FC Bayern München

FC Bayern München

Informationen zum FC Bayern München: Aktuelle News, Spielberichte, Ergebnisse, Interviews, Kader, Transfers, Stadion und mehr zum Verein FC Bayern München.

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Informationen zum FC Bayern München

Der FC Bayern München (offiziell: Fußball-Club Bayern, München eingetragener Verein) ist ein Sportverein aus München. Die seit 2002 in eine eigene Aktiengesellschaft ausgegliederte Profifußballabteilung ist deutscher Rekordmeister, jeweils Rekordsieger im DFB-Pokal, im Ligapokal sowie gemeinsam mit Borussia Dortmund im Supercup, und belegt in der ewigen Tabelle der Bundesliga den ersten Platz. Damit ist Bayern München im Profifußball der erfolgreichste deutsche Verein. In der Saison 2012/13 gelang mit dem Gewinn von Champions League, deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal zum ersten Mal einer deutschen Mannschaft bei den Männern das sogenannte Triple.

FC Bayern München

Auch wirtschaftlich gehört der Verein zu den weltweit erfolgreichsten: Nach der Saison 2011/12 belegten die Bayern Rang vier in der Rangliste der umsatzstärksten Klubs und im April 2013 den fünften Rang in der Liste der wertvollsten Vereine des Forbes Magazine. Ende Mai 2013 war der FC Bayern München laut einer Studie des britischen Brand Finance Institute mit einem Wert von 669 Millionen Euro der wertvollste Fußball-Verein der Welt. Auf europäischer Ebene gehört der FC Bayern mit sieben Europapokalsiegen, davon fünf in der Champions League bzw. dem Europapokal der Landesmeister, zu den fünf erfolgreichsten Vereinen. Neben Juventus Turin, Ajax Amsterdam und dem FC Chelsea ist er einer der Vereine, die sowohl die Champions League, den UEFA-Pokal als auch den Europapokal der Pokalsieger gewinnen konnten. Je einmal gewann der FC Bayern München zudem den europäischen Supercup und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, zweimal den Weltpokal.

Mit 223.985 Vereinsmitgliedern ist der FC Bayern einer der mitgliederstärksten Sportvereine weltweit. Der Verein hat 3.576 offizielle Fanclubs mit insgesamt 262.077 registrierten Mitgliedern (Stand: 13. November 2013).

Seit der Saison 1965/66 spielt der FC Bayern ununterbrochen in der Bundesliga, lediglich die ersten zwei Jahre nach Einführung der Bundesliga war die Mannschaft zweitklassig. Die zweite Mannschaft des FC Bayern spielt zurzeit in der viertklassigen Regionalliga Bayern. Sie gewann in der Saison 2003/04 den Meistertitel in der damals noch drittklassigen Regionalliga Süd.

Zum FC Bayern gehören zudem weitere Abteilungen, die auch einige Erfolge aufweisen können. So wurden die derzeit in der Frauen-Bundesliga spielenden Fußballfrauen 1976 Deutscher Meister und 2012 DFB-Pokalsieger. Weitere Erfolge feierten die Basketballer mit zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg, die Schachabteilung mit neun Deutschen Meisterschaften und einem Europapokalsieg sowie die Turner mit vier Deutschen Meisterschaften.

Geschichte des FC Bayern München

1900 bis 1910 – Die Gründungsjahre

Am 27. Februar 1900 fand im Gasthaus „Bäckerhöfl“ eine Sitzung der Fußballabteilung des MTV München statt. Es war kurz zuvor zu einem Streit über die weitere Entwicklung der Fußballabteilung gekommen, da eine Generalversammlung des MTV dem Beitritt des Vereins zum süddeutschen Fußballverband eine Absage erteilt hatte. Um 21:30 Uhr verließen elf Männer, Nägele, Schmid, Karl, Wamsler, Ringler, Focke, Francke, Friedrich, Zoepffel, Pollack und John das Lokal und fanden sich im Restaurant „Gisela“ in Schwabing ein, um noch am selben Abend den F.C. Bayern zu gründen. Zu den auf der Gründungsurkunde erwähnten Mitgliedern gehörte der später bekannt gewordene Bildhauer Benno Elkan. Den Vorsitz führte Franz John, der auch der erste Vorsitzende in der Geschichte der Bayern werden sollte. Als Vereinsfarben wählte man Blau-Weiß, der Mitgliedsbeitrag wurde auf eine Mark festgesetzt.

Als erster Trainingsplatz diente der stadteigene, heute noch existierende Schyrenplatz. Der erste Gegner war im März 1900 der 1. Münchner FC 1896, der FC Bayern gewann das Spiel mit 5:2. Schnell stießen weitere Spieler zum Verein, so unter anderem drei Spieler der Fußballabteilung des TSV München 1860. Im Frühjahr 1900 überließen die Geschäftsleute Wamsler dem FC Bayern ein Grundstück an der Clemensstraße als Spielstätte. Das erste Spiel einer langen und traditionsreichen Derbygeschichte zwischen dem FC Bayern und den „Sechzigern“ fand im Jahr 1902 statt. Der FC Bayern gewann das Spiel mit 3:0. Um den Spielbetrieb auszuweiten, beschloss der Verein 1906 den Übertritt zum Münchner Sport-Club, behielt aber eine gewisse Eigenständigkeit bei, was sich in der Bezeichnung „F.A. Bayern im Münchner SC“ (F.A. = Fußballabteilung) ausdrückte. Infolge der Fusion trat Bayern nun in weißen Hemden und roten Hosen an, diese Farben lösten damit das Blau-Weiß aus der Gründungszeit ab, die Bezeichnung Die Roten war geboren. Auf lokaler Ebene entwickelten sich die „Bayern“ zur unangefochtenen Nummer Eins im Fußball, im Wettbewerb auf süddeutscher Ebene waren sie hingegen weniger erfolgreich. Zu sehr dominierten zu dieser Zeit noch die Mannschaften, die bereits in den 1890er Jahren entlang des Oberrheins zwischen Freiburg und Frankfurt entstanden waren und sich weiterentwickelt hatten, das Fußballgeschehen.

1907 mussten die Bayern die Sportanlage an der Karl-Theodor-Straße aufgeben und zum Sportplatz an der Leopoldstraße umziehen. Eingeweiht wurde damit auch die erste Tribüne auf einem Fußballplatz in München. Im Eröffnungsspiel gab es ein 8:1 gegen Wacker München. Bereits 1908 hatte der FC Bayern mehr als 300 Mitglieder, acht Mannschaften und mehr als 100 Jugendspieler. Dies hatte eine Satzungsänderung zur Folge, wodurch Verwaltungsarbeit und der Sportbereich getrennt wurden. Die Spieler hatten dadurch mehr Zeit sich auf den Sport zu konzentrieren. 1910 konnten sie das erste Mal an der Endrunde zur Süddeutschen Meisterschaft teilnehmen. Am Ende belegte der FCB den 2. Platz hinter dem Karlsruher FV. Im selben Jahr stellten die Bayern mit Max Gablonsky ihren ersten Nationalspieler.

1918 bis 1928 – Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg

Während des Ersten Weltkrieges kam der Sport zeitweise zum Erliegen und im Verein und dessen Umfeld gab es ein ständiges Auf und Ab. Erst von der Spielzeit 1919/20 an war in Süddeutschland wieder ein regelmäßiger Ligabetrieb gewährleistet. Im Oktober 1919 traten die Bayern aus dem Münchner SC aus und fusionierten mit dem Turnverein Jahn zum TuSpV Bayern. William Townley wurde erneut als Trainer verpflichtet, womit man die Tradition der englischen Trainer im Verein fortsetzte. Bereits in den Vorkriegsjahren hatten die Bayern mit Coach Taylor, Hoer und Charles Griffith drei Engländer als Trainer, von denen letzterer der erste hauptberufliche Bayerntrainer war.

Im Frühjahr 1924 trennte man sich im Zuge der reinlichen Scheidung wieder vom TuSpV Bayern und trat fortan nur noch als eigenständiger Verein unter dem Namen „FC Bayern München“ auf. Mit dem Schotten Jim McPherson setzten die Bayern erneut auf einen britischen Trainer. 1926 spielten die Bayern um die Süddeutsche Meisterschaft. Die härtesten Konkurrenten kamen damals mit dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg. Fürth, die damals als beste Mannschaft Deutschlands galt, aus Bayern. Das Rückspiel gegen Fürth im Grünwalder Stadion wurde live im Radio übertragen und nach einem dramatischen Spiel gewann der FCB mit 4:3. Die Bayern waren zum ersten Mal Süddeutscher Meister, scheiterten dann aber schon im Achtelfinale um die deutsche Meisterschaft in Leipzig gegen den SV Fortuna Leipzig 02 mit 0:2. Bereits 1928 gelang mit dem ungarischen Trainer Leo Weisz der Gewinn der zweiten Süddeutschen Meisterschaft. Erneut qualifizierte man sich damit zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft und über Siege gegen den FC Wacker Halle und die SpVgg Sülz 07 erreichte der FC Bayern das Halbfinale und feierte damit den bis dahin größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Im Duisburger Wedaustadion unterlagen die Bayern dem Hamburger SV jedoch deutlich mit 2:8.

1928 bis 1933 – Die erste Meisterschaft

Nach drei gescheiterten Anläufen zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft in den Jahren 1926, 1928 und 1929 hatte man 1932 mehr Erfolg. Der Trainerwechsel von Kálmán Konrád zu Richard Dombi 1930 erwies sich somit im Nachhinein als gute Entscheidung. Das Finale um die Süddeutsche Meisterschaft verlor der FC Bayern gegen die Eintracht aus Frankfurt und ging als Süddeutscher Vizemeister in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Der Reihe nach traf man auf Minerva 1893 Berlin und den Polizei SV Chemnitz, ehe man im Halbfinale dem Erzrivalen aus Franken, dem 1. FC Nürnberg, gegenüberstand. Das Spiel fand in Mannheim statt und die Bayern besiegten den bis dahin fünfmaligen Deutschen Meister mit 2:0. Die Tore erzielten Oskar Rohr und Hans Welker. Im Finale am 12. Juni 1932, das in Nürnberg ausgetragen wurde, traf man erneut auf die Frankfurter Eintracht, gegen die man schon im Finale um die Süddeutsche Meisterschaft unterlegen war. Tausende Bayern-Fans machten sich auf den Weg, darunter auch etwa 400 Arbeitslose mit dem Fahrrad. Im Nachhinein übernahm der Verein die Kosten für diese Fans für Übernachtung und Eintrittskarten. Am Tage des Endspiels herrschten 30 Grad im Schatten und 55.000 Zuschauer sahen das Spiel im Stadion. In der 35. Minute nahm der Frankfurter Hennes Straub auf der Torlinie die Hand zu Hilfe und es gab Elfmeter für den FC Bayern. „Ossi“ Rohr verwandelte sicher zum 1:0. In der zweiten Hälfte drängten die Frankfurter auf den Ausgleich, doch in der 75. Minute erzielte Franz Krumm das entscheidende 2:0 für Bayern. Nach dem Abpfiff hielt der FC Bayern München zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Victoria in der Hand. Zum ersten Mal wurde ein Verein aus München Deutscher Meister und die Mannschaft wurde begeistert in der Landeshauptstadt empfangen. Die Siegesfeier fand im Münchener Löwenbräukeller statt, die Spieler wurden auf Pferdekutschen zur Feier gebracht. In einer der Festreden hieß es, „was man schon im Vorjahr bei 1860 bestimmt gedacht, hat heuer FC Bayern fertig gebracht“.

1933 bis 1945 – Diktatur und Zweiter Weltkrieg

1933 konnte der Titel nicht verteidigt werden, nachdem der Verein beide Spiele gegen den TSV 1860 München um die Süddeutsche Meisterschaft verloren hatte. Nach der NS-Übernahme der Regierungsgewalt unter der Führung Adolf Hitlers musste Präsident Kurt Landauer auf Grund seiner jüdischen Abstammung auf politischen Druck hin im selben Jahr zurücktreten. Trainer Dombi, ebenfalls jüdischer Abstammung, wechselte kurz darauf in die Schweiz. Der FC Bayern war, im Gegensatz zum Stadtrivalen 1860 München, bei den neuen Machthabern wegen Landauer und Dombi als „Judenclub“ verpönt. Erst Anfang 1943 konnte mit Josef Sauter ein NSDAP-Mitglied als Präsident im Verein eingesetzt werden, die Unterstützung einzelner Spieler für Landauer bei einem Gastspiel in der Schweiz hatte weitere Repressalien zur Folge.

