Fußball

Fußball

Motorvision.de liefert Euch alle News, Ergebnisse und Infos zum Thema Fußball. Ganz egal, ob Ihr Euch für die Fußball-Bundesliga, die Europa oder Champions League, Europa- und Weltmeisterschaften oder internationalen Fußball interessiert: Wir haben News und Spielpläne zu allen relevanten Ereignissen.

Was ist eigentlich Fußball? Die Sportart im Überblick

Als Mutter des Fußballs gilt England. Entwickelt wurde die Ballsportart in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ab den 1880er und 1890er Jahren breitete sich der Sport zunächst in Kontinentaleuropa, später auf der ganzen Welt aus. Heutzutage gilt Fußball als die weltweit beliebteste Mannschaftssportart. Gespielt wird bei einem Fußball-Spiel in der Regel zwei Mal 45 Minuten, hinzu kommen die Nachspielzeit und gegebenenfalls eine Verlängerung. Ziel für die zwei Mannschaften ist es, mehr Tore als der Gegner zu erzielen. Ein Team besteht dabei aus elf Spielern, von denen einer der Torwart ist. Der Fußball wird von den Spielern vorwiegend mit dem Fuß getreten, gespielt werden darf er aber mit dem ganzen Körper ausschließlich der Arme und Hände. Lediglich der Torwart im eigenen Strafraum und Feldspieler beim Einwurf dürfen den Fußball auch mit den Händen berühren.

Fußballregeln

Grundsätzliche Regeln von Fußball

Es gibt zwei Teams die gegeneinander spielen. Es gibt ein grundsätzliches Ziel und zwar den Ball in das Tor zu fördern. Der Ball gilt als Tor nur wenn er über die Torlinie des Gegnerteams ins Tor gelingt. Das Team das am meisten Tore geschossen hat, gewinnt das Spiel. Man darf nicht mit den Armen und Händen spiel. Der Verbot gilt nur wen der Schiedsrichter der Meinung ist dass der Spieler mit Absicht den Ball mit den Armen und Händen berührt hat. Der Torwart darf den Ball im Strafraum mit den Händen berühren aber mit Aufmerksamkeit auf die Rückpassregeln. Der Torwart hat eine spezielle Kleidung die sich von der Kleidung des Assistenten, Schiedsrichters und seinen Kameraden unterschiedet.

Der Torwart darf außerhalb der Torwartlinie handeln aber für ihn gelten dieselben Regeln wie für die anderen Spieler. Seine Primarrolle ist die Verteidigung von der Eindringung von dem Ball des Gegners. Das Spiel ist in zwei Halbzeiten verteilt und es beginnt mit dem anstoßen des Balles. Die zwei Halbzeiten dauern gleich. Zwischen den zwei Halbzeiten gibt es eine Pause die ungefähr 15 Minuten dauert. Das Spiel kann aus vielen Gründen unterbrochen werden, wie zum Beispiel: Wenn man die Pfeife des Schiedsrichters hört, wenn man eine Tor erzielt hat oder wenn der Ball das Feld verlässt. Es gibt ein Schiedsrichter wahrend des Spieles und er hat eine Aufgabe. Seine Aufgabe ist die Beachtung der Fußballregeln und er kontrolliert die Spielart der Spieler. Der Spieler darf das Feld verlassen oder betreten nur wenn der Schiedsrichter zustimmt. Wenn der Spieler das Feld allerdings ohne Zustimmung betretet oder verlasst, wird er eine Verwähnung bekommen. Es gibt Ausnahmen wie zum Beispiel: Wenn der Spieler zufällig das Feld verlasst wenn er um den Ball kämpft oder wenn der Ball außerhalb der Reichweite ist bzw. er muss den Ball wieder ins Spielfeld bringen. So muss er keine Zustimmung bekommen. Ein verletzter Spieler darf das Spielfeld ohne Genehmigung des Schiedsrichters verlassen. Wenn der Verletzter wieder zurück ins Spiel möchte muss er aus die Genehmigung warten.

