Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo geb. (5. Februar 1985 in Funchal, Madeira, Portugal) ist ein portugiesischer Fußballspieler. Portrait, News und Infos Fußballer Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro [kɾiʃˈtiɐnu ʁuˈnaɫðu] (* 5. Februar 1985 in Funchal, Madeira, Portugal) ist ein portugiesischer Fußballspieler. Er steht nach dem teuersten Transfer der Fußballgeschichte seit Sommer 2009 bei Real Madrid unter Vertrag. Er ist zudem Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft.

In seinem Verein agiert er vornehmlich als Flügelstürmer, kommt aber zeitweilig auch im Angriffszentrum oder als zweiter Stürmer in vorderster Linie zum Einsatz. Cristiano Ronaldo wurde im Jahr 2008 sowohl zu Europas Fußballer des Jahres als auch zum Weltfußballer des Jahres gewählt.

  • Geburtstag: 5. Februar 1985
  • Geburtsort:Santo António, Portugal
  • Größe: 1,86 m
  • Gehalt: 21 Millionen EUR (2013)
  • Webseite:
  • Facebook:
  • Aktuelle Teams: Real Madrid (#7 / Stürmer), Portugiesische Fußballnationalmannschaft (Stürmer)

Familie von Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo ist der Sohn von Maria Dolores dos Santos Aveiro (* 1954) und José Dinis Aveiro (* 1954; † 2005), der im Alter von 51 Jahren auf Grund jahrelangen Alkoholkonsums an Leber- und Nierenversagen starb. Ronaldo selbst gibt an, aus diesem Grund keinen Alkohol zu trinken. Als verschiedene Boulevardmedien im Juli 2008 konträre Behauptungen aufstellten, erhielt er vor Gericht hohe Schadensersatzzahlungen zugesprochen. Ronaldo hat einen älteren Bruder, Hugo, und zwei ältere Schwestern, Liliana Cátia und Elma. Seinen zweiten Vornamen „Ronaldo“ erhielt er nach dem damaligen US-Präsidenten, Ronald Reagan, welcher der Lieblingsschauspieler seines Vaters war. Ronaldos ältere Schwester, Liliana Cátia, ist unter dem Künstlernamen Ronalda eine in Portugal bekannte Sängerin. Unter dem Label „CR7“ betreibt Cristiano Ronaldo gemeinsam mit seinen Schwestern in Portugal zwei Modeboutiquen.

Am 4. Juli 2010 gab Ronaldo via Facebook und Twitter bekannt, Vater eines Sohnes geworden zu sein und für diesen das alleinige Sorgerecht übernommen zu haben. Über die Identität der Mutter wahrte er Stillschweigen. Seit Mai 2010 ist Ronaldo mit dem russischen Model Irina Shayk liiert.

Vereinsgeschichte von Ronaldo

Die ersten Schritte

Bereits im Alter von drei Jahren trat Cristiano Ronaldo erstmals gegen den Ball, und als er sechsjährig die Grundschule besuchte, war seine Leidenschaft für den sport offensichtlich. Er entwickelte Sympathien für Benfica Lissabon, obwohl er sich später für dessen Lokalrivalen Sporting Lissabon entscheiden sollte. Sein erster Verein war aber der Amateurklub CF Andorinha. In dem Klub, bei dem sein Vater als Zeugwart arbeitete, spielte Ronaldo ab dem Alter von acht Jahren und im Laufe der nun folgenden zwei Jahre begann er sich landesweit einen Namen zu machen. Mit Nacional Funchal und Marítimo Funchal zeigten sich 1995 die beiden führenden Vereine auf Madeira an einer Verpflichtung des jungen Talents interessiert. Die Wahl fiel schließlich auf den kleineren Verein von Nacional, nachdem Vertreter von Marítimo ein Treffen mit dem Berater Ronaldos bei Andorinha hatten platzen lassen.

Bei seinem neuen Verein gewann er eine Jugendmeisterschaft und absolvierte 1997 ein dreitägiges Probetraining bei Sporting Lissabon. Für eine nicht bekannte Ablösesumme (bzw. „Ausbildungsentschädigung“) wechselte Ronaldo später schließlich zum Hauptstadtverein.

Sporting Lissabon

In der Kaderschmiede von Sporting Lissabon trainierte Ronaldo fortan in Alcochete mit anderen Jugendspielern des Vereins unter professioneller Führung. Dabei hatte er anfänglich Akzeptanzprobleme bei den Kameraden, die zumeist aus der näheren Umgebung Lissabons stammten und sich über Ronaldos spezifischen Dialekt aus Madeira lustig machten. Auch ein extremer Wachstumsschub sowie eine Herzrhythmusstörung, welche die Fortsetzung seiner Karriere in Frage stellte und eine Operation erforderlich machte, standen seiner weiteren sportlichen Entwicklung zunächst im Wege. Dennoch sollte Ronaldo später der erste Jugendliche in der Vereinsgeschichte von Sporting Lissabon sein, der binnen einer Saison für die U-16-, U-17-, U-18-, die Reserveauswahl und für das Profiteam zum Einsatz kam. Dabei debütierte er am 29. September 2002 gegen Sporting Braga und schoss bereits bei seinem zweiten Spiel für die A-Mannschaft am 7. Oktober 2002 gegen den Moreirense FC zwei Tore zum 3:0-Sieg. Zudem stand Ronaldo im portugiesischen Kader zur U-17-Europameisterschaft 2002 in Dänemark.

