Surfen 2016 - Ergebnisse, Infos, Termine, Regeln, TV, Live-Stream, Ausrüstung, Wettbewerbe..

Surfen

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Surfen - Alle Infos zum Sport

Die Sportart des Surfens oder auch des Wellenreitens ist ein Wassersport, der auf vielfältige Art und Weise betrieben werden kann. Beim eigentlichen Surfen steht der Surfer aufrecht auf einem Surfbrett und gleitet mit hoher Geschwindigkeit über eine Wasseroberfläche. Am besten surfen kann man in Küstennähe auf dem Meer. Aber auch das Surfen auf Flüssen ist durchaus verbreitet.

Wie funktioniert das Surfen?

Mit Hilfe der Schwerkraft gleitet der Surfer beim Wellenreiten einen Wellenhang hinunter. Das Meerwasser an sich, bewegt sich nicht mit der Welle, sondern hebt und senkt sich lediglich. Diesen Effekt machen die Surfer sich zunutze, um sich mit der Welle über das Wasser zu bewegen. Daher wird die Sportart neben Surfen auch Wellenreiten genannt. In der Praxis läuft das folgendermaßen ab. Der Surfer paddelt mit seinem Surfbrett auf das Meer hinaus und wartet auf eine geeignete Welle. Wenn die richtige Moment und die richtige Welle gekommen sind, springt der Surfer auf sein Brett und nutzt den Schwung der Welle. Der Surfer versucht sich möglichst lange auf dem Brett zu halten und Profi Surfer zeigen bei Wettbewerben zudem noch schwierige und spektakulär aussehende Sprünge und Figuren.

Die Regeln beim Surfen

Da es bei diesem spektakulären Wassersport schnell zu Unfällen mit anderen Surfern, Wassersportlern oder Bootsfahrern kommen kann, ist die Einhaltung eines grundsätzlichen Rücksichtsnahme - und Regelwerks unerlässlich.

Eine dieser Regeln besagt, dass stets derjeniege Surfer Vorfahrt hat, der sich am nächsten an der brechenden Welle befindet. Wenn sich ein Herauspaddelnder und ein schon Surfender auf dem Wasser begegnen, dann darf der Surfe seinen Ride zu Ende bringen und der Herauspaddelnde ist zur Rücksichtnahme verpflichtet. Ein herauspaddelnder Surfer sollte außerdem sein Surfbrett nie los lassen, um andere Wellenreiter nicht mit dem durch die Luft wirbelnden Surfbrett zu verletzen. Grundsätzlich haben Surfer stets Vorrechte gegenüber Ruder - und Motorbooten. Auf dieses Recht sollte natürlich nicht um jeden Preis bestanden werden. Allgemeine Rücksichtnahme und Respekt vor der Natur sind ein wichtiger Bestandteil dieser Sportart.

Geschichte

Die Urform des Wellenreitens wird schon seit fast 4000 Jahren praktiziert. Die Erfindung des Surfing wird den Polynesiern zugeschrieben, die diese Art der körperlichen Betätigung in weiten Teilen der Südsee verbreiteten. Besonders auf den Inseln von Hawaii wurde das Surfen schnell Teil eines spirituellen und kulturellen Selbstverständnisses der Hawaiianer. Zuerst wurde nur mit dem Körper, später dann auf Planken oder Binsenbündeln gesurft. Gesurft wurde liegend, sitzend oder auf den Knien. Auch Surfing Wettkämpfe gibt es auf Hawaii und in ganz Polynesien schon eine lange Zeit. Zu dem legendären Makahiki - Fest auf Hawaii kamen tausende Zuschauer, um den Sportlern bei ihren spektakulären Wettkämpfen zuzuschauen.
Nach Europa kam das Surfen erst recht spät. Im Jahr 1778 entdeckte James Cook Hawaii und wurde erstmals mit dem Wellenreiten konfrontiert. Die Ausbreitung des Christentums auf Hawaii führte gleichzeitig zur Einführung neuer, strenger Sitten, die jegliches Heidentum zu verbieten versuchten. So kam es, dass 1823 das Wellenreiten auf Hawaii untersagt wurde. Erst mit der Gründung des ersten hawaiianischen Surfclubs im Jahr 1908 wurde Surfen wieder populär und breitete sich von Hawaii über den ganzen Globus aus.
In der Bundesrepublik Deutschland wurde allerdings erst Mitte der 1950er Jahre mit dem Surfsport begonnen.

Bekannte Surfgebiete und große Wettkämpfe

Die Nord - und Ostküste von O´ahu auf Hawaii ist für seine idealen Surfing Bedingungen bekannt. Aber auch vor den Küsten Australiens und Südafrikas tummeln sich regelmäßig begeisterte Wellenreiter. Vor allen Dingen einige Küstenstädte Südafrikas sind als Surfer Paradiese bekannt geworden. Gesurft wird aber auch vor den Küsten Kaliforniens und in Portugal und Spanien.
In Deutschland wird regelmäßig vor Sylt, Norderney und Sankt Peter-Ording gesurft.
Bekannte Surf Wettkämpfe sind die ASP World Tour, das International Surf Festival, die Duke Kahanamoku Invitational Surfing Championship und die Bells Beach Surf Classic.

In Deutschland gibt es einen Deutschen Wellenreit Verband, der junge Surfer fördert und Wettkämpfe veranstaltet.

Welche Formen des Surfens gibt es?

Neben dem bekannten Wellenreiten wird der Surf- Sport auch noch in anderen Formen betrieben. Dazu zählen das Stehpaddeln, das Bodyboarding und das Kite - oder Windsurfen.

Surf-Ausrüstung

Das wichtigste Utensil beim Surfen ist das Surfbrett. Dieses ist in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. Des weiteren benötigt man beim Surfen eine Boardbag, das ist eine Schutzhülle für das Brett, je nach Witterungsbedingungen einen Surfanzug und Surfwachs, um das Surfbrett rutschfester zu machen.

Formen des Surfens

  • Wellenreiten oder einfach „Surfen
  • Stehpaddeln
  • Bodyboarding
  • Kanufahren (Kanu) und Rafting
  • Surfboote
  • Segel- und Motorboote

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