Spielfeld

Das Spiel wird auf einem rechteckigen Spielfeld ausgetragen, das keine Hindernisse erhält. Profispieler spielen auf einem echten Rasen, selten wird auf Kunstrasen gespielt. Amateurspieler spielen eher auf harten Platz. Die kurzen Seiten sind 45 Meter bis 90 Meter lang, wenn es um ein nationales Spiel geht. Die längeren Seiten sind über 90 Meter bis 120 Meter lang. Die Fläche des Feldes beträgt ungefähr ein ganzen Hektar, manchmal auch kleiner. Die Größe des Feldes muss bei wichtigen Spielen beachtet werden. Das Feld ist mit Linien markiert.Kunstrasenflächen enthalten gelbe Linien. Jede Linie muss gleichmäßig verteilt sein und muss vorschriftlich gleich breit sein. Die Vorschriften sagen dass die Linien 12 cm breit sein.

Spielball

Der Ball hat eine Kugelform und es ist aus einem bestimmten Material geformt. In der Vergangenheit hat man Leder für Bälle benützt. Seit 1986. benützt man künstliche Bälle. Das besondere an synthetischen Bällen ist keine Möglichkeit von Durchdringung der Nässe. Die Belastbarkeit des synthetischen Bälle ist viel größer in Gegensatz zu den Bällen aus Leder. Die neusten und modernsten Bälle haben fast eine perfekte Kugelform. Die Kugelform hilft bei der Genauigkeit. Der Umfang eines Balles ist ungefähr 70 Zentimeter und es ist 450 Gramm schwer. Diese Standardgröße nennt man auch noch Größe 5.Wenn es zum Platzen kommt, wird der Ball natürlich ausgetauscht. Es ist üblich mehrere Bälle vorzubereiten die von Helfern ins Spiel platziert werden. Auf diese Weise sichert man keine lange Unterbrechungen.

Spielbeginn und -dauer

Am Anfang des Spieles spricht der Schiedsrichter mit den Kapitänen. Mit dem Wurf einer Münze wird entschlossen wer zuerst anstoßen wird. Bevor man anstoßen kann, müssen beide Mannschaften auf ihren Plätzen sein bzw. auf ihrer Seite des Feldes. Nur die Spieler die den Anstoß durchfuhren dürfen sich im Anstoßkreis befinden. Ein Spiel im dauert 90 Minuten. Nach der ersten Halbzeit und der Pause tauschen die Mannschaften das Feld. Es gibt eine gewisse Nachspielzeit. Diese Nachspielzeit bezieht sich auf die Zeit die auf Unterbrechungen verloren gegangen ist.

Freistoß

Es gibt viele Varianten des Freistoßes. Ein Freistoß wird ausgeführt wenn ein Spieler eine Regel verletzt. Die Gegner müssen ungefähr 9.15 Meter Abstand vom Ball nehmen. Der Ball muss ruhen. Man kann weiter spielen wenn der Ball sich wieder bewegt.

Regelverletzung

Der Schiedsrichter unterbricht das Match wenn ein Spieler die Regeln verlatzt. Die Fortsetzung des Spieles häng von dem Verstößen ab. Es gibt zwei Arten von Verwarnungen die sich mit Farben der Karten messen. Die Gelbe Karte ist eine zusätzliche Verwarnung, aber eine schwerere Maßnahme ist die Rote Karte. Die Rote Karte bedeutet einen Platzverweis des Spielers der die Regelverletzung begonnen hat. Für technische Fehler gibt es kein Platzverweis oder andere persönlichen Strafenvergehen. Man kann einen Platzverweis bekommen wenn man einen Spieler bewusst verletzt oder wenn man einen Angriff auf den Schiedsrichter und Assistenten ausübt. Manchmal bekommt man einen Verweis auf nur einpaar Minuten.

DFB und Fußball-Turniere in Deutschland

Wenn es um den Sport geht, ist Deutschland eine Fußball-Nation mit Leib und Seele.

Über 25.000 Fußballvereine haben sich hierzulande in 27 Fußballverbänden zusammengeschlossen. Als Dachverband fungiert der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der am 28. Januar 1900 in Leipzig gegründet wurde. Als wichtigste nationale Wettbewerbe gelten die Deutsche Meisterschaft sowie der DFB Pokal.