Durch seine Leistung bei der U-17-EM fiel er auch der internationalen welt auf. Zunächst entdeckte mit Gérard Houllier der damalige Trainer des FC Liverpool den damals 17-jährigen Youngster. Nur kurze Zeit später bemühte sich auch Arsène Wenger vom FC Arsenal um die Gunst des Portugiesen. Verpflichtungspläne sollten in beiden Fällen aber schließlich daran scheitern, dass Ronaldo als zu jung eingestuft wurde und nach Meinung der Verantwortlichen noch Zeit benötigte, um sich zu einem Spitzener zu entwickeln. Im Sommer 2003 kam es dann jedoch zur Begegnung mit Alex Ferguson und dessen Verein , als Sporting den englischen Großverein anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten des José-Alvalade-Stadions in Lissabon mit 3:1 besiegte. Dabei demonstrierte Ronaldo auf beiden Außenpositionen seine Leistungsfähigkeit und beeindruckte seine Gegenspieler durch ein trickreiches Spiel derart, dass diese ihren Trainer auf einen möglichen Transfer des jungen Portugiesen ansprachen.

2003–2006

Im August 2003 wechselte Ronaldo zu . Ferguson suchte nach dem Wechsel von David Beckham zu Real Madrid primär nach einem Nachfolger auf der rechten Mittelfeldposition und entschied sich schließlich zur Verpflichtung von Cristiano Ronaldo, der damit zum ersten Portugiesen in der Vereinsgeschichte von wurde. Die Ablösesumme betrug 17,5 Millionen Euro. Ronaldo erhielt bei seiner Ankunft das renommierte Trikot mit der Rückennummer 7, das zuvor von Vereinslegenden wie George Best, Bryan Robson, Éric Cantona und Beckham getragen worden war. Um diesem Druck zu entgehen, hatte er ursprünglich mit der 28 die gleiche Trikotnummer wie bei Sporting gewählt. Ferguson bestand jedoch darauf, dass sein neuer Spieler künftig mit der geschichtsträchtigen Nummer 7 auflaufen sollte.

Am 16. August 2003, dem ersten Spieltag der Saison 2003/04, feierte Ronaldo sein Debüt im Old Trafford. Nach einer Stunde beim Stand von 1:0 gegen die Bolton Wanderers eingewechselt, gewann er durch sein trickreiches Flügelspiel schnell die Fans für sich und trug entscheidend zum 4:0-Endstand bei. Sein erstes Tor in der Premier League schoss Ronaldo Anfang November per Freistoß gegen den FC Portsmouth. Insgesamt bestritt er im Laufe seiner ersten Spielzeit in England 40 Pflichtspiele und schoss sechs Tore. Seinem gelungenen Debüt zum Trotz hatte er zunächst Schwierigkeiten, sich an die englische Spielweise zu gewöhnen. Dennoch ließ der erste Titel nicht lange auf sich warten. In der Meisterschaft belegten die Red Devils zwar nur den dritten Rang, sie gewannen aber den FA Cup. Im Finale gegen den FC Millwall traf Ronaldo per Kopf zur Führung. Von den United-Fans wurde Ronaldo am Saisonende zum „Spieler der Saison“ gewählt.

Die Spielzeit 2004/05, in der Ronaldo 50 Pflichtspiele bestritt und neun Tore schoss, endete ohne Titelgewinn. In der Liga reichte es für erneut nur zum dritten Platz. Im Finale um den FA Cup traf Ronaldo zwar im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal, dennoch ging die Partie verloren.

In der Saison 2005/06 entwickelte sich Ronaldo endgültig zu einem wichtigen Leistungsträger seines Teams, das diesmal zwar bereits in der Gruppenphase der ausschied, jedoch mit Wayne Rooney, Patrice Evra oder Nemanja Vidić durch vielversprechende Neuverpflichtungen ergänzt wurde und daraufhin in der Liga die Vize-Meisterschaft erreichte. Ein Titelgewinn gelang durch den 4:0-Sieg im Finale des Ligapokals gegen Wigan Athletic, in dessen Verlauf auch Ronaldo traf. Zu Beginn der Spielzeit hatte er den 1000. Premier-League-Treffer des Vereins erzielt. Am Saisonende war Ronaldo mit 12 Toren erstmals im zweistelligen Bereich. Eine erste namhafte Ehrung war daraufhin die Auszeichnung zum besten Jungprofi der FIFPro, die er im Folgejahr erfolgreich verteidigen sollte. Bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2005 belegte er den 20. Platz.

Saison 2006/07

Obwohl nach der WM 2006 infolge der Ereignisse in der Partie gegen England viele Wechselgerüchte auftraten und er im Laufe der ersten Spiele nach dem Turnier von den eigenen wie gegnerischen Fans bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, markierte die Saison 2006/07 Ronaldos endgültigen Durchbruch zum Starspieler von und einem der besten Akteure der Premier League. Durch seine beständig guten Leistungen ließen die Unmutsbekundungen im United-Anhang schnell wieder nach, wohl auch, da Ronaldos erischer Stil innerhalb der Mannschaft an Reife gewann und seine vormals noch egozentrische Art mehr und mehr einem guten Passspiel wich. Darüber hinaus wurde Ronaldo im Verlauf der Saison immer torgefährlicher und trug sich schließlich mit beachtenswerter Regelmäßigkeit in die Torschützenliste ein. Höhepunkt dessen waren drei Ligabegegnungen in der letzten Dezemberwoche, in denen er jeweils doppelt traf. Wie bereits im November wurde er daraufhin zum Spieler des Monats gewählt. Am vorletzten Spieltag traf Ronaldo entscheidend zum Sieg gegen Manchester City, wodurch er erstmals und nach vier Jahren wieder die Meisterschaft gewann. In der drangen die Red Devils nach der Enttäuschung im Vorjahr bis ins Halbfinale vor. Höhepunkt der Europapokalsaison war das Viertelfinal-Rückspiel im Old Trafford gegen den AS Rom, das United – auch dank zweier Tore von Ronaldo – mit 7:1 für sich entscheiden konnte.