Zudem verließ auch Oskar Rohr den Verein, um Profispieler bei den Grasshoppers Zürich zu werden. Neuer Trainer wurde Hans Tauchert, der aber nicht an die alten Erfolge anknüpfen konnte und bereits 1934 durch Ludwig Hofmann ersetzt wurde. Hofmann verstarb aber bereits kurze Zeit später an einer Halserkrankung und Richard Michalke übernahm das Amt des Trainers. Damit war die Talfahrt allerdings noch nicht beendet und so stand man im Jahre 1939 kurz vor dem ersten Abstieg in der Geschichte des Vereins, konnte die Klasse jedoch gerade noch halten. Im Verlauf des Krieges wurden die Gauligen weiter regionalisiert, um die Wege für die Vereine für Auswärtsspiele möglichst kurz zu halten. Waren die Bayern anfangs in der Gauliga Bayern, spielten sie anschließend in der Gauliga Südbayern, die durch die Aufteilung der Gauliga Bayern entstand. Kurz vor Ende des Krieges spielte man in der Gauliga München-Oberbayern. Im Jahre 1944 konnten Die Roten wieder eine Süddeutsche Meisterschaft gewinnen und qualifizierten sich so erneut für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Bereits im Achtelfinale verlor man jedoch nach Verlängerung gegen den VfR Mannheim. Am 13. Juli desselben Jahres wurden die Geschäftsstelle und ein Teil des Archivs bei Bombenangriffen zerstört. Im darauffolgenden Jahr qualifizierte man sich unter Spielertrainer Conny Heidkamp erneut für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Die Endrunde wurde im Jahr des Endes des Zweiten Weltkriegs jedoch nicht ausgetragen. Da das Stadion an der Grünwalder Straße bei Bombenangriffen 1943 zerstört und erst im August 1945 wieder freigegeben wurde, trug der FC Bayern seine Spiele in diesen Jahren im Dantestadion (1943–1944), auf dem Platz an der Schlierseestraße (1944–1945) und auf dem Sportplatz der Hypobank an der Grünwalder Straße (1945) aus.

1945 bis 1955 – Die Nachkriegszeit

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden alle deutschen Sportvereine durch den Alliierten Kontrollrat aufgelöst und mussten zur Neugründung eine Lizenz beantragen. Spieler des FC Bayern fanden alsbald wieder zusammen, bestritten am 24. Juni 1945 gegen den FC Wacker München das erste Spiel nach Kriegsende und stiegen im November desselben Jahres in den Spielbetrieb der Oberliga Süd ein. Der Neuanfang nach dem Krieg war schwierig, fast jährlich wechselten die Trainer und der sportliche Erfolg hielt sich zunächst in Grenzen. Im Juni 1947 kehrte Kurt Landauer aus dem Exil zurück, wurde wenige Wochen später erneut zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Seine vierte und letzte Amtszeit endete 1951.

Die Mitgliederzahlen des Vereines entwickelten sich in den Nachkriegsjahren positiv. Bald zählte der FC Bayern erneut mehr als 1000 Mitglieder, auch die Jugendabteilungen erlebten regen Zulauf. 1949 erreichte man nochmals die Qualifikationsspiele zur Deutschen Meisterschaft über einen 3. Tabellenplatz in der Oberliga. In der Qualifikation traf man auf den FC St. Pauli, verlor aber im Wiederholungsspiel, das bereits am nächsten Tag ausgetragen wurde, mit 0:2. Danach begann eine längere sportliche Talfahrt des Vereins, die sogar im Abstieg gipfelte. 1954/55 stiegen die Bayern zum ersten und einzigen Male in ihrer Geschichte aus der damaligen obersten Liga ab. Im Folgejahr gelang allerdings der sofortige Wiederaufstieg.

1955 bis 1965 – Der DFB-Pokal und das Warten auf die Bundesliga

Einer der wenigen sportlichen Höhepunkte der 40er und 50er Jahre war der Gewinn des DFB-Pokals. Im Jahr des Wiederaufstiegs wollten die Bayern ursprünglich gar nicht am DFB-Pokal teilnehmen. Man wollte schlicht Reisekosten sparen. Doch der neue Trainer Willibald Hahn forderte unbedingt eine Teilnahme und konnte sich am Ende gegen die Vereinsführung durchsetzen. Nachdem im Halbfinale der 1. FC Saarbrücken mit 3:1 bezwungen wurde, wartete im Finale die Fortuna aus Düsseldorf. Das Finale fand am 29. Dezember 1957 im Augsburger Rosenaustadion vor 42.000 Zuschauern statt, darunter rund 12.000 Bayernfans. Am Tage des Spiels gab es starke Schneefälle und der Boden war mit Schnee bedeckt. Dies schien den Bayern, die als Außenseiter in das Spiel gingen, sehr entgegenzukommen. Von Anfang an dominierte der FC Bayern das Geschehen und die Fortuna hatte es nur ihrem Torwart Albert Görtz zu verdanken, dass das Spiel lange Zeit 0:0 stand. In der 78. Minute gelang es dem überragenden Rudi Jobst nach dreimaligem Anlauf den Ball im Netz unterzubringen. Nachdem man die restliche Spielzeit unbeschadet überstand, war mit dem Abpfiff der erste DFB-Pokalsieg in der Geschichte des FC Bayern erreicht.

Nach dem überraschenden Pokalerfolg und dem ersten großen Titel seit 1932 trat wieder die Tristesse der Oberliga ein. Man erreichte nur Platz sieben und es gab neuerlich finanzielle Probleme. Letzteres konnte durch Roland Endler gelöst werden. Der Geschäftsmann aus Neuss, ein großer Fan der Bayern, wurde neuer Präsident und die Finanznöte hatten ein Ende.

Mit dem neuen Trainer Adolf Patek ging es 1958/59 zunächst wieder aufwärts. Mit Platz vier zum Ende der Saison erzielte man das beste Resultat seit zehn Jahren. In der darauffolgenden Saison wurden dem FC Bayern wegen einer sogenannten „Überbezahlung“ der Spieler in der Saison 57/58 vier Punkte abgezogen. Als ursprüngliches Strafmaß waren acht Punkte Abzug vorgesehen, doch ein Einspruch der Bayern brachte eine Strafmilderung. Der Punktabzug führte dennoch dazu, dass der Verein die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasste und am Ende nur auf Platz fünf landete. Einziger Höhepunkt in der Spielzeit 1960/61 war der Sieg im Derby gegen den TSV 1860 München. Nach einem zwischenzeitlichem 2:2 wurden die Löwen am Ende mit 6:2 aus dem Stadion gefegt. Nach einem nur enttäuschenden 8. Platz im Folgejahr musste Trainer Patek seinen Hut nehmen. Für ihn kam Helmut Schneider.

In der Saison 1962/63 nahm der Verein zum ersten Mal an einem renommierten internationalen Wettbewerb teil; im Viertelfinale des Messestädte-Pokals schied man gegen Dinamo Zagreb aus. National ging es für die Bayern darum, sich für die kommende neue Bundesliga zu qualifizieren. Zudem begann am 28. April 1962 eine neue Ära beim FC Bayern: Zunächst nur kommissarisch für ein Jahr übernahm Wilhelm Neudecker das Präsidentenamt des Vereins – es sollten weit mehr als nur das eine werden. Der neue Präsident ließ mit Herbert Erhardt nur eine Neuverpflichtung eines gestandenen Spielers zu, ansonsten durfte Trainer Schneider nur junge Talente an die Isar holen. Einer von ihnen war ein gewisser Sepp Maier. Am 30. Dezember 1962 musste Stammtorhüter Kosar im Angriff aushelfen und Maier gab sein Debüt für den FC Bayern als gerade mal 18-Jähriger. Bayern beendete die Saison auf dem 3. Tabellenplatz hinter dem 1. FC Nürnberg und dem TSV 1860 München. Damit verpasste man nicht nur die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, man erhielt am 11. Mai 1963 auch die Absage vom DFB für die neue Bundesliga. Die Begründung lautete: „Das Gremium war der Auffassung, dass […] es nicht ratsam erscheint, zwei Vereinen am gleichen Ort eine Lizenz für die Bundesliga zu erteilen.“ Somit musste der FC Bayern 1963/64 in der neu geschaffenen Regionalliga antreten. Helmut Schneiders Vertrag war eigentlich schon verlängert, dennoch musste er daraufhin den Verein verlassen.

Für ihn kam Zlatko Čajkovski. Das erklärte Saisonziel war das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Dieses Ziel konnte mit einem zweiten Platz am Ende der Saison auch erreicht werden. Am 6. Juni 1964 besiegte man im ersten Spiel der Aufstiegsrunde den FC St. Pauli mit 4:0. Es war das erste Pflichtspiel des damals erst 18 Jahre alten Franz Beckenbauer. In seinem ersten Spiel für die Bayern gelang ihm auch gleich sein erstes Tor. Beckenbauer hatte sich gegen einen Wechsel zum TSV 1860 München und für den FC Bayern entschieden, nachdem er in einem Spiel seines SC München von 1906 gegen den TSV 1860 von einem Gegenspieler geohrfeigt worden war. Dem FC Bayern fehlte am Ende nur ein Punkt zum Aufstieg und es hieß einen neuen Anlauf zu nehmen. Hatten bereits in den beiden Jahren zuvor Maier und Beckenbauer verpflichtet werden können, fehlte jetzt nur noch ein Baustein als Grundlage für die bald folgenden großen Jahre des FC Bayern München. Im Frühjahr 1964 bemühten sich sowohl der FC Bayern als auch der TSV 1860 München um die Dienste des Stürmers Gerd Müller vom schwäbischen Amateurverein TSV 1861 Nördlingen. Während der FC Bayern Müller einen Profivertrag anbot, offerierte der TSV lediglich einen Amateurvertrag über ein Jahr. Der spätere „Bomber der Nation“ nahm das lukrativere Angebot an und wechselte daher im Sommer zum FC Bayern. Čajkovski war gar nicht begeistert von der Verpflichtung des jungen, gedrungenen Stürmers und sagte: „Was soll isch mit dieses Junge, diese Figur, unmöglich.“ Später nannte er ihn liebevoll „kleines dickes Müller“.

Gleich in seinem ersten Spiel am 18. Oktober 1964 traf Müller zum 3:0 gegen den Freiburger FC. Zum Ende der Saison 1964/65 stand man mit einem Rekordtorverhältnis von 146:32 als Meister der Regionalliga Süd fest. Gerd Müller erzielte dabei in 26 Spielen 33 Tore und trug in seiner ersten Saison maßgeblich zur Meisterschaft bei. In der Aufstiegsrunde machte man gegen Tennis Borussia Berlin alles klar. Der Verein gewann mit 8:0 in Berlin und stieg damit in die Bundesliga auf.

 

1965 bis 1970 – Die ersten Jahre in der Bundesliga

Vor der ersten Bundesligasaison der Bayern schimpfte Čajkovski, dass er keine fertigen Spieler habe und zufrieden wäre, wenn man die Klasse halten würde. Doch die Mannschaft sollte ihn Lügen strafen. Die Bayern starteten gleich voll durch. Auch wenn man am ersten Spieltag im Derby gegen den TSV 1860 mit 0:1 als Verlierer vom Platz ging, so standen die Bayern am vierten Spieltag das erste Mal an der Tabellenspitze der Bundesliga. Zwar konnte diese nicht gehalten werden, aber das Rückspiel gegen den Lokalrivalen TSV 1860 konnte mit 3:0 gewonnen werden, und am Ende belegte man den dritten Tabellenplatz. Es war das einzige Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass beide Teams aus München am Ende einer Saison unter den ersten Drei standen. Platz drei in der Liga war den Bayern allerdings längst nicht genug. Es gelang ihnen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte, den DFB-Pokal zu holen. Nach einem klasse Spiel gegen den Meidericher SV behielten die Bayern mit 4:2 die Oberhand und brachten den Pokal nach Hause. Sepp Maier sagte nach dem Spiel: „Hoaß war’s, gschwitzt hamma, und gwunna a no. Grad sche war’s!“ 1966 kamen damit sowohl der Meister der Bundesliga als auch der Pokalsieger aus München.