Erste und Zweite Bundesliga und Frauenfußball-Bundesliga

Die Deutsche Fußballmeisterschaft wird sowohl im Frauen- als auch im Männerfußball ausgetragen und ist der wichtigste nationale Titel. Während der erste deutsche Fußballmeister der Männer im Jahr 1903 mit dem VfB Leipzig gefunden wurde, gab es erst 1974 mit dem TuS Wörrstadt auch einen Meister der Frauen. Ausgespielt wird die Fußballmeisterschaft bei den Männern seit 1963 über ein landesweites Ligasystem, das sich in die Erste Fußball-Bundesliga und Zweite Fußball-Bundesliga unterteilt. Seit der Saison 2004/05 wird das Herren-Turnier vom DFB zusammen mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) veranstaltet und teilt sich in die Erste Fußball-Bundesliga und Zweite Fußball-Bundesliga. Die Frauen-Bundesliga wird indes seit 1990 veranstaltet. Gestartet ist sie als zweigleisiger Wettbewerb, seit 1997 wird sie allerdings nur noch eingleisig geführt.

DFB-Pokal

Neben der mehrklassigen Bundesliga veranstaltet der Deutsche Fußball-Bund auch den DFB-Pokal als Wettbewerb für deutsche Vereinsmannschaften. Erstmals ausgetragen wurde das Turnier im Jahr 1935 als Tschammer-Pokal. Nach einer Unterbrechung aufgrund des Zweitweltkriegs zwischen 1944 und 1952 wurde der Pokalwettbewerb als DFB-Vereinspokal wiedereingeführt. Gespielt wird dabei nach dem K.o.-Prinzip. An der ersten Hauptrunde teilnehmen dürfen neben den 36 Vereinen der Ersten und Zweiten Fußball-Bundesliga auch 28 Mannschaften aus den unteren Ligen. Diese sind zunächst die 21 Verbandspokalsieger, des Weiteren die erst- bis viertplatzierten Mannschaften der 3. Fußball-Liga sowie weitere Mannschaften der Landesverbände. Nicht nur die Herren-Mannschaften dürfen dabei um den zweitwichtigsten Titel im Vereinsfußball kämpfen. Auch ein DFB-Pokal der Frauen wird jährlich parallel zum Ligabetrieb veranstaltet.

DFL-Supercup

Zwischen 1987 und 1996 veranstaltete der DFB den Supercup zwischen dem Deutschen Meister und dem Sieger im DFB-Pokal. 2010 wurde der Wettbewerb von der Deutschen Fußball Liga wiederbelebt und als DFL Supercup fortgeführt. Sollte der Meister zeitgleich auch der Pokalsieger sein, tritt er beim Turnier gegen den Vizemeister an.

Die wichtigsten nationalen Ligen in der Übersicht

Land Verband 1. Liga 2. Liga Pokalturnier
Deutschland DFB 1. Bundesliga 2. Bundesliga DFB-Pokal
England FA Premier League Football League Championship FA Cup
Frankreich FFF Ligue 1 Ligue 2 Coupe de France
Italien FIGC Serie A Serie B Coppa Italia
Niederlande KNVB Eredivisie Eerste Divisie KNVB-Pokal
Österreich ÖFB Bundesliga Erste Liga ÖFB-Pokal
Portugal FÜF Primeira Liga Segunda Liga Taca de Portugal
Schweiz SFV Super League Challenge League Schweizer Cup
Spanien RFEF Primera Division Segunda Division Copa del Rey
Türkei TFF Süper Lig TTF 1. Lig Türkiye Kupası

Internationale Vereins-Wettbewerbe der UEFA und FIFA

Die Union of European Football Associations (UEFA) veranstaltet ebenfalls Wettkämpfe für Fußball-Vereinsmannschaften. Anders als die Bundesliga und der DFB-Pokal finden diese allerdings nicht auf deutscher, sondern auf europäischer Ebene statt. Mit der Klub-Weltmeisterschaft organisiert auch die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) ein Wettbewerb für Fußball-Vereine.

UEFA Champions League

Das älteste Fußball-Turnier für Vereine ist die Champions League. An den Start gegangen ist sie in der Saison 1955/1956 als Europapokal der Landessieger. Wie der Name verrät, waren in den Anfangsjahren nur die Landesmeister zur Teilnahme an der europäischen Superliga berechtigt. In der Saison 1992/1993 erfolgte schließlich die Umbenennung in UEFA Champions League. Aber auch hier nahmen zunächst nur die jeweiligen Landesmeister teil, ehe der Wettbewerb im Jahr 1997 auch für Vizemeister geöffnet wurde. Seit der CL-Saison 1999/2000 können sich sogar bis zu vier Mannschaften pro Saison für den Wettbewerb qualifizieren.

