Dodge Charger

Dodge Charger

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Informationen zum Dodge Charger

Dodge Charger ist die Bezeichnung mehrerer Pkw-Modelle des US-amerikanischen Automobilherstellers Dodge. Die ersten Modelle gehörten zur Sparte der Muscle-Cars und zählen bis heute zu den beliebtesten klassischen US-Fahrzeugmodellen. In den 1980er Jahren diente Charger als Bezeichnung der Coupé-Version des Dodge Omni. Das gegenwärtige Charger-Modell ist eine viertürige Limousine.

Geschichte des Dodge Charger

1964 präsentierte Dodge die Studie eines sportlichen Coupés, welches, einer Mode der Zeit entsprechend, mit Fließheck („Fastback“) und großem Kühlergrill besonders junge Kunden ansprechen sollte. 1965 präsentierte man eine Kleinserie des Dodge Dart mit einem stärkeren 4,5 l-Motor, unter der Bezeichnung „Charger 273“, 1966 kam dann das Serienmodell auf den Markt. Das Design entsprach weitgehend dem der Studie, die angebotenen Motoren waren ausschließlich die in den USA beliebten V8-Maschinen.

Muscle Cars: 1968 bis 1974

Da die Verantwortlichen bei Dodge der Auffassung waren, dass der erste Charger zu schwerfällig und altbacken wirke, kam schon 1968 ein völlig neues Modell auf den Markt. Es wirkte noch schnittiger als sein Vorgänger und wurde mit dieser Karosserie bis einschließlich 1970 gebaut. Diese drei Modelljahre waren die erfolgreichsten, und die damaligen Verkaufszahlen konnten später nicht mehr erreicht werden. Besonders die R/T („Road and Track“)-Modelle mit dem Hemi-V8-Motor galten als sichere Sieger eines jeden Beschleunigungsrennens, obwohl der Chrysler-Konzern mit den Charger- und den ihn ähnlichen Plymouth Road Runner-Modellen in der NASCAR bis 1970 ewiger Zweiter hinter den Ford-Fahrzeugen blieb.
1971 erhielt der Charger erneut eine neue Karosserieform, die bis 1974 mit nur kleineren Veränderungen gebaut wurde.

1971er Dodge Charger 383 Magnum

Da die Verantwortlichen bei Dodge der Auffassung waren, dass der erste Charger zu schwerfällig und altbacken wirke, kam schon 1968 ein völlig neues Modell auf den Markt. Es wirkte noch schnittiger als sein Vorgänger und wurde mit dieser Karosserie bis einschließlich 1970 gebaut. Diese drei Modelljahre waren die erfolgreichsten, und die damaligen Verkaufszahlen konnten später nicht mehr erreicht werden. Besonders die R/T („Road and Track“)-Modelle mit dem Hemi-V8-Motor galten als sichere Sieger eines jeden Beschleunigungsrennens, obwohl der Chrysler-Konzern mit den Charger- und den ihn ähnlichen Plymouth Road Runner-Modellen in der NASCAR bis 1970 ewiger Zweiter hinter den Ford-Fahrzeugen blieb. 1971 erhielt der Charger erneut eine neue Karosserieform, die bis 1974 mit nur kleineren Veränderungen gebaut wurde.

Personal Luxury Cars: 1975 bis 1978

Seit Mitte der 1970er-Jahre wurden in den USA immer schärfere Emissionsgesetze in Kraft gesetzt, und die Käufer bevorzugten statt der Muscle-Cars in zunehmendem Maße komfortbetonte Modelle. Dodge trug dieser Entwicklung ab 1975 mit einer Neukonzipierung des Charger Rechnung, die zu einer Abkehr von der bisherigen Modellpolitik führte und zeitweise für Irritationen sorgte. So bot Dodge im Modelljahr 1976 zwei unterschiedliche Autos unter der Modellbezeichnung Charger an, die beide im Bereich der Personal Luxury Cars positioniert waren.

