Aston Martin V12 Zagato

Aston Martin V12 Zagato

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Aston Martin V12 Zagato  - Allgemeines
Aston Martin kann auf eine lange Partnerschaft mit dem italienischen Designerbüro Zagato zurückblicken und 2011 entsteht das neue Glanzstück der Serie: der Aston Martin V12 Zagato. Die Italiener haben schon für viele bekannte Automarken wie Alfa Romeo, Bristol, Jaguar, Maserati und Ferrari gearbeitet, aber die Designs für Aston Martin sind die bekanntesten. Die erste Zagato-Aston-Martin-Kooperation hat mittlerweile schon Kultstatus erreicht.
Modellgeschichte des Aston Martin V12 Zagato
Zu Beginn der 60er Jahre erteilen die Briten den Italienern den Auftrag, eine leichtere und leistungsfähigere Version des DB4GT zu bauen, die sich auch auf der Rennstrecke nicht zu verstecken braucht. 1961 debütiert das erste von insgesamt 19 gebauten Exemplaren, von denen auch heute noch jedes einzelne fahrtüchtig sein soll. 

Jeder DB4GT Zagato wird mit einem Wert von mehreren Millionen Euro gehandelt und ist der Stolz einiger der renommiertesten Autosammlungen der Welt. Das kann man von den später aus der britisch-italienischen Kooperation hervorgegangenen Sportwagen nicht in diesem Maße behaupten. 1986, zum 25-jährigen Jubiläum also, erblicken der V8 Vantage Zagato und der V8 Zagato Volante das Licht der Welt. In puncto Fahrleistungen sind die Boliden über jeden Zweifel erhaben (das Coupé sprintet in 4,8 Sekunden von Null auf Hundert und rennt 300 km/h), aber die 80er Jahre-Zagatos sind lange nicht so stilvoll unterwegs wie der Urahn von 1961. 

Das sieht beim DB7 Zagato, der 2002 auf der Paris Motor Show debütiert und ab 2003 in einer Kleinserie von 100 Exemplaren hergestellt wird, schon anders aus. Von der später erschienenen Roadster-Version (DB American Roadster) entsteht ebenfalls eine Hundertschaft. Im Jahre 2004 bauen die Italiener ein Einzelstück – den Aston Martin Vanquish Zagato Roadster, der auf dem Genfer Auto-Salon 2004 ausgestellt wird. 2011 wird eine neue Zagato-Aston-Martin-Kooperation aufgelegt: der auf 101 Exemplare begrenzte Sportwagen Aston Martin V12 Zagato.
Modellvarianten des Aston Martin V12 Zagato
Sein V12-Benzinmotor mit 5,9 Litern Hubraum generiert 380 kW (517 PS) und 570 Nm und treibt die Hinterräder an. Der V12 Zagato basiert auf dem V12 Vantage, der Motor wird übernommen. Der Hersteller gibt als Höchstgeschwindigkeit 305 km/h und für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h 4,2 Sekunden an. Bei seiner Premiere am 21. Mai 2011 auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Comer See wird er vom Publikum zum schönsten Prototypen gewählt. Anfangs existierten lediglich zwei Modelle im Rennwagen-Trimm ohne Straßenzulassung, die 2011 am 24-Stunden-Rennen am Nürburgring teilnehmen. 

Die wichtigsten Elemente an der Front sind der dominante Grill mit gezackten Lamellen, die ovalen Frontscheinwerfer, die Lippe unter der Frontstoßstange, die großen Lufteinlässe in der Motorhaube und an den Seiten und sein feststehender Heckspoiler. Im Vergleich zur Vantage-Basis ist die Karosserie am Heck deutlich gekürzt, die runden Heckscheinwerfer erinnern an den Vorgänger DB4 GT. Im Dach sind zwei für Zagato typische Wölbungen – die sogenannte „Double Boubble“ – eingelassen, um die Kopffreiheit der Passagiere zu erhöhen. Im Interieur setzt Aston Martin auf Lederschalensitze mit Kontrastnähten, das Zagato-„Z“ ist überall im Innenraum zu finden.
 

 

 

 

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