Afrika Cup - Afrikameisterschaft

Afrika Cup - Afrikameisterschaft

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Wissenswertes und Informatives rund um den Afrika-Cup

Der Afrika-Cup bzw. die Fußball-Afrikameisterschaft ist ein vom CAF, also dem afrikanischen Fußballverband, ausgetragenes Fußballturnier. Dabei wird der kontinentale Meister innerhalb der afrikanischen Verbände ermittelt. Seit 2010 findet dieses sportliche Highlight immer in ungeraden Jahren statt, um nicht im gleichen Jahr wie Welt- und Europameisterschaften ausgetragen zu werden. Diese Regelung der CAF wird seit 2013 umgesetzt.

Geschichtliche Fakten sind schnell belegt

1957 wurde der Afrika-Cup erstmals ausgetragen. Seit 1968 wird die Endrunde des Bewerbs nun regelmäßig alle zwei Jahre veranstaltet. Beim ersten Afrika-Cup waren lediglich drei Teilnehmer am Start, nämlich Ägypten, der Sudan und Äthiopien. Auch Südafrika wollte ins Turnier einsteigen, wurde jedoch aufgrund seiner Apartheid-Politik ausgeschlossen. Doch bei diesen wenigen Turnierteilnehmern blieb es zum Glück auch so nicht, denn im Laufe der Zeit stieg die Zahl der teilnehmenden Staaten am Afrika-Cup stark an. Die erfolgreichste Nation, die bei den bisherigen Veranstaltungen des Afrika-Cup teilgenommen hat, ist Ägypten. Diese konnten sich insgesamt sieben Mal den Titel sichern, wobei die erfolgreichsten Jahre 2006, 2008 und 2010 waren. Alle drei Turniere wurden in Folge gewonnen. Doch auch Ghana und Kamerun konnten beim Afrika-Cup gute Erfolge verzeichnen und entschieden das Turnier jeweils viermal für sich.

Der Qualifikationsmodus basiert auf einfachem Prinzip

Aufgrund ständig steigender Teilnehmerzahlen entschied man, einen Qualifikationsmodus einzuführen. Dieser funktionierte so, dass die Teams eine Vorrunde in jeweils zehn Gruppen zu vier Mannschaften und einer Gruppe mit fünf Mannschaften austragen. Qualifiziert für weitere Runden beim Afrika-Cup sind die Gruppensieger der Vierergruppen und sowohl die Gruppenersten und Gruppenzweiten aus der Fünfergruppe. Dazu kommen noch die Gruppenbesten sowie die beiden Gastgeberländer. Damit besteht das Teilnehmerfeld beim Afrika-Cup am Ende aus insgesamt 16 Teams. Interessantes Detail am Rande ist, dass beim Vergleich der einzelnen Mannschaften in erster Linie der direkte Vergleich und erst dann die Tordifferenz zählt.

Der Spielmodus ist übersichtlich

In der Endrunde beim Afrika-Cup gibt es also vier Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Der Weg ins Finale und zum Meistertitel besteht darin, dass jeweils die zwei Gruppenbesten ins Viertelfinale kommen, wo dann die K.O.-Spiele beginnen. Im Gegensatz zur EM gibt es beim Afrika-Cup tatsächlich ein Spiel um Platz 3. Die Sinnhaftigkeit dieses Matches ist ebenso wie bei den anderen Großturnieren nicht ganz unumstritten. Bei den aktuellen Gruppenphasen sind bereits einige Vorentscheidungen gefallen, etwa ist Senegal bereits nach zwei Spieltagen aus dem Turnier ausgeschieden, während sich Äquatorialguinea fix für das Viertelfinale qualifiziert hat. In Gruppe B gilt die Elfenbeinküste als großer Favorit, nicht nur was den Gruppensieg betrifft, sondern den Gewinn des Afrika-Cup gesamt. Aus Gruppe C haben sich bereits Gabun und Tunesien mit jeweils sechs Punkten fix für das Viertelfinale qualifiziert.

Die Trophäen beim Afrika-Cup sind stetem Wandel unterworfen

Beim Afrika-Cup erhält der Gewinner seit 2001 einen golden Pokal, vorher gab es silberne. Diese durfte der siegreiche Verband auch erst nach dem dritten Titelgewinn dauerhaft behalten. Die erste Trophäe war dem ersten Präsidenten des CAF, Abdel Aziz Abdallah Salem, gewidmet und ging an Ghana nach deren drittem Titelgewinn im Jahre 1978. Das zweite Modell der Siegestrophäe beim Afrika-Cup war ebenfalls silberfarben und zeichnete sich durch das Design aus, das den afrikanischen Kontinent nachempfunden war. Der nunmehrige Cup of Nations, der seit 2001 vergeben wird, wurde in Italien entworfen und auch dort gefertigt. Der Modus der ständigen Besitznahme hat sich jedoch seit kurzem verändert. Denn nun darf der Sieger des Afrika-Cup auch nach dreimaligem Turniergewinn den Pokal nicht behalten. Dieser ist vielmehr nun ständig im Besitz des afrikanischen Verbandes. Der Gewinner des Turniers erhält eine Replik. Die ersten, bei denen dieser neue Modus umgesetzt wurde, war Ägypten, die 2010 beim dritten Gewinn den Pokal 2010 erstmals als Nachbildung in Originalgröße erhielten.

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