In der nächsten Saison, 1966/67, blieb das Team nahezu unverändert. Einzig Franz „Bulle“ Roth kam aus Kaufbeuren hinzu, Georg Schwarzenbeck verstärkte das Team aus dem eigenen Nachwuchs. Nach dem Auftritt im inoffiziellen Messestädte-Pokal spielte der FC Bayern erstmals in einem von der UEFA veranstalteten internationalen Wettbewerb, dem Europapokal der Pokalsieger. Diese Saison des Pokalsiegerwettbewerbs wurde zum ersten großen Triumphzug der Bayern auf europäischer Bühne. Über Tatran Prešov, die Shamrock Rovers, Rapid Wien und Standard Lüttich erreichte der FC Bayern völlig überraschend das Finale, das fast zu einem Heimspiel mutierte, da es in Nürnberg stattfand. An gleicher Stelle hatten die Bayern schon 35 Jahre zuvor den ersten wichtigen Titel für den Verein gewinnen können.

Vor 71.000 Zuschauern erzielte Bulle Roth in der Verlängerung (108. Minute) das 1:0 für die Münchner. Gegner im Finale waren die Glasgow Rangers, die zuvor im Achtelfinale den Titelverteidiger Borussia Dortmund aus dem Wettbewerb geworfen hatten. Roth, der Schütze zum einzigen Tor im Finale, hatte zwei Jahre zuvor noch in der C-Klasse beim TSV Bertoldshofen gespielt und erzielte jetzt das entscheidende Tor zum ersten internationalen Titel des FC Bayern München. Nach Borussia Dortmund im Jahr zuvor gewann damit erneut ein deutscher Verein den Pokal der Pokalsieger.

Die reguläre Bundesliga-Saison schloss der FC Bayern zwar nur auf Platz sechs ab, jedoch konnte man den DFB-Pokal erfolgreich verteidigen. Auch dieses Finale fand nicht weit von München entfernt statt. In Stuttgart sahen 68.000 Zuschauer den erneuten Pokaltriumph der Bayern. Mit 4:0, durch Tore von Müller (2), Ohlhauser und Brenninger (je 1), hatte der Hamburger SV mit Uwe Seeler keine Chance.

Dies war der dritte Pokalerfolg innerhalb von zwölf Monaten. Franz Beckenbauer wurde das erste Mal in seiner noch jungen Karriere zum „Fußballer des Jahres“ gewählt. Die darauf folgende Saison 1967/68 war nicht das Jahr der Bayern. Im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger 1967/68 scheiterte man am späteren Sieger AC Mailand, im DFB-Pokal warf der damalige Regionalligist VfL Bochum den Titelverteidiger im Halbfinale aus dem Wettbewerb. Die Bundesliga schloss man nur als Fünfter ab. Viel wichtiger aber war wohl, dass man erstmals in der Geschichte der Bundesliga am Erzrivalen TSV 1860 vorbeizog und zwar sowohl in der Tabelle als auch in der Gunst der Zuschauer in München. War vorher der TSV der größere von beiden Münchner Vereinen, so hat der FC Bayern München ihn jetzt überholt. Und daran änderte sich bis heute nichts.

Tschik Čajkovski verließ 1968 nach fünf erfolgreichen Jahren den Verein Richtung Hannover 96. Für ihn kam Branko Zebec. Mit ihm kamen auch Gustl Starek und Peter Pumm. Beide erwiesen sich in den folgenden Jahren als tragende Säulen seines Konzepts, das auf eine starke Defensive setzte. Gleich in seinem ersten Jahr als Trainer holte Zebec 1969 mit den Bayern das Double aus Meisterschaft und Pokal, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Im Pokalendspiel wurde der FC Schalke 04 mit 2:1 bezwungen, der Verein, dem es 1937 zuletzt gelang, das Double zu gewinnen. Vor dem Spiel nahm Gerd Müller die Ehrung für den „Fußballer des Jahres“ entgegen.

1970 bis 1976 – Auf dem Weg zum Thron Europas

Am 13. März 1970 löste Udo Lattek den bisherigen Trainer Zebec ab. Mit der Amtsübernahme Latteks begann für den FC Bayern eine neue, noch erfolgreichere Ära. Unter Lattek brachte der FC Bayern die Saison 1969/70 als Zweiter zu Ende. Gerd Müller wurde zum dritten Male Torschützenkönig der Bundesliga mit der Rekordtorzahl von 38 Toren in einer Saison. Zudem wurde er Torschützenkönig bei der Fußball-WM 1970 in Mexiko. In diesem Sommer beendete der langjährige Kapitän Werner Olk seine aktive Karriere. Meister wurde Borussia Mönchengladbach vor den Bayern. Die Rivalität zwischen diesen beiden Vereinen sollte kennzeichnend für die 70er Jahre werden. Beide holten in dieser Zeit insgesamt acht Mal die deutsche Meisterschaft. Auch in der Folgesaison blieb den Münchnern erneut nur der zweite Platz hinter der Fohlen-Elf aus Gladbach. Belächelte man anfangs die Verpflichtung Latteks, so wurden die Kritiker doch schon früh eines Besseren belehrt. Udo Lattek war bis dahin ohne große Trainererfahrung, doch in seiner ersten vollen Saison als Cheftrainer gewann sein Team den DFB-Pokal und wurde erneut Vizemeister. Vor dem Pokalfinale bekam Gerd Müller wiederum eine Auszeichnung als Torschützenkönig, diesmal jedoch sogar als bester Torschütze Europas. Im Finale gegen den 1. FC Köln lagen die Bayern schon nach 13 Minuten mit 0:1 zurück ehe Beckenbauer in der 53. Minute ausgleichen konnte. Dem für Franz Roth eingewechselten Edgar Schneider gelang dann in der 118. Minute das Siegtor. Die Bayern hatten damit bereits zum fünften Mal das Pokalfinale erreicht und den DFB-Pokal gewonnen. Noch kein Einziges der Finals ging verloren. Es sollte aber der vorerst letzte Pokaltriumph der Bayern für eine ganze Dekade sein. Nach Olk in der Vorsaison verließen nun mit Ohlhauser und Starek zwei weitere Leistungsträger den Verein.

Vor Beginn der neuen Spielzeit verpflichtete der Verein zwei neue Spieler, die später noch die Zukunft des FC Bayern maßgebend bestimmen sollten: Uli Hoeneß und Paul Breitner. Beide waren damals gerade 18 Jahre alt. Die Saison 1971/72 wurde für den Verein zum Jahr der Rekorde. Vom ersten Spieltag an blieb man 14 Spiele in Folge ohne Niederlage. Am Ende wurde man mit 55 Punkten und 101 erzielten Toren Meister. 40 Tore davon erzielte allein Gerd Müller. Zudem wurde Borussia Dortmund mit 11:1 vom Platz gefegt. Dies alles war noch nie dagewesen in der noch jungen Geschichte der Bundesliga. Einige der Rekorde haben bis heute Bestand. Am 28. Juni 1972 bestritt der FC Bayern München sein erstes Heimspiel im Olympiastadion. Es war gleichzeitig das letzte Spiel der Saison. In einem „Endspiel“ um die Meisterschaft wurde der Tabellenzweite Schalke 04 mit 5:1 geschlagen. Bayern war somit erneut Meister. Die Münchner machten auch in der nächsten Saison da weiter, wo sie in der Vorsaison aufgehört hatten. Vom ersten bis zum letzten Spieltag hieß der Tabellenführer FC Bayern München und wurde mit elf Punkten Vorsprung Meister vor dem 1. FC Köln. Nun war der FCB bereit für höhere Aufgaben in Europa. 1974 verteidigte man zum zweiten Mal hintereinander die Meisterschaft, Gerd Müller wurde zum dritten Mal in Folge Torschützenkönig der Bundesliga und der FC Bayern München bestieg nun zum ersten Mal „Europas Thron“.

In der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister kamen die Bayern dabei erst durch ein Elfmeterschießen im Rückspiel beim schwedischen Meister Åtvidabergs FF eine Runde weiter. Danach kam es zum deutsch-deutschen Duell zwischen dem FC Bayern München und Dynamo Dresden. Zur Halbzeit führte Dynamo mit 3:2 in München, doch die Münchner konnten das Spiel noch drehen und mit 4:3 gewinnen. Somit hatte Dresden eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel. Doch die Roten gingen bereits nach zwölf Minuten durch zwei Tore von Hoeneß mit 2:0 in Führung. Kurz nach der Halbzeitpause gelang den Sachsen allerdings in der 52. Minute der Ausgleich und vier Minuten später sogar der Führungstreffer zum 3:2. Gerd Müller glich jedoch in der 56. Minute zum 3:3-Endstand aus. Die nächsten beiden Runden überstand man relativ leicht gegen ZSKA Sofia und Újpest Budapest und stand im Finale Atlético Madrid gegenüber. Es war kein herausragendes Spiel und die Konsequenz war ein 0:0 nach 90 Minuten. Sechs Minuten vor Ende der Verlängerung gelang Luis Aragonés das 1:0 für Madrid durch einen Freistoß. Der Schiedsrichter hatte die Pfeife schon im Mund, als Georg „Katsche“ Schwarzenbeck den Ball von Beckenbauer zugespielt bekam. Er sah keine Anspielstation im Mittelfeld, Beckenbauer rief nur „Schieß einfach!“ und so hielt er aus 30 Metern einfach aufs Tor: 1:1 in der 120. Minute. Schwarzenbeck ging mit diesem Tor in die Geschichte des Fußballs ein.

Das 1:1 bedeutete nach damaligen Regeln ein Wiederholungsspiel, das nur zwei Tage später an gleicher Stelle stattfinden sollte. In diesem Spiel behielten die Münchner klar die Oberhand und schlugen Atlético mit 4:0. Zum ersten Mal gewann eine deutsche Mannschaft den Pokal der Landesmeister. Dieser Titel bedeutete gleichzeitig den Durchbruch für den FCB als europäisches Top-Team, nach dem Sieg im Pokal der Pokalsieger 1967 und dem Erreichen der Halbfinals in diesem Wettbewerb in den Jahren 1968 und 1972.

1974 verließ Paul Breitner den FC Bayern in Richtung Real Madrid und es kamen zwei neue Spieler, Klaus Wunder vom MSV Duisburg und ein erst 18-jähriger Stürmer namens Karl-Heinz Rummenigge aus Lippstadt. Rummenigge und Breitner sollten Jahre später als Breitnigge für Furore sorgen. Zunächst aber schied man als beste Mannschaft Europas gegen den MSV Duisburg bereits in der dritten Hauptrunde des DFB-Pokals aus. In der Liga erreichte man nur den zehnten Tabellenplatz. Da es in der Liga nicht lief, kam es zur Winterpause zu einem Krisengespräch zwischen Lattek und Präsident Neudecker. Lattek schilderte das Gespräch später so: „Herr Neudecker, wir müssen etwas ändern.“ worauf Neudecker mit „Sie haben recht. Sie sind gefeuert.“ antwortete. Neuer Trainer wurde Dettmar Cramer.

Mit Cramer konnte zwar auch nicht die Bundesligasaison gerettet werden, aber passend zum 75-jährigen Vereinsjubiläum gewann der FC Bayern erneut den Pokal der Landesmeister. Über den 1. FC Magdeburg, Ararat Eriwan und den AS Saint-Étienne konnte erneut das Finale erreicht werden. Auf den 1. FC Magdeburg hätte man bereits ein paar Tage früher im Europäischen Supercup treffen können, da Magdeburg den Pokal der Pokalsieger 1974 im Mai gegen den AC Mailand gewonnen hatte. Für den Supercup konnte man sich jedoch auf keinen Termin einigen, so dass das Aufeinandertreffen im Pokal der Landesmeister zusätzlich zum Supercup-Ersatz geriet. Ebenso wie im Jahr zuvor gegen Dynamo Dresden tat man sich auch gegen die Magdeburger schwer, kam aber letzten Endes doch eine Runde weiter. In Paris, wo das Finale stattfand, setzten sich die Münchner mit 2:0 gegen Leeds United durch.

