Ferrari California

Ferrari California

Der Ferrari California lehnt sich im Namen und in Designelementen am Ferrari 250 GT Spyder California an. Mehr zum Ferrari California und seiner Geschichte.

Allgemeine Informationen zum Ferrari California

Das Cabriolet Ferrari California verfügt über ein Aluminiumklappdach und einen 4,3 Liter großen V8-Motor. Am 2. Oktober 2008 stellt Ferrari das Pkw-Modell auf dem Pariser Autosalon vor. Drei Tage später präsentiert Michael Schumacher das Modell zudem bei den Ferrari Racing Days 2008 auf dem Nürburgring. Ferrari orientiert sich am Design seiner anderen Modelle. Es entstehen Parallelen zum Ferrari F430 sowie zum 612 Scaglietti. Die schräg übereinander angeordneten Doppelauspuffrohre ähneln denen des Lexus IS F.

Modellgeschichte

Der Ferrari California lehnt sich im Namen und in Designelementen am zwischen 1957 und 1962 produzierten Ferrari 250 GT Spyder California an. Ebenso wie der 250 wurde auch das Modell California der italienischen Karosseriebau- und Designfirma Pininfarina entworfen. Der 250 GT Spyder California mit einer Leistung von 220 PS ist von Ferrari speziell für die USA konzipiert.
Die Türen und Hauben des Spyders sind aus Leichtmetall gefertigt,  und die Ausstattung ist vereinfacht. Ferrari baut beim Ferrari California von 2008 einen direkteinspritzenden 4,3-Liter-V8-Motor ein, der als Frontmotor angedacht ist, jedoch wegen der Lage hinter und nicht über der Vorderachse als Front-Mittelmotor bezeichnet wird. Das Fahrzeug hat 460 PS und erreicht mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h.
Das erste Mal bei einem Ferrari-Modell wird der V8-Motor in der Front platziert, wo sonst nur die Zwölfzylinder eingebaut werden. Um das Gewicht jedoch besser auf das Fahrzeug  zu verteilen, baut Ferrari das Getriebe weiterhin nach Transaxle-Bauweise an der neu entwickelten Mehrlenker-Hinterachse ein. Einmalig in einem Ferrari-Modell ist auch der direkte Zugang zwischen dem Kofferraum und den Rücksitzen.

Modellvarianten

Ab 2012 ändert Ferrari den Namen des Modells zu Ferrari California 30. Hierbei steht die Zahl 30für die 30 PS mehr Leistung und die 30 Kilogramm weniger Gewicht. Dadurch kann der V8-Motor des Fahrzeugs 490 PS auf die Straße bringen und eine Spitzengeschwindigkeit von 312 km/h erreichen. Beim Ferrari California 30 wird dem Käufer ein „Handling Speciale Package“ angeboten, welches zusätzlich zu den über 180.000 Euro Kaufpreis ca. 5.000 Euro extra kostet. Dieses beinhaltet neue elektronisch gesteuerte Dämpfer, eine straffer abgestimmte Federung  und eine direkter übersetze Lenkung.

Bildergallerie

Ferrari California Artikel

Mehr zum Thema auf www.motorload.de