Skeleton 2015

Skeleton

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Faszination Skeleton

Skeleton (skeleton = Skelett) ist eine Sportart, bei der die Sportler auf einer Art Rennschlitten durch einen Eiskanal fahren. Sie ähnelt dem Bobsport und wird auch auf dessen Bahnen, die leicht verändert werden, ausgetragen. Der spezielle Rennschlitten erinnert an ein Skelett, durch das der Sport seinen Namen erhielt. Die Athleten erreichen damit eine Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h, während sie sich, Kopf voraus, mit ihrem Schlitten die Eisbahn hinunter stürzen. Obwohl der Sport gefährlich aussieht, kann dem Fahrer im Falle eines Sturzes nur wenig passieren. Das Sportgerät ist sehr schwer und kann daher nicht auf den Fahrer fallen. Falls der Fahrer es nicht schafft, zurück auf das Fahrzeug zu klettern, erleidet er im schlimmsten Fall ein paar Schürfwunden. Der Schlitten fährt weiter, der Fahrer steigt meist unbeschadet aus der Bahn.

Geschichte

Skeleton entstand ursprünglich in den schweizer Kurorten Davos und St. Moritz. 1884 wurde die erste Eisbahn, der Cresta-Run, erbaut. Kurgäste fanden an diesem Sport aufregende Unterhaltung. Bereits am 16. Februar 1885 fand dort das erste Rennen, das Cresta-National, statt. Auch heute noch werden hier jedes Jahr zahlreiche Wettbewerbe ausgetragen. Dieser Wettkampf ist das weltweit älteste Rennen im Wintersport. Zu damaligen Zeit war der Sport der Elite vorbehalten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem Skeleton der Bobsport und knapp 100 Jahre später starteten die ersten Rennen auf der Bobbahn. In den Anfängen des Skeletons hielten sich die Athleten vorne am Schlitten fest. Im Laufe der Zeit wurde das Gefährt ständig verbessert und ist mittlerweile mit seitlichen Haltegriffen ausgestattet. Während ursprünglich nur Herren auf den Eisbahnen zu finden waren, kamen ab 1990 auch vermehrt weibliche Athletinnen hinzu.

Skeleton Weltcup 2014/15

  • 08.12. - 14.12.2014: 1. FIBT Viessmann-Weltcup Lake Placid (USA)
  • 15.12. - 21.12.2014: 2. FIBT Viessmann-Weltcup Calgary (CAN)
  • 05.01. - 11.01.2015: 3. FIBT Viessmann-Weltcup Altenberg
  • 12.01. - 18.01.2015: 4. FIBT Viessmann-Weltcup Königssee
  • 19.01. - 25.01.2015: 5. FIBT Viessmann-Weltcup St. Moritz (SUI)
  • 26.01. - 01.02.2015: 6. FIBT Viessmann-Weltcup + EM La Plagne (FRA)
  • 02.02. - 08.02.2015: 7. FIBT Viessmann-Weltcup Igls (AUT)
  • 09.02. - 15.02.2015: 8. FIBT Viessmann-Weltcup Sotschi (RUS)

Skeleton-Meisterschaften 2015

  • 26.01. - 01.02.2015: FIBT Europameisterschaften La Plagne (FRA)
  • 08.02. - 15.02.2015: FIBT Junioren-Weltmeisterschaften Altenberg
  • 23.02. - 08.03.2015: FIBT Weltmeisterschaften Winterberg

Europacup Skeleton 2014/2015

  • 09.11. - 11.11.2014: Skeleton Europacup Lillehammer (NOR)
  • 24.11. - 29.11.2014: Skeleton Europacup Königssee
  • 02.12. - 06.12.2014: Skeleton Europacup Winterberg
  • 11.01. - 15.01.2015: Skeleton Europacup St. Moritz (SUI)
  • 18.01. - 23.01.2015: Skeleton Europacup Igls (AUT)

ICC 2014/15

  • 18.11. - 22.11.2014: 1. Skeleton ICC Lillehammer (NOR)
  • 24.11. - 29.11.2014: 2. & 3. Skeleton ICC Königssee
  • 02.12. - 06.12.2014: 4. Skeleton ICC Winterberg
  • 12.01. - 17.01.2015: 5. & 6. Skeleton ICC Whistler (CAN)
  • 20.01. - 25.01.2015: 7. & 8. Skeleton ICC Calgary (CAN)

Skeleton Weltcup & Weltmeisterschaft live im TV und online im Live-Stream

Das Erste (ARD) und ZDF übertragen den Skeleton Weltcup & Weltmeisterschaft 2015 live im TV sowie in den beiden Mediatheken (ARD Mediathek & ZDF Mediathek) per Live-Stream. Auch bei Eurosport ist Skeleton live im TV und im kostenpflichtigen Eurosport Player online zu sehen.

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Regeln und Ablauf

Nach einem kurzen Anlauf springt der Sportler auf den Skeleton und rodelt auf dem Bauch liegend die Eisbahn hinunter. Festhalten kann er sich mit Hilfe der Haltebügel, die an der Schlittenwanne befestigt sind. Auf Bobbahnen müssen die Schlitten eine genau vorgegebene Konstruktion aufweisen, während es auf dem Cresta-Run kaum Einschränkungen gibt. Die Fahrer, Frauen wie Männer, dürfen in Kombination mit ihrem Schlitten ein festgelegtes Höchstgewicht nicht überschreiten. Für Frauen gelten 92 kg, für Männer 115 kg. Der Schlitten darf nicht mehr wie 33 kg bei den männlichen Athleten und 29 kg bei den weiblichen Athleten wiegen. Er muss zwischen 80 cm und 120 cm lang sein.

Ausrüstung

Das massive Stahlgerippe, aus dem ein Skeleton besteht, ist mit verstellbaren Rundstahlkufen ausgestattet. Die Auflage auf dem Eis wird durch eine Stellschraube eingestellt. Bekleidet sind die Fahrer mit einem einteiligen Stoffanzug, Skeletonschuhen mit 7 mm Spikes, Fingerhandschuhen sowie einem Sturzhelm mit Kinnschutz. Manche Athleten tragen Ellenbogenschoner.

Wettbewerbe, Verbände und Organisationen

Skeleton ist seit 1928 bei den Olympischen Winterspielen vertreten. 1926 wurde die Sportart vom Internationalen Olympischen Komitee zur Olympischen Sportart ausgewiesen. Es gibt zahlreiche Wettbewerbe, darunter die Skeleton-Weltmeisterschaft, die seit 1982 in St. Moritz ausgetragen wird. Des Weiteren gibt es den Skeleton-Weltcup, den Skeleton-America's-Cup, die Skeleton-Europameisterschaft und den Skeleton-Europacup.
Die deutschen Athletinnen und Athleten gehören dem »Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD)« an. Das schweizerische Pendant ist der »Schweizer Bobsleigh-, Schlittel- und Skeleton-Sportverband (SBSV)«.

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