Alfa Romeo 147

Alfa Romeo 147

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Informationen zum Alfa Romeo 147

Der italienische Automobilkonzern Alfa Romeo hat mit seinem Alfa Romeo 147 einen Verkaufshit generiert. Der Kompaktwagen des Mailänder Automobilherstellers kann seit 2011 auch in Deutschland erworben werden. Dort wird der Name des Wagens ebenfalls mit Alfa 147 abgekürzt. Das Fahrzeug ist dabei in einer klassischen Steilheckversion, aber auch als Drei- und Fünftürer erhältlich.

Die ersten Motor-Modelle beruhen auf der AlfaTwin Spark-Reihe. Es handelt sich um Vier-Ventil Motoren, die eine Leistung von 105, 120 oder 150 Pferdestärken möglich machen. Der Alfa Romeo 147 ist des Weiteren auch mit einem Turbolader erhältlich. Es handelt sich dabei um das Alfa-147-1.9-JTD-Modell, das wie der Benziner in mehreren Variationen ausgeliefert wird. Diese Diesel Automobile erreichen zwischen 100 und 150 Pferdestärken. Im Laufe der Zeit produzierte Alfa Romeo neuartige Motor-Modelle für den Kompaktwagen. Außerdem wurden verschiedene Sondermodelle hergestellt. So gibt es einen äußerst sportlichen Tourismo Internationale, der zur Alfa GTI-Reihe zählt.

Die leistungsstärkste Variante aus der 147er-Reihe ist allerdings der Alfa GTA, der über einen sechszylindrischeren Motor verfügt. Seine 3,2 Litern Hubraum bringen 250 Pferdestärken hervor. Dieses Fahrzeug gehört eigentlich zur Kompaktklasse. Mit seiner Leistung rückt er jedoch fast an den Alfa Sportwagon heran. Schließlich erreicht der Alfa GTA die 100 km/h in ungefähr 6,3 Sekunden. Dies liegt nicht nur an dem mächtigen Motor, sondern auch an der halbautomatischen Selespeed-Schaltung. Die beiden Sondereditionen Alfa Romeo 147 Sportiva und Alfa Romeo 147 Blackline erweiterten ab dem Jahr 2007 das Angebot des italienischen Herstellers.

Der rassige Italiener 

Der 147 ist ein PKW der Kompaktklasse, der von dem bekannten italienischen Autohersteller Alfa Romeo in Neapel produziert und in Deutschland von Anfang des Jahres 2001 bis Mai 2010 vertrieben wurde.Der Alfa Romeo 147 ist nach dem Vorbild des von 1997 bis 2005 gebauten Mittelklassemodells Alfa 156 entstanden, dessen technische Basis weitgehend übernommen wurde. Die Karosserie des Alfa 147 hat der italienischen Autodesigner Walter Maria de'Silva entworfen.Die Länge des 147 beträgt 4,14 Meter, wodurch sich folgende Platzverhältnisse ergeben: Der großzügig gebaute Vorderwagen mit der langen Motorhaube macht das Auto zwar elegant, beansprucht aber sehr viel Raum. Daher dürfen sich der Fahrer dieses PKW und auch sein Beifahrer über ein komfortables Platzangebot in Breite und Länge freuen, die Fahrzeuginsassen auf der Rückbank haben es allerdings nicht mehr ganz so bequem. Der Kofferraum ist mit 280 Liter bei diesem Auto sehr klein geraten und bietet sogar weniger Raum als der Vorgänger, der Alfa Romeo 145, mit 320 Liter.

Der Alfa 147 begeistert mit einer hervorragenden Straßenlage, das Fahrwerk zeigt außerdem eine ordentliche Abstimmung, und so ist dieser Wagen sportlich und straff, aber dennoch nicht hart ausgelegt, auch die Federung erweist sich als genügend komfortabel.Ausgezeichnet wurde der Alfa 147 im Jahr 2000 mit dem Goldenen Lenkrad, eine der bekanntesten Ehrungen für neue Automodelle in Deutschland, die seit 1976 von der Boulevardzeitung "Bild am Sonntag" in Kooperation mit der "Auto Bild" verliehen wird. Im Jahr 2001 war der Alfa 147 Auto des Jahres, dabei handelt es sich um eine seit den 50ern jährlich stattfindende Auszeichnung von Fachjournalisten diverser Auto- und Motorzeitschriften für das beste Auto. Außerdem wurde der Alfa Romeo 147 Auto Europa 2001 und erhielt in den Jahren 2001, 2003, 2004 und 2005 vier Mal den Design-Preis "Autonis" der deutschen Zeitung "auto motor und sport". Darüber hinaus bekam der Alfa 147 zwischen 2000 und 2002 zahlreiche Auszeichnungen in Brasilien, Japan und Argentinien.Mit Anfang der Saison 2002 ist der Alfa 147 in Markenpokalrennen eingesetzt worden, und zwar unter der Bezeichnung Alfa 147 Cup. Dieses Auto verfügte über einen Vierzylinder-Dieselmotor 1,9 JTD, welcher 118 kW und 160 PS leistet - natürlich nur in der Rennversion. Beim "Cup" waren Motor wie auch Getriebe verplombt. Die Steuergeräte sind vor Beginn des Rennens eingesammelt worden, und man hat sie danach durch ein Losverfahren wieder an die Teilnehmer ausgeteilt. So konnte jeder einzelne Fahrer unter denselben technischen Bedingungen sein Talent unter Beweis stellen. Außerdem gab es bei dem Rennen wechselnde VIP-Fahrer, mit dabei waren unter anderem Christina Surer und Helmut Zerlett. Das letzte Mal durchgeführt wurde der Cup im Jahr 2004.

