Mittwoch, 08.09.10 Fischer, Jessica

Mercedes C63 AMG Performance : Mehr Performance für den C 63 AMG

Der Solinger Tuner Wimmer RS, bekannt vor allem für sein mechanisches und elektronisches Motortuning, hat sich nun denMercedes C 63 AMG gegriffen. Der daraus entstandene „Wimmer Dunlop Performance“ soll sich auf Sportwagenniveau bewegen.

Ausgangsbasis auf hohem Niveau

Wimmer will hoch hinaus. Daher greifen sich die Solinger als Basisobjekt gleich mal einen Mercedes C63 AMG. Aber nicht irgendeinen. So soll es gleich der C63 AMG Performance mit 487 PS und 600 Nm sein. In 4,4 Sekunden schafft dieser den Sprint auf 100, die 200er-Marke ist nach 13,9 Sekunden erreicht. Bei 250 km/h wird elektronisch abgeregelt. Wimmer RS will aber zeigen, dass sie selbst aus einem C63 AMG noch mehr herausholen können.

Paradedisziplin

Die Paradedisziplin von Wimmer ist Motortuning. Beim C63 AMG verändern sie die elektronische Motorsteuerung, die Fächerkrümmer und verbessern die Ansaugwege. Hinzu kommt noch ein K&N Sportluftfilter. So schaffen die Solinger ein Leistungsplus von immerhin 53 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 bleibt danach unangetastet, doch von 0 auf 200 tut sich Einiges. Die Leistungssteigerung drückt die Zeit auf 12,6 Sekunden. Bei 308 km/h wird elektronisch abgeregelt.

Rennsporttechnik für die Straße

Der Zusatz RS bei Wimmer würde nicht für Rennsporttechnik stehen, wenn sie nicht auch noch einen Fahrwerkskit bereit halten würden. Beim „Dunlop Performance“ baut Wimmer ein KW3 Clubsport-Gewindefahrwerk ein. Namensgeber sind die 19 Zöller mit 235er Dunlop-Reifen vorn und 265er Schlappen hinten. Diese sollen eine exzellente Höchstgeschwindigkeitsstabilität auch jenseits der 300 km/h-Marke sicher stellen. Ein gewisser Ruhm stellte sich schon mit dem zweiten Platz beim „Tuner Grand Prix“ in Hockenheim ein.

  • Jessica Fischer

    Jessica war von 2006 - 2012 bei Motorvision, sie ist stellvertretende Chefredakteurin für die Bereiche Print und Online. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat sie sich durch verschiedene Praktika und ein anschließendes Volontariat als Redakteurin etabliert. Inzwischen ist sie stellvertretende Chefredakteurin im Team von Motorvision. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, Motorsport-Legenden zu interviewen, die aufsehenerregendsten Classic-Themen zu verwirklichen oder in – für sie (rein körperlich) meist viel zu großen – Muscle Cars den Männern zu zeigen was ein Big Block ist, dann trifft man sie entweder in High-Class Sushi-Läden oder in Discount Burger Buden an. Ihr abendliches Highlight findet sie in den Opernhäusern und Wrestling-Arenen dieser Welt.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Ausgangsbasis auf hohem Niveau
  2. Paradedisziplin
  3. Rennsporttechnik für die Straße
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