Aston Martin

Aston Martin

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Informationen zur Automarke Aston Martin

Die britische Sportwagenfabrik Aston Martin - die vollständige Firmierung lautet: Aston Martin Lagonda Limited - mit Firmensitz Gaydon, Warwickshire, steht für Generationen rassiger Sportwagen mit eigenständigem wie eigenwilligem Design. Als Lieferant von Dienstwagen für den "Superagenten ihrer Majestät, 007, James Bond" genießt Aston Martin spätestens seit dem Agententhriller "Goldfinger" die weltumspannend hohe Aufmerksamkeit für seine exklusiven Fahrzeuge.

Das Unternehmen wurde als Bamford & Martin Ltd. im Jahre 1913 gegründet, ein Firmenname, der sich von den beiden Gründern Robert Bamfort und Lionel Martin ableitete. Mit der Umfirmierung im Folgejahr entstand der bis heute etablierte Firmenname: Aston Martin. Im Frühjar 1915 wurde der erste Aston Martin zugelassen. Sein Spitzname unter den Mitarbeitern war "Coal Scuttle" (Kohlenkasten). Der Bau von Rennwagen für die Straße war erklärtes Ziel des jungen Unternehmens, und so entfaltete man von Beginn an intensive Aktivitäten im Autorennsport. Unter dem neuen Besitzer Lord Chamwood entstanden ab 1927 die Typen "International" sowie "Le Mans" und "Mark II". Die Fahrzeuge entstanden in kleinsten Losgrößen in Handarbeit. Es wundert daher nicht, dass zum Beginn des 2. Weltkriegs nur einige wenige Hundert Sportwagen produziert waren.

Unter dem neuen Besitzer Sir Arthur Sutherland befaßte sich Aston Martin ab 1932 mit der Entwicklung eines neuen 2-Liter-Motors. Zum neuen Firmenmarketing gehörte die Hinwendung zu Fahrzeugen, die auch für den Straßenverkehr geeignet waren. Der Typ 15/98 bildete die Basis, offene Viersitzer, Saloons und Coupe-Version ergänzten die Produktlinie. Im Mai 1935 gründete sich unter der Bezeichnung AMOC - Aston Martin Owners Club, der erste Autoclub einer Automobilmarke, dessen Fangemeinde bis heute besteht. Parallel zog sich Aston Martin aus dem Rennsport zurück.

Im Nachkriegsjahr 1947 begann die Reaktivierung der Fabrik unter dem neuen Besitzer und Unternehmer David Brown, dessen Initialien DB in die Typenbezeichnung einiger Aston Martin Modelle eingingen, so z. B. in das "Goldfinger"-Modell "DB 5". Brown übernahm wenig später auch die Londoner Firma Lagonda und verfügte damit über einen von Walter Owen Bently konstruierten Sechszylindermotor. Er knüpfte an die Vorkriegsaktivitäten im Autorennsport an - mit großem Erfolg - und erweiterte das Firmen-Portfolio um das attraktive Sportwagenmodell "DB 1". Es folgte 1950 der "DB 2" mit einem 2,6-Liter-Motor von Lagonda, und Aston Martin feierte mit diesem Fahrzeug Siege in Le Mans und Sebring. Der "DB 3" folgte 1951. Er trug die Handschrift des früheren Porsche-Konstrukteurs von Eberhorst: Doppelrohr-Leiterrahmen in Kombination mit Längslenker-Vorderachse und Torsionsstab-Federungsprinzip. Erst 1953 begann die Konstruktion des Nachfolgers "DB 4" am neuen Firmenstandort Newport Pagnell, wo bis zum Jahr 2007 Aston Martin Sportwagen gebaut wurden. Ausgerüstet mit einem Vierliter-Aggregat kam im Oktober 1963 der durch "Goldfinger" und "Thunderball" populäre "DB 5" als Serienmodell auf den Markt. Unter der Ägide von Brown folgte 1965 der "DB 6", der unter der Bezeichnung "Volante" auch als Cabriolet erhältlich war. Ab 1965 setzte sich britisches Design gegenüber den früher eher italienisch akzentuierten Linienführungen durch, und 1969 kam der neue "DBS V8" mit 5,3 Liter Hubraum auf die Straße. Brown lenkte die Geschicke von Aston Martin bis ins Jahr 1972, musste das Unternehmen dann aber wegen unüberwindlicher finanzieller Probleme verkaufen. Er blieb dem Unternehmen aber als Vorstand erhalten. Es folgten mehrere Besitzwechsel, die zum Teil von Wirtschaftskrisen überschattet waren.

