Mercedes-Benz A-Klasse

Mercedes-Benz A-Klasse

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Informationen zur Mercedes-Benz A-Klasse

Mercedes Benz ist eine bekannte und angesehene Automobilmarke. Die A-Klasse, die 1997 als erstes Modell in der Kompaktklasse eingeführt wurde, zählt zu den beliebtesten Fahrzeugen von Mercedes. Die A-Klasse wird seit 1997 in Rastatt im DaimlerChriysler-Werk produziert. Seit 2005 wird dort auch die B-Klasse von Mercedes Benz hergestellt. In Rastatt sind 6500 Mitarbeiter beschäftigt. Bei Zulieferer sind rund 1200 weitere Mitarbeiter angestellt.

Geschichte der A-Klasse

In Frankfurt wurde im September 1993 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt erst mals die A 93, der Vorläufer der heutigen A-Klasse, von Mercedes Benz vorgestellt. Die Vorstellung war damals eine Sensation, weil Motor, Getriebe, Tank und Achsen unterhalb des Passagierraums lagen und daher bei Unfällen eine besonders hohe Sicherheit boten. Die sogenannte Vision A93 wurde mit einem 75-PS Ottomotor, einem Diesel-Direkteinspritzer mit 60 PS und einem 44-kW-Elektromotor realisiert. Durch die Rahmen-Bodenlage war es möglich, den A 93 so umzubauen, dass er bei entsprechendem Umbau zu einem Fahrzeug mit 1000 Litern Stauraum wurde. 

Die Version A 93 wurde zur späteren A-Klasse umfunktioniert. Die ersten Modelle der A-Klasse, der A 140 und auch der 160, kamen 1997 auf den Markt. Der A 140 hatte 82 PS und leistete eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h, der A 160 konnte mit 102 PS bis zu 182 km/h fahren. Die Fahrzeuge hatten eine Länge von nur 3,57 Metern. Bei der 1997 herausgebrachten A-Klasse wurden Motor, Achsen und Getriebe wie bereits bei der Vision A 93 unter dem Passagierraum untergebracht. Für zusätzliche Sicherheit sorgt das McPherson-System mit Gasdruckstoßdämpfern, Schraubfedern und Rehstab-Stabillisator. Die stabile Achsenkonstruktion ist unter dem Ladenboden angeordnet. Außerdem wurden Benziner und Diesel leichter, als bei früheren Mercedes-Modellen und anderen Vierzylindern.

Der Passagierraum überzeugte durch seine Großzügigkeit und seine Vielfältigkeit mit 72 unterschiedlichen Sitz-Variationen sowie ausbaubarem Beifahrersitz. Neu war bei der A-Klasse auch, dass erstmals Kunststoff für eine Mercedes-Benz Großserie verwendet wurde. Vorteil des Kunststoffs ist, dass er bei leichten Unfällen wieder seine Ursprungsform annimmt.

Die A-Klasse wurde vor allem durch den Elchtest berühmt, weil das Fahrzeug von Mercedes Benz zum Umkippen gebracht werden konnte. Beim Elchtest wird mit dem Fahrzeug unter Höchstgeschwindigkeit ein Ausweichmanöver simuliert. Weil die A-Klasse den Test nicht bestand, wurden danach das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP und der Brems-Assistent BAS serienmäßig eingebaut. Breitere Reifen und die Tieferlegung der Karosserie sorgen für zusätzliche Sicherung. Zudem wurden alle 18 000 ausgelieferten A-Klassen zurückgerufen und verbessert, was das Vertrauen in die Marke Mercedes Benz wieder verstärkte.

1997 wurden der Öffentlichkeit in Genf die beiden Turbodiesel A 160 und A 170 präsentiert. Die Dieselmotoren, gebaut in der 90 PS und 60 PS Variante, wurden mit einer elektronisch gesteuerten Kraftstoff-Direkteinspritzung ausgestattet und gelten als verbraucheroptimiert. Zusammen mit Bosch hat Mercedes-Benz die Common-Rail-Technik entwickelt, welche beim Einspritzvorgang mit einer gemeinsamen Leitung arbeiten. Dadurch wird das Gemisch besser aufbereitet und sorgt so für ein hohes Drehmoment und damit für niedrigere Abgas-Emissionen und niedrigeren Kraftstoffverbrauch.

Im November 1998 wurde in Stuttgart die Studie A 190 Twin mit zwei 1,9-Liter-Motoren vorgestellt. Der A 190 Twin war bis dato die schnellste A-Klasse. Innerhalb von 5,7 Sekunden beschleunigte das Fahrzeug von 0 auf 100 km/h. Grund dafür sind die beiden Motoren sowie eine automatische Kupplung, die dafür sorgt, dass beide Motor-Aggregate gleichzeitig betrieben und gekuppelt werden. Im Juni 1999 kam dann der A 190 auf den Markt, der denselben Motor bekam wie der "Twin". Allerdings gab es ihn nur in der 125-PS-Variante und nur mit einem Motor ausgestattet. Der Fahrzeugtyp beschleunigte bienner 8,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Nach dem Jahrtausendwechsel präsentierte Mercedes Benz im Oktober 2000 in Detroit den SLA, auf Basis der bisher erschienenen A-Klassen. Zwei Monate später, im Dezember bot Mercedes-Benz erst mal Designo für die A-Klasse an. Kunden konnten ihr Interieur und Exterieur nun erstmals selbst wählen. Ob Holz, Carbon oder Leder - der Kunde hatte die Wahl zwischen verschiedenen exklusiven Ausstattungen.