Nach der Saison wurde Cristiano Ronaldo – mit 17 Toren und 13 Torvorlagen der Topscorer der Liga – von den englischen -Journalisten, der Spielervereinigung PFA und den englischen fans als erster Portugiese zu Englands er des Jahres gewählt. Darüber hinaus sicherte er sich die Auszeichnung des besten Jungprofis der Saison und war somit der erste Spieler in Englands geschichte, der alle vier individuellen Auszeichnungen auf einmal abräumen konnte.

Wie bereits im Jahr zuvor mehrten sich auch gegen Ende der Saison 2006/07 Wechselgerüchte in Verbindung mit der Person von Cristiano Ronaldo. Insbesondere die schlagzeilenträchtige Offerte von Real Madrid in Höhe von angeblich 80 Millionen Euro sorgte für Aufsehen. Dessen ungeachtet bestätigte Ronaldo im März 2007 die laufenden Vertragsverlängerungsverhandlungen mit und unterschrieb am 13. April 2007 einen neuen Fünfjahresvertrag, der ihm mutmaßlich 120.000 Pfund pro Woche einbrachte und den Portugiesen zum bestbezahlten Spieler in der Geschichte von machte.

Saison 2007/08

Obwohl nach der WM 2006 infolge der Ereignisse in der Partie gegen England viele Wechselgerüchte auftraten und er im Laufe der ersten Spiele nach dem Turnier von den eigenen wie gegnerischen Fans bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, markierte die Saison 2006/07 Ronaldos endgültigen Durchbruch zum Starspieler von und einem der besten Akteure der Premier League. Durch seine beständig guten Leistungen ließen die Unmutsbekundungen im United-Anhang schnell wieder nach, wohl auch, da Ronaldos erischer Stil innerhalb der Mannschaft an Reife gewann und seine vormals noch egozentrische Art mehr und mehr einem guten Passspiel wich. Darüber hinaus wurde Ronaldo im Verlauf der Saison immer torgefährlicher und trug sich schließlich mit beachtenswerter Regelmäßigkeit in die Torschützenliste ein. Höhepunkt dessen waren drei Ligabegegnungen in der letzten Dezemberwoche, in denen er jeweils doppelt traf. Wie bereits im November wurde er daraufhin zum Spieler des Monats gewählt. Am vorletzten Spieltag traf Ronaldo entscheidend zum Sieg gegen Manchester City, wodurch er erstmals und nach vier Jahren wieder die Meisterschaft gewann. In der drangen die Red Devils nach der Enttäuschung im Vorjahr bis ins Halbfinale vor. Höhepunkt der Europapokalsaison war das Viertelfinal-Rückspiel im Old Trafford gegen den AS Rom, das United – auch dank zweier Tore von Ronaldo – mit 7:1 für sich entscheiden konnte.

Nach der Saison wurde Cristiano Ronaldo – mit 17 Toren und 13 Torvorlagen der Topscorer der Liga – von den englischen -Journalisten, der Spielervereinigung PFA und den englischen fans als erster Portugiese zu Englands er des Jahres gewählt. Darüber hinaus sicherte er sich die Auszeichnung des besten Jungprofis der Saison und war somit der erste Spieler in Englands geschichte, der alle vier individuellen Auszeichnungen auf einmal abräumen konnte.

Wie bereits im Jahr zuvor mehrten sich auch gegen Ende der Saison 2006/07 Wechselgerüchte in Verbindung mit der Person von Cristiano Ronaldo. Insbesondere die schlagzeilenträchtige Offerte von Real Madrid in Höhe von angeblich 80 Millionen Euro sorgte für Aufsehen. Dessen ungeachtet bestätigte Ronaldo im März 2007 die laufenden Vertragsverlängerungsverhandlungen mit und unterschrieb am 13. April 2007 einen neuen Fünfjahresvertrag, der ihm mutmaßlich 120.000 Pfund pro Woche einbrachte und den Portugiesen zum bestbezahlten Spieler in der Geschichte von machte.

