Skispringen 2016: Ergebnisse, Termine, Regeln, TV, Live-Stream, Ausrüstung, Wettbewerbe...

Skispringen

Ihr sucht nach News und Regeln beim Skispringen oder wollt wissen, wo ihr Skiflug heute live sehen könnt? Dann seid ihr hier richtig! Alles zum Thema Skispringen.

Informationen über die Sportart Skispringen

Beim Skispringen fährt der Athlet eine Skisprungschanze auf Ski herunter um eine möglichst große Geschwindigkeit aufzubauen. Am Ende der Schanze, dem sogenannten Schanzentisch, springt er ab. Bewertet werden beim Skispringen sowohl die Weite als auch die Haltung während des Fluges. Skispringen ist neben dem Langlauf ein Bestandteil der Nordischen Kombination. Seit 1988 gibt es auch Teamwettbewerbe mit jeweils 4 Springern pro Nation. Auf besonders großen Schanzen finden Wettbewerbe im Skifliegen statt.

Geschichte des Skispringens

Im Jahre 1796 wurde zum ersten Mal von einer Sportart geschrieben, bei der Sportler mit Ski einer Schanze herabfahren und abspringen. Damals kamen die Springer nur wenige Meter weit. Der erste europaweite Wettbewerb in dieser Sportart fand im Jahr 1891 in der Steiermark statt. Als provisorische Schanze diente ein von Schnee und Eis begrabener Misthaufen. Der erste Wettkampf in Deutschland fand zwei Jahre später statt, der Sieger sprang 8 Meter weit. Bei den ersten Deutschen Meisterschaften im Jahr 1900 kam der Sieger 17,5 Meter weit. Im gleichen Jahr wurde im Schwarzwald die erste Schanze gebaut. Durch die rasante Entwicklung der Schanzen und des Materials steigerten sich die Weiten schnell. Skispringen gehört für die Männer seit 1924 zum olympischen Programm, für die Frauen erst seit 2014.

Sklispringen live im TV und per Live-Stream im Internet sehen

Je nach dem welcher Wettkampf gerade ist, zeigen die TV-Sender Das Ersten (ARD), ZDF, RTL, Sky oder Eurosport Skispringen live. Die meisten TV-Sender übertragen Skispringen nicht nur im Fernsehen, sondern auch in den Mediatheken der Sender. (ARD Mediathek, ZDF Mediathek, RTL Now, SkyGo und weitere). Skispringen könnt Ihr euch bequem auf jedem Endgerät im Skispringen Live-Stream ansehen.

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Wettbewerbe im Skispringen

Ein Wettbewerb besteht in der Regel aus der Qualifikation und dem Wettkampf. Die besten 50 Springer der Qualifikation dürfen am ersten Durchgang des Wettkampfs teilnehmen, die Top 30 des ersten Durchgangs qualifizieren sich für den zweiten Durchgang. Sieger ist, wer die meisten Punkte aus beiden Durchgängen holt. Die ersten 30 erhalten je nach Platzierung Punkte in der Weltcup-Wertung. Die ersten 10 des Weltcups sind automatisch für den Wettbewerb qualifiziert.

Der Sprung beim Skispringen

Der Athlet sitzt vor dem Sprung auf dem Balken, von dem er sich anschließend kräftig abstößt. Die Spur für die Ski ist bereits präpariert, sodass alle Springer gleiche Bedingungen haben. Am Ende hat der Springer ein Tempo von etwa 90 km/h und springt kräftig von der Schanze ab. Anschließend zieht er die Ski in Richtung seines Körpers und formt diese wie ein V. Bei der Landung werden die Ski wieder parallel gestellt.

Bewertung

Für die Messung der Weitenpunkte wird ein sogenannter Konstruktionspunkt festgelegt, der am Ende der Landezone liegt. Für das Landen auf diesem Punkt gibt es 60 Punkte, bei einer geringeren Distanz entsprechend weniger bzw. beim Landen hinter dem Punkt entsprechend mehr Punkte. Bei den Punkten für die Haltung kann jeder Wertungsrichter bis zu 20 Punkte vergeben. Es gibt 5 Wertungsrichter und es wird jeweils das schlechteste und beste Votum gestrichen. Mittlerweile werden auch der Wind bzw. das Gate, von dem gestartet wird, in die Berechnung der Punkte einbezogen.

Sprungtechnik

Die Sprungtechnik hat sich in der Vergangenheit deutlich gewandelt. In der Anfangszeit wurde bei paralleler Skihaltung mit den Armen gerudert, später streckte man diese aus oder hielt sie nah am Körper. In den 90ern Entwickelte sich der heute populäre V-Stil. Dieser Stil wurde von Jan Boklöv aus Schweden entwickelt und erlaubte weitere Sprünge als mit dem Parallelstil möglich waren, durch die verbesserte Aerodynamik. Anfangs bekam er für die seltsame Haltung der Ski viele Punkte abgezogen, durch die enorme Weite konnte er dies jedoch kompensieren und vorne mitspringen. Heute springen alle Springer im Weltcup mit dieser Technik. Bei der Landung sollte ein Ausfallschritt gemacht werden, in der Fachsprache auch Telemark genannt, weil dieser deutlich mehr Punkte bei der Haltung bringt. Werden beide Füße nebeneinander auf den Boden aufgesetzt, spricht man von einer Kacherlandung.

Weltrekorde beim Skispringen

Der erste Weltrekord, der statistisch festgehalten wurde, waren 23 Meter im Jahr 1879. Im Jahr 1936 war der Österreicher Sepp Bradl der erste Athlet, der über 100 Meter sprang. Aufgrund des technischen Fortschritts purzelten die Rekorde immer wieder und so wurden 1967 bereits 150 Meter gesprungen vom Norweger Lars Grini. 1994 sprang Toni Nieminen aus Finnland das erste Mal über 200 Meter. Der aktuelle Weltrekord stammt vom Norweger Johan Remen Evensen und wurde in Vikersund gesprungen. Er liegt bei 246,5 Meter. Im Rahmen eines Skiflugwettbewerbs der Herren stellt die Österreicherin Daniela Iraschko den ersten Damenweltrekord mit 200 Metern auf, dieser wurde allerdings nicht offiziell anerkannt.

Höchstnoten

In der Geschichte des Skisprungs haben erst 5 Athleten von allen 5 Wertungsrichtern die vollen 20 Punkte erhalten. Das waren Anton Innauer, Hideharu Miyahira, Wolfgang Loitzl, der deutsche Sven Hannawald und der Japaner Kazuyoshi Funaki, der dieses Kunststück gleich 3 Mal fertigbrachte.

Vierschanzentournee

Die Vierschanzentournee ist der prestigeträchtigste Wettbewerb im Skisprungkalender. Er findet seit 1952 auf 4 Schanzen in Deutschland und Österreich über einen Zeitraum von wenigen Tagen statt. Das besondere ist, dass die Schanzenprofile alle unterschiedlich sind und mit Sven Hannawald erst ein Springer in der Geschichte der Tournee alle 4 Wettbewerbe für sich entscheiden konnte. Die aktuellen Schanzen der Tournee sind die Schattenbergschanze in Oberstdorf, die Große Olympiaschanze in Garmisch-Patenkirchen, auf der traditionell auf Neujahr gesprungen wird, die Bergiselschanze in Innsbruck und die Paul-Ausserleitner-Schnanze in Bischofshofen.

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