American Football

American Football

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Die Sportart American Football wird auch als Football oder amerikanischer Fußball bezeichnet. Diese Ballsportart kommt aus den Vereinigten Staaten und ist die vor Ort populärste Variante des Gridron Football.

Der Spielverlauf beim American Football

American Football wird in vier Vierteln ausgetragen. Zwei Mannschaften versuchen jeweils mit elf Spielern den Spielball in die gegnerische Endzone zu bringen. Der Spielball beim Football sieht aus wie ein Rotationsellipsoid. Um Punkte zu erzielen, kann mit dem Ball auch ein Field Goal erzielt werden. Die offensive Mannschaft, die sich im Ballbesitz befindet, kann durch Laufen oder Werfen einen Raumgewinn erzielen, der durch erzieltes Field Goal oder durch einen Touchdown zum Punktgewinn führt. Die defensive Mannschaft versucht natürlich die angreifende Mannschaft mit allen zur Verfügung und erlaubten Mitteln zu stoppen und selber den Ballbesitz zu erreichen. Es steht immer nur die Offense (Angriff) oder nur die Defense (Verteidigung) auf dem Spielfeld. Wenn es die Offense nach vier Versuchen nicht geschaft hat, einen Raumgewinn von mindestens zehn Yards zu erlangen, dann wechselt das Recht des Angriffs. Sollte die Defense die Offense bis zur eigenen Endzone zrückgedrängt haben und der gegnerische Ballträger tackelt, dann kann sie hierdurch einen Safety-Punkt holen. Gewonnen hat das Team, welches nach Spielablauf die meisten Punkte erzielt hat.

Die verschiedenen Positionen

Wie beim Fußball gibt es auch beim American Football bestimmte Positionen, die besetzt werden müssen. Da es sehr viele unterschiedliche und vielseitige Positionen gibt, kann beim American Football im Amateurniveau fast jede Position von kleinen, großen, leichten oder schweren Personen besetzt werden. Die einzelnen Spielzüge werden vom Head Coach, dem Cheftrainer des American Football Teams und den Defense- oder Offense-Trainern festgelegt. Canadian Football und American Football stammen beide von der ebenfalls populären Sportart Rugby ab. Unterschieden werden die verschiedenen Positionen durch Quaterbacks, Running Backs, Kicker, Punter, Defense Backs, Center, Linebacker, Defense Linemen, Offense-Linemen, Wide Receiver, Tight Ends, Linebacker und Defensive-Linemen.

Geschichte des American Football

Die Sportart American Football wurde bereits 1869 an der Rutgers University und an der Princeton University gespielt. In der ersten Zeit hielten einige Universitäten wie zum Beispiel Yale, Harvard, Columbia und Princeton ein paar Turniere ab. 1912 war der American Football gleich zu setzen mit College Football, welcher vorerst durch die National Collegiate Athletic Assosciation (auch NCAA) organisiert wurde. Einer der wichtigsten Football-Offiziellen war damals Walter Camp. Er hat unter anderem 1880 eine Line of Scrimmage und 1882 die vier Downs (Versuche) eingeführt. 1883 wurde endgültig die Spielerzahl auf elf Spieler pro Mannschaft begrenzt. Früher war American Football um einiges gefährlicher als heute. Die Spieler hatten keine Schutzkleidung und es gab keine Regeln bezüglich der Sicherheit. Gerade der Ballträger wurde massiv attackiert und regelrecht von seinen Teammitspielern nach vorne geschoben. US Präsident Theodore Roosevelt fordert nach zahlreichen Toten bei American Football Spielen neue Regeln. 1906 wurde eine neutrale Zone zwischen den Linien eingeführt, in der mindestens sechs oder sieben Spieler stehen müssen. Dazu kamen verschiedene Schutzregeln, wie zum Beispiel der Vorwärtspass. Bisher waren immer Rückwärtspässe oder Laufspielzüge erlaubt.

American Football live im TV und Live-Stream sehen

Die Amerikaner haben mit dem NFL Network Live einen eigenen Sender, der sich ausschließlich mit der American Football-Profiliga NFL beschäftigt, in Deutschland gibt es den noch jungen Sportsender Sport1 US. Empfangbar Sport1 US in HD bei Sky sowie in SD bei vielen Kabelnetzbetreibern. Feste Sendeplätze für American Football gibt es am Sonntagabend und in den Nächten von Sonntag auf Montag, Montag auf Dienstag und Donnerstag auf Freitag. Auch die NFL Playoffs, der Pro Bowl und der Super Bowl werden bei Sport1 US gezeigt. American Football live im Internet kann man mit dem NFL Gamepass sehen. Mit dem Season-Pass könnt ihr alle Partien der NFL bis zu den Playoffs für 144,99 Euro im American Football Live-Stream verfolgen.