Dodge Charger S/E

Der 1975 vorgestellte Dodge Charger S/E war ein komfortbetonter Reisewagen, der ausschließlich als zweitüriges Coupé angeboten wurde. Er war eine stilistisch und technisch nahezu unveränderte Version des Chrysler Cordoba. Der Charger S/E basierte ebenso wie der Cordoba auf der Chrysler B-Plattform; insgesamt waren sie eng mit der zweitürgigen Version des Dodge Coronet verwandt. Der Charger S/E unterschied sich vom Chrysler Cordoba lediglich durch einen geänderten Kühlergrill und eigenständige Heckleuchten. Als Motorisierung dienten Achtzylindermotoren mit 5,2 bis 6,6 Litern Hubraum.
Der Dodge Charger S/E verkaufte sich deutlich schlechter als der baugleiche Chrysler Cordoba. Während vom Cordoba von 1975 bis 1979 mehr als 700.000 Exemplare produziert wurden, entstanden vom Charger S/E lediglich 142.000 Fahrzeuge. Zu Beginn des Modelljahrs 1978 nahm Dodge den Charger S/E vom Markt. Er wurde durch den Dodge Magnum ersetzt, der seinerseits auf dem Charger S/E basierte, aber eine eigenständige Frontpartie mit Klappscheinwerfern aufwies und eine sportlichere Aufmachung erhielt.

Der Dodge Charger S/E von 1975

Der 1975 vorgestellte Dodge Charger S/E war ein komfortbetonter Reisewagen, der ausschließlich als zweitüriges Coupé angeboten wurde. Er war eine stilistisch und technisch nahezu unveränderte Version des Chrysler Cordoba. Der Charger S/E basierte ebenso wie der Cordoba auf der Chrysler B-Plattform; insgesamt waren sie eng mit der zweitürgigen Version des Dodge Coronet verwandt. Der Charger S/E unterschied sich vom Chrysler Cordoba lediglich durch einen geänderten Kühlergrill und eigenständige Heckleuchten. Als Motorisierung dienten Achtzylindermotoren mit 5,2 bis 6,6 Litern Hubraum.
Der Dodge Charger S/E verkaufte sich deutlich schlechter als der baugleiche Chrysler Cordoba. Während vom Cordoba von 1975 bis 1979 mehr als 700.000 Exemplare produziert wurden, entstanden vom Charger S/E lediglich 142.000 Fahrzeuge. Zu Beginn des Modelljahrs 1978 nahm Dodge den Charger S/E vom Markt. Er wurde durch den Dodge Magnum ersetzt, der seinerseits auf dem Charger S/E basierte, aber eine eigenständige Frontpartie mit Klappscheinwerfern aufwies und eine sportlichere Aufmachung erhielt.

Dodge Charger Coupé

Parallel zum Charger S/E bot Dodge im Modelljahr 1976 das Charger Coupé an. Dieses Modell war das Ergebnis einer Marketingentscheidung, die eine Umstrukturierung der Modellnamen bei Dodge zum Gegenstand hatte. Bei dem Charger Coupé handelte es sich um ein zweitüriges Stufenheckcoupé, das im Jahr zuvor unter der Modellbezeichnung Dodge Coronet verkauft worden war. Das Charger Coupé hatte äußerlich keine Ähnlichkeit mit dem Charger S/E und war stattdessen mit dem letztjährigen Coronet identisch. Dieses Auto wurde – anders als der Charger S/E – serienmäßig mit einem 3,7 Liter großen Reihensechszylindermotor („Slant Six“) angeboten, konnte aber wahlweise auch mit größeren Achtzylindermotoren ausgestattet werden. Vom Charger Coupé wurden 1976 annähernd 24.000 Exemplare hergestellt.

Das Auto wurde nur 1976 als Charger Coupé vermarktet. Ab dem Modelljahr 1977, als der Coronet die Modellbezeichnung Monaco erhielt, stand das (wiederum unveränderte) Auto als Monaco Hardtop Coupé im Programm. Damit hatte es nach Coronet und Charger seinen dritten Modellnamen erhalten.

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