Mercedes-Benz

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Alle Fahr- und Testberichte der Marke Mercedes-Benz auf einen Blick bei Motorvision. Alles was Sie schon immer über Mercedes-Benz wissen wollten.

Die Erfinder des Automobils - Mercedes-Benz

Die prestigeträchtige Automarke Mercedes-Benz hat ihren Ursprung im Zusammenwirken der Unternehmer Gottlieb Daimler und Karl Benz. Beide bauten unabhängig voneinander 1886 ihr erstes Automobil. Während Gottlieb Daimler unter Mithilfe seines Konstrukteurs Wilhelm Maybach einen Verbrennungsmotor mit Glührohrzündung mit einem herkömmlichen Kutschenwagen kombinierte, entwickelte Karl Benz einen Einzylinder-Motor mit Hochspannungszündung und konstruierte hierfür ein eigenes, neuartiges Dreiradfahrzeug. Nachdem die zunächst autark voneinander operierenden Firmen Daimler mit Sitz in Stuttgart und Benz mit Sitz in Mannheim erste Erfolge mit der Serienfertigung ihrer Motorwagen feiern konnten, schlossen sie sich im Jahr 1926 zur Daimler-Benz AG zusammen, was rückblickend wohl auch das Überleben beider Marken während der Wirtschaftskrise Ende der 1920er Jahren sicherte.

170 V - der Dauerbrenner

In der Folge erweiterte die Daimler-Benz AG ihr Portfolio, vor allem im Bereich der Nutzfahrzeuge, sogar im Flugzeugmotorenbau mischten die Schwaben mit. Eines der erfolgreichsten frühen Automobile von Mercedes-Benz war das Modell 170V. Der 38 PS starke Pkw wurde von 1936 bis 1942 circa 90.000 mal verkauft. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Produktion dieses Modells nahezu unverändert fortgeführt, ab 1949 gab es auch ein Dieselfahrzeug, den 170D. Mitte der 1950er Jahre produzierte Mercedes-Benz einige seiner erfolg- und ruhmreichsten Modelle, unter anderem die Typen 180, 220, 220S und 220SE, die die ersten Mercedes-Wagen mit vollständig selbsttragender Karosserie waren. Ein legendäres Modell war auch der Flügeltüren-Sportwagen vom Typ 300 SL, ebenso wie die Limousine vom Typ 300, das sogenannte "Adenauer Modell".

S-Baureihe - der Oberklasse-Platzhirsch

Ende der 1960er Jahre konnte man sich auch bei Mercedes-Benz dem Einfluss der amerikanischen Autoindustrie nicht verschließen, die Heckflossen-Modelle der Typen 190, 200 und 200D wurden bis 1968 gebaut. Schon 1965 entstand für die automobile Oberklasse die S-Baureihe mit den Modellen S, SE und SEL, die werksintern unter der Bezeichnung W108/109 geführt wurden. Seitdem setzte die S-Baureihe vor allem durch technische Innovationen regelmäßig neue Standards in der automobilen Oberklasse. Doch auch in der oberen Mittelklasse dominierte Mercedes-Benz mit seinen Strich Acht-Modellen, der Baureihe W114/115, die bis 1976 produziert wurde.

Klassengesellschaft seit 1993

Im Jahr 1993 erfolgte die heute bekannte weitere Klasseneinteilung: zusätzlich zur S-Baureihe der Oberklasse markiert die C-Klasse seitdem den Einstieg in der Mittelklasse, während unter der Bezeichnung E-Klasse Limousinen, Kombis, Cabrios und Coupés der oberen Mittelklasse geführt werden. Bereits seit 1979 existiert die G-Klasse, ein bis heute nahezu unverändertes Geländefahrzeug, das fast schon Legenden-Status genießt. Die M-Klasse ist als das luxuriöse Gegenstück zur G-Klasse zu sehen, während man für die Kompaktklasse seit 1997 die A- und später auch die B-Klasse konzipierte. Auch für den Markt der Großraumlimousinen veröffentlichte Mercedes mit der R-Klasse ab 2005 das passende Modell. Natürlich vergaß man aber auch die Sportwagen nicht: seit 2009 markiert der Mercedes SLS AMG die Spitze der Modellpalette. Das Flügeltüren-Konzept soll an den legendären 300 SL erinnern und die lange Motorsport-Tradition von Mercedes-Benz fortführen.

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