Porsche

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Informationen zur Automarke Porsche

Das Unternehmen Porsche firmiert offiziell als die Dr. Ing. h.c. f. Porsche AG. Dabei handelt es sich um einen Automobilhersteller, der seinen Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen hat und hier eine 50,1-prozentiger Tochter der Porsche Automobil Holding SE ist. Gegründet wurde das Unternehmen von Ferdinand Porsche im Jahr 1931 in Stuttgart, wo es als Konstruktionsbüro seine Anfänge verzeichnete. Inzwischen hat das Unternehmen seine Produktionsstandorte auf Stuttgart und Leipzig ausgeweitet. Seit dem Jahr 2009 ist die Volkswagen AG mit einem Anteil von 49,9 Prozent Miteigentümer an dem Unternehmen.

Das Wappen 

Das Porsche-Wappen ist in klassisches Erkennungszeichen des Porsches. Das Wappen wurde im Jahr 1952 entwickelt. Ab dem Jahr 1953 fand es bei den Fahrzeugen schließlich auch Verwendung. Im Wappen wurden das Stuttgarter Wappentier sowie das Landeswappen des Freien Volksstaates Württemberg miteinander kombiniert. Dazu wurden die Schriftzüge Stuttgart sowie Porsche in das Emblem eingebracht.

Einflüsse auf den Wettbewerb 

Das Unternehmen hat insgesamt sehr großen Einfluss auf die Autobranche. Porsche hat hierbei schon sehr große Erfolge in verschiedenen Bereichen des Rennsports feiern können. Große Beachtung liegt hier auf dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans, bei dem Porsche allein 16 Siege einfahren konnte. In der Formel 1 ´sind ebenso große Erfolge zu verzeichnen wie auch bei der Rallye Paris-Dakar, die mit dem Modell 959 gefahren wurde. Dabei liegen die Vorteile und das hohe Ansehen der Marke nicht allein in den hohen Leistungen der Motoren von Porsche begründet. Weiteres Ansehen genießt Porsche aufgrund seiner Alltagstauglichkeit sowie seiner Zuverlässigkeit im Gebrauch.

Konkurrenz zu und Zusammenarbeit mit anderen Automobilherstellern 

Der größte Konkurrent von Porsche ist Ferrari. Allerdings ist die Konstruktion von Porsche weitaus alltagstauglicher gestaltet und auch in der Optik weniger aggressiv. Bedingt durch die gute Qualität und die Zuverlässigkeit sowie das ansprechende Design ist Porsche inzwischen auch Ratgeber innerhalb der Fahrzeugbranche, wenn neue Modelle und Motoren entwickelt werden sollen. Sowohl Audi als auch Volkswagen und viele andere Fahrzeugbauer nehmen die Unterstützung von Porsche gern an. Auch beim Kardanantrieb von Motorrädern ist Porsche ein wichtiger Ratgeber in der Branche. Diese Auftragsarbeiten innerhalb der Entwicklung erbringt die Porsche Engineering Group, die als einhundertprozentige Tochter der Porsche AG geführt wird und die hier auf den Background des Entwicklungszentrum in Weissach zurückgreifen kann, wo auch die Entwicklung der Serienfahrzeuge geschieht.

Die Geschichte von Porsche 

Der Gründer des Unternehmens, Ferdinand Porsche, war zunächst bei unterschiedlichen Unternehmen beschäftigt. So arbeitete er als Konstrukteur, als Technischer Direkter und Leiter eines Konstruktionsbüros unter anderem auch bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft. Im Jahr 1930 gründete er ein eigenes Konstruktionsbüro, das als "Dr. Ing. Höör. F. Porsche Ges. GmbH, Konstruktionen und Beratungen für Motoren und Fahrzeugbau" firmierte. Das Unternehmen war unterteilt und zu 70 Prozent in Besitz von Porsche, zu 15 Prozent beim Kaufmann und Rennfahrer Adolf Rosenberger und zu weiteren 15 Prozent beim Rechtsanwalt Anton Piech, dem Schwiegersohn von Porsche.

Der Prototyp des Porsches 

Einer der ersten Aufträge des Konstruktionsbüros lag in einer Entwicklung eines Kleinwagens, dem Porsche Typ 12, der für Zündapp in Nürnberg entwickelt wurde. Der Prototyp von Porsche war mit einem 1,2 Liter und 5-Zylinder-Sternmotor ausgestattet.

