Großer Preis von Singapur - F1 Singapur

Großer Preis von Singapur - F1 Singapur

Der Große Preis von Singapur in Singapur: F1-Grand Prix von Singapur im Porträt - Länge, Runden, Statistiken und Rekorde. Alles zum Formel 1 Rennen in Singapur.

Formel 1 Rennen - Großer Preis von Singapur

Beim Großen Preis von Singapur handelt es sich um eines der berühmtesten Autorennen, welches im südostasiatischen Stadtstaat Singapur stattfindet. Es findet im Rahmen der Formel-1-WM bereits seit 2008 auf dem eingerichteten Stadtkurs an der Marina Bay Street Circuit statt.

Die Rennstrecke kostete 16 Millionen Euro

Die Rennstecke ist 5.067 Kilometer lang und wird immer gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Sie bietet Platz für bis zu 90.000 Zuschauer und besteht zu 70% aus öffentlichen Verkehrsstraßen. Der deutsche Rennstreckenspezialist und Bauingenieur Hermann Tilke ist für das Design der meisten permanenten Teile verantwortlich. Der Bau der Strecke kostete ungefähr 16 Millionen Euro und war Ende Juli fertig. Die Rennen beinhaltet 61 Runden, wobei es 9 Rechts- und 14 Linkskurven zu bewältigen gibt. Insgesamt muss eine Distanz von 309,316 Kilometern gefahren werden.

Statistik des F1-Grand-Prix

Jahr Sieger Team Meiste Siege (Fahrer) Meiste Siege (Team)
2014 Lewis Hamilton Mercedes 3x Sebastian Vettel 3x Red Bull
2013 Sebastian Vettel Red Bull 2x Lewis Hamilton 1x McLaren
2012 Sebastian Vettel Red Bull 2x Fernando Alonso 1x Ferrari
2011 Sebastian Vettel Red Bull   1x Renault
2010 Fernando Alonso Ferrari   1x Mercedes

Großer Preis von Singapur bei Nacht

Das Rennen Großer Preis in Singapur wird immer nachts ausgetragen. Gestartet wird normalerweise um 20 Uhr Ortszeit (das ist 14 Uhr MESZ). Bis zu 1485 Flutlichter werden zur Sicherheit eingesetzt, um die Rennstrecke zu beleuchten. Sie sorgen für eine durchschnittliche Beleuchtungsstärke von 3.000 Lux und laufen über zwölf Generatoren mit Back-up-System. Auf einen LKW befindet sich ein Notfallaggregat und somit der 13. Generator. Die Scheinwerfer hängen 10 Meter hoch und haben eine Gesamtleistung von 3 Megawatt. Die Formel 1-Veranstaltung "Großer Preis von Singapur" wurde 2007 durch den Automobil-Weltverband FIA genehmigt und wird in Europa immer nachmittags ausgestrahlt.

Die Geschichte dieses besonderen Formel 1-Rennens

Die malaysische Regierung hatte im Vorfeld bedenken, dass der neue Grand Prix in der Formel 1 die wirtschaftliche Profitabilität des in der Nähe (rund 300 Kilometer) liegenden Großen Preis von Malaysia gefährden könnte. Bis 1973 wurde der große Preis von Singapur als formelfreies Rennen bezeichnet und wurde nur auf dem reinen Straßenrundkurz innerhalb von Singapur ausgetragen. Das Formel 1-Rennen "Großer Preis von Singapur" gehörte damals zum großen Preis von Malaysia, bis Singapur aus der Föderation von Malaysia ausgeschlossen wurde. Es wurde letztlich wegen dem erhöhten Verkehrsaufkommen und aus Gründen der Sicherheit eingestellt. Zwischen 1974 bis 2007 fand kein Großer Preis von Singapur statt. Aber 2008 ging es weiter und Fernando Alonso gewann mit seinem Renault das beliebte Rennen.

Rekorde beim Formel 1-Rennen in Singapur

Schnellste Renn-Runde: 1:45.599 (Kimi Räikkönen, Ferrari, 2008)
Schnellste Qualifying-Runde: 1:42.841 (Sebastian Vettel, Infiniti Red Bull Racing, 2013)

Eine gefährliche Rennstrecke mit einigen 90-Grad-Kurven

2008 wurde der Stadtkurs im Stadtstaat gemeinsam mit Valencia in den offiziellen Formel-1-Kalender aufgenommen. Damit wurde in der Königsklasse des Motorsports der von den Herstellern und Bernie Ecclestone gewünschten Expansion auf dem Markt genügend Rechnung getragen. Bei der Strecke in Singapur handelt es sich um einen schwierigen Parcours mitten durch die Millionenmetropole. Die Rennstrecke ist vergleichbar mit Valencia und Monte Carlo. Unter dem Flutlicht hat sich das Rennen in Singapur in alle Herzen der vielen Formel-1-Fans geschlichen. Die Lichtleistung ist hierbei mehr als viermal so hoch, wie bei einem Stadionspiel beim Fußball. Schwierig ist die Strecke außerdem durch die 90-Grad-Kurven. Für die Sicherheit sorgen außer der Flutbeleuchtung, die Auslaufzonen, die sehr großzügig gestaltet wurden. Einzige Sicherheitslücke ist die Anderson-Brücke, die einen Engpass darstellt. Sie verbindet das Südufer mit dem Nordufer des Singapur-Rivers und bietet nicht viel Auslaufplatz.

Video zum Großen Preis von Singapur

Bildergallerie

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