Schwimmen 2016: Ergebnisse, WM, Termine, Regeln, Wettbewerbe, Live-Stream, Weltrekorde...

Schwimmen

Ihr sucht nach News, Ergebnissen oder Regeln beim Schwimmen oder wollt wissen, wo ihr Schwimmen heute live sehen könnt? Dann seid ihr hier richtig! Alles zum Thema Schwimmen.

Schwimmen - Schwimmsport

Das Schwimmen als Sport ist bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Der französische Autor Melchisedech Thevenot brachte ein Buch über das Thema Brustschwimmen heraus. Aufgrund dieses Buches wurde der Schwimmstil des Brustschwimmens lange bevorzugt. Johann Christoph Friedrich GutsMuth veröffentlichte im Jahr 1798 ein Schwimmkunstbuch. Dieses war wegweisend für das Erlernen des Schwimmens. Die Hallenser Halloren, also Salzarbeiter, bemerkten, dass das Schwimmen im Salzwasser leichter geht. Das Wettkampfschwimmen entwickelt sich erst um das Jahr 1837 in London. Dort wurde entweder im Brust- oder Seitenstil geschwommen. Die Regeln, die aufgestellt wurden, galten bis in die 1950er Jahre für das Brustschwimmen. Es war bislang auch die einzige Schwimmart, die einem Reglement unterlag. Der Engländer John Trudgen entwickelte im Jahr 1873 einen Schwimmstil, der heute Kraulen genannt wird. Damals hieß er nach dem Erfinder Trudgen, man schwamm nicht, sondern man trudgte. Das Schmetterlingsschwimmen, auch Butterfly genannt, wurde von David Armbruster im Jahr 1934 erfunden. Erst 1953 wurde der Schwimmstil als Wettkampfschwimmart legalisiert.

Schwimmen Live im TV und im Live-Stream

Die ARD, das ZDF und Eurosport übertragen live von einige Schwimm-Wettbewerbe, von den Titelkämpfen der Beckenschwimmer und Wasserspringer berichten abwechselnd ARD und ZDF. Natürlich lässt sich die Live-Übertragung auch im Internet verfolgen. Der Streaming-Dienst Magine TV zeigt alle drei Sender und deren Übertragung im Live-Stream online.

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Schwimmen im Wettkampf

Seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, die im Jahr 1896 in Athen ausgetragen wurden, gehört Schwimmen zu den olympischen Disziplinen. Offizielle Schwimmweltmeisterschaften, die seit 1973 ausgetragen werden, unterliegen den Regeln des internationalen Schwimmverbandes. Austragungsort sind Schwimmbecken, die über eine Bahnlänge zwischen 25 und 50 Meter verfügen. Die Bahnbreite ist 2,50 m und die Wassertiefe beträgt mindestens 160 cm. Zwischen den einzelnen Bahnen befinden sich Leinen, die sogenannten Wellenbrecher. Sie halten Wellen davon ab, in die benachbarte Bahn zu kommen. Bei Wettkämpfen wird eine Fehlstartleine verwendet. Diese hängt etwa 15 Meter vom Startpunkt entfernt in einer Höhe von mindestens 1,2 Meter. Hat der Schiedsrichter einen Fehlstart erkannt, lässt er diese ins Wasser. Damit signalisiert er den anderen Schwimmern den Fehlstart. Die Schwimmdistanzen, über die im Wettkampf geschwommen werden sind, je nach Wettkampf zwischen 100 und 5.000 Meter. Staffelbewerbe, bei denen 4 Schwimmer in einem Team sind, gehen über die Distanzen von jeweils 4 mal 50, 100 und 200 Meter. Der erste Schwimmer, der die 100 Meter Strecke in weniger als 1 Minute zurücklegte, war Johnny Weissmüller, der später auch als Tarzan in die Filmgeschichte einging. Mark Spitz errang bei den Olympischen Spielen in München insgesamt 7 Goldmedaillen. Damit errang er das 2. beste Ergebnis, nur Michael Phelps errang mehr, nämlich 8-mal Gold. Bekannte Schwimmer aus Deutschland sind Franziska van Almsick und Michael Groß.

