Ducati

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Geschichte der Motorradmarke Ducat: Bilder, News, Videos und Infos. Alle Ducati Motorräder und Modelle im Überblick.

Ducati Unternehmensgeschichte

Unter dem Ursprungsnamen Società Scientifica Radio Brevetti Ducati wurde das Unternehmen 1926 durch Antonio Cavalieri Ducati mit Firmensitz in der Altstadt Bolognas unter der Mitwirkung seiner Söhne Bruno, Adriano und Marcello gegründet.

Bedingt durch das schnelle Wachstum der Produktion erfolgte im Jahr 1935 die Grundsteinlegung für das Werk in Borgo Panigale. Ducati verfügte zu diesem Zeitpunkt bereits über 3500 Angestellte.

Anfangs auf die Fertigung von Rundfunktechnik spezialisiert, wurde 1938 eine Ausdehnung auf den Optiksektor mit einer Erweiterung der Produktionsfläche vorgenommen.

Mit Ende des 2. Weltkrieges gaben die Brüder die Firmenleitung ab. Das Unternehmen gelangte in staatliche Verwaltung. 1946 begann der Bau von Cucciolo-Motoren mit Genehmigung der Firma S.I.A.T.A. zunächst als Modell T1 und später als T2. Es handelte sich um Fahrradhilfsmotoren mit Viertakt-Zyklus und 2-Gang-Getriebe. Mit der Eigenentwicklung der Version T3 und dem Verbau in einem komplett überarbeiteten Rahmen war ab 1949 das erste Ducati Motorrad mit der Bezeichnung Ducati 60 marktreif.

Die Aufteilung in die Ducati Elettrotecnica für die Sparten Funk und Elektronik und Ducati Meccanica für Ducati Motorräder und Motoren im Jahr 1954 führte zu einer weiteren Spezialisierung der Produktion. Giuseppe Montano als geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes und Fabio Taglioni als Chefkonstrukteur der Ducati Meccanica prägten in den Folgejahren entscheidend die Marke. Taglioni entwarf während seiner beruflichen Laufbahn über 1000 Motoren. Sein technisches Gespür war die Voraussetzung für die sportlichen Erfolge der Ducati Motorräder.

In den 80er Jahren verschlechterte sich die Geschäftslage. 1983 entstand eine Kooperation mit dem Zweiradhersteller Caviga, der 1985 die Firma vollständig übernahm.

Mit dem Konkurs von Caviga 1996 wurde die Texas Pacific Group zunächst Anteilseigner dann 1998 vollständiger Besitzer der Motorradmarke Ducati. 2005 wurden die Anteile an die Investindustrial Gesellschaft verkauft.

2012 kündigte die Audi AG die Übernahme aller Firmenanteile der Marke von Investindustrial an.

Modellentwicklung

Bereits vom Ducati Motorrad des Modells Ducati 60 existierte eine Sportversion mit Teleskopfederung und Hinterradschwinge im Monocross-System. Der Philosophie, Serienmotorräder zu bauen, die auf Rennstrecken Siege erringen, folgte Ducati konsequent.

Beliebte Ducati Motorräder waren in den 1950er Jahren die Ducati 98 und als sehr sportliches Motorrad 1959 die Elite 200 aus der Anfang der 1960er Jahre die vorrangig für den amerikanischen Markt bestimmte Scrambler hervorging.

1955 entstand die Gran Sport, ein Ducati Motorrad als Einzylinder-Königswellen-Maschine mit desmodromischer Ventilsteuerung. Die Mark 3 D war 1969 das erste Serienfahrzeug, in dem die Desmodronik-Technik eingesetzt wurde.

Die Einzylindertechnik erreichte mit der Mark 3 1971 ihren Höhepunkt hinsichtlich Design und technischer Leistung. Bereits 1963 kündigte sich für Ducati Motorräder mit dem nicht in Serie produzierten Prototypen Apollo der Wechsel zu Antrieben mit 4-Takt V-Motoren an, der dann mit der Ducati 750 GT mit Zweizylindermotor endgültig vollzogen wurde.

1977 zeigte das neue Modell Pantha einen veränderten Nockenwellenantrieb über Zahnriemen im Gegensatz zum bisherigen Konzept der Königswelle. Neu war ebenfalls für dieses Ducati Motorrad ein in dieser Klasse bisher untypischer Gitterrohrrahmen.

Ab den 1980er Jahren setzte die Firma auf Motoren mit 4 Ventilen pro Zylinder und elektronischer Direkteinspritzung vorrangig mit Flüssigkühlung.

Das Ducati Motorrad Monster galt mit der Einführung 1993 durch seinen Purismus als Gestaltungsideal und fand in dem optischen Minimalismus der Maschine zahllose Nachahmer.

Mit der Superstrata war ab 2003 ein Ducati Motorrad als Tourer auf dem Markt. Das technische Konzept folgt den Anforderungen eines Langstreckenbetriebs und kombiniert klassische Ansprüche mit einer hohen Alltagstauglichkeit.