Eine neue Ära in der Aston Martin Firmenhistorie wurde mit der Mehrheitsübernahme durch den amerikanischen Ford Konzern im Jahre 1987 eingeläutet. Seit 1994 ist Aston Martin eine hundertprozentige Ford-Tochter. Bereits 1991 kamen Dave Browns Initialen erneut aufs Aston Martin Typenschild: Der "DB 7" wurde mit 6.000 Einheiten der bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Modelltyp des Unternehmens. Er war das Derivat einer von der Ford-Tochter Jaguar verantworteten Entwicklung und fußte auf der Bodengruppe des "XJ-S" sowie einer Jaguar-basierten Sechszylinder-Reihenmotorentwicklung. Die für das Aston Martin Design charakteristischen Karosseriemerkmale steuerte Chefdesigner Ian Callum bei. Zum etwa doppelten Preis stellte Aston Martin die mit einem V8-Motor bestückte "Virage" Serie vor. Ab 1999 kam der von Cosworth Motorexperten überarbeitete V12-Motor von Jaguar in den Modellen "Vanquish" und "DB 9" zum Tragen. Ein stilistisch prägendes Facelift, verbunden mit einer Annäherung an "Vantage" Designelemente, erfuhr die "Virage" Baureihe im Jahr 1996. Der Name "V8" wurde reintroduziert und mittels neuem Design auch neu interpretiert. Als krönender Schlusspunkt der Baureihe kam im Jahre 2000 der 600-PS-Bolide "Vantage Le-Mans-Edition", der mehr als eintausend Käufer fand. Der Typ "V8" blieb auch 2005 in seiner Neuauflage Bestandteil des Aston Martin Portfolios, bildete nun aber eher die Einstiegsklasse in die Modellpalette. Und im James-Bond-Film des Jahrgangs 2002 "Die Another Day" fuhr Agent 007 mit dem neu interpretierten "Vanquish" vor.

Im Frühjahr 2007 übernahm ein Konsortium, zu dem der englische Rennsporthersteller Prodrive zählte, die Anteilsmehrheit von Ford. Mit Beendigung der "Vanquish"-Produktion schloss das alte Stammwerk Newport Pagnell die Tore. Aston Martin Fahrzeuge werden nun in Gaydon und - seit 2009 - im österreichischen Graz gefertigt. Der weltweit stärkste Saugmotor mit 559 kW/760 PS liefert den Vortrieb für die Aston-Martin-Entwicklung "One-77", einen Sportwagen der Superlative. Den Kontrapunkt setzt der "Cygnet", ein im Aston- Martin-Look debütierender, automobiler Luxus-Zwerg, dessen Kleinwagenkern bei Toyota als "iQ"vom Band läuft.

Der Name Aston Martin vermittelt edle, britische Sportwagentradition im Luxus-Segment und mit "Must-Have-Appeal". Einen treu gehüteten Firmenschatz bilden die Traditions-Seriennamen. Wir erleben ihre immer neue Wiederbelebung und Neuinterpretation in Form der aktuellen Aston Martin Modellpalette in den Show Rooms der Aston-Martin-Händler, die Modelle Rapide DBS, Virage, DB9, V8 Vantage & Roadster, V8 Vantage S, V8 Vantage N420, V12 Vantage treffen den Zeitgeschmack einer weltweit vertretenen Fangemeinde. Wer einen dieser "echten" sein Eigen nennt, kann sich mit dem von Aston Martin adoptierten Kleinwagen Cygnet ein ultrakompaktes Cityfahrzeug dazu ordern. Auf das gewohnte, hochwertige Interieur und eine angemessene Motorisierung muß der Zweitwagenbesitzer auch im Cygnet nicht verzichten.