Die Saison 1975/76 verlief auch unter Cramer nicht zufriedenstellend; zur Winterpause belegte man nur Platz zehn. Die Spiele um den UEFA Super Cup gegen Dynamo Kiew verlor man ebenfalls. Doch nach der Winterpause lief es besser und der Verein belegte am Ende den dritten Tabellenplatz. Im DFB-Pokal kamen die Bayern bis in Halbfinale, wo man am Hamburger SV scheiterte. Nach Jeunesse Esch, Malmö FF und Benfica Lissabon standen die Bayern im Halbfinale des Pokals der Landesmeister Real Madrid gegenüber. Das Rückspiel im Olympiastadion war restlos ausverkauft, wollte man doch auch Paul Breitner und Günter Netzer in Diensten von Real sehen. Nach einem 1:1 im Hinspiel gewann man durch zwei Toren von Gerd Müller mit 2:0 und zog zum dritten Mal in Folge ins Finale ein. Dort trafen die Münchner auf den AS Saint-Étienne. Franz Roth zeichnete sich schon wie im Vorjahr als Torschütze im Finale aus, diesmal jedoch gleich als Goldtorschütze: Sein 1:0 in der 57. Minute war das Einzige in der gesamten Partie und zum dritten Mal war der FC Bayern Gewinner des Landesmeisterpokals. Dieses war zuvor nur den Königlichen aus Madrid (fünf Mal in Folge) und Ajax Amsterdam von 1971 bis 1973 gelungen.

1976 bis 1979 – Der FC Bayern im Umbruch

Nach den Jahren der internationalen Triumphe befand sich die Mannschaft im Umbruch. Einer der letzten großen Höhepunkte war der Gewinn des Weltpokals im Dezember 1976. Als erste deutsche Mannschaft holte man den Pokal gegen Cruzeiro Belo Horizonte, während man den Supercup erneut verlor, diesmal gegen den RSC Anderlecht. Franz Beckenbauer wurde zum Fußballer Europas gewählt und verließ zum Ende der Saison den FC Bayern in Richtung Cosmos New York. In der Liga wurde man nur Siebter und erlebte eine der bittersten Heimpleiten der Geschichte, als man mit 0:7 gegen den FC Schalke 04 verlor. 65 Gegentore in einer Spielzeit bedeuten den absoluten Negativrekord für die Münchner.

Im Dezember 1977 machte der Verein ein Tauschgeschäft mit Eintracht Frankfurt: Cramer wechselte an den Main, im Gegenzug kam Gyula Lóránt an die Isar. Bayern wurde nur Tabellenzwölfter, die schlechteste Platzierung der Bundesligageschichte des Vereins. Zum Ende der Saison kehrte Paul Breitner für 1,75 Millionen Mark von Eintracht Braunschweig zurück nach München. Gyula Lóránt wurde bereits im Dezember 1978 beurlaubt und sein bisheriger Co-Trainer Pál Csernai übernahm das Amt des Trainers. Als Nachfolger war Max Merkel im Gespräch, doch die Mannschaft sprach sich gegen ihn aus. Gerd Müller folgte Franz Beckenbauer 1979 in die USA, Uli Hoeneß wechselte nach Nürnberg und der langjährige Präsident Neudecker trat nach 17 Jahren Amtszeit ab; neuer Präsident wurde Hoffmann. Einziger Lichtblick in den unruhigen Zeiten war das neugeschaffene Duo Rummenigge und Breitner, auch Breitnigge genannt. Alleine 26 der erzielten 69 Tore gingen auf das Konto der beiden. Im April 1979 kehrte Uli Hoeneß zum FC Bayern zurück und wurde, obwohl gerade erst 27 Jahre alt, Manager des Vereins.

1979 bis 1989 – Der Erfolg kommt zurück

Im Juli 1979 erreichte den Verein die nächste Hiobsbotschaft: Sepp Maier verletzte sich bei einem Autounfall so schwer, dass die Katze von Anzing, wie er auch genannt wurde, seine Karriere frühzeitig beenden musste. Mit 35 Jahren hatte er 473 Bundesligaspiele bestritten, alle für den FC Bayern, davon 442 Spiele in Folge. Maiers Nachfolger wurde Walter Junghans. Auch der letzte Große der 70er-Ära musste seine Karriere frühzeitig beenden: Katsche Schwarzenbeck bestritt am 18. August 1979 sein letztes Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04. Er zog sich eine Achillessehnenverletzung zu, die ihn zwang, seine Karriere zu beenden. Schwarzenbeck bestritt 416 Bundesligaspiele für die Bayern, in denen er 16 Tore erzielte. Andere Spieler rückten dafür ins Rampenlicht: Klaus Augenthaler, inzwischen Stammspieler, Dieter Hoeneß, der vom VfB Stuttgart an die Isar kam, und natürlich Karl-Heinz Rummenigge. Letzterer wurde 1979 zum Fußballer Europas gewählt.

Im DFB-Pokal schied man blamablerweise gegen die SpVgg Bayreuth schon in der dritten Hauptrunde aus. Als Vierter des Vorjahres in der Bundesliga startete man im UEFA-Pokal, erreichte dort das Halbfinale und unterlag dort abermals im deutsch-deutschen Duell der Eintracht aus Frankfurt trotz eines 2:0 im Hinspiel. Bereits im Jahr zuvor war man im Achtelfinale des UEFA-Pokals gegen Eintracht Frankfurt ausgeschieden. In der Rückrunde der Bundesliga lieferten sich die Bayern ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem HSV. Erst am letzten Spieltag kam es zur Entscheidung über die Meisterschaft. Bayern München gewann zu Hause im Olympiastadion mit 2:1 durch Tore von Breitner und Rummenigge. Seit dem Gewinn des Weltpokals 1976 konnte nun der erste Titel für die Bayern und zugleich die erste Meisterschaft seit sechs Jahren gefeiert werden. Der 1977/78 eingeleitete Umbruch war abgeschlossen und die Bayern fanden in die Erfolgsspur zurück.

1980/81 konnte der FC Bayern München erstmals wieder seinen Meistertitel verteidigen, wobei das Duo Breitnigge insgesamt 46 Tore erzielte. Im Pokal der Landesmeister gelangte man bis ins Halbfinale und eliminierte dabei u. a. Ajax Amsterdam. Auch im Halbfinale verlor man kein Spiel gegen den FC Liverpool, musste aber wegen der Auswärtstorregel nach dem 1:1 im Rückspiel in München die Segel streichen. Die Reds aus Liverpool holten im Finale ihren dritten Pokal der Landesmeister. In der dritten Hauptrunde des DFB-Pokals war erneut Endstation. Diesmal war es der 1. FC Kaiserslautern, der die Bayern früh stoppte.

Doch im folgenden Jahr holte der Verein elf Jahre nach dem letzten Sieg zum sechsten Mal den Pokal an die Isar. Das Finale im Frankfurter Waldstadion war eines der außergewöhnlichsten in der Geschichte dieses Wettbewerbs, denn Dieter Hoeneß spielte es trotz einer Kopfverletzung, die er sich im Spiel zuzog, mit Kopfverband zu Ende. Die Bayern lagen zur Halbzeit bereits mit 0:2 gegen den Erzrivalen aus Franken, dem 1. FC Nürnberg, zurück. Nach einem Kopfballduell mit Alois Reinhardt zog sich Hoeneß die schwere Kopfverletzung zu, die zunächst nur notdürftig verbunden wurde. In der Halbzeitpause redete sein Bruder Uli ihm zu, er solle die Zähne zusammenbeißen, denn man würde ihn brauchen. Daraufhin ließ Dieter Hoeneß die Wunde ohne Narkose nähen und erschien zur zweiten Halbzeit wieder auf dem Rasen. Der FC Bayern drehte das Spiel noch und Dieter Hoeneß gelang dabei sogar in der 89. Minute das entscheidende Tor zum 4:2 per Kopf. Auch im Europapokal war man wieder erfolgreicher und gelangte ins Finale des Pokals der Landesmeister, unterlag dort jedoch Aston Villa mit 0:1 trotz einer klaren Dominanz im Spielverlauf. In der Meisterschaft machten der HSV und der 1. FC Köln den Titel unter sich aus. Es blieb nur der 3. Platz für die Münchner, nachdem man am Bökelberg gegen Gladbach mit 0:3 unterlag.

Im Juli 1983 kehrte Udo Lattek als Trainer nach München zurück. Pal Csernai wurde drei Spieltage vor Ablauf der Saison 1982/83 wegen Erfolglosigkeit entlassen. Der FC Bayern konnte diesmal keinen Titel holen und kam auch in kein Finale. So scheiterte man im Pokal der Pokalsieger an der Mannschaft von Alex Ferguson, dem FC Aberdeen, der später auch den Titel holte. In der Bundesliga belegte man nur Platz vier. Zum Saisonende beendete mit Paul Breitner erneut einer der Großen seine Karriere. Mit Jean-Marie Pfaff wurde jedoch auch schon ein neuer Publikumsliebling verpflichtet. Am 33. Spieltag gegen Schalke gab Michael Rummenigge, der Bruder von Karl-Heinz, seinen Einstand bei den Bayern. Unter Lattek folgten nun erneut sehr erfolgreiche Jahre. Die Mannschaft erreichte unter seiner Leitung dreimal hintereinander das Pokalfinale und musste sich nur 1985 Bayer Uerdingen geschlagen geben. Das Finale 1984 gegen Borussia Mönchengladbach musste im Elfmeterschießen entschieden werden. Ausgerechnet Lothar Matthäus, der zur folgenden Spielzeit an die Isar wechselte, verschoss den ersten Elfmeter für Gladbach.

Erreichten die Bayern 1985 noch das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger, standen sie 1987 wieder im Finale des Pokals der Landesmeister. Dort traf man in Wien auf den FC Porto, der als Außenseiter in die Partie ging. Bis zur 78. Minute führten die Bayern mit 1:0 durch ein Tor von Ludwig Kögl, ehe Rabah Madjer durch ein sensationelles Hackentricktor der Ausgleich gelang. Nur zwei Minuten später folgte das 2:1 des FC Porto und der FC Bayern verpasste erneut die Chance auf den Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Die Meisterschaft konnte man in den Jahren 1985 bis 1987 gleich drei Mal in Folge gewinnen. Mit dem Gewinn der Meisterschaft 1986 löste man den 1. FC Nürnberg als Rekordmeister Deutschlands ab, wobei den Bayern in der Saison 1984/85 das seltene Kunststück gelang, vom ersten bis zum letzten Spieltag Tabellenführer der Bundesliga zu sein. Udo Lattek nahm zum Ende der Saison 1986/87 seinen Hut und verabschiedete sich zum letzten Male von den Bayern. In seinen zwei Amtszeiten als Trainer des FC Bayern München gewann er insgesamt sechs Meisterschaften, dreimal den DFB-Pokal und einmal den Landesmeisterpokal.

Auf Udo Lattek folgte Jupp Heynckes als Trainer bei den Bayern. In seiner ersten Saison als verantwortlicher Trainer sprang am Ende Platz zwei hinter Werder Bremen heraus. Es folgte erneut ein Umbruch in der Mannschaft, wobei fünf Nationalspieler den Verein verließen. Matthäus und Brehme gingen zu Inter Mailand, und Jean-Marie Pfaff verließ den Verein in Richtung Lierse SK. Pfaff hatte 156 Bundesligaspiele für die Bayern absolviert. Nachfolger von Pfaff wurde der damals 25-jährige Raimond Aumann. Neu verpflichtet wurden u. a. Stefan Reuter, Olaf Thon und Roland Grahammer. So klappte es dann für Heynckes mit der Meisterschaft im zweiten Anlauf und Roland Wohlfarth wurde mit 17 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga. Im DFB-Pokal war man dagegen nicht so erfolgreich und schied bereits in der dritten Runde gegen den Karlsruher SC aus. Im UEFA-Pokal erreichte man immerhin das Halbfinale. Dort scheiterten die Münchner am späteren Pokalsieger SSC Neapel mit dem damaligen Weltstar Diego Armando Maradona. In besserer Erinnerung aus jener Europapokalsaison 1988/89 dürfte jedoch das Achtelfinalrückspiel bei Inter Mailand sein. Nach einem 0:2 im Hinspiel schafften die Bayern das „Wunder von Mailand“ und gewannen das Rückspiel mit 3:1. Ebenfalls legendär war das Streitgespräch zwischen Christoph Daum, dem Trainer des Titelkonkurrenten 1. FC Köln, mit Uli Hoeneß und Jupp Heynckes im ZDF-Sportstudio, bei dem es vor allem um die von den Münchnern als beleidigend empfundenen Äußerungen von Daum ging, z. B. dass eine Wetterkarte interessanter sei als ein Gespräch mit Heynckes.