Saison 2008/09

Da er sich auf Grund andauernder Schmerzen im rechten Sprunggelenk nach der Europameisterschaft zu einem operativen Eingriff entschieden hatte, war Ronaldo zu Beginn der Saison 2008/09 zum Zuschauen verurteilt. Mitte September konnte er dann wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Im November führte er mit zwei Freistoßtoren gegen Stoke City zu einem 5:0-Erfolg, wobei er sein 100. Pflichtspieltor für den englischen Klub erzielte. Im Dezember gewann er die Wahl zu Europas er des Jahres 2008 und sicherte sich mit seiner Mannschaft den Gewinn der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Die Krönung folgte am 12. Januar 2009 in Zürich, als Ronaldo von der FIFA zum Weltfußballer des Jahres gekürt wurde. Im März gewann Ronaldo mit das Finale um den englischen Ligapokal gegen Tottenham Hotspur. Hierbei traf der Portugiese im spielentscheidenden Elfmeterschießen. Anfang April erzielte er beim 3:2-Sieg über Aston Villa mit den Saisontreffern 14 und 15 seinen 20. Doppelpack in der Premier League. Im Viertelfinale der UEFA schoss er sein Team gegen den FC Porto mit einem Tor aus über 35 Metern, für das ihm am Jahresende der Puskás-Preis der FIFA verliehen wurde, in die nächste Runde. Auch im Halbfinale gegen den FC Arsenal trug Ronaldo mit zwei Toren und einer Torvorlage als Matchwinner dazu bei, dass wie im Vorjahr das Finale des Wettbewerbs erreichte. Dieses ging jedoch mit 0:2 gegen den FC Barcelona verloren. In der Liga gewann Ronaldo mit seiner Mannschaft am Saisonende den dritten englischen Meistertitel in Folge.

Die ganze Spielzeit betrachtet, konnte Ronaldo nur selten an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Insgesamt erzielte er 26 Pflichtspieltore, davon 18 in der Premier League. Den Titel des Torschützenkönigs entriss ihm am Ende der Franzose Nicolas Anelka (19), nachdem Alex Ferguson seinen Spieler auf Grund des anstehenden -Finals am letzten Spieltag geschont hatte. Das verlorene Finale der Königsklasse war für den Portugiesen auch deshalb eine Enttäuschung, da man es im Vorfeld lautstark zum Duell der weltbesten er erklärt hatte – Cristiano Ronaldo und Lionel Messi – und letztlich der Argentinier als Sieger und Torschütze daraus hervorging. Nach dem Finale zog Ronaldo in einem Interview den Unmut der Fans auf sich, indem er den bereits in den Vorjahren viel diskutierten Wechsel zu Real Madrid im Sommer nicht mehr ausschließen wollte.

Ronaldo bei Real Madrid

Der Rekordwechsel

Am 11. Juni 2009 gab bekannt, dass man ein Angebot von Real Madrid für Cristiano Ronaldo über 80 Millionen Pfund Sterling (94 Millionen Euro) akzeptiert habe. Diese Transfersumme übertraf den bis dahin geltenden Rekorderlös für Zinédine Zidane deutlich und sorgte vielerorts für Diskussionen. Verteidigt wurde die madrilenische Zahlungsbereitschaft von FIFA-Präsident Sepp Blatter, der Ronaldo in diesem Zusammenhang als „Picasso des s“ bezeichnete. Ronaldo selbst deklarierte die Transfersumme ebenfalls als „gerechtfertigt“. Am 23. Juni berichtete die spanische Sporttageszeitung Marca, dass Real Madrid die Ablösesumme seines zukünftigen Spielers auf eine Milliarde Euro festgesetzt habe, während das Konkurrenz-Blatt As von 200 Millionen Euro sprach. Drei Tage später gab Real Madrid die Unterzeichnung des Transfervertrages mit bekannt. Ronaldo unterschrieb einen Sechsjahresvertrag bis zum 30. Juni 2015 und wurde am 6. Juli vor über 80.000 Zuschauern offiziell im Santiago-Bernabéu-Stadion vorgestellt. Damit übertraf der Portugiese die bisherige Bestmarke von knapp 75.000 Fans, welche 1984 anlässlich der Vorstellung von Diego Maradona das Stadion des SSC Neapel aufgesucht hatten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde enthüllt, dass Ronaldo künftig das Trikot mit der Nummer 9 tragen sollte.

Saison 2009/10

Bei den Madrilenen gelang Ronaldo ein Rekordstart. Als erster Neuzugang der Vereinsgeschichte schoss er an den ersten vier Spieltagen der Saison 2009/10 jeweils mindestens ein Tor. Auch auf internationaler Ebene stellte er seine Torjägerqualitäten unter Beweis: In seinen ersten beiden -Partien für seinen neuen Verein erzielte er jeweils einen Doppelpack. Mit neun Toren aus sieben Spielen reiste Ronaldo im Oktober angeschlagen zur Nationalmannschaft. Daraufhin zog er sich in einem Länderspiel gegen Ungarn eine Verletzung am rechten Knöchel zu, in deren Folge er eineinhalb Monate pausieren musste. Ohne Ronaldo gewann das bis dahin in allen Spielen siegreich gebliebene Real Madrid nur eine der folgenden fünf Partien und verlor die Tabellenführung.

Im Anschluss an seine unfreiwillige Pause setzte Ronaldo wieder da an, wo er aufgehört hatte und stockte kontinuierlich sein Torekonto auf. Im Dezember belegte er bei den Wahlen zu Europas er des Jahres und zum Weltfußballer des Jahres jeweils den zweiten Rang. Im März übernahm er mit seinem Verein erstmals seit November wieder die Tabellenführung in der spanischen Liga. Ebenfalls im März folgte jedoch auch das frühe Aus im Achtelfinale der Königsklasse gegen Olympique Lyon, obgleich Ronaldo nach der 0:1-Niederlage in Lyon im Rückspiel ein frühes Tor gelungen war. Mit sieben Toren in sechs -Spielen verließ er die internationale Bühne als effektivster Torjäger des Wettbewerbs. Auf nationaler Ebene hielt er sich mit Real Madrid durch zwölf Siege in Folge bis April an der Tabellenspitze. Dann allerdings verlor er mit seinem Team am 31. Spieltag zuhause – bis dato war Real Madrid in allen 15 Heimspielen siegreich geblieben – gegen den FC Barcelona und fand sich für den Rest der Spielzeit in der Verfolgerrolle wieder.

