Ferrari 458 Italia

Ferrari 458 Italia

Ferrari 458 Italia - Alle Testberichte auf einen Blick bei Motorvision. Alles Informationen über das Modell Ferrari 458 Italia. News, Bilder & Videos.

Allgemeines zum Ferrari 458 Italia

Der Ferrari 458 Italia wird der Öffentlichkeit erstmals im September 2009 auf der IAA präsentiert. Im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell, dem Ferrari F430, gibt es eine größere Farbauswahl in Bezug auf Karosserie, Sitze und Innenausstattung.  Ferrari stellt im August 2011 die Spider-Variante des 458 vor. Der Spider verfügt im Gegensatz zum Italia über ein unter der Motorhaube versenkbares Dach aus Aluminium, das in 14 Sekunden öffnet oder schließt. Der Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher soll an der Entwicklung des Modells mitgewirkt haben.
Modellgeschichte des Ferrari 458 Italia
Der Ursprung des Ferraris 458 geht auf den Ferrari Dino 246 GT zurück.  Der italienische Autohersteller produziert den Sportwagen von 1969 bis 1974. Statt des für Ferrari typischen Zwölfzylindermotors ist er mit einem V6-Motor bestückt und wird deshalb nicht als Ferrari, sondern unter der Marke Dino vertrieben. Ferrari stellt mit diesem Modell den ersten produzierten Serienwagen mit Mittelmotor vor. Der Hubraum der sechs Brennräume summiert sich auf 2,4 Liter. 
Die Dino-Baureihe bildet die Grundlage für die späteren Achtzylinder-Konstruktionen, so auch für den Ferrari 308, der das Nachfolgemodell des Dino 246 GT ist. Dieser ab 1975 gebaute Sportwagen ist erhältlich als Coupé (308 GTB) oder Spider (308 GTS). GT steht hierbei für Gran Turismo und das B für „Berlinetta“, also eine kleine Berlina-Limousine. Bei GTS steht das „S“ für die offene Version Spider, die beim 308 mit einem Targadach ausgestattet ist. Diese Versionen, also GTB und GTS, gibt es auch beim nächsten Modell, dem Ferrari 328. Die weichen, kurvigen Linien der Dino-Modelle 206 und 246 werden durch das schärfer konstruierte Design des 328 ersetzt. Der V8-Mittelmotor umfasst 3,2 Liter Hubraum, er leistet 270 PS und liefert ein Drehmoment von 302 Nm. In diesem Modell wird der V8-Motor das letzte Mal quer eingebaut. 
Ab 1989 produziert Ferrari den 348. Dieser wird durch einen neu entwickelten 3,4 Liter V8-Motor, der wenige Wochen zuvor im Ferrari Mondial vorgestellt worden ist, angetrieben. Das Design orientiert sich am Modell Testarossa. Die Rückleuchten sind mit einer schwarzen Gitterabdeckung versehen und große Lufteinlässe in den Türen sorgen für die Belüftung des Mittelmotors. Ventilatoren hinter den Einlässen leiten die Luft in den Motorraum weiter. 
Der Ferrari F355, das Nachfolgemodell, ist hinsichtlich Fahrverhalten, Fahrleistung und Verarbeitungsqualität  ein großer Fortschritt im Vergleich zum 348 GTB/GTS. Das Modell ist sozusagen „der Sprung in die Neuzeit“ für Ferrari. Kritisiert wird an dem Modell das eingeschränkte Raumangebot, das zum Teil laute Motorgeräusch und der relativ unbequeme Einstieg. Der technische Unterschied zum Nachfolger Ferrari 360 Modena ist gering. Der 360 hat nur 20 PS mehr, wiegt jedoch auch 20 Kilogramm mehr als der F355, demnach ähneln sich die Fahrleistungen der beiden Sportwagen-Generationen. 
Der 360 leistet 400 PS bei 8.500 Umdrehungen pro Minute bei einem Hubraum von 3,6 Litern. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 296 km/h. Der sehr erfolgreiche Ferrari 360 wird durch den Ferrari F430 abgelöst. Der V8-Mittelmotor liefert 490 PS und beschleunigt den Sportwagen auf eine Geschwindigkeit von maximal 311 km/h. Auch dieses Modell bietet Ferrari in einer offenen Variante als F430 Spider an. Er verfügt über den gleichen V8-Mittelmotor wie das Coupé, wiegt jedoch 70 Kilogramm mehr. Auch beim Nachfolgemodell Ferrari 458 gibt es zwei Varianten. Den Ferrari 458 Italia und den 458 Spider, der 50 kg leichter ist als die Coupé -Variante.  

Modellvarianten des Ferrari 458 Italia

Der Ferrari 458 Italia verfügt über einen V8-Motor mit einem Hubraum von 4,5 Litern. Mit dem Doppelkupplungsgetriebe schafft der Sportwagen in 3,4 Sekunden Tempo 100 und kann eine Spitzengeschwindigkeit von 325 km/h erreichen.  Außerdem ist dies das erste Ferrari-Modell, das von einem Mittelmotor mit Benzin-Direkteinspritzung angetrieben wird. Der Wagen verbraucht laut Ferrari 13,7 Liter Sprit je 100 Kilometer und kostet ohne Extra-Ausstattung ca. 197.000 Euro. Des Weiteren gibt es auch Formel-1 Technik an Bord, unter anderem eine Launch Control, die besonders sportliche Starts ermöglicht.
 

 

 

 

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