UEFA Women's Champions League

Seit der Spielzeit 2001/2002 wird auch im Frauenfußball ein Europapokal-Wettbewerb veranstaltet. Geführt wurde das Turnier bis 2009 unter dem Namen UEFA Women's Cup, ehe die Umbenennung in Women's Champions League erfolgte. Gleichzeitig wurde auch das Regelwerk angepasst. Seit 2009 können die acht stärksten Fußball-Verbände nicht nur ihren Landesmeister melden, sondern auch den jeweiligen Vizemeister. Da der Vorjahressieger automatisch für die nächste Saison qualifiziert ist, können pro Land bis zu drei Mannschaften an der der UEFA Women's Champions League teilnehmen.

UEFA Youth League

In der Fußball-Saison 2013/2014 brachte die UEFA erstmals einen europäischen Fußballvereinswettbewerb für männliche Fußballspieler unter 19 Jahren an den Start. An der UEFA Youth League nehmen dabei die 32 Nachwuchsteams der Klubs teil, die auch in der Gruppenphase der Champions League antreten.In der Gruppenphase wird dabei die Gruppeneinteilung und der Spielplan der CL übernommen, in der K.o.-Runde gilt jedoch ein eigener Turnierplan.

UEFA Europa League

Nachdem  der privat Messestädte-Pokal 1971 eingestellt worden war, rief die UEFA in der darauffolgenden Spielzeit einen eigenen Wettbewerb ins Leben. Im Unterschied zum Messestädte-Pokal konnten am UEFA Pokal Klubs aus allen Mitgliedsländern teilnehmen, die nicht bereits für den Europapokal der Landessieger oder dem Wettbewerb der Pokalsieger qualifiziert waren. Die Teilnahme war außerdem abhängig von der Tabellenposition in der jeweiligen Heimatliga. Seit der Saison 2008/2009 wird der UEFA Cup unter dem Namen Europa League veranstaltet.  Gleichzeitig wurde die Qualifikationsphase ausgeweitet und die erste Hauptrunde zur Play-off-Runde umgestaltet. An dieser Runde nehmen seit der Umbenennung zur UEFA Europa League auch mehr Mannschaften aus der Champions League teil.  

UEFA Super Cup

Seit 1972 existiert außerdem der UEFA Super Cup, der zwischen dem Sieger der Champions League und Europa League ausgetragen wird. Nachdem der Superpokal in der ersten Saison nach privaten Absprachen stattfand, wird er seit 1973 von der UEFA organisiert.

UEFA Futsal Cup

Unter der Obhut der UEFA wird seit 2001 ein jährlicher Futsal-Pokal ausgetragen. Startberechtigt sind die Meister der nationalen Futsal-Verbände sowie der Titelverteidiger vom Vorjahr. Der UEFA Futsal Cup gilt dabei als Nachfolger des seit 1984 organsisierten Futsal European Clubs Championship, der von der UEFA allerdings nicht als offizielles Turnier anerkannt wurde.

Eingestellte UEFA Wettbewerbe

Der UEFA Intertoto Cup wurde 1967 als Nachfolger des International Football Cup ins Leben gerufen. Er sollte es auch kleineren Vereinen ermöglichen, internationale Spiele auszutragen. Als die UEFA die Austragung im Jahr 1995 übernahm, erhielten die drei besten Mannschaften fortan einen Startplatz im UEFA Pokal.

Zwischen 1960 und 1999 veranstaltete die UEFA zudem den Europapokal der Pokalsieger. Er galt als der dritte bedeutende europäische Fußballpokal neben dem Europapokal der Landesmeister  und dem UEFA-Pokal. Nachdem der UEFA Cup Winner's Cup immer mehr an Ansehen verloren hatte, wurde er zur Saison 1999/2000 abgeschafft. Die nationalen Pokalsieger erhalten seitdem einen Startplatz für den UEFA Cup bzw. der Europa League.

FIFA Klub-WM

Im Jahr 2000 versuchte der Weltfußballverband FIFA erstmals, eine Klub-Weltmeisterschaft als Nachfolger des Weltpokals zu etablieren. Regelmäßig ausgetragen wird die FIFA Klub-WM allerdings erst seit 2005.Der Gewinner der UEFA Champions League tritt dort auf die Sieger der Copa Libertadores (Südamerika), CAF Champions League (Afrika), AFC Champions League (Asien), der CONCACAF Champions League (Nord- und Mittelamerika), der OFC Champions League und ein Team aus dem Gastgeberland. Im K.o.-System wird der offizielle Weltmeister im Vereinsfußball ermittelt.

