Triumph

Triumph

Geschichte der Motorradmarke Triumph: Bilder, News, Videos und Infos. Alle Triumph Motorrad Modelle im Überblick.

Triumph Motorräder: Geschichte einer Traditonsmarke

1884 wurde in London das Handelsunternehmen "S. Bettmann &Co" in London von Siegfried Bettmann ins Leben gerufen. Das Handelsunternehmen vertrieb Nähmaschinen und Fahrräder aus Deutschland und verkaufte diese unter dem Namen "Triumph". Die Firma wurde 1886 in "Triumph Cycle Company" umbenannt und firmierte 1887 unter dem Namen "Triumph Co. Ltd".

Die ersten Jahre der Marke

Der Ingenieur "Mauritz Johann Schulte" wurde 1887 Partner des Unternehmens und machte den Vorschlag, dass der Betrieb selbst herstellen sollte. 1889 wurde mit der Produktion der ersten Fahrräder begonnen. 1896 wurde in Deutschland (Nürnberg) eine Tochtergesellschaft, die Triumph Werke Nürnberg (Orial TWN), gegründet.

1898 beschloss der Inhaber, die Produktion zu erweitern und auch Motorräder herzustellen. Das erste Motorrad wurde 1902 produziert, das als "No. 1" bekannt wurde. Nach dem Verkauf von über 500 Motorrädern wurden ab 1903 auch in Deutschland Triumph Motorräder produziert. In der ersten Zeit produzierte Triumph Motorräder mit den Motoren "Fafnir" (Deutschland), "Minerva" (Belgien) und "JAP" (England). Die Triumph Cycle Company begann 1904 mit der Entwicklung eigener Motoren. 1907 wurde ein "Einzylinder-Viertaktmotor" mit 3,5 PS und 450 cm ³ in den eigenen Werken hergestellt. 1907 fand auf der Isle of Man die erste "Tourist Trophy" statt, bei der Triumph Motorräder den zweiten und dritten Platz belegten. Der Fahrer "Jack Marshall" gewann 1908 auf einer Triumph die Tourist Trophy.

Abspaltung des Unternehmens

Durch den drohenden Weltkrieg wurde 1913 das deutsche Werk abgespalten. Die New Triumph C. Ltd. rüstete ab 1915 die Alliierten Streitkräfte mit den "Typ H Trusty" Motorrädern aus. Die Triumph Motorräder waren mit dem selbst entwickelten 499 cm³-Einzylindermotor ausgestattet. 1922 wurden die Triumph Motorräder mit der "Ricardo" verkauft, die mit einem 499-cm³-Einzylinder-Viertakt-OHV-Motor ausgestattet waren und eine für damalige Verhältnisse hohe Geschwindigkeit von 70 mph aufwies. Benannt wurde der Motor nach dem Designer "Harry Ricardo". 1936 wurde die New Triumph Co. Ltd. von Jack Sanster übernommen, in "Triumph Engineering Co Ltd." umbenannt und von Chefingenieur und Geschäftsführer Edward Turner geleitet. 1937 stellte das Unternehmen die "Triumph Speed Twin (T 100" ) vor, die mit einem neuen Zweizylindermotor (498 cm³) bestückt war und die Höchstgeschwindigkeit von 90 mph erreichte. Dieses Modell begründet das Design für Triumph Motorräder, das über 40 Jahre das Markenzeichen der Maschinen war.

Nachkriegsmodelle und Weltruhm

Ab 1946 konzentrierte sich das Unternehmen auf drei Modelle: Die "T 100 (Triumph Tiger)" wurde bekannt, als Ernie Lyons mit dieser Maschine den "Manx Grand Prix" im Jahre 1946 gewann. Die "3 T (349-cm³-Triumph Touring)" und die "5 T (498 cm³-Touring) waren mit einem Zweizylinder OHV-Motor ausgestattet. Diese Triumph Motorräder zeigten eine Teleskopgabel mit Öldämpfung. Auch nach dem Verkauf 1951 blieb der Markenname erhalten und die nachfolgenden Modelle glichen der Triumph und BSA weitestgehend. Durch die Belieferung der USA erzielte der Hersteller einen hohen Marktanteil. Seit 1949 nahm der Hersteller regelmäßig an Wettbewerben teil. Der Testfahrer Johnny Allen stellte 1955 auf einem Prototyp der UR-Bonneville einen Geschwindigkeitsrekord auf. Das Motorrad erreichte die Geschwindigkeit von 241,5 mph (entspricht 345,2 k/h) auf. Der Weltrekord begründete den Modellnamen der "Bonneville", die 1959 vorgestellt wurde. Triumph Motorräder wurden in den 50er und 60er Jahren durch zahlreiche Hollywood-Filme berühmt. In dem Rocker-Drama "The Wild One" fuhr Marlon Brando eine "650er Thunderbird 6T".