Geschichte der Automarke Aston Martin

Die britische Sportwagenfabrik Aston Martin - die vollständige Firmierung lautet: Aston Martin Lagonda Limited - mit Firmensitz Gaydon, Warwickshire, steht für Generationen rassiger Sportwagen mit eigenständigem wie eigenwilligem Design. Als Lieferant von Dienstwagen für den "Superagenten ihrer Majestät, 007, James Bond" genießt Aston Martin spätestens seit dem Agententhriller "Goldfinger" die weltumspannend hohe Aufmerksamkeit für seine exklusiven Fahrzeuge.Das Unternehmen wurde als Bamford & Martin Ltd. im Jahre 1913 gegründet, ein Firmenname, der sich von den beiden Gründern Robert Bamfort und Lionel Martin ableitete. Mit der Umfirmierung im Folgejahr entstand der bis heute etablierte Firmenname: Aston Martin. Im Frühjar 1915 wurde der erste Aston Martin zugelassen. Sein Spitzname unter den Mitarbeitern war "Coal Scuttle" (Kohlenkasten). Der Bau von Rennwagen für die Straße war erklärtes Ziel des jungen Unternehmens, und so entfaltete man von Beginn an intensive Aktivitäten im Autorennsport. Unter dem neuen Besitzer Lord Chamwood entstanden ab 1927 die Typen "International" sowie "Le Mans" und "Mark II". Die Fahrzeuge entstanden in kleinsten Losgrößen in Handarbeit. Es wundert daher nicht, dass zum Beginn des 2. Weltkriegs nur einige wenige Hundert Sportwagen produziert waren.

Unter dem neuen Besitzer Sir Arthur Sutherland befaßte sich Aston Martin ab 1932 mit der Entwicklung eines neuen 2-Liter-Motors. Zum neuen Firmenmarketing gehörte die Hinwendung zu Fahrzeugen, die auch für den Straßenverkehr geeignet waren. Der Typ 15/98 bildete die Basis, offene Viersitzer, Saloons und Coupe-Version ergänzten die Produktlinie. Im Mai 1935 gründete sich unter der Bezeichnung AMOC - Aston Martin Owners Club, der erste Autoclub einer Automobilmarke, dessen Fangemeinde bis heute besteht. Parallel zog sich Aston Martin aus dem Rennsport zurück.

Im Nachkriegsjahr 1947 begann die Reaktivierung der Fabrik unter dem neuen Besitzer und Unternehmer David Brown, dessen Initialien DB in die Typenbezeichnung einiger Aston Martin Modelle eingingen, so z. B. in das "Goldfinger"-Modell "DB 5". Brown übernahm wenig später auch die Londoner Firma Lagonda und verfügte damit über einen von Walter Owen Bently konstruierten Sechszylindermotor. Er knüpfte an die Vorkriegsaktivitäten im Autorennsport an - mit großem Erfolg - und erweiterte das Firmen-Portfolio um das attraktive Sportwagenmodell "DB 1". Es folgte 1950 der "DB 2" mit einem 2,6-Liter-Motor von Lagonda, und Aston Martin feierte mit diesem Fahrzeug Siege in Le Mans und Sebring. Der "DB 3" folgte 1951. Er trug die Handschrift des früheren Porsche-Konstrukteurs von Eberhorst: Doppelrohr-Leiterrahmen in Kombination mit Längslenker-Vorderachse und Torsionsstab-Federungsprinzip. Erst 1953 begann die Konstruktion des Nachfolgers "DB 4" am neuen Firmenstandort Newport Pagnell, wo bis zum Jahr 2007 Aston Martin Sportwagen gebaut wurden. Ausgerüstet mit einem Vierliter-Aggregat kam im Oktober 1963 der durch "Goldfinger" und "Thunderball" populäre "DB 5" als Serienmodell auf den Markt. Unter der Ägide von Brown folgte 1965 der "DB 6", der unter der Bezeichnung "Volante" auch als Cabriolet erhältlich war. Ab 1965 setzte sich britisches Design gegenüber den früher eher italienisch akzentuierten Linienführungen durch, und 1969 kam der neue "DBS V8" mit 5,3 Liter Hubraum auf die Straße. Brown lenkte die Geschicke von Aston Martin bis ins Jahr 1972, musste das Unternehmen dann aber wegen unüberwindlicher finanzieller Probleme verkaufen. Er blieb dem Unternehmen aber als Vorstand erhalten. Es folgten mehrere Besitzwechsel, die zum Teil von Wirtschaftskrisen überschattet waren.

