Handball Bundesliga - HBL

Handball Bundesliga

Die DKB Handball-Bundesliga gilt als höchste Spielklasse im deutschen Handball. Aktuelle News und Hintergrundinfos zur HBL findet ihr hier bei Motorvision.de

Modus: So wird in der HBL gespielt

Gespielt wird in der HBL nach dem im Modus „Jeder gegen Jeden“. Das heißt, alle Mannschafften müssen gegen jeden anderen Teilnehmer einem Hinspiel sowie in einem Rückspiel antreten. Wer am Ende der Spielzeit den ersten Platz in der HBL-Tabelle belegt, ist der neue Deutsche Handballmeister. Über die Handball-Bundesliga wird zudem bestimmt, welche Vereine an den Europapokalwettbewerben teilnehmen dürfen. Derzeit starten die drei Erstplatzierten in der EHF Champions League der Folgesaison. Die Klubs auf den Rängen vier und fünf qualifizieren sich unterdessen sicher für den EHF Europa Pokal. Auch der Sechstplatzierte kann an dem Wettbewerb teilnehmen, sofern der Deutsche Pokalsieger und der Deutsche Vize-Pokalsieger in der CL starten. Für den EHF Challenge Cup können sich Vereine der HBL derzeit nicht qualifizieren. Die Platzierung in der Handball Bundesliga entscheidet aber nicht nur über die deutsche Meisterschaft und den Europaopokalwettbewerben. Am Ende einer Saison steigen die letzten drei Teams in der Abschlusstabelle in die 2. Handball-Bundesliga ab. Die besten drei Vereine der Zweitliga steigen im Gegenzug auf.  

Handball-Bundesliga Geschichte: Von der Gründung bis heute

Gegründet wurde die Handball-Bundesliga der Männer bereits im Jahr 1966. Von 1967 bis 1973 veranstaltete der Deutsche Handballbund (DHB) neben der bekannten HBL auch die Feldhandball-Bundesliga. Sie wurde während den Sommermonaten ausgespielt. Eine erste Änderung am Modus der Handball-Bundesliga wurde 1977 umgesetzt, als die eingleisige HBL eingeführt wurde. 1981 startete außerdem die 2. Handball-Bundesliga als Unterbau der Liga. Bis zum Ende der Saison 2010/11 stiegen am Ende einer Saison die beiden letzten Handball-Vereine ab. Der drittletzte musste dagegen in den Play-offs gegen den Sieger im Duell der Zweitplatzierten aus der Liga zwei antreten.

Eine Besonderheit stellt die Saison 1991/1992 dar. Aufgrund der Wiedervereinigung wurde die Spielzeit einmalig in zwei Staffeln ausgetragen.  In der zweiten Liga wurde von 1991 bis 1993 sogar in drei Staffeln gespielt. Zur Saison 2011/12 entschied sich der DHB, die Struktur der HBL zu straffen. Die zweigleise zweite Handball-Bundesliga wurde durch eine neue, eingleisige Liga mit 20 Vereinen ersetzt. Die fünf dritten Ligen, je eine Regionalliga der fünf Regionalverbände, und 16 Oberligen wurden zu vier dritten Ligen und zwölf Oberligen verkleinert.  

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