Kia ceed

Kia cee‘d

Der Kia cee’d ist das erste Fahrzeug von Kia, das komplett in Europa designt und auf den europäischen Endkunden zugeschnitten wird. Alles über den Kia cee’d

Kia cee‘d  - Allgemeines

Als der Kia cee‘d auf dem Pariser Autosalon 2006 vorgestellt wird, beherrscht weniger das Auto, sondern der Name die Schlagzeilen. Warum wird er klein geschrieben, und warum mit diesem Apostrophen?

Kia will dem Nachfolger des glücklosen Cerato von vornherein ein jugendliches Image andichten. Dabei überzeugt der cee´d eher mit seinen praktischen Qualitäten, einem ordentlichen Qualitätsstandard und einer umfangreichen Sicherheitsausstattung sowie Motorenpalette. Nicht umsonst kann das Schwestermodell des Hyundai i30 für die Marke beachtliche Verkaufserfolge erzielen, was auch an der Modellvielfalt (neben dem Fünf- gibt es einen Dreitürer und eine Kombiversion) liegt.

Kia cee‘d - Modellgeschichte

Der Kia cee’d wird erstmals am 28. September in Paris der Weltöffentlichkeit präsentiert. Auf dem deutschen Markt ist der 20. Juni 2011 der Verkaufsstart und zur Auswahl steht der Südkoreaner als Fünftürer mit fünf möglichen Motorisierungen und vier Ausstattungsvarianten. Im Sommer 2007 folgt der „cee’d_sw“ genannte Combi und Anfang 2008 der dreitürige „pro_cee’d“.

Der cee’d ist das erste Fahrzeug von Kia, das komplett in Europa designt und auf den europäischen Endkunden zugeschnitten wird. Produziert wird die Namensüberraschung  im Werk der Kia Motors Slovakia in Žilina.

Der Name cee’d wird wie das englische Wort seed (dt.: Saat oder Samen) ausgesprochen. Er setzt sich aus der französischen Abkürzung für Europäische Gemeinschaft (CE) und dem Kürzel ED für „European Design“ zusammen. Mit seinem Erscheinen auf dem Weltmarkt begann die Erfolgsgeschichte. Der Kia cee‘d cee‘d cee‘d wird in zehn Ländern von verschiedenen europäischen Fachpublikationen mit dem Titel „Auto des Jahres“ geehrt und avanciert zum bislang größten Erfolg Kias auf europäischem Boden.

Auf dem Genfer Auto-Salon 2012 schlägt erneut die Stunde für den Kia cee’d – diesmal allerdings für die zweite Generation. Beide Generationen erhalten im Euro-NCAP-Crashtest fünf von fünf möglichen Sternen und sind jeweils das sicherste Auto ihrer Klasse.

Modellvarianten des Kia cee‘d

Bei Kia’s Flagschiff, dem cee’d, kann man zwischen Ottomotoren, Dieselmotoren und Autogasmotoren wählen.

Die Ottomotoren wurden für die Kia cee’d-Modellreihe weiterentwickelt und verfügen über einen Aluminiummotorblock (außer 2,0 l) sowie zwei obenliegende, per Steuerkette (1,4 l; 1,6 l) oder Zahnriemen (2,0 l) angetriebene Nockenwellen. Die Zusatzbezeichnung CVVT steht für continuous variable valve timing, also Ventile mit variabler Steuerung.

Weiterhin sind die CVVT-Motoren mit einer Multi-Point-Einspritzung und einer kontaktlosen Zündanlage ausgerüstet. Die Abgasreinigung erfolgt über einen geregelten Drei-Wege-Katalysator. Die Ottomotoren, die zur Verfügung stehen, sind ein 1,4 l Gamma CVVT Reihenvierzylinder mit 1396cm³ Hubraum und 90PS bzw. ein 1,6 l Gamma CVVT Reihenvierzylinder mit einem  Hubraum von 1591cm³ und 125PS.

Kia Motors bezeichnet seine Common-Rail-Diesel als CRDi-Motoren. Diese verfügen im cee’d über einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG), eine Bosch-Common-Rail-Einspritzung sowie Motorblöcke aus Grauguss. In Deutschland erhält man den 1,6 l CRDi Reihenvierzylinder mit 1582cm³ Hubraum und 128PS. Zusätzlich kann man seit April 2007 die Ottomotoren auf Autogasbetrieb umrüsten.

Dem Kia cee’d stehen drei Getriebearten zur Auswahl: ein 5-Gang-Schaltgetriebe mit Einscheiben-Trockenkupplung, ein 6-Gang-Schaltgetriebe mit Einscheiben-Trockenkupplung und ein 4-Stufen-Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückungskupplung. Zusätzlich wird der Kia cee’d anderweitig genutzt, so zum Beispiel als praktisches Begleitfahrzeug bei der Tour de France oder als Polizei- bzw. Grenzschutzwagen in Polen, in der Slowakei oder in der Tschechischen Republik.

 

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