Segeln 2016: Ergebnisse, Infos, Termine, Regeln, TV, Live-Stream, Ausrüstung, Wettbewerbe...

Segeln

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Segeln 2016 - Ergebnisse, Infos, Termine, Regeln, TV, Live-Stream, Ausrüstung, Wettbewerbe und mehr

Ein Segelschiff oder Segelboot bewegt sich unter Nutzung der Windenergie fort, das wird als Segeln bezeichnet. Viele Jahrhunderte waren Segelschiffe für Handel und Transport, Kriegsführung und Fischfang sehr wichtig, bis sie von Maschinen getriebenen Schiffen verdrängt wurden.Heute zu Tage kommt Segeln als Freizeitaktivität vor oder in sportlichen Wettkämpfen. Es gibt viele unterschiedliche Schiffstypen von Ein-Personen-Jolle über Yachten und Katamarane bis zum Großsegler mit mehreren Dutzend Mann an Bord.

Segeln Live-Übertragung im TV und im Internet per Live-Stream

Eurosport überträgt im Fernsehen und per Live-Stream z.B. die Rennen des America’s Cup und sendet auch eigene Segel-TV-Magazine dazu. Bei Eurosport könnt Ihr Segeln live nicht nur im TV sondern auch im kostenpflichtigen Eurosport Player online per Live-Stream ansehen.

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Segeln - Geschichte

Der älteste Beweis für ein Segel ist eine Zeichnung in der nubischen Wüste in einem Felsen, die um circa 5000 vor Christus entstand, sowie die Abbildung auf einer ägyptischen Totenurne aus Luxor. Die Ägypter nutzten Schiffe, die auch bei seitlichem Wind segeln konnten. Ab circa 1000 vor Christus.entwickelten die Phönizier und Griechen zwei Typen von Segelschiffen, das Lastschiff mit Rumpf und einem großen Rahsegel, und die Galeere, die einen Mast mit mittelgroßem Rahsegel hatte und zum Seekampf verwendet wurde, bei Flaute wurde mit Riemen gerudert.

In den Jahren darauf fanden Segelschiffe Verwendung für Entdeckungs- und Eroberungsreisen. Der ägyptischen Pharao Necho II, umsegelte 596-594 vor Christus Afrika im Uhrzeigersinn. Eine Entdeckungsreise von der Indusmündung bis zum arabischen Meerbusen unternahm der griechische Geograph Skylax, er segelte 508 vor Christus weiter um die arabische Halbinsel bis ins rote Meer und nach Ägypten. Der karthagische Herrscher und Admiral Hanno segelte von Karthago durch die Straße von Gibraltar der Westküste Afrikas, bis in den Golf von Guinea. Sein Fahrtenbericht ist in der griechischen Handschrift überliefert. Auch der griechische Seefahrer Eudoxos aus Kyzikos erkundete Indien mit dem Segelschiff und machte mit den Monsunwinden im indischen Ozean Bekanntschaft.

Die Römer nutzten für Kriegs- und Handelszwecke eine Kombination aus Ruder- und Segelschiffen. Angriffe von kilikischen und kretischen Piraten auf Handelsschiffe nahmen durch den Handel zwischen Syrien und Italien zu und Rom entschloss sich dagegen an zu kämpfen. Gegen Ende des römischen Reiches hatten die Sachsen und Angelsachsen Langschiffe mit einem Mast und einem Rahsegel. Die Wikinger perfektionierten diesen Schiffstyp und entwickelten eine funktionsfähigen Takelage. Später wurden offene Handelsschiffe mit einem Mast, Hansekogge genannt, entwickelt.

Segeln - Antrieb und Winddruck

Ein Segelschiff wird durch Winddruck auf das Segel vorangetrieben und durch Luftströmung um das Segel, die durch einen Unterdruck am Segel zieht. Meistens überlagern sich beide Antriebe. Da kann aber je nach Kursrichtung zum Wind der eine oder andere Teil überwiegen Die Gegenkraft zum Wind beim fahrenden Segelschiff ist der Wasserwiderstand, der auf den Schiffrumpf einwirkt. Durch die Übertragung des Winddruckes auf den Mast entsteht der Vortrieb und die Kraft wird auf den Schiffsrumpf übergeben.

