Hockey 2016: Regeln, WM, Ergebnisse, Termine,, Wettbewerbe, Live-Stream...

Hockey

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Hockey - Feldhockey

Hockey ist ein Schlägerspiel, dass überwiegend auf Rasen, in der heutigen Zeit auf Kunstrasen ausgeführt wird. Der Begriff "Hockey kommt aus der alten französischen Sprache und bedeutet "Schäferstock". Es wird wie beim Fuß- oder Handball auf zwei Tore gespielt und ist in die Kategorien Feld- und Hallenhockey unterteilt. Bereits seit 1908 ist das Hockeyspiel olympische Disziplin. Der Dachverband für das Welthockey ist die Fédération Internationale de Hockey.

Aus dem traditionellen Hockey haben sich mit den Jahren andere Hockeyarten wie das Eishockey, Rollhockey, Einradhockey, Inlinehockey, Unihockey oder Floorball und das Rollstuhlhockey entwickelt.

Geschichte des Hockey

Als Mannschaftssport wird das Hockey in Mitteleuropa während der wärmeren Monate als Feldhockey betrieben und in den Wintermonaten als Hallenhockey. Die Regeln dieser beider Varianten weichen nur wenig voneinander ab. Im internationalen Bereich wurde das Hockey über lange Jahre von den ehemaligen britischen Kolonien Pakistan und Indien mit ihren technisch überragenden Spielern dominiert. Aber auch in dieser Sportart haben die athletischen und taktisch geprägten Mannschaften inzwischen die Führung übernommen. Seit Ende der 80er, mit Beginn der 1990er Jahre haben die europäischen Vereine aus Deutschland, Niederlande sowie Spanien und die australische Mannschaft im Herrenhockey die Nase vorn. Im Damenhockey erweisen sich momentan Australien, Argentinien und die Niederlande als die stärksten Teams.

Das Regelwerk des Hockey hat bereits eine lange Geschichte. Die "Rules of Harrow" ist das wohl älteste überlieferte Regelwerk weltweit und wurde bereits 1852 zum ersten Mal in England veröffentlicht. England konnte auch den ersten Hockeyverein verzeichnen. Im Jahre 1860 gründete dieser sich in der Stadt Blackheath. Erst 18 Jahre später, also 1878 folgte mit Hannover 78 der erste deutsche Verein.

In der heutigen Zeit stellt Hamburg die Hochburg des deutschen Hockey dar. Hier sind die meisten Vereinsspieler eingetragen und die Hamburger Mannschaften können deutschlandweit die meisten Erfolge vorweisen.

1896 fand in Deutschland das erste Wettspiel zwischen englischen Schülern aus Bad Godesberg und deutschen Schülern aus Bonn statt. Im Damenhockey folgte das erste Wettspiel 1899 des Berliner Damen Hockey Club. Der erste regionale Hockeyverband wurde 1902 in Berlin gegründet, der Berliner Hockey-Verband. Als 1908 Hockey zur olympischen Disziplin wurde, vertrat eine Mannschaft des Uhlenhorster HC die deutschen Farben. Der Deutsche Hockey-Bund wurde 1909 in Bonn gegründet.

Organisation durch den Deutschen Hockey-Bund

Als Dachorganisation sorgt der Deutsche Hockey-Bund für den Spielbetrieb der deutschen Hockey-Ligen. Ihm untergeordnet sind die Landesverbände. Der DHB erstellt die Spielpläne für Feld- und Hallenhockey der deutschen Ligen. Diese unterteilen sich jeweils, bei den Damen wie bei den Herren, in eine eingleisige Bundesliga, in welcher 12 Mannschaften spielen. Eine Stufe darunter folgt die 2. Bundesliga, unterteilt in eine Süd- und eine Nordgruppe. Darunter sind die Regionalligen Nord, Ost, Süd und West. Der Süden verfügt noch über eine 2. Regionalliga mit einer mit jeweils einer Süd- und einer Weststaffel. Die Oberliga und die Verbandsligen werden von den untergeordneten Landesverbänden gesteuert.

Ausrüstung der Hockeyspieler

Wie bei allen Mannschaftssportarten ist auch beim Hockey eine gewisse Ausrüstung vonnöten und vorgeschrieben.

Die Feldspieler werden wie folgt ausgestattet:

  • - Trikot mit Nummer
  • - kurzer Rock oder kurze Hose
  • - Stutzen
  • - Schläger.

