Ferrari 599 GTB Fiorano

Ferrari 599 GTB Fiorano

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Der Ferrari 599 GTB Fiorano ist nach der Teststrecke Fiorano benannt, auf der Ferrari die Renn- und Straßenwagen entwickelt; GTB steht für Gran Turismo Berlinetta. Der Wagen wurde auf dem Genfer Auto-Salon im Februar 2006 vorgestellt.

Das Aluminium-Chassis ist eine Neuentwicklung, der Motor basiert auf dem Zwölfzylinder des Ferrari Enzo Ferrari, hat mit 456 kW (620 PS) jedoch weniger Leistung. Somit war der 599 GTB bei seiner Markteinführung der zweitstärkste Ferrari hinter dem Ferrari Enzo. Der 599 GTB führt die Tradition der Frontmotor-V12-Sportwagen von Ferrari fort und verfügt über einen Antrieb in Transaxle-Bauweise mit dem Getriebe an der Hinterachse. Die neue Traktionskontrolle „F1 Trac“ des Wagens wurde in Zusammenarbeit mit Michael Schumacher entwickelt. Der Ferrari 599 GTB wird entweder mit herkömmlicher 6-Gang-Schaltung oder mit Ferraris „F1-SuperFast“-Schaltung ausgeliefert, mit der Schaltvorgänge in weniger als 0,1 Sekunden durchgeführt werden. Die Leitbleche an der C-Säule stabilisieren den Wagen bei hohen Geschwindigkeiten, ähnlich wie ein Heckflügel.

Als Sonderausstattung stehen unter anderem eine Carbon-Keramik-Bremsanlage (seit dem Bj. 2009 serienmäßig), verschiedene Carbondekoreinlagen für den Innenraum und ein Becker-Navigationssystem mit integriertem Autotelefon, welches das SIM Access Profile unterstützt, zur Verfügung. Der US-amerikanische Unternehmer und passionierte Automobilsammler Peter S. Kalikow ließ sich im Jahr 2011 auf Basis eines Ferrari 599 GTB ein Einzelstück mit Klappdach anfertigen, den Ferrari Superamerica 45.

2012 wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 10 Ferrari 599 GTB in Deutschland neu zugelassen, davon 7 Fahrzeuge durch gewerbliche Halter.

 

 

 

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