Die für den Sektor Supermoto ab 2007 gebaute Hypermotard ist der Kategorie Funbike zuzuordnen. Ein besonderes Merkmal dieses Ducati Motorrades sind die einklappbaren Spiegel an den Lenkerenden.

Die Streetfighter stellt die radikale Weiterentwicklung der Monster-Serie dar.

Das Thema Powercruiser griffen die Hersteller 2011 mit der Diavel auf, einem Ducati Motorrad vom Typ Superbike mit neuen Maßstäben in Konstruktion und Leistung.

2014 wurde die Palette der Ducati Motorräder um ein neues Scrambler-Modell erweitert, das stilistisch den Einzylindermaschinen der 1970er Jahre folgt.

Alle Ducati Motorrad Modelle im Überblick

Ducati Supersport 800
Ducati Monster 900
Ducati Desmosedici MotoGP-Rennmaschine
Ducati Supersport 1000
Ducati Monster 821
Ducati Apollo
Ducati Superleggera
Ducati Monster 800
Ducati 999 S
Ducati Streetfighter S
Ducati Monster 796
Ducati 999 R
Ducati Streetfighter 848
Ducati Monster 750 i.e.
Ducati 999
Ducati Streetfighter
Ducati Monster 750
Ducati 998
Ducati ST 4 S ABS
Ducati Monster 696
Ducati 996
Ducati ST 4 S
Ducati Monster 695
Ducati 955
Ducati ST 4
Ducati Monster 620 i.e.
Ducati 916
Ducati ST 3 S ABS
Ducati Monster 620 Dark
Ducati 900 SS
Ducati ST 3
Ducati Monster 600
Ducati 899 Panigale
Ducati ST 2
Ducati Monster 1200 S
Ducati 888
Ducati Sport 1000 S
Ducati Monster 1200
Ducati 851
Ducati Sport 1000
Ducati Monster 1100 Evo
Ducati 848 Evo
Ducati Scrambler
Ducati Monster 1100
Ducati 848 Corse SE
Ducati S4 Fogarty
Ducati Monster 1000 S i.e.
Ducati 848
Ducati Rennmaschinen
Ducati Monster 1000
Ducati 848
Ducati Paul Smart 1000
Ducati MHR 1000
Ducati 800 SS
Ducati Pantah 500
Ducati MH 900e
Ducati 750 SS
Ducati Multistrada 620
Ducati Indiana 650
Ducati 750 S
Ducati Multistrada 1200 S Touring
Ducati Hyperstrada
Ducati 749 S
Ducati Multistrada 1200 S
Ducati Hypermotard SP
Ducati 749
Ducati Multistrada 1200
Ducati Hypermotard 796
Ducati 748
Ducati Multistrada 1100 S
Ducati Hypermotard 1100 S
Ducati 620 Sport
Ducati Multistrada 1100
Ducati Hypermotard 1100 Evo SP Corse
Ducati 1299 Panigale
Ducati Multistrada 1000 S
Ducati Hypermotard 1100 Evo SP
Ducati 1199 Panigale S
Ducati Multistrada 1000 DS
Ducati Hypermotard 1100 Evo
Ducati 1199 Panigale R
Ducati MotoGP1
Ducati Hypermotard 1100
Ducati 1199 Panigale
Ducati MotoGP-Replika
Ducati Hypermotard
Ducati 1198 SP
Ducati Monster S4 RS
Ducati Hypermotard
Ducati 1198 S/SP
Ducati Monster S4 R
Ducati GT 750
Ducati 1198
Ducati Monster S4
Ducati GT 1000 Touring
Ducati 1098 S
Ducati Monster S2 R 1000
Ducati GT 1000
Ducati 1098 R
Ducati Monster S2 R
Ducati Diavel
Ducati 1098
Ducati Monster 900 i.e.
Ducati Desmosedici RR
Ducati 1000 DS

Ducati im Rennsport

Mit der Gran Sport begann 1955 die Sportgeschichte der italienischen Marke. Das Ducati Motorrad sicherte 3mal den Sieg des Giro Motociclistico d'Italia.

Nach sportlichen Erfolgen bei den Motorradweltmeisterschaften 1958 und 1959 zog sich die Firma zunächst offiziell aus dem Renngeschäft zurück. Die Ducati Motorräder fuhren für andere Rennabteilungen.

Ducati Motorräder sind von 1971 bis 1973 erneut mit einem Werksteam in der Halbliter-Klasse der Straßen-Weltmeisterschaft im Einsatz.

In der Sparte der Superbikes wurde Ducati ab 1990 offiziell aktiv und bestimmte in einigen Jahren weitgehend das Geschehen in den Weltmeisterschaftsrennen. 14 Titel der Fahrer und 17 Siege in der Konstrukteursklasse sind die Bilanz. Seit 2010 ist Ducati an den Rennen der Superbike-Klasse nicht mehr direkt beteiligt.

An der ältesten Motorsportweltmeisterschaft, der MotoGP, nahmen Ducati Motorräder 2003 erstmals teil. Seither sind 1 Herstellertitel und 32 Siege in allen Klassen errungen worden. Das MotoGP-Team bildet derzeit das Rückrad der Rennaktivitäten von Ducati.

Bildergallerie

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