Eishockey

Eishockey

Auf Motorvision.de findet ihr Informationen und News zum Thema Eishockey. Woher kommt die Sportart, welche Regeln gelten beim Eishockey und was sind die bekanntesten Wettbewerbe?

Begriffserklärung Eishockey

Der Begriff Hockey stammt aus dem Französischen und hat ins deutsche übersetzt die Bedeutung krummer Stock. Eishockey ist eine sehr beliebte und weit verbreitete Mannschaftssportart. Gespielt wird jedes Mach auf einer hochwertigen Eisfläche die mindestens 60 Meter lang und 30 Meter breit ist. Eishockey verfolgt im Grunde nur ein Ziel: der Puck muss ins gegnerische Tor. Dieser sogenannte Puck ist genauer gesagt eine kleine flache Scheibe aus Hartgummi, der mit allen Mitteln durch entsprechende Schläger in die gegnerische Hälfte des Spielfeldes befördert, also geschoben oder geschossen, werden muss. Dieser Sport wurde nach offiziellen Angaben erstmals um das Jahr 1860 in Kanada gespielt. Organisiert und gefördert wird dieser Mannschaftssport von der internationalen Eishockey Föderation, kurz IIHF. Dieser weltweite Verband zählt heute mehr als 60 verschiedene Mitgliedsverbände. Die beste weltweite Eishockeyliga ist unumstritten die nordamerikanische nationale Eishockeymannschaft, kurz NHL.

Die Spielregeln beim Eishockey

Eishockey gilt als eine der schnellsten Sportarten weltweit und ist vor allem körperlich sehr anstrengend. Gewalttätige Reibereien unter den Gegner sind wahrlich keine Seltenheit und gehören zu einem richtig spannenden Eishockeyspiel einfach dazu. Es befinden sich pro Spiel immer gleichzeitig mehrerer Schiedsrichter im und um dem Spielfeld, damit diese Auseinandersetzungen schnellstmöglich unterbrochen werden können. Sinn des Spieles ist es, durch spektakuläre Angriffe den Gegner abzuwehren. Jedoch sollte jeder Spielverlauf so verletzungsfrei wie nur möglich vonstatten gehen. Dies ist aber leider nicht immer der Fall. Es gibt viele Spiele die durch schwere Verletzungen frühzeitig unterbrochen oder sogar gestoppt werden müssen. Grund dafür sind die sogenannten Bodychecks. Hierbei wird der gegnerische Spieler seitlich weggedrängt.

Bodychecks sind zwar laut weltweitem Regelwerk erlaubt, arten aber leider viel zu oft aus. Durch diese aggressiven Bodychecks wird der Gegner aus dem Weg geschafft. Nur so kann der Puck erfolgreich erobert oder zurückgewonnen werden. Die weltweit gültigen Regeln sind im Regelwerk des internationalen Eishockey Verbandes (IIHF) niedergeschrieben und werden bei Bedarf regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. Das Regelwerk bestimmt insgesamt aus sechs verschiedenen Kapiteln. Das Regelwerk der NHL unterscheidet sich in verschiedenen Bereichen teilweise von dem Regelwerk der IIHF.

Folgende Bereiche werden in diesem Regelwerk behandelt

  • Spielfeld
  • Team
  • Spieler
  • Ausrüstung
  • Pflichten 
  • Offizielles 
  • Spielregeln
  • Strafen

In der Regel dauert ein Eishockeyspiel rund 60 Minuten reine Spielzeit. Diese 60 Minuten des sogenannten effektiven Spieles teilen sich in drei Drittel mit jeweils 20 Minuten Spielzeit auf. Zwischen den Spieldritteln ist immer eine Pause von 15 bis 20 Minuten vorgesehen. Diese Zeit wird oft von Firmen als Werbung genutzt. Die genauen Zeiten sind aber von Liga zu Liga verschieden. Bei jeder Unterbrechung des Spieles wird die Uhr sofort angehalten. Mit den Pausen und den Spielunterbrechung dauert ein Eishockeyspiel im Durchschnitt also mindestens zwei Stunden. Beim Eishockey gibt es laut weltweitem Regelwerk offiziell keine Eigentore. Trifft ein Spieler in das eigene Tor, wird der Punkt dem Gegner der den Puck zuvor als letztes berührt hat zugeschrieben. Das Tor wird erst gezählt, sobald der Puck zur Gänze die Torlinie überquert hat.