Länderspiele und Wettbewerbe für Nationalmannschaften

Neben zahlreichen Wettbewerben für Vereinsmannschaften organisieren der DFB, die UEFA und die FIFA auch zahlreiche internationale Länderspiele und Wettbewerbe für Nationalmannschaften. Die bekanntesten Turniere sind dabei die Fußball-EM und WM.

Olympische Spiele

Zusammen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) richtet die FIFA seit 1908 ein olympisches Fußballturnier aus, das alle vier Jahre im Rahmen der Sommerspiele stattfindet. Eine Besonderheit an dem Wettkampf ist, dass bezahlte Profi-Spieler nicht Teil der Fußballolympiamannschaften sein dürfen. Die U-21 Nationalmannschaften sind dagegen teilnahmeberechtigt.  Seit 1996 tragen die FIFA und das IOC auch ein olympisches Fußballturnier der Frauen aus.

Fußball-Weltmeisterschaft

Für die A-Nationalmannschaften der Herren findet mit dem FIFA World Cup seit 1930 ein eigenes Turnier abseits der olympischen Spiele statt. Die Fußball-WM gliedert sich dabei in zwei Phasen: einer Qualifikation innerhalb der Kontinentalverbände sowie eine Endrunde. Inzwischen finden neben der Weltmeisterschaft der Herren-Nationalmannschaften auch weitere FIFA-Turniere um WM-Titel statt. So organisierte die FIFA 1977 erstmals eine Fußball-WM für U20-Teams, die U17-Weltmeisterschaft folgte im Jahr 1985. Der FIFA Women's World Cup für Frauen-Nationalmannschaft feierte unterdessen im Jahr 1991 ihre Premiere und damit zwei Jahre nach der Futsal-Weltmeisterschaft. Seit 2005 gibt es außerdem eine WM im Beachsoccer.

FIFA Confederations Cup

Der FIFA Konföderationen-Pokal hat seine Wurzel im König-Fahd-Pokal, der zwischen 1992 und 1995 ausgetragen wurde. Organisiert wurde er von der FIFA bis 2005 im Zweijahresrhythmus, seitdem im Vierjahresrhythmus. Teilnahmeberechtigt am Confed-Cup sind die aktuellen Meister der sechs Kontinentalverbände, der amtierende Weltmeister und der jeweilige Gastgeber.

Fußball-Europameisterschaft

Ein Vorläufer der UEFA Fußball-EM wurde von 1927 und 1960 bereits mit dem Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften umgesetzt. Die UEFA selbst hat kurz nach ihrer Gründung mit dem Europapokal der Nationen ein Nachfolgeturnier ins Leben gerufen, das im Jahr 1966 zur offiziellen Fußball-Europameisterschaft erklärt wurde. Das Turnier teilt sich ähnlich wie die FIFA WM in eine Qualifikation und  eine Endrunde. Neben der Fußball-EM der Männer veranstaltet die UEFA auch Europameisterschaften für Frauen-, U17-, U19- und U21-Nationalmannschaften.

UEFA Nations League

Ab 2018 werden die Freundschaftsspiele der europäischen Nationalmannschaften in der neuen Nations League ausgetragen. In vier Divisionen  mit jeweils vier Untergruppen treten drei bis vier Mannschaften in der Zeit von September bis November 2018 gegeneinander an. 2019 findet anschließend ein "Final-Four-Turnier" unter den Siegern der vier Divisionen statt. Bei diesem wird um den Titel des Nations League Champion gespielt. Auch um Auf- und Abstieg wird in der neuen Liga für Fußball-Nationalmannschaften gespielt.

Fußball im Live-Stream und Fernsehen

Da sich die Sportart in Deutschland großer Beliebtheit erfreut, vergeht auch kaum ein Tag ohne Fußball-Übertragung. Egal ob Bezahlfernsehen, Free-TV oder Internet-Streaming, das runde Leder ist fast immer zu sehen. Ein Blick in das aktuelle TV-Programm verrät dabei zuverlässig, ob Fußball heute live im Fernsehen zu sehen ist. Parallel zur TV-Ausstrahlung bieten viele Sender auch einen Fußball Live-Stream im Internet oder als App an, so dass man die Spiele auch unterwegs ohne TV-Gerät sehen kann.

Bildergallerie

Fußball Artikel