Formel 1

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Motorvision.de liefert Euch alle News, Termine, Ergebnisse und Highlights aus der Welt der Formel 1 im Live-Stream und TV. Wer ist auf dem bestem Weg, neuer F1-Weltmeister zu werden? Wie hat sich Sebastian Vettel beim letzten Rennen geschlagen? Und was machen ehemalige Piloten wie Michael Schumacher? Hier verpasst ihr nichts mehr in der Königsklasse des Motorsports!

Formel 1

Die höchste Klasse der Rennserien im Formelsport ist die Formel 1, auch die Königsklasse des Automobilsports genannt. Diese aus Richtlinien, Regeln und Bedingungen zusammengefasste Rennserie wird jährlich vom Dachverband des Automobilsports, der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) durchgeführt. Die Formel 1 wird Königsklasse genannt, da sie laut der Experten die höchsten Ansprüche an die Technik, das fahrerische Können sowie den höchsten finanziellen Aufwand aller Rennserien an Konstrukteure und Fahrer stellt.

Formel 1 Live-Stream und TV-Übertragung

Die TV-Rechte an der Serie liegen bei Sky, RTL und Sport1. Motorpsort-Fans können die Rennen dabei nicht nur im Fernsehen verfolgen, sondern auch im Formel 1 Live-Stream online.

Formel 1 - Video

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Geschichte der Formel 1

Vor 1950 gab es die Formel 1 in dem bekannten Reglement noch nicht. In dieser Zeit waren Fahrzeuge von Mercedes-Benz und Auto Union dominierend. Um dem entgegenzuwirken, wurden Ende der 30er Jahre die Regeln geändert und eine bessere Wettbewerbsfähigkeit für italienische, britische und französische Hersteller zu schaffen. Trotzdem konnte Mercedes-Benz mit dem W 165 den Großen Preis von Tripolis im Jahre 1939 überraschend gewinnen.
Seit 1947 wird diese Rennserie Formel 1 genannt, in welcher kompressoraufgeladene Motoren mit einem Hubraum bis 1500 cm³ sowie bis zu 4500 cm³ starke Saugmotoren. Gleichzeitig wurde die Formel 2 eingeführt. Hier waren bis zu 2000 cm³ starke Saugmotoren erlaubt.
Als Reaktion auf die von der FIM, dem Dachverband des Motorradsports, ausgeschriebenen Weltmeisterschaft, setzte auch die FIA im Jahre 1950 die erste Formel 1 - Weltmeisterschaft an.

Formel 1 - Weltmeisterschaften

In Silverstone startete 13.05.1950 der erste Große Preis von Großbritannien. Damit war der Startschuss für die erste Formel 1 - Weltmeisterschaft gefallen.
Um dem Namen Weltmeisterschaft gerecht zu werden, wurden neben den Rennen in Europa und dem regelmäßigen Start in Argentinien in den Jahren von 1950 bis 1960 auch WM-Punkte für das in Indianapolis stattfindende 500-Meilen-Rennen vergeben. Ferrari versuchte dort, in dem Wettbewerb zu bestehen, scheiterte jedoch an den Voraussetzungen. Nicht anders erging es den US-Piloten, welche versuchten mit ihren Champ-Car-Boliden beim Rennen in Monza Erfolge zu erzielen.
1950 und 1951 lag die Dominanz bei Alfa Romeo, die sich aber nach diesen zwei Jahren aus der Formel 1 zurückzogen, obwohl sie 20 Jahre lang im GP-Sport erfolgreich waren.

Die ersten Weltmeister auf Alfa Romeo hießen Juan Manuel Fangio und Giuseppe Farina.

1952 und 1953 konnte nur noch Enzo Ferrari konkurrenzfähige Formel 1-Fahrzeuge starten lassen. Also schrieb die FIA für diese beiden Jahre die Weltmeisterschaft einfach für die kostengünstigeren Formel 2-Fahrzeuge aus. Aber auch hier hatte Ferrari mit dem Fahrer Alberto Ascari in beiden Jahren die Nase vorn.
1954 gab es dann wieder Regeländerungen bezüglich Motoren, woraufhin Mercedes in die Formel 1 zurückkehrte.
1954 und 1955 gewann Juan Manuel Fangio jeweils auf Mercedes den Titel, 1956 auf Ferrari und 1957 auf Maserati.
Immer wieder wurden die Regeln geändert. Speziell die kleineren Rennställe, welche keine eigenen Motoren bauen konnten, traf man damit.

In den 60er Jahren wechselten die Weltmeister öfter. Allerdings wurden hier Namen mit Wiedererkennungswert geprägt. Weltmeister der 60er Jahre waren aus den USA Phil Hill, die Briten Graham Hill, John Surtees sowie Jim Clarke. Weiterhin wurden in diesen Jahren der Australier Jack Brabham, der Neuseeländer Dennis Hulme sowie der Brite Jackie Stewart Weltmeister.
Die 70er Jahre brachten die Dominanz der Cosworth-Motoren. Sie konnten in den Jahren von 1970 bis 1982 155 Rennen sowie 12 Fahrertitel gewinnen.

Bekannte Namen dieser Zeit waren Jochen Rindt, Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi, Niki Lauda, James Hunt, Mario Andretti und Jody Scheckter. Durch neue Standards bezüglich der Sturzräume, Streckenbreite usw. kam in den 70er Jahren das Aus für traditionsreiche Strecken wie den Nürburgring und Spa-Francorchamps. Deutscher Austragungsort wurde der Hockenheimring.

