Honda Accord

Honda Accord

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Honda Accord - Allgemeines

Der Honda Accord, welcher zur Mittelklasse gezählt wird, eröffnet im Jahr 1976 neue Märkte für Honda und etabliert die Marke endgültig als einer der großen Automobilhersteller. Den Namen Accord wählt Honda um das Verhältnis von Mensch, Gesellschaft und Automobil in eine harmonische „Übereinstimmung“ (auf Englisch accord) zu bringen.

In Japan nutzt die Marke den Accord, um mit luxuriös ausgestatteten Varianten in den Markt der Oberklasse vorzudringen. Der Wagen erscheint baugleich auch unter den Namen Honda Vigor, Ascot, Honda Rafaga und Honda Torneo. Der Accord von 1976 ist Hondas zweiter Versuch in der Mittelklasse Fuß zu fassen. Obwohl das coupéähnliche Fließheck (Hatchback) und das Design nicht unbedingt den Geschmack der eher konservativen Interessenten trifft, gelingt der Versuch zumindest in Europa und Nordamerika mit überwältigendem Erfolg.

Seit der siebten Generation des Honda Accord verwendet Honda auch für den japanischen Markt die kleinere, in Europa angebotene Version, so dass der Accord in diesem beiden Ländern heute als Mittelklassefahrzeug gilt, in Nordamerika verkaufen die Japaner unter dem gleichen Namen ein verwandtes aber größeres Modell. Zählt man alle unter dem Namen Accord angebotenen Modelle zusammen, dann sind seit 1976 rund 17,5 Millionen Autos verkauft worden. Der Honda Accord belegt damit in der Rangliste der am häufigsten verkauften Autos aller Zeiten den siebten Platz.

Modellgeschichte des Honda Accord

Die erste Generation des Honda Accord erscheint im Jahre 1976 auf der Bildfläche, die Produktion läuft bis ins Jahr 1981. Um den dauerhaften Erfolg des Accord zu sichern, ergänzt Honda 1977 seine angebotenen Versionen mit einer klassischen viertürigen Stufenheck-Limousine. Bei gleichem Radstand wie bei der Fließheckausführung, wächst die Gesamtlänge um 22 cm um damit die zusätzlichen Türen, sowie einen größeren Kofferraum unterzubringen. Ursprünglich bietet Honda den Accord mit einem 1,6 Liter Benzinmotor mit 80 PS an.

Ab 1978 wird der Hubraum auf 1,8 Liter vergrößert, jedoch nur in Japan und den USA ausgeliefert. Im Jahr 1979 bietet Honda auf dem europäischen Markt eine leicht überarbeitete und kraftvollere Variante des Accord 1,6 an. Der Mittelklassewagen kann wahlweise mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe oder einer zweistufigen Hondamatic ausgestattet werden. Im Zuge der Motorüberarbeitung 1979 erhält die Hondamatic eine dritte Stufe. 1981 folgt die zweite Baureihe, das Konzept bleibt unverändert.

Die Abmessungen des Honda Accord werden etwas vergrößert um das Auto für die Passagiere komfortabler zu gestalten. Zeitgleich mit dem Hatchback erscheint auch die Limousine. Die Motorenpalette wird vorerst vom Vorgänger übernommen, in Japan stehen anfänglich zwei Motoren zur Auswahl, der 1,6 Liter und 1,8 Liter. In den USA und den arabischen Ländern gibt es nur die Variante mit 1,8 l und in Europa nur die 1,6 l Maschine. In Japan und den USA werden wegen der Abgasvorschriften die CVCC-Varianten der Motoren eingesetzt.

Kombiniert werden diese Motoren entweder mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe oder mit der dreistufigen Hondamatic. Im Jahre 1983 werden die Abgasnormen geändert, daraufhin baut Honda neue Motoren mit 3-Ventil-Technik ein. Aus diesem Anlass verändert Honda auch gleich einige Details am Accord. Die Frontpartie wird geglättet und die Hondamatic erhält eine vierte Stufe. Auf dem japanischen Markt bietet der Hersteller außerdem ein technisch identisches Modell mit luxuriöser Ausstattung, den Vigor an.

Die dritte Generation des Honda Accord erscheint 1985 auf dem deutschen Markt und wird bis 1989 vertrieben. Mit der neuen Baureihe ändert Honda die Accordphilosophie. Das Hauptaugenmerk liegt nun auf der Limousine, ebenfalls bringt Honda eine Sport-Kombi-Version, genannt Aerodeck, ins Spiel. Die klassische Fließheckvariante gibt es nur noch in Nordamerika. 1989 kommt die vierte Generation in die Verkaufsräume, diesen Accord bezeichnen viele als die vielleicht eleganteste und repräsentativste Limousine der gesamten Baureihe, diese Meinung wird durch mehrere Designpreise untermauert.