In den letzten sieben Partien der Saison schoss Ronaldo acht Tore. Da der Konkurrent aus Katalonien jedoch keine Punkte mehr abgab, endete die erste Spielzeit in Madrid – trotz der mit 96 gesammelten Punkten besten Saison der Vereinsgeschichte – ohne Titelgewinn. Ungeachtet dessen hatte Real Madrid mit 102 erzielten Toren die beste Offensive der Liga gestellt. Ronaldo selbst waren in 35 Pflichtspielen 33 Tore gelungen. Mit seinem Teamkollegen Gonzalo Higuaín hatte er das erfolgreichste Offensiv-Duo in der Vereinsgeschichte von Real Madrid gebildet.

Saison 2011/12

Die Spielzeit 2011/12 eröffnete Ronaldo im August mit einem Hattrick gegen Real Saragossa. Mit saisonübergreifend 14 Toren in fünf Spielen sorgte er für einen weiteren Ligarekord. Anfang November schoss er in der Gruppenphase der gegen Olympique Lyon sein 100. Tor im 105. Pflichtspiel für Real Madrid. Die Hinrunde der Liga schloss Ronaldo mit 23 Toren in 19 Spielen ab. Damit übertraf er die Rekordmarke von 22 Toren, die er seit dem Vorjahr gemeinsam mit dem Spanier César gehalten hatte. Am 24. März 2012 schoss Ronaldo gegen Real Sociedad im 92. Spiel sein 100. Tor in der Primera División und brach damit den Ligarekord von Ferenc Puskás, der diese Marke zuvor als Schnellster in 105 Spielen erreicht hatte. Mit nunmehr 131 Toren in 131 Pflichtspielen für Real Madrid zog Ronaldo zudem in die Top 10 der erfolgreichsten Torschützen der Vereinsgeschichte ein. Im Laufe der Rückrunde schoss Ronaldo weitere 23 Ligatore. Mit insgesamt 46 Toren in der Primera División war er der erste Spieler, der in zwei aufeinanderfolgenden La Liga-Spielzeiten über 40 Tore schoss. Die Hälfte seiner 46 Tore erzielte Ronaldo in Auswärtsspielen und stellte damit einen weiteren Rekord auf. Ferner gelang ihm als erster Spieler in der Geschichte der Primera División das Kunststück, innerhalb einer Saison gegen jede Mannschaft der spanischen Liga mindestens ein Tor zu erzielen. Er erwies sich dabei während der gesamten Spielzeit als „unbestreitbarer Anführer“ seiner Mannschaft, kam als einziger Spieler im Kader in sämtlichen Ligapartien zum Einsatz und führte den Verein nach drei Jahren mit einem neuen Punkte- und Torrekord erstmals wieder zur spanischen Meisterschaft. Mit seinen Toren und Vorlagen war er an insgesamt 58 Treffern beteiligt und wie in den beiden Vorjahren hauptverantwortlich dafür, dass Real Madrid die beste Offensive der Liga stellte. Mit weiteren zehn Toren in der , aus welcher Real Madrid im Halbfinale gegen den FC Bayern ausschied, sowie vier Toren im spanischen Pokal bzw. Supercup kam Ronaldo in 55 Pflichtspielen auf insgesamt 60 Tore. Damit verbesserte er den eigenen Vereinsrekord aus dem Vorjahr.

In seinen ersten drei Jahren bei Real Madrid erzielte Ronaldo in 144 Pflichtspielen 146 Tore, davon 112 Tore in 101 Ligaspielen.

Saison 2012/13

Zu Beginn der Saison 2012/13 gewann Ronaldo mit Real Madrid die Supercopa de España gegen den FC Barcelona und erzielte dabei im Hin- und Rückspiel jeweils ein Tor. Indem er auch in der Ligahinrunde im Camp Nou zwei Treffer zum 2:2-Unentschieden beisteuerte, stellte er mit Toren in sechs aufeinanderfolgenden Clásicos einen neuen Rekord auf. Während viele seiner Teamkollegen nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen konnten und Real Madrid infolgedessen früh den Anschluss an die Tabellenspitze verlor, hielt Ronaldo seine Trefferquote aufrecht und übernahm vermehrt Verantwortung. Mit 34 Toren in 34 Ligaspielen erzielte er als erster Spieler in der Vereinsgeschichte der Königlichen in drei Ligaspielzeiten mehr als 30 Tore. Am 8. Mai 2013 schoss Ronaldo sein 200. Pflichtspieltor für Real Madrid. Er war der sechste Spieler des Vereins, der diese Marke erreichte und mit 197 Pflichtspielen schneller als der klubinterne Rekordhalter Ferenc Puskás (202 Pflichtspiele). In der schoss Ronaldo zwölf Tore, ein Karrierebestwert, mit dem er den Vereinsrekord von Raúl (10 Tore) verbesserte und zum zweiten Mal nach 2007/08 wieder Torschützenkönig des Wettbewerbs wurde. Im Achtelfinale spielte Ronaldo erstmals seit dem Rekordwechsel im Sommer 2009 gegen seinen Ex-Klub , traf dabei im Hinspiel zum 1:1-Endstand und im Rückspiel in Old Trafford zum 2:1-Sieg. Aus Dankbarkeit gegenüber dem Verein und dessen Anhängern, die ihn in Manchester mit Ovationen empfangen hatten, verzichtete er bei beiden Toren demonstrativ auf eine Jubelgeste. Durch weitere Treffer im zuvor letzten Gruppenspiel gegen Ajax Amsterdam, beiden Viertelfinalbegegnungen gegen Galatasaray Istanbul und dem Halbfinalhinspiel gegen Borussia Dortmund stellte Ronaldo mit Toren in sechs aufeinanderfolgenden Champions-League-Spielen einen weiteren Rekord ein. Mit Real Madrid schied er zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des Wettbewerbs aus. In der Copa del Rey trug Ronaldo zum Finaleinzug der Madrilenen bei: Im Achtelfinale schoss er insgesamt vier Tore gegen Celta Vigo, im Halbfinalrückspiel gegen den FC Barcelona einen Doppelpack zum 3:1-Erfolg im Camp Nou. Dies war der sechste Auswärts-Clásico in Folge, in dem sich Ronaldo in die Torschützenliste eintrug. Im Finale gegen Atlético Madrid brachte Ronaldo seine Mannschaft in Führung. Das Spiel ging jedoch in der Verlängerung mit 1:2 verloren und Ronaldo wurde kurz vor Spielende wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen.