1989 bis 2001 – Lange Suche nach dem richtigen Trainer und der CL-Sieg 2001

Für die Saison 1989/90, die ähnlich verlief wie die vorherige Saison, kamen sieben neue Spieler hinzu. Der Meistertitel wurde erfolgreich verteidigt, im DFB-Pokal schied der FC Bayern im Achtelfinale beim VfB Stuttgart aus und im Europapokal der Landesmeister wurde das Halbfinale erreicht, wo man am AC Mailand scheiterte. Das „Tor des Jahrzehnts“ gelang Klaus Augenthaler als er im Pokalspiel bei Eintracht Frankfurt aus 48,90 Metern das entscheidende 1:0 erzielte. Mit Augenthaler, Kohler, Pflügler, Reuter, Thon und Aumann fuhren gleich sechs Bayernspieler zur WM 1990 und kamen als Weltmeister zurück.

Die 90er Jahre begannen für die Bayern wie die 80er Jahre endeten. Mit dem Halbfinale im Pokal der Landesmeister erreichte der Verein zum dritten Mal in Folge die Runde der letzten Vier in einem Europapokalwettbewerb. Dies gelang zuletzt fast zehn Jahre zuvor, von 1980 bis 1982. Nach dem SSC Neapel und dem AC Mailand in den Jahren zuvor war diesmal Roter Stern Belgrad Endstation. Dabei schied die Mannschaft knapp und unglücklich aus. Bis zur 90. Minute des Rückspiels führte man mit 2:1 und wäre somit in der Verlängerung gewesen. Doch einen Flatterball von Klaus Augenthaler auf das eigene Tor vermochte Raimond Aumann nicht festzuhalten und mit einem 2:2 zog Roter Stern ins Finale ein. Im DFB-Pokal setzte es ein peinliches 0:1 in der ersten Runde bei den Amateuren vom FV 09 Weinheim, in der Liga wurde man Vizemeister hinter dem 1. FC Kaiserslautern.

Zur neuen Saison wechselten Kohler und Reuter zu Juventus Turin. Zwar erhielten die Bayern allein für Kohler rund 15 Millionen Mark an Ablöse, doch der sportliche Verlust wog deutlich schwerer; der vom AS Rom verpflichtete Thomas Berthold erwies sich nicht als gleichwertiger Ersatz. Klaus Augenthaler hatte zudem seine Karriere beendet, in der er 404 Bundesligaspiele für den FC Bayern absolvierte und siebenmal Meister und dreimal Pokalsieger wurde. Raimond Aumann und Brian Laudrup erlitten beide einen Kreuzbandriss. Die Mannschaft bestand nur noch aus einem Gerippe. Für Aumann und den ebenfalls ausgefallenen Ersatztorwart Sven Scheuer wurde kurzfristig Toni Schumacher verpflichtet, der in acht Bundesligaspielen vor der Winterpause 91/92 für die etatmäßige Nummer 1 das Bayerntor hütete.

Nach dem Zweitrundenaus im Pokal gegen den FC Homburg und einer 1:4-Heimniederlage gegen die Stuttgarter Kickers war der Druck der Öffentlichkeit so groß, dass der Verein Jupp Heynckes am 8. Oktober 1991 entließ. Laut Raimond Aumann hatten die Spieler Tränen in den Augen, als sich Heynckes von ihnen verabschiedete. Uli Hoeneß, der mit Jupp Heynckes befreundet ist und die Entscheidung der Entlassung mitgetragen hatte, sagte Jahre später mehrmals, dass es seine größte Fehlentscheidung gewesen sei.

Betrachtet man die vier Jahre unter Heynckes mit zwei Vizemeisterschaften, zwei Meisterschaften und dem dreimaligen Erreichen des Halbfinals im Europapokal, kann man sicher von einer erfolgreichen Trainerära sprechen. Der öffentliche Druck, der letzten Endes zur Entlassung Jupp Heynckes' führte, deutete bereits damals auf die gestiegenen Ansprüche des Vereins, der Fans und der Medien in München hin. Eine Dekade später sollten Trainer trotz zweier Doubles entlassen werden.

Nachfolger von Heynckes wurde Søren Lerby, der von 1983 bis 1986 89 Spiele für den FC Bayern absolviert hatte. Doch auch Lerby vermochte das Ruder nicht herumzureißen und so setzte es im Europapokal sogar eine der deftigsten Niederlagen in der Vereinsgeschichte. In der 2. Runde des UEFA-Pokals wurden die Bayern von B 1903 Kopenhagen mit 6:2 deklassiert. Am Ende belegten die Bayern nur Platz zehn in der Bundesliga und qualifizierten sich das erste Mal seit 1979 nicht für einen internationalen Wettbewerb. Im März 1992 wurde Erich Ribbeck als neuer Trainer und Nachfolger von Lerby verpflichtet. Zudem investierte der Verein im Sommer insgesamt 23,5 Millionen Mark in neue Spieler, für damalige Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Allerdings verließen Stefan Effenberg und Brian Laudrup den Verein für 17 Millionen gemeinsam zum AC Florenz. Lothar Matthäus kehrte im Gegenzug nach vier Jahren in Italien an die Isar zurück. Dazu kamen Spieler wie Thomas Helmer, Mehmet Scholl und Jorginho. 32 Spieltage blieb der FC Bayern auf Platz eins der Tabelle und wurde am Ende doch nur Zweiter hinter Werder Bremen.

1994 holten die Münchner endlich den 13. Meistertitel. Zuvor war in der Winterpause Trainer Ribbeck entlassen worden und der damalige Vizepräsident Franz Beckenbauer übernahm zum ersten Mal den Trainerposten bei seinen Bayern.

Zur neuen Spielzeit 1994/1995 wurde Giovanni Trapattoni als Trainer verpflichtet, der jedoch nur ein Jahr an der Isar blieb. Die Sprachprobleme waren zu groß. Als neuer Torhüter stieß Oliver Kahn zu den Bayern, der später zu einer Ikone in München werden sollte. Im Herbst 1994 löste Franz Beckenbauer den seit 1985 amtierenden Fritz Scherer als Präsidenten des Gesamtvereins ab. In der Meisterschaft wurde der FC Bayern nur Sechster, doch konnte unter dem „Mister“ Trapattoni immerhin das Halbfinale des zwischenzeitlich in UEFA Champions League umbenannten Landesmeisterpokals erreicht werden, wo man gegen den späteren Gewinner Ajax Amsterdam allerdings chancenlos war. Wie schon 1990 leistete man sich im DFB-Pokal einen blamablen Ausrutscher in Runde eins. Diesmal hieß der Gegner Vestenbergsgreuth, gegen den man in Nürnberg mit 0:1 unterlag. Durch den Pokalsieg von Borussia Mönchengladbach gelangte der FC Bayern trotz des sechsten Tabellenplatzes doch noch ins internationale Geschäft und konnte in der Folgesaison am UEFA-Pokal teilnehmen. Franz Beckenbauer bezeichnete darauf hin den Wettbewerb als „Cup der Verlierer“.

Mit Otto Rehhagel kam in der Folgesaison ein renommierter Trainer an die Isar, der zuvor 14 Jahre lang den SV Werder Bremen trainiert hatte. Doch trotz Platz zwei in der Liga und des Einzugs ins Endspiel des UEFA-Pokals musste Rehhagel am 27. April 1996 seinen Posten räumen. Franz Beckenbauer nahm erneut Platz auf der Bank, doch es blieb in der Bundesliga beim zweiten Platz hinter Borussia Dortmund. Er gewann jedoch die beiden UEFA-Pokal-Endspiele gegen Girondins Bordeaux. Beckenbauer hatte damit den Europapokal der Pokalsieger, den Pokal der Landesmeister, den Weltpokal, die Europa- und die Weltmeisterschaft als Spieler und die WM und den UEFA-Pokal als Trainer gewonnen. Einzig den europäischen Supercup gewann er nie. Jürgen Klinsmann, der vor der Saison von den Tottenham Hotspurs nach München gewechselt war, stellte in dieser UEFA-Pokal-Saison mit 15 Turniertreffern einen neuen Rekord auf, der erst 2011 von Radamel Falcao eingestellt wurde.

Zur neuen Saison kehrte Giovanni Trapattoni an die Isar zurück und wurde mit dem FC Bayern Deutscher Meister der Saison 96/97. Es war sein erster Titel außerhalb Italiens. 1998 holte er mit den Bayern den DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg. Der DFB-Pokalsieg 1998 war zugleich der erste Pokalsieg des Vereins seit nunmehr zwölf Jahren. Nach diesem Erfolg verließ der Italiener die Münchner zum zweiten Mal. Unvergessen blieb dabei seine bekannte Wutrede nach einem 0:1 gegen Schalke am 10. März 1998 in einer Pressekonferenz.

1998 kam der Meistermacher der Dortmunder Borussia, Ottmar Hitzfeld, der im Vorjahr noch als Sportdirektor der Dortmunder gearbeitet hatte, als Trapattoni-Nachfolger nach München. Mit Hitzfeld kehrte auch Stefan Effenberg an die Isar zurück, der bereits von 1990 bis 1992 für den FC Bayern gespielt hatte. Er wurde in den nächsten Jahren zu Hitzfelds verlängertem Arm in der Mannschaft. Unter dem neuen Trainer wurde man auf Anhieb Meister. Dabei hatte man am Ende 15 Punkte Vorsprung auf den Vizemeister Bayer Leverkusen und das Triple schien möglich.

Die Meisterschaft bereits gesichert, stand man am 26. Mai 1999 im Champions-League-Finale in Barcelona der Mannschaft von Manchester United gegenüber, gegen die man in der Gruppenphase zweimal unentschieden gespielt hatte. Bereits in der 6. Minute gingen die Bayern durch ein Tor von Mario Basler mit 1:0 in Führung. Der FC Bayern war auch im weiteren Verlauf des Spiels überlegen und hätte sowohl durch Mehmet Scholl als auch durch Carsten Jancker die Führung weiter ausbauen können. Beide trafen jedoch nur den Torpfosten beziehungsweise die Latte. In der 80. Minute ließ sich Lothar Matthäus, bis dahin einer der besten Spieler auf dem Platz, auf eigenen Wunsch auswechseln. Die Mannschaft hielt das 1:0 bis zur Nachspielzeit, dann gelang es Manchester durch Tore von Sheringham und Solskjær, das Spiel innerhalb von zwei Minuten noch zu drehen. Dieses Champions-League-Finale ging als eines der denkwürdigsten in die Geschichte ein, und noch heute wird über die Auswechslung von Matthäus kontrovers diskutiert.

Zweieinhalb Wochen später war Matthäus erneut die tragische Figur, als es im DFB-Pokal-Endspiel gegen Werder Bremen nach Verlängerung 1:1 stand und das Elfmeterschießen entscheiden musste. Den letzten Elfmeter schoss Matthäus, doch Werder-Torwart Rost hielt und somit ging dieses Elfmeterschießen mit 4:5 verloren. Es war das erste Mal, dass der FC Bayern gleich zwei Endspiele in einer Saison verlor.