Das Spielfeld beim Eishockey

Das Spielfeld beim Eishockey ist aus Sicherheitsgründen an den Ecken immer abgerundet. Die Bande, die das Spielfeld umgibt, in der Regel immer aus Holz oder hartem Plastik. Um den bestmöglichen Schutz für alle Spieler gewährleisten zu können, sind über diese Banden dann auch noch Scheiben aus Schutzglas montiert. Sind keine Schutzglasscheiben vorhanden, sind immer Fangnetze an den Banden angebracht. Diese Schutzvorrichtungen reichen immer auch um alle Tore herum. Das Spielfeld ist durch Querlinien in fünf verschiedenen Bereiche gegliedert.

  • Spielfeld (ist durch eine rote Mittelinie gekennzeichnet)
  • Anspielpunkt (dieser sogenannte Bullypunkt ist auf der Mitte des Spielfeldes anzutreffen, es gibt bis zu neun verschiedene Anspielpunkte auf dem Spielfeld) 
  • Angriffszone
  • neutrale Zone 
  • Abwehrzone

Diese drei Zonen sind durch blauen Linien voneinander getrennt. Alle diese Zonen haben die gleiche Fläche und sind immer durch zwei Linien geteilt. Die zwei Torlinien sind rot gekennzeichnet. Auch alle Pfosten und Latten des Spielfeldes sind rot gefärbt. Vor jedem Tor markiert ein Halbkreis den jeweiligen Raum des Torwartes.

Die richtige und erfolgreiche Aufstellung beim Eishockey

Die Mannschaft darf pro Team aus maximal 22 Spielern bestehen. Während des Spieles befinden sich aber nur jeweils 6 Spieler pro Mannschaft zur selben Zeit auf dem Feld. Diese 6 Spieler setzten sich aus einem Tormann und den fünf Feldspielern zusammen. Die restlichen Spieler sitzen auf der Reservebank. Es gibt aber auch spezielle Situationen in denen sechs Feldspieler und kein Torwart auf dem Eis um den Sieg kämpfen. In regulären Spielen wird in sogenannten Blöcken, Reihen oder Linien gekämpft. Übersetzt bedeutet dass, das alle Verteidiger und Stürmer während des gesamten Spieles stets mit dem selben Partner spielen. Eine optimal zusammengestellte Mannschaft besteht aus vier Reihen (8 Spieler) für die Verteidigung und ebenfalls vier Reihen für die Stürmer (12 Spieler). Pro Spiel können dürfen aber nur zwei Verteidiger und drei Stürmer aufs Feld. Im Normalfall stehen einem immer zwei Torwarte pro Spiel zur Verfügung. Das ergibt dann die maximale Anzahl von 22 Spielern pro Mannschaft. Pro Team gibt es immer einen Kapitän und dessen Assistenten. Das gesamte Team entscheidet wer diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen soll. Die Spieler dürfen während der jeweiligen Spielunterbrechungen und bei Bedarf auch während des Spieles ausgewechselt werden. Eishockey ist ein Sport mit einem sehr hohen Verletzungsrisiko. Deshalb darf kein Spieler ohne entsprechender Schutzausrüstung aufs Feld.

Die Verbreitung der Sportart

Eishockey wird vor allem dort vermehrt gespielt, wo es durch die Witterung möglich ist für eine ausreichend große und regelmäßige Eisfläche zu sorgen. Da es aber mittlerweile auch möglich ist durch eine Kältemaschine Kunsteisbahnen zu bauen oder synthetisches Eis zu erschaffen, ist der Sport weltweit ausführbar.

Eine Auflistung der Orte, an denen sehr erfolgreich Eishockey gespielt wird:

Kanada
Russland
USA
Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Lettland, Finnland, Schweden, Slowakei, Tschechien...)
Nordamerika
Südamerika

Eine Auflistung der berühmtesten und erfolgreichsten Eishockeyspieler

  • Mario Lemieux
  • Wayne Gretzky
  • Bobby Orr
  • Gordie Howe
  • Bobby Hull
  • Brett Hull
  • Mark Messier
  • Patrick Roy
  • Joe Sakic
  • Steve Yzerman

Eine Auflistung der bekanntesten und erfolgreichsten Eishockeyvereine

  • Boston Bruins
  • Chicago Blackhawks
  • Detroit Red Wings
  • Canadiens de Montréal
  • New York Rangers
  • Toronto Maple Leafs
  • Mighty Ducks of Anaheim
  • ZSKA Moskau 
  • rheinischen Rivalen Düsseldorfer EG (Deutschland)
  • Kölner Haie (Deutschland)
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