Kia Venga

Kia Venga

Der Kia Venga ist der erste Minivan des südkoreanischen Herstellers Kia Motors. Hier finden Sie Informationen, Testberichte, Bilder & Videos zum Kia Venga

Allgemeines

Der Kia Venga ist ein Pkw-Modell des südkoreanischen Automobilherstellers Kia Motors. Es handelt sich dabei um den ersten Minivan der Marke, dessen Serienmodell auf der IAA 2009 in Frankfurt am Main vorgestellt wird. Der Kia Venga basiert auf einer gemeinsam mit dem Kia Soul und dem Hyundai i20 genutzten Bodengruppe. Am 29. Januar 2010 kommt der Venga mit zwei Benzin- und zwei Dieselmotorisierungen und vier Ausstattungslinien auf den deutschen Markt.

Modellgeschichte des Kia Venga

Unter dem internen Kürzel YN wird der Venga im Kia-Forschungszentrum in Rüsselsheim entwickelt und das Design in der Kia-Europazentrale in Frankfurt am Main entworfen. Im Erlkönigstadium wird der Minivan von den Medien noch als cee’d Plus bezeichnet, bis schließlich der aus dem Spanischen stammende Name Venga (dt.: Los! oder Komm!) bekannt gegeben wird. Serienmäßig besitzen alle Versionen eine elektrisch unterstützte Zahnstangen-Servolenkung.
Beim Fahrwerk kommen vorne und hinten Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer und Stabilisatoren zum Einsatz. Zudem gibt es eine Einzelradaufhängung mit Hilfsrahmen und McPherson-Federbeine vorne sowie eine Verbundlenkerhinterachse mit Längslenkern.

Vorne arbeitet die hydraulisch unterstützte Zweikreisbremsanlage mit belüfteten Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 280 Millimeter vorne und mit 258-Millimeter-Bremsscheiben hinten. Das Bremssystem umfasst serienmäßig ein Vierkanal-ABS mit EBD, BAS und ESC. Das des Kia Venga Interieur orientiert sich optisch am Kia Soul und je nach Modell kommen entweder Stoffsitzbezüge (bis Spirit) oder eine Stoff-Leder-Polsterung (nur Mind) zum Einsatz. Außerdem gibt es Dekoreinlagen in Silber oder Klavierlack-Optik (nur Mind).
Das Raumkonzept des Venga besteht aus fünf Sitzen, von denen die hintere Dreier-Sitzbank im Verhältnis 60:40 umklappbar, verschiebbar und neigungsverstellbar ist. Des Weiteren gibt es serienmäßig einen höhenverstellbaren Ladeboden und ab Vision ein Gepäcknetz und ein Unterflurstaufach. Das Kofferraumvolumen beträgt je nach Sitzkonfiguration zwischen 314 und 1.341 Litern.

Modellvariante des Kia Venga

Zur Auswahl stehen ein Fünfgang-Schaltgetriebe mit Einscheiben-Trockenkupplung, ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit Einscheiben-Trockenkupplung und ein Vierstufen-Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückung. Als Motorenarten stehen Ottomotoren und Dieselmotoren zur Verfügung. Seit dem Genfer Auto-Salon 2010 gibt es den Kia Venga EV, eine seriennahes Konzeptfahrzeug mit einem 109 PS starkem Elektromotor.

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