Das Auto gewinnt in der Länge und Höhe dazu und erhält einen längeren Radstand, zugunsten des Komforts. Neu entwickelte  Motoren mit 1,8, 2,0 und 2,2 Litern Hubraum sorgen für angemessenen Vortrieb. Die im Honda Prelude bereits verbaute Vierrad-Lenkung (4WS) ist für den Accord ebenfalls lieferbar. Auf dem japanischen Markt gibt es ein Schwestermodell mit gehobener Ausstattung, den Ascot. Das Topmodell der Accord-Reihe in Japan, ist zur damaligen Zeit der mit einem verlängertem Radstand und einem 5-Zylinder-Motor versehene Accord Inspire. Die fünfte Baureihe erscheint im Jahr 1993 und läuft bis 1997.

Der neue Honda Accord hat eine sportlichere Formgebung als der Vorgänger. In den USA bietet Honda nun erstmals einen V6-Motor an, das hat allerdings zu Folge, dass der Motorraum komplett umgestaltet  werden muss. Die Kotflügel, sowie Motorhaube, Kühlergrill und Stoßfänger werden modifiziert um dem größeren Motor Platz zu bieten. Die in Europa gebaute neue Accord Limousine des Modelljahrgangs 1993 sieht dagegen komplett anders aus. Sie basiert nicht auf der japanischen Version, sondern auf dem Ascot Innova.

Anfangs werden nur der 2,0 Liter und der 2,3 Liter Motor eingebaut, erst ab 1995 gibt es einen 1,8 Liter Aggregat  für das Basis-Modell. 1996 gibt es dann auch endlich einen Diesel-Accord, der zwei Liter Turbodiesel leistet 105 PS und wird bei Rover eingekauft. 1997 kommt die sechste Baureihe auf den Markt, produziert bis 2002. Honda vertreibt die europäische Accord-Limousine auch in der arabischen Welt. Allerdings beschränkt sich das Angebot in dieser Region auf ein Modell mit 1,8, eines mit 2,0 Litern Hubraum und den Type R (Sportversion).

Alle Motoren arbeiten entweder mit der VTEC-Technologie oder mit einem Turbodiesel von Rover. Während es den Diesel nur in Kombination mit einem manuellen Fünf-Gang-Getriebe gibt, können die anderen Modelle auch mit der nun 4-stufigen Hondamatic kombiniert werden. Auch die siebte Generation der Accord Limousine ist auf die Bedürfnisse für die unterschiedlichen Absatzmärkte zugeschnitten. Für Japan und Europa gibt es bei diesem Modellwechsel, der Ende 2002 stattfindet, ein gemeinsames in Japan gefertigtes Modell.

Im Frühjahr 2003 bringt Honda wieder einen Kombi, der auf den Namen Tourer hört, auf den Markt. Außerdem gibt es für bestimmte Märkte Allrad-Versionen und sportliche Varianten wie den „Euro R“ und auf dem nordamerikanischen Markt den Acura TSX. Der europäische Kunde kann zwischen einem 2,0 Liter und einem 2,4 Liter VTEC Benzinmotor wählen. Alternativ steht ein 2,2 Liter CTDi-Dieselmodell zur Verfügung.
Derselbe Motor wird auch im Honda CR-V, im Honda FR-V und dem Honda Civic der achten Generation eingesetzt. Sechs Airbags sowie ABS und VSA tragen zur Sicherheit im Accord bei. Die achte und aktuellste Baureihe wird seit 2008 produziert, der Wagen ist in der Länge und Breite deutlich, in der Höhe geringfügig größer. Der Kombi ist bei gleicher Breite etwas länger und höher als das Vorgängermodell.

Modellvarianten des Honda Accord

In Deutschland sind seit dem Verkaufsstart sowohl für die Limousine als auch für den Kombi, der den Namen „Tourer“ trägt, wahlweise drei Motoren erhältlich: zwei Ottomotoren und ein Dieselmotor. Als Benziner gibt es den 2,0 Liter mit 156 PS, dieser erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 218 km/h und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 9,1 Sekunden. Der andere Ottomotor besitzt einen Hubraum von 2,4 Litern und 201 PS, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 227 km/h und er sprintet in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der aktuelle Diesel hat 2,2 Liter Hubraum und 180 PS, seine Maximalgeschwindigkeit beträgt 217 und den Spurt von 0 auf 100 km/h legt er in 8,6 Sekunden zurück. Es gibt drei verschiedene Ausstattungslinien, entweder Comfort, Elegance oder Executive.

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