Großer Preis von Bahrain - Sachir

Großer Preis von Bahrain - Sachir

Der Große Preis von Bahrain in Sachir: Grand Prix von Bahrain im Porträt - Länge, Runden, Statistiken und Rekorde. Alles zum Formel 1 Rennen in Sachir.

Großer Preis von Bahrain, ein Wüstenrennen mit Stil

Großer Preis von Bahrain, dass steht für das Besondere. Der Große Preis von Bahrain, ist eine Strecke, welche noch nicht lange besteht. Die Strecke wurde nämlich zum ersten Mal im Jahr 2004 betrieben. Diese Strecke ist auch unter dem Streckennamen Bahrain International Circuit bekannt. Geht es um den Hauptsponsor, so ist Gulf Air seit dem Jahr 2004 mit im Geschäft. Es müssen von den Rennfahrern insgesamt bis zu 57 Runden absolviert werden.

Der Große Preis von Bahrain, dass ist nur eine von vielen neuen Strecken der Formel 1. Die Strecke in Sakhir befindet sich unmittelbar in der Nähe von Manamas. Genauer 30 km davor. Bei dieser Strecke hat ein Deutscher seine Finger mit im Spiel gehabt. Der Architekt Hermann Tilke hat dafür gesorgt, dass auch im arabischen Raum eine anspruchsvolle Strecke entstehen konnte.

Michael Schumacher ist aktueller Streckenrekordhalter

Großer Preis von Bahrain bedeutet auch, dass dort ein Deutscher Rundenrekord vorliegt. Dieser wird von Michael Schumacher gehalten und geht auf das Jahr 2004 zurück. Der damals im Ferrari fahrende Rennfahrer, hat viele Rekorde aufgestellt. Geht es aber um die beste Qualikationszeit auf dieser Strecke von Sachir, darf sich Fernando Alonso, über diese Auszeichnung nach wie vor freuen. Im Übrigen hat es Alonso ebenso geschafft, hierbei die meisten Siegen einzufahren. Während Schumacher sich die meisten Poles geholt hat.

  • Schnellste Renn-Runde: 1:30.252 (Michael Schumacher, Ferrari, 2004)
  • Schnellste Qualifying-Runde: 1:30.139 (Michael Schumacher, Ferrari, 2004)

Video - Strecken-Preview

Es ist also zwischen diesen beiden Rennfahrern auszumachen, wobei der eine nicht mehr aktiv und der andere noch voll im Rennen ist. Da diese Strecke für ihre Hitze bekannt ist, macht dies den Autos auch immer sehr zu schaffen. Die Wüste befindet sich in unmittelbarer Nähe, was den Motoren der Autos nicht immer gut tut. Dass dann mal tatsächlich während eines solchen Rennens Regen fällt, ist so gut wie ausgeschlossen. Wenn Rennfahrer in Sachir fahren, dürfen diese sich auf immerwährende Sonne einstellen. Gerade einmal nur 3-5 Tage im Jahr, kommt es in und um Sachir zu Niederschlägen.

Großer Preis von Bahrain wurde am Anfang u. A. für Testfahrten verwendet

Zu den Anfangszeiten dieser Strecke, wurden immer wieder Testfahrten durchgeführt. Die extremen Bedingungen dieser Strecke machten diese in Sachir befindende Fahrmöglichkeit, zu einem idealen Testgelände. Da es bei beinahe jedem Formel 1 Rennen bei der Siegerehrung üblich ist, sich hinterher mit Sekt zu bespritzen, ist es bei diesem in Sachir stattfindenden Rennen nicht üblich, dies zu tun. Da gerade im arabischen Raum kein Alkohol getrunken werden soll, wird bewusst bei der Ehrung darauf verzichtet. Dies ist nur eine von vielen Eigenarten, welche diese Strecke zu bieten hat.

Statistik

Jahr Sieger Team Meiste Siege (Fahrer) Meiste Siege (Team)
2014 Lewis Hamilton Mercedes 3x Fernando Alonso 4x Ferrari
2013 Sebastian Vettel Red Bull 2x Felipe Massa 2x Red Bull
2012 Sebastian Vettel Red Bull 2x Sebastian Vettel 2x Renault
2010 Fernando Alonso Ferrari 1x Lewis Hamilton 1x Brawn
2009 Jenson Button Brawn 1x Jenson Button 1x Mercedes
      1x Michael Schumacher  

Statt dem Champagner wird im Übrigen Rosenwasser verwendet. Dass riecht nicht nur besser, es ist auch allgemein edler. Michael Schumacher war im Übrigen auch der erste Sieger dieser Rennstrecke von Sachir. Das Rennen findet im Übrigen im November statt, genauer am 21-23. November. Ein Autorennen in einem Wüstenstaat auszutragen, ist sicherlich mit dem ein oder anderen Risiko für Auto und Vertreiber verbunden, aber wie die Vergangenheit bewiesen hat, macht diese Strecke von Sachir nicht nur Spaß, sondern sorgt auch für neue Eindrücke im Rennsport.

Bildergallerie

Großer Preis von Bahrain - Sachir Artikel

Mehr zum Thema auf www.motorload.de