball-Weltmeisterschaft, oder auch der Volleyball-Bundesliga live im TV oder in Ausschnitten in den Sportsendungen der Sender. Natürlich könnt Ihr euch Volleyball auch auch im Internet ansehen. Der Streaming-Dienst Magine TV zeigt alle drei Sender und deren Übertragung im Live-Stream online.

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Geschichte der Sportart Volleyball

William Morgan entwickelt 1895 das Spiel Mintonette, eine Mischung aus Tennis und Handball. Ursprünglich waren die Anzahl der Ballkontakte sowie die Anzahl der Spieler unbegrenzt. Das 7,62 m x 15,24 m große Spielfeld wurde mittig durch ein 1,98m hohes Netz getrennt. 1952 erhielt das Spiel den Namen »Volleyball« und die Regeln wurden geändert. In der ganzen Welt verbreitet war der Sport erst Mitte des 20. Jahrhunderts. Europäer erweiterten die Techniken um das Baggern, Blocken und erstmals wurde aus der hinteren Reihe angegriffen. Etwas später wurde das Spielfeld auf 18 m x 9 m erweitert. Jeder Mannschaft bleiben standen 9 m x 9 m zur Verfügung. Das Netz wurde auf 2,24 m bei den Damen und 2,43 m bei den Männern erhöht. Der Volleyball, der bis 1998 nur einfarbig gehalten werden durfte, konnte nun aus mehreren Farben bestehen. Bis 1999 galt ein Satz als entschieden, wenn eine Mannschaft 15 Punkte erreicht hatte. Seit 1999 muss eine Mannschaft 25 Punkte für den Sieg erspielen. Lediglich für den fünften Satz reichen 15 Punkte für einen Gewinn aus.

Regeln beim Volleyball

Die Startaufstellung besteht aus sechs Spielern. Die drei Vorderspieler stehen vor dem Netz, die drei Hinterspieler stehen hinten. Der Spieler hinten rechts beginnt mit dem Aufschlag. Die Mannschaft behält so lange das Aufschlagsrecht, bis der Ball den Boden im eigenen Spielfeld berührt. Danach erhält die gegnerische Mannschaft das Aufschlagsrecht. Vor dem Aufschlag drehen sich die Sportler im Uhrzeigersinn um eine Position. Diese Rotationsregel führt dazu, dass jeder Spieler im Laufe des Spiels auf unterschiedlichen Positionen agiert. Bei Ligen ist es erlaubt, nach dem Aufschlag eine andere Position einzunehmen. Jeder Spieler kann daher auf einer festgelegten Position spielen. Der Trainer teilt die Spieler nach ihren Stärken den Positionen zu, denn die Rotationsregel gilt in diesem Fall nur für den Zeitpunkt des Aufschlags.

Die Mannschaft wird in zwei Außenangreifer, einem oder zwei Zuspielern, einem Diagonalangreifer sowie zwei Mittelblockern eingeteilt.  Da ein Team aus bis zu 12 Sportlern bestehen darf, können während einer Partie Spieler ausgewechselt werden. Insgesamt dürfen sechs Spieler ausgewechselt werden. Ein Satz besteht so lange fort, bis eine Mannschaft 25 Punkte erspielt hat. Die Entscheidungsgewalt über das Spiel hat der Schiedsrichter.

Ablauf des Spiels

Nach dem Aufschlag nimmt die gegnerische Mannschaft den Ball an. Die Hinterspieler bringen den Ball nach vorne, wo er von einem Vorderspieler über das Netz geschlagen wird. Das angespielte Team versucht, entweder den Ball zu blocken oder über Zuspielen den Gegner anzugreifen. Dieser Wechsel bleibt so lange aufrechterhalten, bis der Ball den Boden einer Mannschaft berührt oder ins Aus gespielt wird. Wird der Ball beim Aufschlag ins Aus befördert, erhält der Gegner das Aufschlagsrecht sowie einen Punkt. Gewinner ist, wer drei Sätze für sich entschieden hat, wobei er zwei Punkte im Vorsprung sein muss.

Ausrüstung

Da die Sprungelenke beim Volleyball hohen Belastungen ausgesetzt sind, tragen die Spieler Schuhe mit einer speziellen Polsterung. Die Belastung der Knie wird mit Kniebandagen minimiert.

Vereine, Organisation, Wettbewerbe

Der älteste internationale Verband, gegründet 1947, ist die Fédération Internationale de Volleyball (FIVB). 1963 entstand die Confédération Européenne de Volleyball (CEF), das europäische Pendant.

In der heutigen Zeit existiert in jedem Land ein eigener Verband. Die deutschen Athleten gehören dem Deutschen Volleyballverband (DVV), gegründet 1955, an. Für behinderte Spieler gibt es die World Organisation Volleyball for Disabled (WOVD).

Die deutsche Bundesliga im Volleyball, bei welcher der deutsche Meister ermittelt wird, findet jährlich statt.

Volleyball-Weltmeisterschaft

Die Volleyball-Weltmeisterschaften sind vom Welt-Volleyballverband FIVB veranstaltete Turniere zur Ermittlung des Weltmeisters der Frauen und Männer.

Reglement - Volleyball-WM

Das Reglement der Volleyball-WM wurde mehrmals an die jeweilige Teilnehmerzahl angepasst. Die aktuelle Fassung enthält folgende Regeln.

  • 24 Mannschaften nehmen am Turnier teil.
  • Die Qualifikation dauert rund zwei Jahre lang.
  • Gastgeber und Titelverteidiger sind automatisch qualifiziert.
  • Die Anzahl der Teilnehmer eines Kontinentalverbands wird von der FIVB festgelegt. Europa hat üblicherweise die meisten, Afrika und Südamerika die wenigsten Startplätze.
  • Um sich für die WM zu qualifizieren, muss eine Mannschaft je nach ihrer Position in der Weltrangliste der FIVB mehrere Turniere überstehen. Die am schlechtesten platzierten Teams spielen bis zu drei Runden.
  • Der Wettbewerb ist in mindestens zwei Phasen unterteilt: eine Vorrunde und eine Finalrunde. Je nach Anzahl der Teilnehmer ist eine zusätzliche Zwischenrunde nötig.
  • In der Vorrunde werden die Mannschaften in Gruppen eingeteilt. Jeder Teilnehmer spielt einmal gegen jeden Gruppengegner.
  • Nach Abschluss der Vorrunde qualifizieren sich die besten Mannschaften jeder Gruppe für die nächste Runde. Die Anzahl hängt von der Teilnehmerzahl und dem verwendeten Modus ab.
  • Die FIVB hat verschiedene Formate für die Finalrunde angewendet. Heutzutage ist man sich weitgehend einig, dass zumindest Halbfinale und Finale im olympischen Format ausgetragen werden müssen.
  • Das Viertelfinale kann in Gruppen oder in direkten Duellen ausgetragen werden. Im letzteren Fall sind eventuell weitere Runden nötig, um die Teilnehmerzahl auf acht zu reduzieren.
  • Beim Turnier gibt es strenge Restriktionen. Nur 14 Spieler sind zugelassen und Nachnominierungen sind sogar im Falle einer Verletzung nicht erlaubt.

Volleyball Varianten

Beachvolleyball, Sitzvolleyball, Mixed-Volleyball, Park Volley, Standvolleyball, Smashball, Volleyclub, Wasservolleyball und Cachibol.

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