Ronaldo beendete jeden Saisonwettbewerb mit im Schnitt einem Tor pro Spiel. Insgesamt schoss er 55 Pflichtspieltore und erhöhte sein Trefferkonto bei Real Madrid auf 201 Tore in 199 Begegnungen.

Saison 2013/14

Zu Beginn der Saison 2013/14 verlängerte Ronaldo seinen Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum 30. Juni 2018.

Ronaldo in der spanischen Nationalmannschaft

Cristiano Ronaldo durchlief die Juniorennationalmannschaften seines Landes. Im Jahr 2002 spielte er für die Auswahl Portugals bei der U-17-Europameisterschaft. Zudem war er Bestandteil der U-20- sowie U-21-Nationalmannschaft und gewann mit letzterer im Sommer 2003 das Turnier von Toulon. Am 20. August 2003 debütierte Ronaldo in der A-Nationalmannschaft als Einwechselspieler in der zweiten Halbzeit der Partie gegen Kasachstan. Während der Euro 2004 im eigenen Land war er der jüngste Spieler im Team und schoss im Eröffnungsspiel gegen Griechenland ein Tor bei der 1:2-Niederlage sowie im Halbfinale gegen die Niederlande einen Treffer zum 2:1-Sieg. Obwohl er mit dem portugiesischen Team im Finale dem Eröffnungsspielgegner Griechenland mit 0:1 unterlag und nur Vize-Europameister wurde, hatte er sich mit seiner Leistung in die „Mannschaft des Turniers“ gespielt. Weiterhin nahm er an den Olympischen Spielen 2004 in Athen teil, kam dort in den Spielen gegen den Irak (2:4) und Marokko (2:1) zum Einsatz und schied trotz eines Treffers gegen die Nordafrikaner nach einer weiteren 2:4-Niederlage gegen Costa Rica mit seinem Team bereits in der Vorrunde aus.

Während der Qualifikation zur WM 2006 in Deutschland war Ronaldo mit sieben Treffern der viertbeste Torschütze in der UEFA-Zone. Im Weltmeisterschaftsturnier selbst erzielte er gegen den Iran per Elfmeter sein erstes Tor bei einer Weltmeisterschaftsendrunde. Im Achtelfinale gegen die Niederlande schied er nach einem Zweikampf gegen Khalid Boulahrouz verletzt aus, kehrte im Anschluss an den 1:0-Sieg jedoch in der Runde der letzten acht Mannschaften gegen England zurück. Dort verwandelte er entscheidend im Elfmeterschießen und zog mit seinem Team ins Halbfinale ein, nachdem Portugal zuvor aufgrund einer roten Karte für Ronaldos United-Mannschaftskamerad Wayne Rooney in Überzahl gespielt hatte. Besondere Brisanz hatte diese Hinausstellung, da Ronaldo nach Rooneys Tätlichkeit an Ricardo Carvalho wegen angeblicher Beeinflussung des Schiedsrichters ein unsportliches Verhalten attestiert wurde. Dies führte dazu, dass sich Ronaldo auch noch nach dem Turnier bei seiner Rückkehr nach Manchester weitgehenden Anfeindungen aus den britischen Boulevardmedien konfrontiert sah. Die Weltmeisterschaft selbst beendete Ronaldo nach zwei Niederlagen gegen Frankreich (0:1) und Deutschland (1:3) auf dem vierten Platz. Bei der Wahl zum besten Jungspieler des Turniers gehörte Ronaldo zu den fünf nominierten Akteuren und unterlag anschließend dem deutschen Stürmer Lukas Podolski. Auch hier wirkte sich das angeblich unsportliche Verhalten des Portugiesen negativ auf seine Wahlchancen aus; die zuständige FIFA-Kommission bezeichnete eine gewisse „Anständigkeit“ als Kriterium bei der Entscheidungsfindung.