2001 entwickelte sich die A-Klasse weiter. Der Radstand wurde um 170 Millimeter verlängert, sodass der Platz im Inneren auf stattliche 1930 Liter anstieg. Von Kunden wurde besonders die erweiterte Beinfreiheit auf den Rücksitzen begrüßt, aber auch Beifahrer und Fahrer erhielten mehr Platz. Bis Ende 2001 konnte Mercedes-Benz den 550 000. Verkauf einer A-Klasse zählen. 2002 kam das Modell A 210 Evolution mit 17-zölligen Leichtmetallrädern und mit 140 PS Leistung auf den Weg. Das sorgte dafür, dass bei einem Verbrauch von nur 7,9 Litern eine Höchstgeschwindigkeit von 203 km/h möglich wurde. 2003 konnte Mercedes Benz den Verkauf der millionsten Fahrzeugklasse aus dem Werk in Raststatt feiern. Neben Deutschland gelten Italien, England und Frankreich als beliebte Absatzmärkte.

Nach 7 Jahren begann Mercedes Benz 2004 ein neues Erfolgskapitel mit der Baureihe 169 der A-Klasse. Auch die zweite Generation verfügte über eine schräge Frontpartie und ein gewölbtes Dach sowie einer steil abfallenden Rückwandtür. Ab dem Jahr 2004 veränderte sich die A-Klasse. Sie wurde in zwei Karosserieversionen verkauft. Neben einem Fünftürer, dem W 169, wurde auch ein sportlicher Dreitürer angeboten, der den Namen 169 trug.

In den Ausstattungen Classic, Elegance und Avantgarden präsentiert sich der 169 mit umfangreichen Serienausstattungen sowie wichtigen neuen Sicherheitsfunktionen. Die Baureihe veränderte sich vor allem optisch. Das Fahrzeug ist jetzt 232 Millimeter länger und insgesamt 45 mm breiter. Auch innen veränderte sich die A-Klasse: Die Ellenbogenbreite für Insassen vergrößerte sich um 95 Millimeter, die Kniefreiheit um 30 Millimeter und der Schulterraum um 97 Millimeter. Technisch kann sich die A-Klasse weiterhin sehen lassen. In der neuen A-Klasse wurden mehr als 200 Patente verwendet, darunter ein neues Gurt- und Airbagsystem. Zweistufige Front-Airbags, ein Gurtstraffer für Fahrer und Beifahrer sorgen für mehr Sicherheit. Das Fahren wurde durch eine Parabel-Hinterachse mit präziser Wankabstützung in den Kurven verbessert und das selektive Dämpfungssystem konnte sogar als weltweite Neuheit gefeiert werden. Ingesamt wurde die A-Klasse auch umweltfreundlicher, weil der Kraftstoffverbrauch durch mehr Leistung weiter minimiert werden konnte. Die sieben Vierzylinder-Triebwerke, darunter drei CDI-Direkteinspritzer und ein Turbo-Ottomotor konnten ihre Leistung im Vergleich zu ersten A-Klasse um 38 Prozent steigen. Das Drehmoment steigerte sich sogar um 46 Prozent. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde ein stufenloses Automatikgetriebe mit dem Namen AUTOTRONIC, welches eine Beschleunigung ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Der Motor erreicht so seine Maximalleistung schneller, als bei einem üblichen Automatik.

Neben dem Familienauto, der zweiten A-Klasse, kam 2005 auch ein neuer Sportwagen heraus. Der Mercedes-Benz A 200 TURBO bietet mit 193 PS großes Fahrvergnügen und benötigt für einen Sprint von 9 auf 100 Stundenkilometern nur 7,5 Sekunden. Möglich wird diese Leistung durch einen Vierzylinder-Benziner. Bezüglich der Ausstattung orientiert sich der A 200 TURBO an der übrigen A-Klasse. Es kann zwischen mehreren eleganten Ausstattungen gewählt werden. Nach dem Start des A 169 wurden innerhalb eines Jahres 200 000 Autos ausgeliefert. 2006 konnte Mercedes-Benz sich über den Absatz von insgesamt 1,5 Millionen A-Klassen zwischen 1997 und 2006 freuen. Die Erfolgsgeschichte wird weiterhin fortgeschrieben. Seit 2012 ist die neue A-Klasse auf dem Markt diese unterscheidet sich erheblich vom Design.

 

 

 

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