Spieldaten des DFB-Pokal-Endspiels 1999 und Spieldaten des Champions-League-Endspiels 1999

Wie fast jedes Jahr gab es auch zur Saison 1999/2000 Neuzugänge und Veränderungen beim FC Bayern. So kamen der damals 17-jährige Roque Santa Cruz, Patrik Andersson und Paulo Sérgio neu zum Verein, Thomas Helmer, Ali Daei und später Mario Basler verließen ihn. Die Saison verlief durchaus erfolgreich. Bayern wurde zum 16. Mal Meister, gewann zum 10. Mal den DFB-Pokal (in einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels wurde Werder Bremen mit 3:0 besiegt) und erreichte das Halbfinale der Champions League, wo man gegen Real Madrid ausschied, gegen die man in der Gruppenphase noch zweimal gewinnen konnte. Zudem feierte der Verein im Frühjahr 2000 sein 100-jähriges Vereinsjubiläum. Zu diesem Anlass wurde ein Einladungsturnier mit Real Madrid, Manchester United und Galatasaray Istanbul ausgetragen, das der FC Bayern gewinnen konnte.

Die Entscheidung in der Meisterschaft fiel erst am letzten Spieltag. Seit dem 30. Spieltag der Saison hatte Bayer 04 Leverkusen die Tabelle der Bundesliga angeführt. Nach dem 33. Spieltag betrug der Vorsprung drei Punkte. Ein Unentschieden bei der SpVgg Unterhaching hätte der Elf um Trainer Christoph Daum für den ersten Titelgewinn selbst bei einem Sieg der Bayern gegen Werder Bremen gereicht. Doch es kam anders. Bayern erledigte seine Aufgabe zu Hause und gewann mit 3:1. Gleichzeitig gelang es nur wenige Kilometer entfernt den Leverkusenern nicht, den einen Punkt unter Dach und Fach zu bringen. Leverkusen verlor mit 0:2 beim Aufsteiger aus dem Vorort Münchens – Michael Ballack schoss dabei ein Eigentor zum 0:1 – und die Meisterschaft ging an den FC Bayern.

In der Saison 2000/01 gelang es dem FC Bayern, den Titel in der Bundesliga zu verteidigen. Das Finale um die Meisterschaft war eines der denkwürdigsten in der Geschichte der Bundesliga. Am 33. Spieltag verlor der FC Schalke 04 die Tabellenführung an die Bayern, die dadurch drei Punkte Vorsprung, aber das schlechtere Torverhältnis aufwiesen. Der FC Schalke gewann sein letztes Spiel gegen Unterhaching mit 5:3. Zeitgleich blieb die Partie der Bayern in Hamburg lange torlos, doch in der 90. Minute ging der HSV durch einen Kopfball von Sergej Barbarez mit 1:0 in Führung, was die Meisterschaft für die Königsblauen bedeutet hätte. Während die Schalker bereits auf den Platz des Parkstadions stürmten und feierten, wurden auf der Leinwand die letzten Minuten aus Hamburg übertragen. Weil Mathias Schober, Torhüter des HSV, in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Rückpass aufgenommen hatte, gab es noch einen letzten indirekten Freistoß für den FC Bayern, den Patrik Andersson durch die Mauer zum 1:1-Endstand ins Tor schoss und damit den FC Bayern zum Meister machte.

Nur vier Tage nach dieser dramatischen Meisterschaftsentscheidung gelang es dem FC Bayern 25 Jahre nach dem letzten Sieg im Europapokal der Landesmeister und zwei Jahre nach dem dramatischen Endspiel in Barcelona, diesen Pokal zum vierten Mal zu gewinnen. Nachdem man Arsenal London, Manchester United und Real Madrid ausgeschaltet hatte, standen die Bayern im Finale der Champions League in Mailand dem FC Valencia gegenüber und siegten nach einer knappen Partie mit 5:4 im Elfmeterschießen. Der Held der Partie war Torhüter Oliver Kahn, der insgesamt drei Elfmeter parierte.

2001 bis 2009 – Nationale Dominanz nach der Jahrtausendwende

Die Saison 2001/02 verlief zunächst weniger erfolgreich. Schon die ersten Entscheidungen konnte der FC Bayern nicht für sich entscheiden. Man verlor im Ligapokal und im europäischen Supercup in Monaco mit 2:3 gegen den FC Liverpool. Am 27. November 2001 wurde in Tokio mit einem 1:0 nach Verlängerung gegen die Boca Juniors zum zweiten Mal nach 1976 der Weltpokal gewonnen. Schütze des Siegtores war Samuel Kuffour. Dies sollte jedoch der einzige Titel der Saison bleiben. In der Bundesliga erreichte man hinter Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen nur Platz drei, in der Champions League war im Viertelfinale gegen Real Madrid und im DFB-Pokal im Halbfinale bei Schalke 04 Schluss.

Spieldaten des UEFA Super Cups 2001 und Spieldaten des Weltpokals 2001

Für Stefan Effenberg, der die Bayern verließ, wurden zur Saison 2002/03 die Mittelfeldstars Michael Ballack, Zé Roberto und Sebastian Deisler verpflichtet. In der Champions-League-Saison 2002/03 konnten die Bayern allerdings aus sechs Spielen nur zwei Punkte erringen und schieden blamabel bereits nach der Vorrunde aus. In der Bundesliga lief es dann erfolgreicher und Bayern erreichte am Ende mit einem Vorsprung von 16 Punkten auf den zweitplatzierten VfB Stuttgart die erneute Meisterschaft. Zudem gelang der Sieg im DFB-Pokal. Mit 3:1 besiegte man im Finale den 1. FC Kaiserslautern und erreichte so erneut das Double. In der Saison gab Bastian Schweinsteiger seinen Einstand bei den Profis des FC Bayern beim Champions-League-Heimspiel gegen den RC Lens. Im Frühjahr 2003 kam mit der Kirch-Affäre der wohl größte Skandal der Vereinsgeschichte ans Licht.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2003

Im Sommer 2003 wechselte Roy Makaay für die damalige Rekordsumme von 18,7 Millionen Euro zum FC Bayern München, außerdem schloss sich Martín Demichelis der Mannschaft an. In der Saison 2003/04 waren die Münchner gegen den blendend aufspielenden späteren Meister Werder Bremen mit einem starken Ailton jedoch nicht in der Lage, den Titel zu verteidigen. So blieb am Ende als Zweiter immer noch die direkte Qualifikation zur Champions League im darauf folgenden Jahr. 2003/04 reichte es dort nur zum Achtelfinale, in dem man wie zwei Jahre zuvor gegen Real Madrid ausschied. Im DFB-Pokal war im Viertelfinale bei Alemannia Aachen Endstation. Zum Ende der Saison löste der FC Bayern den Vertrag mit Trainer Hitzfeld, der noch bis Mitte 2005 datiert war, vorzeitig auf. Beim Fernsehsender Sport1 gab Hitzfeld 2011 bekannt, dass er den Verein von sich aus verlassen hatte, da er kurz vor einem Burnoutgestanden habe.

Für Hitzfeld kam in der Folgesaison Felix Magath vom VfB Stuttgart. Mit ihm kam der an die Schwaben ausgeliehene Philipp Lahm zurück an die Säbener Straße. Zudem gelang es den Bayern, Lúcio von Bayer Leverkusen für die neue Saison zu verpflichten. Der neue Trainer hatte auf Anhieb Erfolg mit den Bayern. So gelang es 2004/05 erneut, das Double zu holen. In der Bundesliga zog man zum Ende der zweiten Saisonhälfte einsam seine Kreise und hatte zum Schluss 77 Punkte auf dem Konto und 14 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, den FC Schalke 04, der die Bayern in der Bundesligasaison zweimal schlagen konnte. Beide Mannschaften standen sich auch im Finale des DFB-Pokals gegenüber, das die Münchner etwas glücklich aber verdient mit 2:1 für sich entscheiden konnten. In der Champions League mussten die Bayern im Viertelfinale gegen den FC Chelsea die Segel streichen. Zum Ende der Saison bestritt man das letzte Bundesligaspiel im Olympiastadion. Die Begegnung wurde 6:3 gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen und so endete die Ära in diesem Stadion mit der deutschen Meisterschaft, wie sie schon 1971/72 begonnen hatte.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2005

Mit der neuen Saison zogen die Bayern in die neu gebaute Allianz Arena um. Und diese wurde so erfolgreich fortgesetzt, wie die Vorsaison endete. In seiner zweiten Saison beim FC Bayern schaffte Magath dabei ein Novum. Unter ihm gelang es dem FC Bayern, als erste deutsche Mannschaft im Fußball der Männer das Double zu verteidigen. Dabei setzte man sich in der Bundesliga am Ende vor Werder Bremen und dem HSV durch. Im Endspiel um den DFB-Pokal bezwang man Eintracht Frankfurt mit 1:0 durch ein Tor von Claudio Pizarro. In der Champions Leaguewar im Achtelfinale Schluss. Dabei war man nach einem 1:1 im Hinspiel gegen den AC Mailand im Rückspiel in Italien chancenlos und verlor mit 1:4. Ende der Saison lief der Vertrag von Michael Ballack aus. Bayern machte ihm ein Angebot über 36 Millionen Euro für einen neuen vier Jahre laufenden Vertrag, doch nach langer Überlegung lehnte der Nationalspieler ab und wechselte ablösefrei zum FC Chelsea. Nach der Saison beendete Bixente Lizarazu seine Karriere beim FC Bayern.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2006

Für die Saison 2006/07 wurde kein neuer Spielmacher geholt. Allerdings konnten Lukas Podolski und Mark van Bommel verpflichtet werden. Die dritte Saison beim FC Bayern verlief für Magath dann weniger erfolgreich. Wie drei Jahre zuvor scheiterte man dieses Mal schon im Pokal-Achtelfinale an Alemannia Aachen. Zudem drohte man in der Bundesliga, nur auf Platz vier liegend, die Qualifikation zur Champions League zu verpassen. Deshalb reagierte man beim FC Bayern und holte einen alten Bekannten als Trainer zurück. Am 31. Januar 2007 wurde Felix Magath nach zwei Double-Gewinnen in Folge durch seinen Vorgänger Ottmar Hitzfeld ersetzt. Doch auch er konnte die Qualifikation zur Champions League nicht erreichen und man blieb auf dem vierten Platz, der schlechtesten Platzierung der Bayern der letzten zwölf Jahre. In der Champions League selbst war erneut gegen den AC Mailand Endstation, diesmal im Viertelfinale. Durch dieses Ausscheiden und Platz vier in der Liga war man für die nächste Saison erstmals seit der Saison 1996/97 nicht für die Champions League qualifiziert und musste mit dem UEFA-Pokalvorliebnehmen. Nach dieser Saison beendete Mehmet Scholl seine lange Karriere beim FC Bayern. Zuvor hatte Sebastian Deisler im Januar sein Karriereende bekanntgegeben.