Der Winddruck auf das Segel erfolgt durch den Widerstand, den die Segel dem Wind entgegensetzen. Die Luftströmung wird unterbrochen und der Wind will den Widerstand zu verdrängen. Vorwindkurs, ist wenn der Wind von hinten auf das Segelboot trifft und von schräg hinten nennt man es Raumwindkurs.

Großsegler verwendeten Rahsegel. Segelschiffe mit Schratsegeln sind eher schlecht für den Antrieb durch Widerstand geeignet, da die Schratsegel im oberen Bereich keine Segelfläche haben.

Internationale Bootsklassen

Kielboote    Jollen 2 Pers.    Einhandjollen    Mehrrumpfboote
 • 11m One Design      • 29er    • Contender    • Dart 18
 • Platu 25    • 420er    • Europe    • Hobie Cat
 • H-Boot    • 505er    • Splash    • Topcat
 • Soling    • Cadet    • OK-Jolle    • Nacra
 • Tempest    • Fireball    • Topper    • Prindle
 • Melges 24    • Flying Dutchman    • Optimist    • Tornado
 • J/22    • Flying Junior    • Zoom8  
 • J/24    • Laser II    • Sunfish    
 • X-99    • Mirror    • Byte CII  
 • Drachen    • Snipe    • B14  
 • Etchells    • Vaurien    • International Moth Class  
 • 5.5m    • GP14    • Musto Skiff  
 • 6m    • Internationales 14-Fuß-Dinghy    • RS Tera  
 • 8m    • Lightning    • Open Bic  
 • 12m    • RS500    
 • International Access 2.3    • RS Feva      
 • Access 303    • Tasar      
 • Access Liberty          
 • International One Design          
 • Flying Fifteen          
 • J/80          
 • Melges 32          
 • Laser SB3          
 • Hai          
 • Star          
 • Yngling      

Segelsport

Seit 1900 ist Segeln eine olympische Sportart. Regattasegeln und Fahrtensegeln sind die zwei unterschiedlichen Arten des Segelsports. Im Wettkampfsport findet man Regattasegeln vor, wo eine abgestimmte Strecke von zwei oder mehreren Booten gleichzeitig befahren wird, auch Match Race und Fleet Race genannt.bei Jollenregatten dauert der Wettbewerb Stunden, bei der Hochseeregatta Monate. Durch die Regel der Klassenbestimmung dürfen nur gleichwertige Boote gegeneinander antreten und das segelerische Können steht im Vordergrund. Die Kieler Woche mit Regatten in olympischen und nicht-olympischen Bootsklassen ist eine große Segelsportveranstaltung, sowie die Travemünder Woche mit Wettfahrten in 34 Klassen. Auch bei der Warnemünder Woche Regatta, darf jeder Teilnehmer ohne Qualifizierung an den Start gehen. Seit 1851 gibt es den America's Cup, in geschützten Küstengewässern, vom Titelverteidiger gezielt ausgewählt wird gesegelt.

Mehrtägige Segeltörns sind Fahrtensegeln, die mehr zur Erholung als zum Wettkampf dienen. Ein kurzer Tagestörn oder eine Weltumsegelung, die Faszination für die Segler ist das intensiven Erleben der umgebenden Natur und sich mit diesen Kräften abzufinden und sie für sich zu nutzen. Dies erfordert viel Konzentration für den Vorgang des Segelns und das bringt vielen Seglern in kürzester Zeit einen starken Erholungseffekt vom Alltag.