Optional, vom Verband nicht vorgeschrieben kommen Schienbeinschützer, Schutzhandschuh für die linke Hand, Mundschutz und Gesichtsmasken bei Strafecken für die Verteidigung.

Die Ausrüstung für die Torleute ist etwas spezialisierter:

  • - Trikot
  • - Hose
  • - Stockhandschuh
  • - Brustpanzer
  • - Beinschoner
  • - Genitalschutz
  • - Helm mit stabilem Gitter
  • - Kehlkopfschutz bzw. Halskrause.

Vervollständigt wird die Ausrüstung für den Torwart durch einen speziellen Hockeyschläger, auch Torwartkelle genannt.

Hockeyregeln

In einem Hockeyspiel treten zwei Mannschaften mit jeweils zehn Feldspielern und einem Torwart gegeneinander an. Zudem stehen fünf Wechselspieler zur Verfügung, welche im Interchanging-System jederzeit eingewechselt werden können. Das Ein- und Auswechseln ist nicht begrenzt.
Heutzutage wird hochklassiges Hockey überwiegend auf Kunstrasen gespielt, was den Vorteil der besseren Ballkontrolle und des schnelleren Spiels mit sich bringt. Hockey wird körperlos gespielt, was bedeutet, der Gegenspieler darf weder aktiv abgeblockt noch abgedrängt werden.

Die Spielzeit beim Feldhockey beträgt zwei Mal 35 Minuten. Der Spielball darf nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden. Berührt er eine andere Stelle des Schlägers oder den Körper des Spielers, wird das als Foul gewertet. Begeht die verteidigende Mannschaft im Schusskreis einen unabsichtlichen Regelverstoß, wird das mit einer Strafecke, der sogenannten kurzen Ecke geahndet. Absichtliche Regelverstöße hingegen ziehen einen Siebenmeter nach sich.

Vereine und Rekordmeister

Die wohl bekanntesten deutschen Hockeyvereine im Bereich des Herren-Feldhockey sind die Traditionsvereine aus Hamburg wie Der Club an der Alster, Berliner HC, Rot-Weiss Köln, HTC Uhlenhorst Mülheim, Harvestehuder THC, Rüsselsheimer RK und Gladbacher HTC. Der HTC Uhlenhorst Mülheim stellt den absoluten Rekordmeister dar mit 16 Titeln von 1950 bis 1997. Ihm folgen der Berliner HC und Der Club an der Alster mit jeweils 7 Titeln. Bekannteste Vereine im Damenhockey sind ebenfalls Rot-Weiss Köln, Harvestehuder THC, Rüsselsheimer RK sowie Eintracht Braunschweig und Würzburger Kickers. Bei den Damen heißt der Rekordmeister Harvestehuder THC mit 14 Titeln von 1942 bis 1973 gefolgt von dem Berliner HC mit 9 Titeln und Eintracht Braunschweig sowie Rüsselsheimer RK mit jeweils 6 Titeln.

Feldhockey Bundesliga

In der Feldhockey Bundesliga-Saison 2014 der Herren führt im Moment der UHC Hamburg die Tabelle an, gefolgt von RW Köln und Berliner HC. In der Damen-Bundesliga führt der Düsseldorfer HC vor Uhlenhorster HC und RW Köln.

Hockey-Weltmeisterschaften

Hockey-Weltmeisterschaften sind Welttitelkämpfe, die im Feld- und in der Halle ausgetragen werden. Weltmeisterschaften im Feldhockey gibt es seit 1971. Bei den Damen richteten sowohl die IFWHA (International Federation of Women's Hockey Associations) als auch die FIH (Fédération Internationale de Hockey) Weltmeisterschaften aus bis sich beide Verbände 1982 zur heutigen FIH vereinten. Obwohl verschiedene Nationen - darunter auch Deutschland - an den WM-Turnieren beider Verbände teilnahmen, gingen die drei IFWHA-Turniere nicht in die offizielle Zählung der FIH ein.

Bei den Herren fanden die WM-Turniere zunächst alle zwei Jahre statt, seit 1978 werde sie alle vier Jahre - jeweils zwischen den Olympischen Spielen - ausgetragen. Seit 1986 spielen die Damen ebenfalls in diesem Rhythmus. Hallenhockey-Weltmeisterschaften werden für Damen und Herren seit 2003 ausgetragen. Die letzte Hockey-Weltmeisterschaft der Damen und der Herren fand gemeinsam 2014 in Den Haag in den Niederlanden statt. Die letzte Hallenhockey-Weltmeisterschaft (Damen und Herren) wurde 2011 in Posen ausgetragen.

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