Eiskunstlauf 2016: Ergebnisse, Infos, Termine, Regeln, Ausrüstung, Wettbewerbe und mehr

Eiskunstlauf

Ihr sucht nach News, Ergebnissen oder Regeln beim Eiskunstlauf oder wollt wissen, wo ihr Eiskunstlauf heute live sehen könnt? Dann seid ihr hier richtig! Alles zum Thema Eiskunstlauf.

Eiskunstlauf

Eine Form des Eislaufs ist der Eiskunstlauf, bei dem es auf eine kunstvolle Ausführung von Pirouetten, Schritten und Sprüngen ankommt. Eine offizielle Disziplin bei den Olympischen Winterspielen sind internationale Eiskunstwettbewerbe wie zum Beispiel Eiskunstlauf. Die großartige Schau dieses Sports, die mit dem Schaugeschäft verwoben ist, werden die Läufer nicht beurteilt. Am Ende des Wettbewerbes findet lediglich ein Schaulaufen statt.

Eiskunstlauf live im TV und online im Live-Stream

Das Erste (ARD) und ZDF übertragen Wintersport live im TV sowie in den beiden Mediatheken (ARD Mediathek & ZDF Mediathek) per Live-Stream. Auch Eurosport, Sport1 und eingie weiteren TV-Sender zeigen Eiskunstlauf teilweise live im TV. Online könnt Ihr euch Eiskunstlauf auch im kostenpflichtigen Eurosport Player ansehen.

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Eiskunstlauf, die Disziplinen und Geschichte

Bei den internationalen Meisterschaften wird der Eiskunstlauf in vier Disziplinen durchgeführt. Zu diesen Disziplinen gehören das Einzellaufen, das Eistanzen, das Paarlaufen und der Synchroneiskunstlauf.

In Großbritannien stand die Wiege des Eiskunstlaufs. Dort fand 1814 der erste Wettkampf statt. Von Großbritannien breitete er sich über den USA und ganz Europa aus. Dem Eiskunstlauf wurde Musik zugefügt und Ballett- und Tanzelemente wurden eingesetzt. Bei einem Ausflug in die Frühgeschichte dieser Sportart war eher über Eislauf zu sprechen, der erst viel später in 2 unterschiedliche Sportdisziplinen wie Eisschnelllauf und Eiskunstlauf geteilt wurde. Im Jahr 1134 stammten die ersten historischen Erwähnungen, was den Eiskunstlauf betraf, aus Dänemark. Die ältesten englischen Kenntnisse hingen aus dem Jahr 1180.

Aus Knochen gefertigte Schlittschuhe, die aus archäologischen Funden stammt, datieren einen Ursprung des Eislaufs in der Stein- und Bronzezeit. In den Niederladen konnten primitive Anfänge schon im 13, und 14. Jahrhundert gefunden werden. Die beschlagenen Kanten der Holzschuhe, die aus Metall waren, ließen zu einfache Luftbögen auszuführen. Manch so altes Bild kann bezeugen, dass in den Niederlanden das Schlittschuhlaufen ein Volksvergnügen war. Anderenorts war dieses Vergnügen ausschließlich dem Adel vorbehalten. Als die Kufe die Form einer Kurve bekam (im 18. Jahrhundert), entwickelte sich das echte Eiskunstlaufen. Die Kufe ermöglichte es, komplizierte Elemente und Drehungen auszuführen. Der erste Eislaufverein (Edinburgh Skating Club) der Welt wurde in Edinburgh im Jahr 1742 gegründet. Das erste Eiskunstlaufbuch welches "a treatise on skating" hieß, gab Robert Johns im Jahr 1772 in London heraus.