Ab dem Jahr 1934 Übernahme das Konstruktionsbüro die Entwicklung des deutschen Volkswagen, der auch als KdF-Wagen und letztlich als VW Käfer weltweite Bekanntheit erlangte. Die Entwicklungen für die neu gegründeten Volkswagen Werke GmbH wurden die wirtschaftliche Grundlage des Konstruktionsbüros und Ferdinand Porsche wurde zudem Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrates im Unternehmen.

Vom Jahr 1937 bis 1945 konnte das Konstruktionsbüro durch den Volkswagenkonzern 20,6 Millionen Reichmark Umsatz verzeichnen. Im Jahr 1937 wurden die Entwicklungen des sogenannten Volkstraktors begonnen. Zudem erfolgte eine Unternehmensverlagerung nach Stuttgart-Zuffenhausen, was auch der spätere Standort von Porsche wurde. Auch der Kübelwagen und der Schwimmwagen entstanden in dem Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche. Im Zweiten Weltkrieg bestanden die Hauptaufgaben von Porsche in der Entwicklung von verschiedenen Panzertypen. Das Jahr 1948 brachte schließlich einen Vertragsabschluss zwischen Ferdinand Porsche und dem Volkswagenwerk, die die Anfänge für den Bau des Porsches mit sich brachten. Ferdinand Porsche verstarb im Jahr 1951 und vererbte sein Unternehmen zur Hälfte an Ferry Porsche und zur anderen Hälfte an seine Schwester Louise.

Das Modell 356 ging mit insgesamt 400 Fahrzeugen im Jahr 1950 in Stuttgart-Zuffenhausen in Produktion. Die Gesamtstückzahl dieses Modells lag zum Ende der Produktionszeit im Jahr 1965 bei 76.302.

Der Porsche 911 

Das bekannteste Modell von Porsche, der 911er, wurde ab dem Jahr 1963 gebaut.

Im Unternehmen ergeben sich im Laufe der Unternehmensgeschichte sehr viele Familien Zwistigkeiten und Streitfälle. Im Jahr 1972 übergaben die Firmeninhaber Louise Piech und Ferry Porsche das Unternehmen außerhalb der Familie, da die Problematiken innerhalb der Familienführung des Unternehmens immer größer wurden. Das Unternehmen wurde noch im gleichen Jahr in die Porsche AG umgewandelt. Im Jahr 1984 gelangte die nicht stimmberechtigte Vorzugsaktie von Porsche zu einem Preis von 780 DM an die Börse. Der Eröffnungskurs der Aktie lag bei 1.20 DM. Die Stammaktien des Unternehmens verbleiben weiterhin innerhalb der Familien Piech und Porsche.

Seit dem Jahr 2009 ist Porsche SE zu 49,9 Prozent im Besitzt der Volkswagen AG, was einen Firmenanteil von 3,9 Milliarden Euro ausmacht.

Wichtige Fahrzeugmodelle von Porsche 

Von 1947 - b 1948 wurde er Porsche 356 Nr. 1 Roadster als Basis für die Sportwagenherstellung produziert. Dieses war der erste Porsche in der heute bekannten Form und auch zudem das erste Fahrzeug, das als Porsche unter diesem Namen vermarktet wurde. Er gilt als einer der Meilensteine aus Zuffenhausen.

Von 1948 bis 1965 wurde der Porsche 356 schließlich als Serienauto von Porsche produziert und als direkter Vorgänger des Porsches 911 gehandelt. Er wurde als 356, 356 A, 356 B und 356 C gehandelt.

Von 1964 bis 1989 ging der Porsche 911 in Produktion. Dieses Fahrzeug gilt als der bekannteste Sportwagen aus dem Hause Porsche. Erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wurde das Fahrzeug im Jahr 1963 auf der IAA, wo er zunächst als Porsche 901 auf den Markt gelangte. Erst eine Klage von Peugeot brachte die Umbenennung in Porsche 911.Ab 1965 gelangte die abgeschwächte Version des Porsches 911, der Porsche 912 auf den Markt.

Das Jahr 1970 brachte den Porsche 914 hervor, der in Zusammenarbeit mit VW entstand.

Das Jahr 2011 brachte den Porsche 991 mit sich. Hierbei handelt es sich um die siebte Generation des Porsches 911. Das Fahrzeug wurde im September 2011 auf der Frankfurter IAA der Öffentlichkeit vorgestellt.

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