Am 6. Februar 2007, einen Tag nach seinem 22. Geburtstag, führte Cristiano Ronaldo Portugal erstmals als Kapitän aufs Spielfeld. Anlass war ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien. Mit der Ernennung kam Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari einem ausdrücklichen Wunsch des portugiesischen Verbandspräsidenten Carlos Silva nach, der zwei Tage zuvor verstorben war. Für eine permanente Übernahme des Kapitänsamtes war Ronaldo laut Scolari jedoch noch zu jung. Zur erfolgreichen Qualifikation für die EM 2008 steuerte Ronaldo erneut insgesamt acht Treffer bei. Während des Turniers qualifizierte sich Portugal als Gruppenerster souverän für das Viertelfinale. Hier verloren die Portugiesen mit 2:3 gegen Deutschland und mussten vorzeitig die Heimreise antreten. Seinen einzigen Turniertreffer erzielte Ronaldo im Gruppenspiel gegen Tschechien.

Nach der Europameisterschaft wurde Ronaldo vom neuen portugiesischen Nationaltrainer, Carlos Queiroz, zum Mannschaftskapitän ernannt, um die Portugiesen zur Weltmeisterschaft 2010 zu führen. Nach durchwachsenen Qualifikationsspielen erreichte man letztlich allerdings nur mit Mühe einen Relegationsplatz. In den Entscheidungsspielen gegen Bosnien-Herzegowina fiel Ronaldo verletzungsbedingt aus. Während des Turniers konnte Ronaldo seine Klasse nur selten unter Beweis stellen. Seinen einzigen Turniertreffer schoss er im Rahmen eines 7:0-Kantersieges gegen Nordkorea. Von der FIFA wurde Ronaldo nach allen drei Gruppenbegegnungen jeweils zum „Spieler des Spiels“ ernannt. Im Achtelfinale unterlag Portugal mit 0:1 gegen den späteren Turniersieger Spanien. Daraufhin war Ronaldo in den Medien harter Kritik ausgesetzt.

In die Qualifikation zur EM 2012 startete Portugal ohne Ronaldo, der an einer Knöchelverletzung laborierte, mit einem Remis gegen Zypern und einer Niederlage gegen Norwegen, woraufhin Carlos Queiroz entlassen wurde. Unter dem neuen Nationaltrainer Paulo Bento absolvierte Ronaldo anschließend sämtliche noch ausstehenden Qualifikationsspiele und trug mit fünf Toren in sechs Spielen maßgeblich dazu bei, dass sich Portugal trotz des verpatzten Starts die Teilnahme an den Relegationsspielen sicherte. In den Entscheidungsspielen – erneut gegen Bosnien-Herzegowina – führte Ronaldo seine Farben nach einem torlosen Hinspiel mit zwei Toren zu einem 6:2-Erfolg im Rückspiel und somit zur Europameisterschaft. Während des Turniers konnte Ronaldo die in ihn gesteckten Erwartungen in den ersten beiden Gruppenspielen nicht erfüllen und wurde hierfür von den Medien stark kritisiert. Anschließend drückte er dem Turnier mit zwei „Man of the Match“-Darbietungen jedoch seinen Stempel auf: Im letzten Gruppenspiel führte er seine Mannschaft mit zwei Toren zu einem 2:1-Erfolg gegen die Niederlande, im Viertelfinale traf er entscheidend zum 1:0-Sieg gegen Tschechien. Im Halbfinale schied Portugal nach Elfmeterschießen gegen Spanien aus und verpasste die zweite EM-Finalteilnahme nach 2004. Ronaldo war mit seinen drei Toren gemeinsam mit fünf weiteren Spielern der beste Torschütze der EM und wurde wie 2004 in die „Mannschaft des Turniers“ aufgenommen.

In der Qualifikation zur WM 2014 absolvierte Ronaldo am 16. Oktober 2012 als dritter Portugiese nach Fernando Couto und Luís Figo sowie als drittjüngster Europäer nach Lukas Podolski und Kristen Viikmäe sein 100. Länderspiel. Am 6. September 2013 erzielte er im Rahmen eines 4:2-Sieges im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland nach einem 1:2-Rückstand seinen ersten Hattrick im Nationaltrikot.

