Ferrari FF

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Ferrari FF - Alle Testberichte auf einen Blick bei Motorvision. Alles Informationen über das Modell Ferrari FF. News, Bilder & Videos.

Allgemeine Informationen zum Ferrari FF

Ferrari stellt sein aktuell größtes Modell, den Ferrari FF, im Januar 2011 in einer Pressemitteilung als Nachfolgemodell des Ferrari 612 Scaglietti vor. Der Öffentlichkeit wird der Wagen zwei Monate später auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. Die Modellbezeichnung FF bezieht sich auf die Anzahl der Sitze und den Allradantrieb und steht für „Ferrari Four“. Die vier angetriebenen Räder sind eine Neuheit von Ferrari, die es zuvor an noch keinem anderen Serienmodell gibt. Der Allradantrieb soll das Auto nicht nur wintertauglich machen, sondern auch Vorteile in Sachen Fahrdynamik und Fahrleistungen bringen. Ferrari punktet bei diesem Modell zusätzlich mit dem 450 Liter großen Laderaum.

Modellgeschichte des Ferrari FF

Der italienische Automobilhersteller Ferrari bringt 1972 den Ferrari 365 GT 2+2 auf den Markt und bietet damit ein Modell an, in dem vier Personen Platz haben. Die Motoren aller 365er Ferraris basieren auf dem sogenannten Lampredi-V12, der 1950, ursprünglich für Rennwagen konstruiert, erstmals beim 365 GT 2+2 in einem Straßenfahrzeug eingesetzt wird. Die Nachfolgemodelle, der Ferrari 400 und der Ferrari 412, sind ebenfalls 2+2-sitzige Coupés.
Der Wagen hat ein vorne liegenden Zwölfzylindermotor und Hinterradantrieb. Die Karosserie von Pininfarina ist nur in Details verändert. Ab 1993 produziert Ferrari den 456. 1993 kommt der Ferrari 456 GT mit Schaltgetriebe auf den Markt und 1996 erscheint der Ferrari 456 GTA mit Automatikgetriebe. Das Fahrwerk besitzt eine Einzelradaufhängung mit doppelten Dreiecksquerlenkern, Gasdruckstoßdämpfern, Schraubenfedern und Drehstabilisatoren rundum.
Das Nachfolgemodell, der Ferrari 612 Scaglietti, wird nicht mehr als 2+2-Sitzer angeboten, sondern als viersitziger Sportwagen. Der ab 2004 angebotene Gran Turismo hat eine leichte Aluminium-Karosserie und ist benannt nach dem Karosseriebauer Sergio Scaglietti. Der 612 besitzt einen V12-Motor in Frontmittelmotor-Bauweise. Das Fahrzeug bringt  eine Leistung von 540 PS und erreicht somit eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h.  

Bei einer Modellüberarbeitung 2008 erhält der Ferrari 612 ein Panoramaglasdach. 2011 kommt dann der Ferrari FF auf den Markt. Optisch unterscheidet sich dieser in mehreren Punkten vom Vorgänger und anderen Ferrari-Modellen. Die Front schmückt eine schmale Kühleröffnung, die Scheinwerfer sind schmal nach hinten gezogen. Im Heck hat der Ferrari FF eine steil stehende Scheibe und zwei runde Heckleuchten. Zudem befinden sich in der Heckschürze zwei Doppelauspuffrohre und ein Diffusor.

Ein Siebengang-Direktschaltgetriebe überträgt die Leistung erstmals auf alle vier Räder. Das sogenannte 4RM-System wiegt ca. 50 Prozent weniger als herkömmliche Allradsysteme. In den 1980er Jahren entwickelt Ferrari bereits zwei Allrad-Prototypen, von denen sich die Sportwagenschmiede allerdings nach umfangreichen Tests abwendet.

Modellvarianten  des Ferrari FF

Der Zwölfzylinder verfügt über 6,3 Liter Hubraum und leistet 660 PS. Trotz zwei Tonnen Leergewicht ist der Ferrari FF mit seinen vier angetriebenen Rädern auch sehr gut im Winter zu fahren. Zudem ist dies der erste Kombi der Italiener und somit auch für Familien geeignet. Von Tempo 0 auf 100 schafft es das Fahrzeug in 3,7 Sekunden und erreicht bei 335 km/h seine Höchstgeschwindigkeit.

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