Um eine Saison wie die des Vorjahres nicht erneut zu erleben, investierten die Bayern in der Vorbereitung zur neuen Saison eine Rekordsumme von rund 70 Millionen Euro. Dabei wurden alleine 25 Millionen Euro für Franck Ribéry von Olympique Marseille und 12,5 Millionen Euro für Luca Toni vom AC Florenz ausgegeben. Als dann neben der Verpflichtung von Jan Schlaudraff mit Miroslav Klose auch noch ein dritter neuer Stürmer eingekauft wurde, erbat Roy Makaay seine Freigabe und wechselte zu Feyenoord Rotterdam. Zudem wechselte Hasan Salihamidžić zu Juventus Turin. Vereinseigengewächs Owen Hargreaves, der schon lange Ambitionen für die Premier League geäußert hatte, wechselte für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro zu Manchester United. Die hohen Investitionen lohnten sich und Bayern gelang in dieser Saison der fünfte Double-Gewinn in einem Jahrzehnt und der siebte Double-Gewinn überhaupt. Dabei wurde den Zuschauern auch spielerisch ein erfrischender Fußball geboten, bei dem vor allem Ribéry seine ausgezeichnete Technik unter Beweis stellte. Die Saison selbst verlief recht einseitig. Mit einem Start-Ziel-Sieg erreichte der FC Bayern am Ende einen Vorsprung von zehn Punkten auf Werder Bremen. Im DFB-Pokalfinale wurde Borussia Dortmund mit 2:1 nach Verlängerung besiegt. Im UEFA-Pokal schaffte man es bis ins Halbfinale und musste sich dort nach einem 1:1 im Hinspiel in München dem späteren Gewinner Zenit Sankt Petersburg mit 0:4 in St. Petersburg geschlagen geben. Mit dem Rekord von acht gewonnenen Meisterschaften und sechs gewonnenen DFB-Pokalen verließ Oliver Kahn am Ende der Saison den FC Bayern. Kahn gelang es in seiner letzten Saison, den Rekord von Oliver Reck (22 Gegentore in 34 Spielen aus der Saison 1987/88) mit 21 Gegentoren in 34 Spielen zu unterbieten. Nach der Saison wurde er zum Ehrenspielführer des FC Bayern München ernannt.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2008

Bereits in der Winterpause der Vorsaison kündigte Ottmar Hitzfeld an, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei Bayern nicht zu verlängern. Um ihn zu ersetzen, wurde für die neue Saison der ehemalige Spieler Jürgen Klinsmann als neuer Trainer verpflichtet. Zu Beginn der Saison 2008/09 stand Michael Rensing als die neue Nummer 1 im Tor der Bayern, verlor seinen Platz jedoch im April 2009 an Jörg Butt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Bundesliga gelang es zwar, punktgleich mit dem Spitzenreiter TSG 1899 Hoffenheim in die Winterpause zu gehen; nachdem man die Leistungen in der zweiten Hälfte der Saison jedoch nicht hatte stabilisieren können, musste Jürgen Klinsmann fünf Spieltage vor Schluss seinen Platz räumen und wurde durch Jupp Heynckes als Cheftrainer und dessen Co-Trainer Hermann Gerland ersetzt. Unter dem neuen Trainer konnte sich die Mannschaft mit vier Siegen und einem Unentschieden hinter dem neuen Meister VfL Wolfsburg den zweiten Platz und somit die direkte Qualifikation für die Champions League der Folgesaison sichern. Im DFB-Pokal war man zuvor schon im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen ausgeschieden. In der Champions League konnte man sich im Achtelfinal-Hinspiel noch bei Sporting Lissabon mit 5:0 durchsetzen und zog nach einem 7:1 im Rückspiel in das Viertelfinale ein; das Gesamtergebnis von 12:1 gegen Sporting bedeutete Champions-League-Rekord. Im Viertelfinale erlebte man jedoch vier Tage nach einem 1:5 in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg ein Debakel beim FC Barcelona: Man verlor mit 0:4 und schied nach einem 1:1 im Rückspiel aus.

Seit 2009 – Auf große Enttäuschungen folgt das Triple

Am 1. Juli 2009 übernahm der Niederländer Louis van Gaal den Posten als Chef-Trainer des FC Bayern. Neuer Sportdirektor wurde Christian Nerlinger, der Uli Hoeneß ablöste. Hoeneß übernahm nach 30 Jahren als Manager des FC Bayern im November das Präsidentenamt, das seit 1994 Franz Beckenbauer innehatte. Zur Saison 2009/10 investierten die Bayern erneut groß und verpflichteten zahlreiche neue Spieler, darunter Mario Gómez vom VfB Stuttgart, der mit einer Ablösesumme von über 30 Millionen Euro der bis dato teuerste Transfer der Bundesligageschichte wurde. Aus der zweiten Mannschaft rückten die späteren Nationalspieler Thomas Müller und Holger Badstuber in den Profikader auf. Im August 2009 wurde schließlich der holländische Nationalspieler Arjen Robben für 25 Millionen Euro von Real Madrid verpflichtet. Das erste Saison-Drittel verlief wenig erfolgreich für den FC Bayern. In der Bundesliga rutschte man zwischenzeitlich bis auf Rang 14 ab und auch das Weiterkommen in der Champions League war gefährdet. Im letzten Spiel der Champions-League-Gruppenphase besiegten die Bayern jedoch Juventus Turin auswärts mit 4:1, wodurch sie doch noch die Endrunde der Champions League erreichen konnten. Auch in der Bundesliga gelang eine Aufholjagd und am 24. Spieltag übernahmen die Bayern schließlich die Tabellenführung in der Bundesliga, die sie bis Saisonende nur noch einmal abgaben. Am letzten Spieltag wurde durch einen 3:1-Sieg bei Hertha BSC die 22. Deutsche Meisterschaft perfekt gemacht. Zudem gewann man das Finale des DFB-Pokals gegen Werder Bremen mit 4:0 und konnte somit den 15. Pokalsieg, gleichzeitig das achte Double, verbuchen. Mit dem Einzug ins Finale der Champions League eröffnete sich die Chance für die Bayern, als erste deutsche Mannschaft das Triple aus Meisterschaft, nationalem sowie internationalem Pokal zu gewinnen. Allerdings verlor man am 22. Mai 2010 im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid gegen Inter Mailand mit 0:2 und verpasste damit den historischen Triumph.

Die von van Gaal eingeführte 4-2-3-1-Grundordnung sollte Bayern bis zum Triple 2013 begleiten, der von ihm eingeführte Ballbesitzfußball wurde von seinem Nachfolger Jupp Heynckes jedoch weniger extrem betrieben.[22]

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2010 und des Endspiels um die Champions League 2010

Zu Beginn der Saison 2010/11 konnte der Verein mit einem 2:0 gegen Schalke 04 den von der DFL wieder eingeführten Supercup gewinnen. In der Champions League erreichten die Münchner das Achtelfinale, wo sie gegen Inter Mailand nach einem 1:0-Auswärtssieg durch eine 2:3-Heimniederlage ausschieden. Im DFB-Pokal schieden sie im Halbfinale nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Schalke aus. Am 10. April 2011 gab der Verein aufgrund der sportlichen Talfahrt in der Liga die sofortige Beurlaubung Louis van Gaals bekannt und ernannte den bisherigen Co-Trainer Andries Jonker zum Cheftrainer bis zum Saisonende.[23] Nach 5 Spielen und 13 von 15 möglichen Punkten unter Jonker schloss die Mannschaft die Saison 2010/2011 als Dritter ab und sicherte sich damit zumindest die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2012 und des Endspiels um die Champions League 2012Nachfolger von Jonker wurde zur Saison 2011/12 Jupp Heynckes, der einen Zweijahresvertrag erhielt.[24] In der Bundesliga musste man sich in dieser Saison erneut Borussia Dortmund geschlagen geben, schaffte mit dem zweiten Platz aber die direkte Champions-League-Qualifikation. Zudem wurde das Pokalfinale in Berlin erreicht, in dem man mit 2:5 wieder Dortmund unterlag. In der Champions-League-Qualifikation besiegte man den FC Zürich und erreichte somit die Gruppenphase, die man souverän überstand. Über den FC Basel, Olympique Marseille und Real Madrid zog man in das Finale der Champions League ein, welches in der heimischen Allianz-Arena stattfand. Trotz einer starken Leistung verloren die Bayern am 19. Mai 2012 im sogenanntenFinale dahoam (bairisch für Finale daheim) mit 3:4 im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea. Mit den drei zweiten Plätzen ging die Saison als ein Jahr verpasster Chancen in die Vereinsgeschichte ein.[25]

Die Saison 2012/13 begann mit der überraschenden Entlassung des Sportdirektors Nerlinger und der gleichzeitigen Verpflichtung seines Nachfolgers Matthias Sammer als Sportvorstand. Kurz vor Ende der Transferphase konnte nach langen Verhandlungen der spanische Nationalspieler Javi Martínez von Athletic Bilbao verpflichtet werden; die Ablösesumme von 40 Millionen Euro ist die bisher höchste in der Bundesliga-Geschichte. In der Folge entwickelte sich die Spielzeit zur erfolgreichsten der Vereinsgeschichte, in der die Münchner alle vier Wettbewerbe, in denen sie antraten, gewinnen konnten: Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison konnte mit einem 2:1 gegen Borussia Dortmund in der Allianz Arena zum vierten Mal der Supercupgewonnen werden. In der Bundesliga fixierte die Mannschaft bereits am 28. Spieltag den Meistertitel und hatte am Saisonende mit 91 Punkten einen Vorsprung von 25 Punkten auf den Meister der Vorsaison aus Dortmund. Alle drei Werte stellten, ebenso wie die 29 Siege, die Tordifferenz von +80 und 18 Gegentore, einen neuen Bundesligarekord dar. In der Champions League gelang den Bayern im Halbfinale die Revanche für die 0:4-Niederlage beim FC Barcelona aus dem Jahr 2009: Ein 4:0 im Hinspiel zuhause und ein 3:0-Sieg in Barcelona bedeuteten die Qualifikation für das Finale am 25. Mai 2013 im Londoner Wembley-Stadion, das der FC Bayern durch einen Treffer von Arjen Robben in der 89. Minute mit 2:1 gegen den Ligarivalen aus Dortmund gewinnen konnte.[26][27] Der Sieg bedeutete den fünften Champions-League-Titel für die Bayern. Auch im DFB-Pokal gelang die Revanche gegen den Vorjahressieger: Nach einem 1:0-Heimsieg gegen Borussia Dortmund im Viertelfinale und einem 6:1 gegen den VfL Wolfsburg im Halbfinale gewann der FC Bayern am 1. Juni 2013 im Berliner Olympiastadion das Finale gegen den VfB Stuttgart mit 3:2 und wurde der siebte europäische und erste deutsche Verein, der das große Triple gewann.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2013 und des Endspiels um die Champions League 2013

Zur Saison 2013/14 konnte der spanische Trainer Pep Guardiola als Nachfolger von Jupp Heynckes verpflichtet werden. Für eine kolportierte Ablösesumme von 37 Millionen Euro wurde zudem der Jungnationalspieler Mario Götze von Borussia Dortmundverpflichtet. Außerdem wechselte Guardiolas Wunschspieler Thiago Alcántara für 25 Millionen Euro vom FC Barcelona zum FC Bayern München.[28] Das erste Pflichtspiel der Saison um den DFL-Supercup verlor man allerdings mit 2:4 bei Borussia Dortmund. Den UEFA Super Cup konnte der FC Bayern hingegen am 30. August 2013 in der Prager Eden Aréna als erste deutsche Mannschaft im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea gewinnen und sich somit für das im Vorjahr verlorene Finale dahoam revanchieren. Das Kalenderjahr 2013 beendete der Verein am 21. Dezember mit dem Gewinn der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft in Marrakesch gegen den Vertreter des Gastgeberverbandes Raja Casablanca (2:0) und gewann damit erstmals fünf Titel innerhalb eines Kalenderjahres. In der Bundesliga sicherte sich der FC Bayern trotz eines aufgrund der Klub-WM verschobenen weniger absolvierten Spieles mit sieben Punkten Vorsprung die Herbstmeisterschaft.

Spieldaten des Endspiels um den UEFA Super Cup 2013 und des Endspiels um die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2013

Am 4. Januar 2014 wurde Robert Lewandowski für die Saison 2014/15 verpflichtet. Er wechselt ablösefrei von Borussia Dortmund zum FC Bayern.