Video

Bedeutung der Rückennummern beim American Football

  • 1–9: Quarterbacks, Kicker, Punter
  • 10–19: Quarterbacks, Kicker, Punter und Wide Receiver
  • 20–49: Running Backs, Defense Backs
  • 50–59: Center und Linebacker
  • 60–79: Defense-Linemen, Offense-Linemen (Guards, Tackles, Center)
  • 80–89: Wide Receiver, Tight Ends
  • 90–99: Linebacker, Defensive-Linemen (Defensive Ends, Defensive Tackles)

Bekannte Spieler und Mannschaftsteile

Wenn eine Spielergruppe längere Zeit erfolgreich zusammenspielt, etablieren sich bei Fans und Presse Spitznamen. Einige Beispiele sind für

Abwehr-Mannschaftsteile:

  • die Monsters of Midway, die Linebacker der Chicago Bears seit den 1940ern
  • die Fearsome Foursome, die Abwehrlinie der Los Angeles Rams der 1960er
  • die Purple People Eaters, Defensive Line der Minnesota Vikings in den 1970ern
  • der Steel Curtain, die Front-Seven der Pittsburgh Steelers in den 1970ern
  • die Doomsday Defense, die gesamte Verteidigung der Dallas Cowboys in den 1970ern
  • die Orange Crush, die Abwehrreihe der Denver Broncos in den Jahren 1977–1979
  • die Killer Bees, Verteidigung der 1982er Miami Dolphins, da viele Namen der Spieler mit B begannen
  • die Big Blue Wrecking Crew, die Abwehrreihe der New York Giants in den 1980ern
  • die Dome Patrol, die Linebacker der New Orleans Saints (Louisiana Superdome) in den 1990ern
  • die Legion of Boom, die Secondary der Seattle Seahawks seit 2012.

Angriffs-Formationen:

  • the Greatest Show on Turf, die Offensiv-Combo der St. Louis Rams zwischen 1999 und 2001 bestehend aus Quarterback Kurt Warner, Runningback Marshall Faulk und den Wide Receivern Isaac Bruce, Torry Holt, Az-Zahir Hakim und Ricky Proehl.
  • die Posse oder Fun Bunch, die Wide Receiver der Washington Redskins mit Art Monk, die TDs als Gruppe feierten
  • die Hogs, die Offensive Line der Washington Redskins, die ihre eigenen Feier-Rituale absolvierten

Einzelspieler:

  • Jerome Bettis, genannt The Bus aufgrund seiner Statur und der Art, wie er die gegnerische Defense durchbrach
  • Michael Irvin, genannt The Playmaker, Wide Receiver der Dallas Cowboys, der trotz Doppeldeckung immer wieder Big Plays produzierte
  • Daryl Johnston, genannt Moose (Elch), spielte seine gesamte Karriere (1989 bis 1999) bei den Dallas Cowboys und war als Fullback der Vorblocker von Emmitt Smith. Als ausgezeichneter Passempfänger verzeichnete er mehr Receptions als Laufspielzüge. Selbst in fremden Stadien wurde er bei jedem seiner Ballkontakte von den Zuschauern mit einem langgezogenen „Moooose“ begleitet.
  • Ed 'Too Tall' Jones, Defensive End der Dallas Cowboys. Das Too Tall bezieht sich auf seine Körpergröße von 2,06 m, die den gegnerischen Quarterbacks das Passen sehr schwer machte. In insgesamt 15 Spielzeiten erzielte er als Mitglied der Doomsday Defense 106 Quarterback Sacks.
  • Joe Montana, genannt The Comeback Kid, zählt zu den großen Quarterbacks der NFL. Bekannt für seine unerschütterliche Gelassenheit in 31 spielentscheidenden Drives im 4. Quarter, spielte in vier Super Bowls und gewann diese mit den San Francisco 49ers
  • Joe Namath, genannt Broadway Joe, der als Quarterback der New York Jets den ersten Super-Bowl-Sieg eines AFC-Teams vorher „garantierte“ und auch erreichte
  • Walter Payton, genannt Sweetness, Runningback der Chicago Bears, aufgrund seiner Eleganz auf und abseits des Spielfeldes
  • William Perry, genannt Refrigerator oder The Fridge, Defensive Tackle der Chicago Bears, Philadelphia Eagles und der London Monarchs, der aufgrund seiner Größe und seines Gewichts mit einem laufenden Kühlschrank verglichen wurde
  • John Riggins, genannt The Diesel, Runningback der New York Jets und der Washington Redskins, dessen kraftvolle Läufe mit einem schweren LKW in voller Fahrt verglichen wurden
  • Joe Smith, genannt Lokomotive , lief als Runningback von Rhein Fire 2005 in nur zehn Spielen 1028 Yards
  • Reggie White, genannt The Minister of Defense, ehemaliger Defensive End in der USFL, bei den Green Bay Packers und Philadelphia Eagles, war als Prediger einer Gemeinde tätig (198 QB-Sacks in der NFL)

Bekannte Spieler und Mannschaften

Einige der bekanntesten Spieler sind Jerome Bettis, Daryl Johnston, Michael Irvin, Ed Too Tall Jones, Emmitt Smith, Walter Payton, John Riggins, Joe Namath oder Joe Montana. Bekannte Mannschaften sind unter anderem die Dallas Cowboys, Pittsburgh Steelers oder die Phziladelphia Eagles.

American Football Weltmeisterschaften und Super Bowl

Die American Football Weltmeisterschaft wird organisiert vom Weltverband International Federation of American Football (IFAF). Sie sorgte dafür, dass American Football bei den World Games 2005 vertreten war. Alle vier Jahre werden seit 1999 Weltmeisterschaften ausgetragen. Die European Football League ist eine Art Europapokal-Sportwettbewerb für die europäischen American-Football-Vereinsmeisterschaften. Das Endspiel ist der Eurobowl, der EFL, der seit 1986 jedes Jahr ausgetragen wird. Der Super Bowl dagegen ist das Finale der US-amerikanischen American-Football Profiliga, der National Football League (NFL). Es findet immer am ersten Sonntag im Februar statt und ist ein großes Sporthighlight. Das Super Bowl Finale sorgt jedes Jahr für die höchsten Einschaltquoten im Fernsehen. In der Halbzeitpause finden spektakuläre Shows statt.

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