Ski alpin

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Die Skisportart die jeden begeistert - Ski Alpin: Nachfolgend erfahren Sie, wie sich die Sportart von Anfang bis jetzt zu einer der beliebtesten Winterdisziplinen entwickelt hat, sowie alles zum Regelwerk, den verschiedenen Wettkämpfen und den aktuell besten Läuferinnen und Läufern.

Geschichte des Ski Alpin

Zurück auf Anfang: Wir schreiben das Jahr 1870, denn um diese Zeit wurden in der Norwegischen Provinz "Telemark" schon damals die ersten Alpinen Rennen gefahren. Zu der damaligen Zeit natürlich noch mit primitiven Holzskiern und Bindungen aus Lederriemen oder ähnlichem. Namen sind aus dieser Zeit nur wenige bekannt, über offizielle Rennen gibt es keine Aufzeichnungen.

Bekanntwerden des Skisports

Im Jahre 1888 kam es zum "Durchbruch" des Wintersports mit den zwei Brettern. Ein Norweger namens Fridtjof Nansen zog quer durch Grönland, natürlich auf seinen Skiern. In Grönland wurde diese Art der Fortbewegung aufgrund der heftigen Schneefälle schon lange praktiziert. Er hat bei seiner Reise Tagebuch geführt und dies später zu einem Buch weiter geschrieben. Auf Grönländisch hieß das Buch "Pa ski over Grönland", was soviel bedeutet wie "Mit Ski durch Grönland". Sein Bericht wurde schließlich in viele Sprachen übersetzt und hat somit sogar die entlegensten Orte der Welt erreicht.

Fortschritt in der Technik

Um 1896 wurde ein Buch veröffentlicht. Ein Österreicher namens Matthias Zdarsky schrieb seine Erfahrungen mit dem Ski-laufen nieder und erörterte gleichzeitig einige neue Techniken, die die ehemalige Fortbewegungsmethode langsam immer mehr zur Sportart werden ließ. Auch die ersten renn-tauglichen alpinen Bindungen wurden von ihm erfunden.

Erste offizielle Rennen und Entwicklung

Das erste belegte Datum eines offiziellen Ski Alpin Rennens ist der 21. Januar 1922. Damals veranstaltete Sir Arnold Lunn, ein Brite, das erste von ihm entworfene Slalom rennen. Im Schweizer Mürren begann somit die Geschichte der Alpinen Sportart. Als im Jahr 1936 die olympischen Spiele im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen abgehalten wurden, standen bereits die Disziplinen Abfahrtslauf und Slalom als Alpine Kombinationen fest auf dem Plan.

Disziplinen, Regeln, Ausrüstung

Bei einem Alpinen Rennen fährt man eine Bergstrecke hinunter, an deren Rändern in bestimmten Abständen sogenannte "Tore" stehen. Diese müssen berührt werden und stellen eine Vorgabe für die Ideallinie dar. Um möglichst schnell ins Ziel zu kommen ist es oft nötig, die flexiblen Plastikfahnen direkt zu schneiden, ohne daran hängen zu bleiben. Während des Laufes werden an verschiedenen Punkten Zwischenzeiten gemessen. Die Endzeit gibt es beim überqueren der Ziellinie. Auf die meisten Läufen lässt sich das K.-o.--System anwenden.

Zur Ausrüstung gehören natürlich Ski, ein Helm, bei manchen Wettbewerben wie zum Beispiel den unterschiedlichen Slalom strecken auch Stöcke. Ein geeigneter Skianzug ist genau so nötig wie eine flexible Alpinskibindung. Bei Vereinen, Ligen und internationalen Wettbewerben werden die Ausrüstungsteile kontrolliert, bevor man einen Wettkampf antreten kann. Damit werden Manipulation und unzulässige Veränderungen unterbunden.

Die Disziplinen wie Super-G ("Super Giant Slalom"), Riesenslalom und Slalom werden Strecken mit vielen schnellen Richtungswechseln gefahren. Die erstgenannte Disziplin stellt eine der schnellsten und gleichzeitig kürzesten Rennarten dar, die sehr viel Kraft, Ausdauer und Zielstrebigkeit erfordert. Ein Riesenslalom hat breitere Abstände zwischen den Toren, ist aber im Vergleich zum normalen Slalom immer noch schneller. Bei dem lassen extrem schnelle Wechsel der Fahrrichtung kaum ein vergleichbares Tempo aufkommen. Die letzteren beiden sind auch als Technik-Wettbewerbe bekannt, da Sie sehr viel Können erfordern. Auch werden die zwei Rennarten meist auf der gleichen Piste gefahren, nur die Torposition variiert.

Die Abfahrt ist der Klassiker unter den Alpinen Disziplinen, da die sehr lang gezogenen Pisten in diesen Rennen sowohl ein sehr hohes Tempo, als auch viele schwer zu fahrende Kurven und weite Sprünge mit langen Gleitphasen beinhalten.

Mannschafts- und Nationalwettkämpfe sind Rennen, bei denen zwei Läufe Slalom und Super-G absolviert werden. Ein Lauf besteht hier aus 4 Serien. Die Anzahl der Teilnehmer ist je nach Wettkampfveranstaltung meist anders, jedoch findet ein Mannschaftswettkampf meist mit 5 Läufern statt. Bei einem Nationalwettkampf muss hingegen jedes Team mindestens 2 Frauen und 2 Männer haben - insgesamt maximal 6 Personen.

Parallelrennen sind ganz einfach Läufe, bei denen zwei möglichst gleiche Strecken nebeneinander errichtet werden, auf denen anschließend 2 Kontrahenten gegeneinander um die schnellste Zeit fahren. Hierbei handelt es sich um meistens um ein Rennen nach K.-o.--prinzip.

Abschließend gibt es die sogenannten Kombinationsrennen. Hier herrscht oft Unstimmigkeit über die Regeln, da es sehr viele verschiedene Varianten der Kombination gibt. Es lassen sich alle möglichen Laufarten miteinander zu einem Wettkampf verbinden. Eine typische Form ist die Super-Kombination, bei der ein Slalomlauf mit einem anschließenden Super-G verbunden wird. Die Pisten werden in kurzem Zeitabstand hinter einander gefahren, weshalb dies eine der schwersten Disziplinen darstellt.

Die bekanntesten Sportler

Zu den zur Zeit erfolgreichsten Sportlern im Ski Alpin zählen bei den Herren Marcel Hirscher (Österreich), Aksel Lund Svindal (Norwegen) und Felix Neureuther (Deutschland), die bei dem letzten Weltcup in dieser Reihenfolge erster bis dritter auf der Rangliste wurden. Bei den Damen sind es nach gleichem Prinzip Anna Fenninger (Österreich), Maria Höfl-Riesch (Partenkirchen) und Lara Gut (Schweiz).

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