Eine neue Ära in der Aston Martin Firmenhistorie wurde mit der Mehrheitsübernahme durch den amerikanischen Ford Konzern im Jahre 1987 eingeläutet. Seit 1994 ist Aston Martin eine hundertprozentige Ford-Tochter. Bereits 1991 kamen Dave Browns Initialen erneut aufs Aston Martin Typenschild: Der "DB 7" wurde mit 6.000 Einheiten der bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Modelltyp des Unternehmens. Er war das Derivat einer von der Ford-Tochter Jaguar verantworteten Entwicklung und fußte auf der Bodengruppe des "XJ-S" sowie einer Jaguar-basierten Sechszylinder-Reihenmotorentwicklung. Die für das Aston Martin Design charakteristischen Karosseriemerkmale steuerte Chefdesigner Ian Callum bei. Zum etwa doppelten Preis stellte Aston Martin die mit einem V8-Motor bestückte "Virage" Serie vor. 

Ab 1999 kam der von Cosworth Motorexperten überarbeitete V12-Motor von Jaguar in den Modellen "Vanquish" und "DB 9" zum Tragen. Ein stilistisch prägendes Facelift, verbunden mit einer Annäherung an "Vantage" Designelemente, erfuhr die "Virage" Baureihe im Jahr 1996. Der Name "V8" wurde reintroduziert und mittels neuem Design auch neu interpretiert. Als krönender Schlusspunkt der Baureihe kam im Jahre 2000 der 600-PS-Bolide "Vantage Le-Mans-Edition", der mehr als eintausend Käufer fand. Der Typ "V8" blieb auch 2005 in seiner Neuauflage Bestandteil des Aston Martin Portfolios, bildete nun aber eher die Einstiegsklasse in die Modellpalette. Und im James-Bond-Film des Jahrgangs 2002 "Die Another Day" fuhr Agent 007 mit dem neu interpretierten "Vanquish" vor.Im Frühjahr 2007 übernahm ein Konsortium, zu dem der englische Rennsporthersteller Prodrive zählte, die Anteilsmehrheit von Ford. Mit Beendigung der "Vanquish"-Produktion schloss das alte Stammwerk Newport Pagnell die Tore. Aston Martin Fahrzeuge werden nun in Gaydon und - seit 2009 - im österreichischen Graz gefertigt. Der weltweit stärkste Saugmotor mit 559 kW/760 PS liefert den Vortrieb für die Aston-Martin-Entwicklung "One-77", einen Sportwagen der Superlative. Den Kontrapunkt setzt der "Cygnet", ein im Aston- Martin-Look debütierender, automobiler Luxus-Zwerg, dessen Kleinwagenkern bei Toyota als "iQ"vom Band läuft.

Der Name Aston Martin vermittelt edle, britische Sportwagentradition im Luxus-Segment und mit "Must-Have-Appeal". Einen treu gehüteten Firmenschatz bilden die Traditions-Seriennamen. Wir erleben ihre immer neue Wiederbelebung und Neuinterpretation in Form der aktuellen Aston Martin Modellpalette in den Show Rooms der Aston-Martin-Händler, die Modelle Rapide DBS, Virage, DB9, V8 Vantage & Roadster, V8 Vantage S, V8 Vantage N420, V12 Vantage treffen den Zeitgeschmack einer weltweit vertretenen Fangemeinde. Wer einen dieser "echten" sein Eigen nennt, kann sich mit dem von Aston Martin adoptierten Kleinwagen Cygnet ein ultrakompaktes Cityfahrzeug dazu ordern. Auf das gewohnte, hochwertige Interieur und eine angemessene Motorisierung muß der Zweitwagenbesitzer auch im Cygnet nicht verzichten.

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