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Ronaldos Erfolge/Titel

  • Als Nationalspieler
    • Europameisterschafts-Zweiter: 2004
    • Weltmeisterschafts-Vierter: 2006
  • Mit dem Verein
    • Englischer Meister: 2007, 2008, 2009
    • Englischer Pokalsieger: 2004
    • Englischer Ligapokalsieger: 2006, 2009
    • Englischer Supercupsieger: 2007, 2008
    • Spanischer Meister: 2012
    • Spanischer Pokalsieger: 2011
    • Spanischer Supercupsieger: 2012
    • UEFA : 2008
    • FIFA-Klub-Weltmeisterschaft: 2008
  • Auszeichnungen
    • Weltfußballer des Jahres: 2008
      • 2. Platz: 2009, 2011, 2012
      • 3. Platz: 2007
    • Europas er des Jahres: 2008
      • 2. Platz: 2007, 2009
    • UEFA Best Player in Europe:
      • 2. Platz: 2012
      • 3. Platz: 2011, 2013
    • Englands er des Jahres: 2008 (in drei Kategorien)
      • Football Writers’ Association Footballer of the Year (Journalistenwahl)
      • PFA Players’ Player of the Year (Wahl der Spielergewerkschaft PFA)
      • PFA Fans’ Player of the Year (Wahl der britischen anhänger)
    • Englands er des Jahres: 2007 (in vier Kategorien)
      • Football Writers’ Association Footballer of the Year (Journalistenwahl)
      • PFA Players’ Player of the Year (Wahl der Spielergewerkschaft PFA)
      • PFA Young Player of the Year (Wahl der PFA zum besten Jungprofi unter 23 Jahren)
      • PFA Fans’ Player of the Year (Wahl der britischen anhänger)
    • Englands er des Monats: November 2006, Dezember 2006, Januar 2008, März 2008
    • PFA Team of the Year: 2006, 2007, 2008, 2009
    • Portugals er des Jahres (im Ausland): 2007, 2008, 2009, 2011, 2012
    • UEFA Team of the Year: 2004, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012
    • UEFA er des Jahres: 2008
    • UEFA Stürmer des Jahres: 2008
    • UEFA All-Star-Team der Europameisterschaft: 2004, 2012
    • Silberner Ball der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft: 2008
    • FIFPro Special Jungspieler des Jahres: 2005, 2006
    • FIFPro Weltfußballer des Jahres: 2008
    • FIFA/FIFPro World XI: 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012
    • World Soccer Spieler des Jahres: 2008
    • Sir Matt Busby Spieler des Jahres: 2004, 2007, 2008
    • Trofeo Bravo: 2004
    • Onze d’Or: 2008
    • FIFA Puskás-Preis: 2009
    • Trofeo Alfredo Di Stéfano: 2012
  • Auszeichnungen
    • Premier League: 2008
    • Primera División: 2011
    • Copa del Rey: 2011
    • UEFA : 2008, 2013
    • Goldener Schuh (UEFA): 2008, 2011
  • Orden
    • PRT Order of Prince Henry - Officer BAR.png Offizier des Ordens des Infanten Dom Henrique (2004)
    • PRT Ordem de Nossa Senhora da Conceicao de Vila Vicosa Cavaleiro ribbon.svg Ehrenmedaille des Ordens unserer lieben Frau (2006)

Die Spielweise von Ronaldo

Ronaldo ist ein beidfüßiger Spieler, erreicht also mit beiden Füßen eine in etwa gleiche Schusshärte und -präzision. Er kann in der Offensive sowohl auf dem linken wie auch auf dem rechten Flügel oder im Angriffszentrum eingesetzt werden. Diese Vielseitigkeit erlaubt ein taktisches Wechselspiel auf beiden Außenseiten mit einem Mitspieler auf dem anderen Flügel. Als große Stärke gilt vor allem seine außergewöhnlich gute Technik. Neben seinem Markenzeichen, dem mehrfachen „Übersteiger“, hat sich Ronaldo ein weitreichendes Repertoire an Offensivtricks und Finten angeeignet, das ihn beim Gegner zu einem der am meisten gefürchteten Flügelspieler in der Premier League gemacht hat. Durch seine hohe Antrittsschnelligkeit ist er zudem häufig in Sprintduellen gegen die Verteidigung erfolgreich, wobei er diese sowohl in Laufduellen auf dem Flügel oder beim Zug in die Mitte demonstriert. Aufgrund des harten Schusses ist er von außerhalb des Strafraums ebenso torgefährlich wie innerhalb des 16-Meter-Raums. Durch eine überdurchschnittliche Sprungkraft gehört auch das von Flügelspielern zumeist etwas vernachlässigte Kopfballspiel zu Ronaldos Stärken, was durch eine Reihe von Kopfballtoren demonstriert wird. Darüber hinaus tritt er häufig als Freistoßschütze in Erscheinung, wobei er mit einer besonderen Schusstechnik vor allem aufgrund eines hohen Effets und einer individuellen Flugkurve gegnerische Torhüter gelegentlich vor schwierige Aufgaben stellt. Insgesamt lässt sich Ronaldos Spielweise als eine Mischung aus dem klassischen Flügelspieler früherer Tage und einem torgefährlichen Stürmer moderner Prägung beschreiben.

Für Kontroversen sorgte Ronaldo häufiger dadurch, dass ihm ein Hang zu „Schwalben“ – also dem Vortäuschen eines gegnerischen Fouls durch theatralisches Verhalten – nachgesagt wurde. Ebenfalls als problematisch wird sein zeitweise unkontrolliertes Temperament angesehen.

Sonstige über Cristiano Ronaldo

  • In den Social Media ist Cristiano Ronaldo auch unter dem Numeronym „CR7“ bekannt, das sich aus seinen Initialen und seiner Rückennummer zusammensetzt.
  • Am 5. Oktober 2007 veröffentlichte Ronaldo das Buch Moments über seine bisherige Karriere. Allerdings betonte er, dass es sich bei diesem nicht um eine Autobiografie handle.
  • Ronaldo schloss im Laufe seiner Karriere zahlreiche Werbeverträge ab und repräsentierte auf diese Weise u. a. Pepe Jeans, Coca-Cola, Electronic Arts, Emporio Armani, Nike, Castrol, Konami, Suzuki, Herbalife, KFC, Motorola, die Banco Espírito Santo und die Grupo Bimbo.
  • Im November 2012 ließ Ronaldo den Goldenen Schuh versteigern, mit dem er im Vorjahr ausgezeichnet worden war, und spendete den Erlös in Höhe von 1,5 Millionen Euro an Hilfsprojekte für palästinensische Schulen in Gaza.
  • Seit Januar 2013 ist Ronaldo als globaler Botschafter der Kinderrechtsorganisation Save the Children tätig.
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