Regattasegeln

Regattasegeln ist ein Wettkampfsport, bei dem eine vorher abgestimmte Strecke von zwei (Match Race) oder mehr (Fleet Race) Booten zur selben Zeit befahren wird. Beim Segeln umfasst dieses eine sehr viel größere Bandbreite als bei anderen Sportarten üblich. Die Dauer eines Wettkampfes kann von weniger als einer Stunde bis zu Monaten bei Hochseeregatten (zum Beispiel Volvo Ocean Race) betragen. Es werden meistens mehrere Wettfahrten in einer Regatta durchgeführt, die Einzelergebnisse werden nach einem vorgeschriebenen Verfahren zusammengefasst und so der Gewinner ermittelt. Regatten werden nach den Wettfahrtregeln der ISAF, des internationalen Segelverbandes, ausgetragen.

Fahrtensegeln

Unter Fahrtensegeln versteht man meist mehrtägige Fahrten mit einem Segelboot von einem Start- zu einem Zielhafen. Ein solcher Segeltörn kann sportlich mehr oder weniger anspruchsvoll sein, aber es geht dabei nie um den Wettkampf mit anderen Booten. Das Fahrtensegeln umfasst ein weit gefächertes Spektrum, von kurzen Tagestörns bis zur mehrere Jahre dauernden Weltumsegelung. Seine Faszination besteht vor allem im intensiven Erleben der umgebenden Natur und in der Herausforderung, sich mit deren Kräften zu arrangieren und sie für sich zu nutzen. Die dafür notwendige Konzentration auf den Vorgang des Segelns an sich bewirkt bei vielen Seglern schon nach kurzer Zeit einen starken Erholungseffekt vom Alltag.

Hochseeregatten

Der Admiral’s Cup, das Fastnet Race, das Sydney Hobart Race, die Vendée Globe und das Volvo Ocean Race gehören zu den berühmtesten Hochseeregatten (Offshore Race). Auch im Rahmen der Kieler Woche und der Cowes Week werden Hochseeregatten ausgetragen. Der America's Cup ist ebenfalls eine der bekanntesten Segelregatten weltweit.

Olympische Bootsklassen und zugehörige Disziplinen

  • Finn-Dinghy - Einhandjolle (Dinghy)
  • Laser - Einhandjolle, Herren
  • Laser Radial - Einhandjolle, Damen
  • 49er - Jolle, 2 Personen, Herren
  • 49erFX - Jolle, 2 Personen, Damen
  • 470er - Jolle, 2 Personen, Damen- und Herrenklassement 
  • Nacra 17 - Katamaran, 2 Personen, Mixed
  • RS:X - Surfboard, Damen- und Herrenklassement

Verwandte Sportarten

Das Windsurfen, bei dem nur ein Segel auf einem schmalen Brett befestigt ist, ähnelt aus physikalischer Sicht dem Segeln mit einer Gleitjolle. In beiden Fällen ist der Wasserwiderstand sehr gering, und der Trimm erfolgt zu einem großen Teil durch Verlagerung des Körpergewichtes, wozu ein guter Gleichgewichtssinn erforderlich ist. Für Surfer gelten die gleichen Ausweichregeln wie für Jollen, und auch die Führerscheinregelungen sind sehr ähnlich. 

Traditionelle Segelboote aus der ganzen Welt, auch ohne Klassenverbände

  • Jangada (Traditionelles brasilianisches Segelfloß)
  • Waarschip (Traditionelles niederländisches Segelschiff)
  • Marinekutter (Traditionelles in Norddeutschland verbreitetes Ausbildungsboot)
  • Jugendwanderkutter (Traditionelles in Norddeutschland verbreitetes Jugendboot)
  • Kutter ZK10 (Sportgerät der ehemaligen Gesellschaft für Sport und Technik, Sektion Seesport)
  • Lagatoi (Traditionelles Segelboot in Papua-Neuguinea)
  • Paranzella (Traditionelles Fischerboot in Italien)
  • Vela Latina (Traditionelles Regattaboot mit Lateinersegel auf den Kanarischen Inseln) 
  • Lädine (Traditioneller Lastensegler auf dem Bodensee) 
  • Gulet (Traditioneller türkischer Lastensegler) 
  • Dschunke (Traditioneller chinesischer Lastensegler) 

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