Die Entwicklung des Modells Im Jänner 2001 wurde der Alfa Romeo 147 in Deutschland als Dreitürer mit Vierventilmotoren mit 77,88 oder 110 kW und 105, 120 oder 150 PS und mit 1,9-Liter Turbodiesel Direkteinspritzung und 85 kW, 115 PS, vorgestellt. Im Frühjahr folgte die Variante mit fünf Türen, während die Dieselmotoren einen Turbolader inklusive Turbinen-Geometrie erhielten.Wie beim Alfa Romeo 156 sind auch beim 147 die Griffe der hinteren beiden Türen in den Dachholmen verborgen.Bereits im Jahr 2002 ist der wesentlich modernere Multijet-Diesel eingeführt worden, und zwar mit Zweiventiltechnik, 74 kW und 100 PS, und mit Vierventiltechnik, 103 kW und 140 PS.Erweitert wurde dieses Angebot des Alfa Romeo 147 im Jahr 2003 mit dem Spitzenmodell 147 GTA. Bei diesem Wagen kam ein V6-Zylinder mit einem 3,21 Liter Hubraum und 184 kW, 250 PS, der auch in den Alfas 156 GTA und GT 3.2 verbaut worden ist, zum Einsatz. Eine andere Front- sowie Heckstoßstange, ein Dachspoiler und breitere Kotflügel unterscheiden die Karosserie des 147 GTA von den anderen Modellen. Dieser PKW ist der ersten Serie der gesamten Reihe vorbehalten gewesen, bei der zweiten Serie war die Topmodernisierung der 170 PS starke 1,9 JTD Commonrail Dieselmotor.Im Frühjahr 2004 folgte dann das Modell TI, der Turismo Internationale, mit einer neuen Sportausstattung.

Weitere Modellvarianten des Alfa Romeo 147

Das überarbeitete Modell des Alfa 147 hatte mit der Essen Motor Show Ende 2004 seinen Deutschlandstart, verkauft wurde es ab Mitte Jänner 2005. Verändert worden sind beispielsweise die Heckleuchten, das Cockpit und die Frontschürze. Zusätzlich wurden Ausstattungsdetails abgeändert, sowie neue Optionen, unter anderem Alfatex-Sitzbezüge und der stärkere Dieselmotor 1.9 JTD 16V Multijet mit 110 kW und 150 PS, eingeführt.Ende 2005 erschien das Sondermodell TI 1.6 Twinspark mit einem 88kW und 120 PS starken Ottomotor, das auf 200 Exemplare limitiert war. Serienmäßig ist dieses Auto mit einem Lederlenkrad und einem ledernen Schaltknauf, sowie mit 17 Zoll-Leichtmetallfelgen und Reifen der Größe 215/45, Nebelscheinwerfer, Aluminium-Einstiegleisten, Dachkantenspoiler und ein Sportfahrwerk ausgestattet. Außerdem war dieses Sondermodell auch mit einem CD-Autoradio mit MP3-Wiedergabefunktion und einem Soundsystem mit Subwoofer und Verstärker erhältlich. Die Karosserie-Lackierung und der Innenraum sind beim TI 1.6 Twinspark in edlem schwarz gehalten.

Eine weitere Modellpflege erfolgte im Herbst 2006, dabei erhielt der Alfa Romeo 147 einen verchromten Kühlergrill, eine andere Frontschürze, neue Scheinwerfer und eine aufgewertete Serienausstattung wie einen Partikelfilter für die Dieselfahrzeuge. Zusätzlich ist der sportliche Q2, eine Variante des 147, vorgestellt worden, der über eine Sportausstattung wie tiefer gelegtes Fahrwerk, 17 Zoll-Felgen und diverse Abänderungen an der Karosserie und im Innenraum, und ein Vorderachs-Sperrdifferenzial verfügt. Der Q2 war zunächst nur in Kombination mit einem 110 kW und 150 PS starken Dieselmotor erhältlich.Ende des Jahres 2008 wurde die dreitürige Variante des Alfa 147 aus dem Modellprogramm genommen, Im Frühjahr 2010 stellte man auch die Produktion des Fünftürers ein.

Im Juni 2010 erschien der Nachfolger Alfa Giulietta.Den Alfa Romeo 147 gab es in den Ausstattungs-Varianten Impression, das war die Basisversion, Progression mit sämtlichem Komfort und Distinctive als absolute Luxusversion. Allerdings ist nicht jede Austattungs-Variante mit jeder Motorisierung kombinierbar gewesen. Mit dem 2.0 TS 16V-Motor war der Alfa 147 auch mit der automatischen Easy Speed-Schaltung und mit dem halbautomatischen Sele Speed-Getriebe erhältlich.Mit einem großen, sehr fein strukturierten Armaturenträger und den klassischen Rundinstrumenten, den qualitativ hochwertigen Materialien, der sauberen Verarbeitung und Sitzen mit ausreichendem seitlichen Halt ist der 147 mit diesem Innraumdesign der beste Alfa der Kompaktklasse, der je das Werk in Neapel verlassen hat: schick, hochwertig und dennoch typisch Alfa Romeo.

Alfa-Romeo 147 als Neuwagen oder als gebrauchtes Fahrzeug

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