Badminton 2016: Ergebnisse, Termine, Regeln, Ausrüstung, Wettbewerbe, Infos..

Badminton

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Badminton

Badminton ist eine Ballsportart und gehört zu den Rückschlagspielen, welches mit einem Badmintonschläger und einem Federball von jeweils einer Person gespielt wird. Dabei soll der Ball so über das Netz gebracht werden, dass die Person, die sich auf der gegenüberliegenden Seite befindet, keine Möglichkeit hat den Ball den Regeln entsprechend zurückzuschlagen. Badminton kann von 2 Spielern als Einzel, oder auch von 4 Spielern als Mixes oder Doppel gespielt werden. Ausgetragen wird dieser Sport in einer Halle und baut dabei eine große Laufintensität und Schnelligkeit. Wer Badminton möchte, sollte also eine hohe körperliche Fitness vorweisen. Betrieben wird dieser Sport wettkämpferisch von mehr als 14 Millionen Spielern die aus 160 Nationen kommen.

Gleichgesetzt wird Badminton oft mit dem Freizeitsport Federball. Im Gegensatz zu Badminton wird beim Federball ein möglichst langer Ballwechsel vorausgesetzt. Badminton hingegen ist ein Wettkampfsport und hat feste Regeln, nach denen auch gespielt wird.

Allgemeines zum Badminton

Badminton hat etwas Ähnlichkeit mit Tennis. Grundlegende Unterschiede gibt es jedoch bei den spielerischen und taktischen Aspekten. Auch das Badmintonspielfeld ist wesentlich kleiner als das Tennisspielfeld und der Schläger ist viel leichter als ein Tennisschläger. Anders als beim Tennis darf der Spielball beim Badminton den Boden nicht berühren. Der Badmintonspielball ist mit einem Plastik- oder Federkranz bestückt und erhält dadurch die besonderen Flugeigenschaften.

Badminton stellt an den Spieler hohe Ansprüche. Jeder einzelne Spieler sollte Grundschnelligkeit und Kondition sowie eine gute Spiel-Konzentrationsfähigkeit und taktische Geschicklichkeit aufweisen. Eine Spieldauer ohne richtige Pausen und ein langer Ballwechsel fordern eine Ausdauer, die gut entwickelt ist. Durch den leichten Schläger können Änderungen in der Schlagrichtung erreicht werden ohne das deutlich ausgeholt werden muss, macht es diese Sportart zu einem täuschungsreichen und raffinierten Spiel. Nur wer über gute Reflexe verfügt, kann den schnellen Angriffsspielen mit sehr beweglicher Laufarbeit begegnen. Ein Wechsel zwischen angetäuschten Flinten und geschlagenen Angriffsbällen, sowie einem präzisen gefühlvollen Spiel am Netz, ist es, was die Faszination bei diesem Spiel ausmacht.

Beim Badminton wird nach Sätzen und Punkten gezählt. Nach der sogenannten Rally-Point-Methode wird seit 2006 gezählt. Die jeweiligen Gewinnsätze werden dabei bis auf 21 Punkte, die für jede Partei unabhängig vom Aufschlagrecht erzielt werden, gespielt. In den Jahren zuvor, bei denen nur die aufschlagende Partei punkten konnte, wurden in den Jahren zuvor, 2 Gewinnsätze bis 15 Punkte gespielt. Bei einem Dameneinzel gab es Ausnahmen, bei den es nur bis zu 11 Punkten gespielt wurde. Zu den Fehlern gehört ein nicht überflogenes Netz oder Wand- Boden- oder Hallendecke berühren. Je nach Hallenhöhe kann eine Deckenberührung aber auch eine Wiederholung des Aufschlages nach sich ziehen. Ein weiterer Fehler ist das Berühren des Netzes mit Schläger oder Körper. Beim Badminton wird im Gegensatz zu anderen Rückschlagspielen auch dann weitergespielt, sobald der Ball bei dem Aufschlag das Netz berührt, und er seinen Weg weiterhin in des Gegners Aufschlagfeld fortsetzt.

Badminton, die Geschichte

Schon lange bevor der Name Badminton entstand, gab es die dem heutigen ähnelnden Federball Rückschlagspiele. Höhlenzeichnungen, die in Indien gefunden wurden, belegen das mit abgeflachten kleinen Hölzern, die mit Hühnerfedern versehen waren, Holzbälle schon vor 200 Jahren geschlagen wurden. Die Rückschlagspiele, die mit gefederten Bällen gespielt wurden, waren auch schon bei den Azteken und Inkas bekannt. Zur Zeit des Barocks entwickelte sich in Europa ein Federballspiel, welches den Namen Battledore an Shuttlecock oder auch Jou de Volant nannte und war einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des damals höfischen Adels. Die beiden Spieler, die mit einem einfachen Schläger und einem Federball ausgerüstet waren, sollten bei dieser Variante des Federballspielens den Ball sich möglichst oft, ohne ihn auf den Boden Fallen zu lassen, zuzuspielen. Zwischen Mitgliedern der Somerset-Familie beläuft sich der Rekord im Jahr 1830 auf 2117 Schläge.

Heute verdankt das Spiel seinen Namen einem englischen Landsitz des Duke of Beaufort aus der Gloucestershine Gesellschaft. Auf dem Landsitz, der den Namen Badminton House trug, wurde im Jahre 1872 das von einem britischen Kolonialoffizier aus Indien mitgebrachte Spiel, welches als Poona bezeichnet wurde, vorgestellt. Der erste Badmintonverband wurde in England 1893 gegründet. Schon sechs Jahre später fanden die ersten "All England Championships" statt und haben unter Badmintonanhängern fast den gleichen Stellenwert wie für Tennisfreunde das "Wimbledon Turnier".

Mittlerweile erfreut sich der neue Sport großer Beliebtheit. Als schwierig erweist sich allerdings geeignete Sportstätten zu finden, wo Badminton ausgeführt werden kann. Die einzigst uneingeschränkten und geeignete Räumlichkeiten, die es zu dieser Zeit gab, waren ungewöhnliche Orte wie die Kirche. Die vorhandenen Kirchenbänke dienten den Zuschauern als Logenplätze und durch ein hohes Mittelschiff in der Kirche, war dies ein optimaler Spielort. Der organisierte Badmintonsport breitete sich über die Jahre Mitte 1920 auch in Frankreich, Nordeuropa, Nordamerika und Australien aus. Die international Badminton Federation wurde bereits im Juli 1934 von dem Welt-Dachverband gegründet.

Badminton als olympische Sportart

Schon bei den Olympischen Spielen, die in München 1972 satt fanden, war das Badminton als Demonstrationssport vertreten und wurde vom IOC erst 1985 für das im Jahre 1992 statt findende olympische Programm aufgenommen. Im Jahr 1999 wurden alle 5 Disziplinen des gemischten Doppels bei den Spielen von Atlanta ausgetragen. Die meisten Top Badmintonspieler stammen aus den asiatischen Bereichen.

Disziplinen

Badminton wird wettkampfmäßig in fünf verschiedenen Disziplinen ausgetragen:

  • Damen-Einzel
  • Herren-Einzel
  • Damen-Doppel
  • Herren-Doppel
  • Gemischtes Doppel (Mixed)

Varianten

In den letzten Jahren haben sich, zum Teil aus kommerziellem Interesse, einige Varianten des Badmintonsports gebildet:

  • Beachminton 
  • Speed Badminton 

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