Präsidenten und Trainer des FC Bayern

Präsidenten seit 1900

Amtszeit

Franz John

1900–1903

Willem Hesselink

1903–1906

Kurt Müller

1906–1907

Angelo Knorr

1907–1913

Kurt Landauer

1913–1914

Fred Dunn

1914–1915

Hans Tusch

1915

Fritz Meier

1915

Hans Bermühler

1916

Fritz Meier

1916–1919

Kurt Landauer

1919–1921

Fred Dunn

1921–1922

Kurt Landauer

1922–1933

Siegfried Herrmann

1933–1934

Karl-Heinz Oettinger

1934–1935

Richard Amesmeier

1935–1937

Franz Nußhardt

1937–1938

Franz Keller

1938–1943

Josef Sauter

1943–1945

Franz Xaver Heilmannseder

1945

Josef Bayer

1945

Siegfried Herrmann

1945–1947

Kurt Landauer

1947–1951

Julius Scheuring

1951–1953

Adolf Fischer, Karli Wild und Hugo Theisinger

1953–1955

Alfred Reitlinger

1955–1958

Roland Endler

1958–1962

Wilhelm Neudecker

1962–1979

Willi O. Hoffmann

1979–1985

Fritz Scherer

1985–1994

Franz Beckenbauer

1994–2009

Uli Hoeneß

seit 2009

Cheftrainer seit 1948

Amtszeit

Alwin Riemke

1948–1950

David Davidson

1950

Max Schäfer

1951–1953

Georg Bayerer

1953–1954

Georg Knöpfle

1954–1955

Jakob Streitle

1955

Herbert Moll

1955–1956

Willibald Hahn

1956–1958

Adolf Patek

1958–1961

Helmuth Schneider

1961–1963

Zlatko Čajkovski

1963–1968

Branko Zebec

1968–1970

Udo Lattek

1970–1975

Dettmar Cramer

1975–1977

Gyula Lóránt

1977–1979

Pál Csernai

1979–1983

Reinhard Saftig

1983 (interim)

Udo Lattek

1983–1987

Jupp Heynckes

1987–1991

Søren Lerby

1991–1992

Erich Ribbeck

1992–1993

Franz Beckenbauer

1993–1994

Giovanni Trapattoni

1994–1995

Otto Rehhagel

1995–1996

Franz Beckenbauer

1996

Klaus Augenthaler

1996 (interim)

Giovanni Trapattoni

1996–1998

Ottmar Hitzfeld

1998–2004

Felix Magath

2004–2007

Ottmar Hitzfeld

2007–2008

Jürgen Klinsmann

2008–2009

Jupp Heynckes

2009 (interim)

Louis van Gaal

2009–2011

Andries Jonker

2011 (interim)

Jupp Heynckes

2011–2013

Josep Guardiola

seit 2013

FC Bayern Vereins- und Fanclubmitgliederentwicklung

Saison

Vereinsmitglieder

Fanclubs

Fanclubmitglieder

2000/01

91.288

1.909

115.343

2001/02

95.195

1.980

121.348

2002/03

96.440

2.055

132.308

2003/04

97.810

2.123

136.563

2004/05

104.720

2.189

146.009

2005/06

121.119

2.290

156.673

2006/07

135.752

2.329

164.580

2007/08

147.072

2.437

176.976

2008/09

151.227

2.535

181.688

2009/10

162.187

2.764

192.160

2010/11

171.345

2.952

204.235

2011/12

195.689

3.202

231.197

2012/13

223.985

3.576

262.077

Der Text ist unter der Lizenz "Creative Commons Attribution/Share Alike" verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind auf der Seite von Creative Commons beschrieben. Ursprüngliche(r) Autor(en) des verwendeten Textes.

Allgemeines zu FC Bayern München

NameFußball-Club Bayern München
StraßePostfach 699310
PLZ / Ort81504 München
LandDeutschland
Telefon+49 89 69 93 10
Telefax+49 89 64 41 65
Homepagehttp://www.fcbayern.de
Gründungsdatum1900-02-27
Vereinsfarbenrot-weiß
Mitglieder200000

FC Bayern München Tweets

1. Bundesliga 2014/15

Runde Datum Ort Gegner Ergebnis
1. Spieltag 22.08.14 20:30 Heim VfL Wolfsburg 2:1
2. Spieltag 30.08.14 18:30 Auswärts Schalke 04 1:1
3. Spieltag 13.09.14 15:30 Heim VfB Stuttgart 2:0
4. Spieltag 20.09.14 15:30 Auswärts Hamburger SV 0:0
5. Spieltag 23.09.14 20:00 Heim SC Paderborn 4:0
6. Spieltag 27.09.14 15:30 Auswärts 1. FC Köln 0:2
7. Spieltag 04.10.14 15:30 Heim Hannover 96 4:0
8. Spieltag 18.10.14 15:30 Heim Werder Bremen 6:0
9. Spieltag 26.10.14 17:30 Auswärts Borussia Mönchengladbach -:-
10. Spieltag 01.11.14 18:30 Heim Borussia Dortmund -:-
11. Spieltag 08.11.14 15:30 Auswärts Eintracht Frankfurt -:-
12. Spieltag 22.11.14 15:30 Heim TSG 1899 Hoffenheim -:-
13. Spieltag 29.11.14 15:30 Auswärts Hertha BSC Berlin -:-
14. Spieltag 06.12.14 18:30 Heim Bayer 04 Leverkusen -:-
15. Spieltag 13.12.14 15:30 Auswärts FC Augsburg -:-
16. Spieltag 16.12.14 20:00 Heim SC Freiburg -:-
17. Spieltag 19.12.14 20:30 Auswärts FSV Mainz 05 -:-
18. Spieltag 30.01.15 20:30 Auswärts VfL Wolfsburg -:-
19. Spieltag 03.02.15 20:00 Heim Schalke 04 -:-
20. Spieltag 07.02.15 15:30 Auswärts VfB Stuttgart -:-
21. Spieltag 14.02.15 15:30 Heim Hamburger SV -:-
22. Spieltag 21.02.15 15:30 Auswärts SC Paderborn -:-
23. Spieltag 28.02.15 15:30 Heim 1. FC Köln -:-
24. Spieltag 07.03.15 15:30 Auswärts Hannover 96 -:-
25. Spieltag 14.03.15 15:30 Auswärts Werder Bremen -:-
26. Spieltag 21.03.15 15:30 Heim Borussia Mönchengladbach -:-
27. Spieltag 04.04.15 15:30 Auswärts Borussia Dortmund -:-
28. Spieltag 11.04.15 15:30 Heim Eintracht Frankfurt -:-
29. Spieltag 18.04.15 15:30 Auswärts TSG 1899 Hoffenheim -:-
30. Spieltag 25.04.15 15:30 Heim Hertha BSC Berlin -:-
31. Spieltag 02.05.15 15:30 Auswärts Bayer 04 Leverkusen -:-
32. Spieltag 09.05.15 15:30 Heim FC Augsburg -:-
33. Spieltag 16.05.15 15:30 Auswärts SC Freiburg -:-
34. Spieltag 23.05.15 15:30 Heim FSV Mainz 05 -:-

Champions League 2014/15

Runde Datum Ort Gegner Ergebnis
Gruppenphase, 1. Spieltag 17.09.14 20:45 Heim Manchester City 1:0
Gruppenphase, 2. Spieltag 30.09.14 18:00 Auswärts ZSKA Moskau 0:1
Gruppenphase, 3. Spieltag 21.10.14 20:45 Auswärts AS Rom 1:7
Gruppenphase, 4. Spieltag 05.11.14 20:45 Heim AS Rom -:-
Gruppenphase, 5. Spieltag 25.11.14 20:45 Auswärts Manchester City -:-
Gruppenphase, 6. Spieltag 10.12.14 20:45 Heim ZSKA Moskau -:-

DFB-Pokal 2014/15

Runde Datum Ort Gegner Ergebnis
1. Hauptrunde 17.08.14 16:00 Auswärts Preußen Münster 1:4
2. Hauptrunde 29.10.14 20:30 Auswärts Hamburger SV -:-

1. Bundesliga 2014/15 1. Spieltag

Pl. Verein Sp. g. u. v. Tore Diff. Pkte.
1 Bayer 04 Leverkusen 1 1 0 0 2 : 0 2 3
TSG 1899 Hoffenheim 1 1 0 0 2 : 0 2 3
3 FC Bayern München 1 1 0 0 2 : 1 1 3
Hannover 96 1 1 0 0 2 : 1 1 3
5 Eintracht Frankfurt 1 1 0 0 1 : 0 1 3
6 FSV Mainz 05 1 0 1 0 2 : 2 0 1
Hertha BSC Berlin 1 0 1 0 2 : 2 0 1
Werder Bremen 1 0 1 0 2 : 2 0 1
SC Paderborn 1 0 1 0 2 : 2 0 1
10 VfB Stuttgart 1 0 1 0 1 : 1 0 1
Borussia Mönchengladbach 1 0 1 0 1 : 1 0 1
12 Hamburger SV 1 0 1 0 0 : 0 0 1
1. FC Köln 1 0 1 0 0 : 0 0 1
14 VfL Wolfsburg 1 0 0 1 1 : 2 -1 0
Schalke 04 1 0 0 1 1 : 2 -1 0
16 SC Freiburg 1 0 0 1 0 : 1 -1 0
17 Borussia Dortmund 1 0 0 1 0 : 2 -2 0
FC Augsburg 1 0 0 1 0 : 2 -2 0

Champions League 2014/15 Gruppenphase, 1. Spieltag

Pl. Verein Sp. g. u. v. Tore Diff. Pkte.
1 FC Chelsea 1 0 1 0 1 : 1 0 1
FC Barcelona 1 1 0 0 1 : 0 1 3
AS Rom 1 1 0 0 5 : 1 4 3
NK Maribor 1 0 1 0 1 : 1 0 1
Juventus Turin 1 1 0 0 2 : 0 2 3
Sporting Lissabon 1 0 1 0 1 : 1 0 1
FC Porto 1 1 0 0 6 : 0 6 3
Zenit St. Petersburg 1 1 0 0 2 : 0 2 3
Schalke 04 1 0 1 0 1 : 1 0 1
Borussia Dortmund 1 1 0 0 2 : 0 2 3
Real Madrid 1 1 0 0 5 : 1 4 3
2 Ajax Amsterdam 1 0 1 0 1 : 1 0 1
Paris St. Germain 1 0 1 0 1 : 1 0 1
FC Bayern München 1 1 0 0 1 : 0 1 3
Athletic Bilbao 1 0 1 0 0 : 0 0 1
RSC Anderlecht 1 0 1 0 1 : 1 0 1
Galatasaray Istanbul 1 0 1 0 1 : 1 0 1
Olympiakos Piräus 1 1 0 0 3 : 2 1 3
FC Liverpool 1 1 0 0 2 : 1 1 3
Schachtjor Donezk 1 0 1 0 0 : 0 0 1
AS Monaco 1 1 0 0 1 : 0 1 3
3 Manchester City 1 0 0 1 0 : 1 -1 0
Bayer 04 Leverkusen 1 0 0 1 0 : 1 -1 0
Atletico Madrid 1 0 0 1 2 : 3 -1 0
Ludogorets Razgrad 1 0 0 1 1 : 2 -1 0
4 Benfica Lissabon 1 0 0 1 0 : 2 -2 0
ZSKA Moskau 1 0 0 1 1 : 5 -4 0
FC Basel 1 0 0 1 1 : 5 -4 0
FC Arsenal 1 0 0 1 0 : 2 -2 0
Bate Borissow 1 0 0 1 0 : 6 -6 0
Apoel Nikosia 1 0 0 1 0 : 1 -1 0
Malmö FF 1 0 0 1 0 : 2 -2 0

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Inhaltsverzeichnis
  1. Informationen zum FC Bayern München
  2. FC Bayern München
  3. Geschichte des FC Bayern München
  4. 1900 bis 1910 – Die Gründungsjahre
  5. 1918 bis 1928 – Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg
  6. 1928 bis 1933 – Die erste Meisterschaft
  7. 1933 bis 1945 – Diktatur und Zweiter Weltkrieg
  8. 1945 bis 1955 – Die Nachkriegszeit
  9. 1955 bis 1965 – Der DFB-Pokal und das Warten auf die Bundesliga
  10. 1965 bis 1970 – Die ersten Jahre in der Bundesliga
  11. 1970 bis 1976 – Auf dem Weg zum Thron Europas
  12. 1976 bis 1979 – Der FC Bayern im Umbruch
  13. 1979 bis 1989 – Der Erfolg kommt zurück
  14. 1989 bis 2001 – Lange Suche nach dem richtigen Trainer und der CL-Sieg 2001
  15. 2001 bis 2009 – Nationale Dominanz nach der Jahrtausendwende
  16. Seit 2009 – Auf große Enttäuschungen folgt das Triple
  17. Präsidenten und Trainer des FC Bayern
  18. FC Bayern Vereins- und Fanclubmitgliederentwicklung
  19. Allgemeines zu FC Bayern München
  20. FC Bayern München Tweets
  21. Spiele 1. Bundesliga 2014/15 FC Bayern München
  22. Spiele Champions League 2014/15 FC Bayern München
  23. Spiele DFB-Pokal 2014/15 FC Bayern München
  24. Tabelle 1. Bundesliga 2014/15 1. Spieltag
  25. Tabelle Champions League 2014/15 Gruppenphase, 1. Spieltag
  26. FC Bayern München Bilder
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