Schwimmstile

Beim Schwimmen unterscheidet man 4 Schwimmstile, das Brustschwimmen, das Kraulen, das Rückenschwimmen und den Schmetterlings- oder Delfinstil. Der erste Schwimmstil, der erlernt wird, ist das Brustschwimmen. Bei dieser Technik werde die Arme, die sich erst zusammenliegend unter dem Brustbereich befinden, nach vorne geführt. Erst wenn sie ausgestreckt ganz vorne sind, werde sie zur Seite bewegt, so erfolgt der Vorwärtstrieb. Dazu gehört ein Beinschlag, der dem eines Frosches ähnelt. Beim Delfinschwimmen werden beide Arme, die zuerst seitlich am Körper anliegen über Kopf nach vorne geführt, bevor sie in das Wasser eintauchen. Der Beinschlag erfolgt abwechselnd mit dem linken und rechten Bein in einer Auf- und Abbewegung. Das Kraulen erfolgt mit dem gleichen Beinschlag, wie er beim Delfinschwimmen ausgeführt wird. Die Hände bewegen sich abwechselnd von der Körperseite nach vorne, wo sie eintauchen und das Wasser verdrängen. Der Kopf des Schwimmers ist unter Wasser und wird nur nach jedem 3. oder 4. Zug zum Atmen kurz aus dem Wasser gehoben. Das Rückenschwimmen wird auch Rückenkraulen genannt, da sich der Schwimmer mit dem Rücken im Wasser liegt, aber die gleichen Schwimmbewegungen, wie beim Kraulen ausführt. Die Schwimmstile sind unterschiedlich anstrengend, am meisten Kalorien werden beim Kraulen verbraucht. Es sind etwa 900 Kalorien, die bei diesem Schwimmstil pro Stunde verbraucht werden. Etwas gleich viel Kalorien verbraucht der Schwimmer beim Delfinschwimmen. Schwimmt man eine Stunde Brust, werden bis zu 800 Kalorien pro Stunde verbrannt. Der Schwimmstil, der am wenigsten Anstrengung erfordert, und bei dem dementsprechend wenige Kalorien verbraucht werden, ist das Rückenschwimmen. Pro Stunde werden etwa 500 Kalorien verbrannt.

Weitere Schwimmsportarten

Um die Basis des Streckenschwimmens herum wurde der Schwimmsport weiter ausdifferenziert mit spielerischen und technischen Disziplinen wie dem

  • Aquaball
  • Wasserball
  • Unterwasserrugby
  • Unterwasserhockey
  • Kunst- und Turmspringen
  • Synchronschwimmen
  • Flossenschwimmen
  • Freiwasserschwimmen/Langstreckenschwimmen
  • Rettungsschwimmen
  • Kleiderschwimmen
  • Winterschwimmen
  • Watsu und Wata
  • Wassergymnastik
  • Tauchen
  • Militärschwimmsport

Für Wettkämpfe beim Tauchen ist Schwimmen eine Grundlage, in den Sportarten Triathlon und Moderner Fünfkampf eine Teildisziplin.

Schwimmen für die Gesundheit

Da das Wasser dem Körper statischen Auftrieb gibt, ist das Schwimmen die gesündeste Sportart, denn Knochen und Gelenke werden kaum belastet. Es ist auch die Sportart, die Übergewichtige mit Gelenksproblemen ausüben sollen. Das Verletzungsrisiko dabei ist äußerst gering. Das Herz profitiert ebenfalls vom Schwimmen, denn der venöse Rückstrom fällt leichter. Die Wassertemperatur wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus. Schwimmen wird auch als Therapie bei Gelenksproblemen, Übergewicht oder Problemen mit dem Herz-Kreislaufsystem empfohlen. Durch spezielle Wassergymnastik in Verbindung mit dem Auftrieb des Wassers können verschiedene Krankheiten geheilt oder deren Symptome verringert werden. Das Schwimmen ist auch für ein Baby gut geeignet. In nahezu jedem Schwimmbad wird das Babyschwimmen angeboten. Babys fühlen sich in dem warmen Wasser wie im Mutterleib. Die ideale Wassertiefe beträgt zwischen 100 und 140 cm, das Becken sollte zwischen 32 und 34 Grad warm sein. Babys sind mit einem Tauchreflex geboren. Das bedeutet, dass der Säugling tauchen kann, ohne dass Wasser in die Lunge eintritt. Dieser Reflex geht zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat verloren.

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Schwimmweltmeisterschaften

Die 16. Schwimmweltmeisterschaften sollen vom 24. Juli bis zum 9. August 2015 in der russischen Stadt Kasan stattfinden. Der Schwimmweltverband (FINA) vergab die Veranstaltung am 15. Juli 2011 auf seinem Kongress am Rand der Schwimmweltmeisterschaften 2011 in Shanghai. Die Bewerbung Kazans setzte sich in der entscheidenden Abstimmung gegen die Kandidaturen aus Guadalajara (Mexiko) und Hongkong (China) durch. Die Bewerbungen aus Guangzhou (China) und Montreal (Kanada) wurden unmittelbar vor der Abstimmung zurückgezogen. Russland wird damit zum ersten Mal Gastgeber der WM sein.

Die Schwimmwettkämpfe im Becken werden in der Kasan-Arena ausgetragen, die für die Sommer-Universiade 2013 gebaut wurde. Dafür werden im Stadion mit 45.000 Plätzen zwei temporäre 50-Meter-Schwimmbecken installiert. Flankiert von Zusatztribünen soll so ein Schwimmstadion mit 12.000 Plätzen entstehen.

Bildergallerie

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