Ende der legendären Marke

Triumph Motorräder wurden mit dem Aufkommen der japanischen Superbikes ab 1968 langsam vom Markt verdrängt. Das Unternehmen schloss 1973 sich mit der BSA-Konzern mit Norton Villiers zusammen. Ab 1973 wurde das Unternehmen nach einem Arbeitskampf von den Mitarbeitern selbst geführt. Die "Meriden Workers Co-Operative" wurde 1983 zahlungsunfähig und das Stammwerk in Meriden geschlossen.

Triumph Motorräder im Überblick

Triumph TT 600
Triumph Thunderbird 900
Triumph Rocket X
Triumph TSX
Triumph Thunderbird
Triumph Rocket III Touring
Triumph Trophy/SE
Triumph Thruxton 900
Triumph Rocket III Roadster
Triumph Trophy 900
Triumph Thruxton
Triumph Rocket III Classic
Triumph Trophy 1200
Triumph T 695
Triumph Rocket III
Triumph Tripat Bonneville
Triumph T 509 Speed Triple
Triumph Rocket II
Triumph Trident T160
Triumph T 160
Triumph Legend TT
Triumph Trident 900
Triumph Supercruiser
Triumph Diana
Triumph Trident 750
Triumph Street Triple Rx
Triumph Desert Racer
Triumph TR 5 Trophy
Triumph Street Triple R
Triumph Daytona 955i
Triumph Tiger Sport
Triumph Street Triple 675
Triumph Daytona 680 RR
Triumph Tiger Explorer XC
Triumph Street Triple
Triumph Daytona 675 R
Triumph Tiger Explorer
Triumph Street Single 250
Triumph Daytona 675
Triumph Tiger 955i
Triumph Sprint ST
Triumph Daytona 650
Triumph Tiger 900
Triumph Sprint RS
Triumph Daytona 600
Triumph Tiger 800 XR
Triumph Sprint GT
Triumph Daytona 1050
Triumph Tiger 800 XC
Triumph Sprint Executive
Triumph Bonneville T 120
Triumph Tiger 800
Triumph Speedmaster
Triumph Bonneville T 100
Triumph Tiger 675
Triumph Speedbike
Triumph Bonneville America
Triumph Tiger 1050 Sport
Triumph Speed Twin
Triumph Bonneville 750
Triumph Tiger
Triumph Speed Triple R
Triumph Bonneville
Triumph Thunderbird Storm
Triumph Speed Triple 900
Triumph Adventurer 900
Triumph Thunderbird Sport
Triumph Speed Triple 750
Triumph 900 Sprint
Triumph Thunderbird Nightstorm SE
Triumph Speed Triple
Triumph 675 Naked
Triumph Thunderbird LT
Triumph Speed Four
Triumph 500 GP
Triumph Thunderbird Commander
Triumph Scrambler
 

Neuer Anfang 1990

In Großbritannien erfuhr die Marke 1990 einen Neuanfang. Der Unternehmer John Bloor erwarb 1983 zusammen mit dem ehemaligen Werksgelände die Markenrechte, gründete 1984 die "Bonneville Coventy Ltd." und erbaute 1987 eine neue Fabrik. Parallel zu dem Bau wurde an einer neuen Produktfamilie gearbeitet. Im Herbst 1990 wurden die ersten Modelle aus Hinckley auf der "IFMA (Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung)" in Köln vorgestellt. Die Triumph Motorräder "Trident 900" und "Trophy 900" waren Dreizylindermodelle. Allerdings waren die ersten 100 der Serien-Triumph Motorräder, die "Vierzylinder-Trophy 1200 First Edition", die eigenhändig von John Bloor mit einer Besitzurkunde ausgestattet wurden und die Rahmennummern 011 bis 110 trugen.

Steigender Erfolg ab 2000

Im Jahr 2000 wurde ein zweiter Standort erbaut. Das ursprüngliche Werk wurde 2002 durch einen Großbrand zerstört. Durch das Feuer wurden Produktionsmaschinen, Endmontage, Versand, Pulverbeschichtung und Spritzgussabteilung vernichtet. Erst 2002 war der Wiederaufbau abgeschlossen. 2003 wurde eine neue Fertigungsstätte in Thailand eröffnet und 2006 wurde dort ein zweites Werk errichtet. Das bis dato größte Motorrad, die "Cruiser Rocket III" wurde 2004 vorgestellt. Das Motorrad zeigt einen Reihen-Dreizylindermotor (2,3 Liter), der schräg eingebaut ist, einen Drehmoment von 200 Nm und eine Leistung von 140 PS. 2006 überzeugte die dreizylindrige "Daytona 675". Die erfolgreichsten Triumph Motorräder waren die "Tiger 1050), die "Daytona 675" und die "Speed Triple 1050".

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