Andere Strecken wie Silverstone oder Monza wurden durch die Neukonstruktion von Schikanen sicherer gemacht.
Ende der 70er Jahre und Anfang der 80er Jahre setzte die technische Revolution in der Formel 1 ein. Da wurden abstrakte Fahrzeuge wie z. B. ein 6-rädriger Bolide von Tyrell zur Zulassung vorgestellt, aber abgelehnt.
1977 wurde von Renault der erste Turbo-Motor eingesetzt, der das Team 1979 zum ersten Sieg führte.

Die 80er Jahre in der Formel 1- Turbozeit

Da die Turbo-Motoren viel leistungsstärker als die herkömmlichen Saugermotoren waren, dominierten sie ab 1983 die Formel 1. Sie konnten kurzfristig über 1.000 PS auf den Antrieb bringen, 1986 soll der Turbo von Benetton-BMW mit Gerhard Berger als Fahrer sogar rund 1.350 PS geleistet haben.

1989 wurden diese leistungsstarken Antriebe allerdings wieder verboten und man machte den Schritt zurück auf die Saugermotoren. Weltmeister der 80er Jahre waren Nelson Piquet und Alain Prost mit jeweils drei Titeln, Alan Jones, Keke Rosberg, Niki Lauda und Ayrton Senna.

Die 90er Jahre - die elektronische Weiterentwicklung

In Sachen der elektronischen Weiterentwicklung machte Williams-Renault alle anderen vor, wie man Traktionskontrolle, aktive Fahrwerke und ABS effektiv einsetzen kann. Sie konnten allerdings nur kurze Zeit darauf ausbauen, denn bereits 1994 wurden diese Hilfen wieder verboten.

Tyrell hatte 1990 den ersten Frontflügel unter einer hoch gesetzten Nase vorgestellt. Dadurch wurde der Luftwiderstand verringert und die Anströmung des Unterbodens verbessert. Bereits 1996 gab es keine tiefen Nasen mehr in den Formel 1-Rennställen.
Nach zwei tödlichen Unfällen in der Saison 1994 reagierte die FIA und änderte das Reglement der Motoren neu. Die Leistung wurde von 750 auf 650 PS verringert und der Hubraum der Motoren auf 3.000 cm³ verringert.
Ab 1996 kam mit dem neuen Ferrari V10 die große Zeit von Michael Schumacher, der mit diesem Boliden 3 Rennen gewinnen konnte.

Weltmeistertitel der 90er Jahre holten sich je zwei Mal Ayrton Senna, Michael Schumacher sowie Mika Häkkinen, die anderen Titel gingen an Nigel Mansell, Alain Prost, Damon Hill und Jacques Villeneuve.

Die Dominanz der 2000er Jahre - Ferrari

Die 2000er Jahre von nach dem Sieg aus 1999 von Ferrari dominiert. Die ersten beiden Weltmeistertitel dieser Jahre holte sich Ferrari mit Michael Schumacher als Piloten. 2002 konnten sie sogar 9 Doppelsiege verzeichnen.
Die 2000er Jahre waren aber auch wieder von Unmengen an Regeländerungen geprägt. 2005 wurde die Zylinderzahl auf V10 begrenzt, im nächsten Jahr sogar auf V8. Die Motoren durften auch nur noch nach 2 gelaufenen Rennwochenenden getauscht werden.

2009 wurde dann KERS, die Bremsenergie-Rückgewinnung eingeführt.

In den Jahren ab 2000 war die größte Zeit des Michael Schumacher. Er gewann 5 Weltmeistertitel in Folge. In den zwei Jahren danach gewann Fernando Alonso, die anderen Titel gingen an Kimi Räikkönen, Lewis Hamilton und Jenson Button.

Formel 1 - Die Jahre ab 2010

Auch der Beginn dieses Jahrzehnts brachte wieder eine Unmenge an Regeländerungen mit sich. Unter anderem wurde das Punktesystem dahin gehend geändert, dass der Sieger 25 Punkte bekam und auch der Zehnte immer noch einen Punkt. Aus Sicherheitsgründen wurde ab 1994 das Nachtanken während des Boxenstopps wieder verboten, 2011 wurde mit dem DRS der verstellbare Heckflügel eingeführt. Zudem wurde bei der Bereifung nur noch ein Einheitsreifen von Pirelli zugelassen. 2014 wurden dann die Motoren noch einmal neu reglementiert. Statt der V8-Motoren mit 2,4 l sind jetzt nur noch V6-Motoren als 1,6-l-Turbo gestattet.

Die ersten vier Titel dieses Jahrzehnts gewann Sebastian Vettel in Folge. In der aktuellen Saison 2014 führt nach 14 von 19 Rennen Lewis Hamilton mit 281 Punkten knapp vor Nico Rosberg mit 238 Punkten. Sebastian Vettel liegt nach seinem Seriengewinn in diesem Jahr abgeschlagen mit 124 Punkten auf Platz 5 der Fahrergesamtwertung.

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Die Formel 1, häufig auch schlicht als F1 abgekürzt, ist eine Zusammenfassung der Regeln, Richtlinien und Bedingungen, in deren Rahmen die Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Seit 1950 findet die Formelserie des Automobil-Dachverbands Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) als Weltmeisterschaft unter dem offiziellen Namen FIA Formula One World Championship statt und wird als Königsklasse des Motorsports bezeichnet. Grund hierfür ist, dass die F1 den Anspruch erhebt, die höchsten technischen, fahrerischen, aber auch finanziellen Anforderungen aller Rennserien an Fahrer und Konstrukteure zu stellen. Die einzelnen Ergebnisse eines Rennens (auch Grand Prix oder Großer Preis genannt) werden anhand eines Punktesystems gewertet. Seit der ersten Formel-1-Saison wird jener Fahrer neuer F1-Weltmeister, der am Ende einer Saison die höchste Punktezahl erreicht hat.

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