Eiskunstlauf, die Wettkämpfe und Regeln

1882 fanden die ersten internationalen Eiskunstwettkämpfe nach einer Wettkampfordnung nach dem sogenannten Regulativ statt. Das Regulativ, welches die Regeln übernahm und die bis heute gelten, entstanden später in der internationalen Eislaufunion. Zu deutlichen Veränderungen kam es erst mit der Einführung der sogenannten Kurzkür und einer Umstellung des Verhältnisses in der Bewertung von Kür und Pflicht. Seit der Saison in den Jahren 2004 und 2005 hat die ISU ein neues Wertungssystem entwickelt, welches das "6.0 System" international ablöste. Damit die Preisrichter in der Lage waren einzelne Elemente wiederholt zu betragen und somit objektiver zu bewerten, kamen bei den Wettkämpfen digitale Videosysteme zum Einsatz. Der Norweger Axel Paulsen wurde bei den ersten Wiener Wettkämpfen Dritter. Der von ihm berühmte gezeigte Sprung gehört bis heute zum Eiskunstlauseinmaleins.

Bereits vor der Gründung der ISU fand die erste Europameisterschaft, bei der der deutsche Oskar Uhlig Europameister wurde, im Jahr 1891 statt. Ebenfalls ein deutscher, Gilbert Fuchs, gewann die erste Weltmeisterschaft, die am 9. Februar 1896 in Sankt Petersberg stattfand. Seinen ersten Weltmeistertitel gewann nur 5 Jahre später der legendäre Schwede Ulrich Salchow. Der Rekord, der von ihm aufgestellt wurde, wurde in den Jahren zwischen 1927 bis 1936 von der Norwegerin Sonja Henie und in den Jahren zwischen 1969 bis 1978 von Irina Rodnina aufgestellt. Die Österreicherin Fritzi Burger wurde bei den Damen erste Europameisterin.

Disziplinen

Eiskunstlauf wird bei internationalen Meisterschaften in vier Disziplinen durchgeführt:

  • Einzellaufen
  • Paarlaufen
  • Eistanzen
  • Synchroneiskunstlauf

Einkunstlauf, die Ausrüstung

Zu den Kufen:

Die Eiskunstlaufkufen sind aus drei, bis vier Millimeter breitem Stahl gefertigt. Die geringfügige Konvexkurve, die für die Ausführungen der Drehungen erforderlich ist, ermöglichen die komplizierten Elemente. Der sogenannte Hohlschliff, die Nut im Blatt, besitzt auf jeder Seite fein geschliffene Kanten, die es dem Läufer ermöglichen die Beschleunigung zu steuern. Die Zähne, die sich an der Vorderseite des Blattes befinden, werden vor allem für Tipp-Schritte und Landung von Sprüngen benötigt und benutzt. Um Fahrt aufzunehmen, muss mit der gesamten Kufe seitlich abgestoßen werden. Pirouetten werden nicht auf der Spitze, sondern auf dem vorderen Drittel der Kufe gedreht.

Kufen besitzen unterschiedliche Fersenhöhen. Um Richtungsänderungen und einer schnelle Schrittfolge besser steuern zu können, tragen Eistänzer oft eine hohe Ferse, die ihr Körpergewicht nach vorn in den Zehenballen drückt.

Die Schuhe:

Die Schuhe sollten genau nach Maß gefertigt sein. Dabei sollte der Schnürstiefel stark versteift und bis zu den Waden hoch verschlossen sein. Ein dicker, steifer Lederriemen ist eine zusätzliche Knöchelstütze. Breite Zungen, die aus Leder sind, sorgen für zusätzliche Polsterung und erlauben eine Flexibilität innerhalb der Schuhe.

Zum Kostüm:

Die Garderobe der Eistänzer und Eiskunstläufer wird durch die Musikwahl und des Charakters des Programms bestimmt. Die Kostüme sollten nicht zur Ablenkung, sondern die Leistung des jeweiligen Teilnehmers krönen. Bei der Kür sollten die Männer eine lange Hose und die Frauen einen Rock tragen. Bei den Damen wurden die Hosen erst in den Jahren 2004 und 2005 zugelassen. Bei einem Originaltanz 2009 trug Kristin Fraser zum allerersten Mal eine Brille. Stützen und andere Modeartikel waren dennoch nicht erlaubt. In den meisten Fällen passen die Kostüme der jeweiligen Paare zusammen. Die Kostümwahl fließt in die Komponenten des Wertungssystems mit ein.

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