Lada Niva

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Der Lada Niva (auch Lada 2121 oder WAS-2121) ist ein vom russischen Autohersteller Lada produzierter Geländewagen. Der Wagen hat zwar nicht den Leiterrahmen klassischer Geländewagen, aber er besitzt einen permanenten Allradantrieb, eine zuschaltbare Geländereduktion sowie eine zuschaltbare Differentialsperre und wird bereits seit 1976 in verschiedenen Modellvarianten in der russischen Stadt Togliatti gebaut. Für den Export wird er nur in einer Motorvariante (1,7 l Hubraum, 60 kW/82 PS, 137 km/h Spitze) angeboten.

Technische Daten Lada Niva

Hersteller:

Lada

Produktionszeitraum:

seit 1976

Klasse:

Geländewagen

Karosserieversionen:

Kombi, Cabriolet

Motoren:

Ottomotor:
1,7 Liter (60 kW)
Dieselmotor:
1,9 Liter (51 kW)

Länge:

3720–4240 mm

Breite:

1680 mm

Höhe:

1640 mm

Radstand:

2200–2700 mm

Leergewicht:

1285–1390 kg

 

 

Informationen zum Lada Niva

Der Lada Taiga, bis 2013 auch Lada Niva bzw. auch Lada 2121 oder WAS-2121 genannt, ist ein vom russischen Autohersteller Lada produzierter Geländewagen. Modellbezeichnungen für andere Märkte waren auch Lada Sport (Island), Lada Bushman (Australien) und Bognor Diva (Uruguay). Zwar verfügt das Fahrzeug nicht über den Leiterrahmen klassischer Geländewagen, besitzt jedoch einen permanenten Allradantrieb, eine zuschaltbare Geländereduktion sowie eine zuschaltbare Differentialsperre und wird bereits seit 1976 in verschiedenen Modellvarianten in der russischen Stadt Togliatti gebaut. Für den Export wird er lediglich mit einem 1,7 Liter-Ottomotor (60 kW/82 PS, 137 km/h Spitze) angeboten.

Basis des Niva (VAZ 2121) war der gleichzeitig 1976 erschienene Shiguli / Lada 2106, dessen Motor bis in die 1990er Jahre auch im Niva eingebaut wurde. In der Sowjetunion gab es darüber hinaus auch Niva mit 1300er (Motortyp 21013) und 1500er Motor (Motortyp 2103).

Seit 1993 wird auch eine Version mit 500 mm längerem Radstand und zusätzlichen hinteren Seitentüren als VAZ 2131 produziert. Neben dem Pkw-Modell gibt es auch eine 4-türige Kastenwagen-Version, die auch als Krankentransportwagen, Feuerwehrwagen, militärisches gepanzertes Fahrzeug und anderen Spezialversionen gebaut wird. Das Modell wird jedoch nicht in allen Exportmärkten angeboten.

Einzige größere Überarbeitung des Niva (abgesehen von Detailänderungen gleichzeitig mit den Shiguli-Modellen) war das Facelift im Jahre 1995. Der Niva bekam ein neues Armaturenbrett, einen neuen Tacho, ein neues Lenkrad mit Pralltopf und ein geändertes Heck mit niedrigerer Ladekante und neuen Rückleuchten. Ebenfalls neu war der 1700er Motor (Typen 21213: Vergaser bzw. 21214: Einspritzer mit G-Kat).

Mitte bis Ende der 1990er Jahre war zusätzlich ein 1,9-Liter-Dieselmotor mit 69 PS von Peugeot erhältlich, der heute nicht mehr ab Werk verbaut wird. 1998 wurde ein neues Modell als Lada Niva 2123 vorgestellt, dass den Niva langfristig ersetzen sollte. Aufgrund finanzieller Probleme wurde die Produktion 2002 eingestellt und das Modell wird seit 2002 vom 2001 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen GM-AvtoVAZ als Chevrolet Niva produziert. Dieser Wagen wird offiziell nicht in Westeuropa verkauft.

Im Jahr 2009 kam es zu einer allgemeinen Modernisierung des nun über 30 Jahre alten Modells. Verändert wurde das Armaturenbrett, die vorderen Blinklichter und die technische Ausstattung. In den meisten Ländern wird diese Modellversion seither als Lada 4x4 vertrieben. Darüber hinaus gab es ihn nur noch als Dreitürer. Für den italienischen Markt gibt es ihn parallel zum 4x4M dazu als Nutzfahrzeug unter der Bezeichnung Lada Job. Während der Modellname Lada Taiga in Österreich bereits seit seiner Markteinführung in Gebrauch ist, wird diese Bezeichnung für den deutschen Markt erst seit Mai 2013 verwendet. Die Namensänderung war erforderlich da der Niva nicht mehr den Anforderungen des Euro NCAP entsprach. Als Kleinstserienhersteller braucht Lada diese Anforderungen nicht zu erfüllen, um das Modell in Europa weiterhin anzubieten. Der Herstellercode wurde von XTA in WLX umgeändert. Ein Nachfolger für den Taiga soll 2015 oder 2016 eingeführt werden. Das dafür vorgesehene Modell wurde bereits als Lada XRAY vorgestellt.

 

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