Kia Optima

Kia Optima

Der Kia Optima, der bis 2012 Magentis hieß, ist eine Stufenheck-Limousine, die in der Mittelklasse angesiedelt. Testberichte, Bilder & Videos zum Kia Optima

Kia Optima - Allgemeines

Der Kia Optima, der bis 2012 den Namen Magentis trug, ist eine Stufenheck-Limousine, die in der Mittelklasse angesiedelt ist. Mitte 2001 startet der Magentis als Nachfolger des Clarus. Er ist mechanisch mit dem Schwestermodell Hyundai Sonata baugleich. Beide verfügen nur im Front- und Heckbereich über Unterschiede im Design, Seitenlinie und Interieur waren größtenteils identisch.

Modellgeschichte des Kia Optima

Im Herbst 2003 erhält das Modell im Zuge einer optischen Modellpflege das interne Kürzel GD II, äußerlich erkennbar durch die für damalige Kia-Modelle charakteristischen Doppelscheinwerfer (siehe Kia Shuma), die hier eine Ähnlichkeit mit Mercedes-Benz-Modellen aufweisen.

Der Innenraum des Kia Optima erhält eine neue Mittelkonsole, die von einem Zierrahmen in nun dunklerer Wurzelholzoptik vertikal umlaufen wird. Zuvor ist dieses großflächig und ohne Umrahmung eingesetzt worden. Auch das unverändert in Leder gefasste Lenkrad erhält in manchen europäischen Märkten Einsätze in dunkler Holzoptik. 2004 wird der vertikale „Wasserfallgrill“ gegen dezentere, horizontale Chromleisten getauscht, 2005 werden wie beim Kia Rio die orangen Blinkereinsätze entfernt und dafür die Leuchtmittel selbst orange eingefärbt.

Aufgrund der Gussbauweise des Vier- und der Aluminiumbauweise des Sechszylindermotors wiegen beide fast gleich viel, Gewichtsunterschiede sind daher rein ausstattungsbegründet. Die Einzelradaufhängung des Kia Optima ist vorn mit beiderseits zwei Dreieckslenkern und hinten einem Querstabilisator und Mehrlenkerhinterachse sowie rundum Sachs-Gasdruckstoßdämpfern ausgeführt. Die Hinterachse verfügt zudem über eine im Prospekt des Faceliftmodells erwähnte dynamische Vorspursteuerung für bessere Kurvenstabilität.

Die aktive Sicherheit des Optima umfasst eine elektronische Bremskraftverteilung als Teil des Vier-Kanal-ABS und eine Traktionskontrolle (letztere nicht in der Basisausstattung LX). Ein ESP fehlt. Für die passive Sicherheit sind zwei Front- und zwei Seitenairbags in allen Versionen enthalten.

Komfortseitig sind als Besonderheiten die „Solar-Verglasung“ mit UV- und infrarotdämmender Wirkung sowie die erstmals erhältliche Umluftautomatik AQS („Air Quality System“, nicht in der Basisversion LX) für das Umschalten auf Innenraumluft, während zu hoher Abgasdichte in der Ansaugluft des Kia Optima zu erwähnen. Die Faceliftversion verfügt zudem über einen angehobenen Fahrersitz.

Auf der New York Auto Show stellt Kia im April 2010 die neue Generation des Optima vor. Diese wird, wie schon die früheren Generationen in Nordamerika, nun auch in Deutschland Kia Optima heißen.

Modellvarianten des Kia Optima

Die 2010 erschienene dritte Generation kann sowohl mit Ottomotoren (2,0 bis 2,4 Liter) als auch mit Dieselmotor (1,7 Liter) bestellt werden. 2011 bekommt der Optima den „red dot“ und den „iF product design award“.

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