Donnerstag, 20.01.11 Wagner, Stefan

edo competition Porsche Panamera : edo competition Porsche Panamera Turbo

edo competition Porsche Panamera

edo competition meldet sich zurück und hat jede Menge Power im Gepäck. Nutznießer ist ein Porsche Panamera Turbo. Die Leistungsausbeute ähnelt dem Auto - sie ist gigantisch.

Nicht zu übersehen

Der weiße Panamera Turbo ist dank seiner ausgeprägten Opulenz auch im westfälischen Schnee nicht zu übersehen. Auf Kundenwunsch hat edo competition nämlich ein Mansory Aerodynamikpaket verbaut, das den wohl genährten Zuffenhausener noch fülliger und extravaganter in Erscheinung treten lässt, als dies ohnehin schon der Fall ist. Immerhin bietet die neue,karbon-übersäte Heckschürze einen eminenten Vorteil: Sie schafft jede Menge Platz für die von edo in Eigenregie entwickelte klappengesteuerte Sportabgasanlage.

Fette (Aus-)Beute

Firmenchef Edo Karabegovic hat gemeinhin eher die Performance als optischen Zierrat im Sinn, wenn es um die Aufwertung von Sportwagen geht. Daher kümmert sich der Wahl-Westfale mit kroatischen Wurzeln auch lieber um den Motor des Panamera Turbo, und das mit allen Schikanen. Der serienmäßig schon 500 PS und 700 Nm starke 4,8-Liter-Biturbo erhält in der Ahlener Tuningschmiede zwei neue Turbolader samt Abgaskrümmer, neue Ladeluftkühler und eine geänderte Sauganlage, einen Sportluftfilter, die eingangs erwähnte Edelstahlabgasanlage inklusive Sportkats sowie eine Anpassung des Steuergeräts. Das Resultat: Bärige 750 PS und 900 Nm Drehmoment! Das reicht beim Porsche-Brummer für unter vier Sekunden auf 100 und 340 km/h Topspeed! Noch Fragen?

Alles kann, nichts muss

Nach dem Fahrwerk zum Beispiel!? Dem luftgefederten Familien-Sportler verhilft edo mit einem elektronischen Tieferlegungsmodul zu weniger Bodenfreiheit. Einen standesgemäßen Fahrbahnkontakt stellen dreiteilige 22-Zöller mit Conti-Pneus der Größe 265/30/22 vorne und 305/25/22 hinten her. Beim Interieur zählt im Bereich der Luxuslimousinen dann auch bei edo der Kundenwunsch mehr als das letzte Zehntel auf der Strecke. Leder, allerlei Hölzer, unzählige Lacke oder Karbon - der Auftraggeber hat die Wahl und kann frei kombinieren. Schnickschnack hin oder her, wir erfreuen uns lieber an der Brachialität des 750 PS-Aggregats und sagen "Saubere Arbeit,edo competition".

  • Stefan Wagner

    Steff ist seit 2009 bei Motorvision, er ist für den Bereich Redaktion Online/ Print zuständig. Nach seinem BWL-Studium an der Universität Regensburg wusste der unheilbar Autoverrückte sofort: "Lasst mich mit Zahlen in Ruhe, ich will über edles Blech berichten." Wenn Steff nicht gerade über Autos schreibt, dann sitzt er meistens in einem drin und versucht es möglichst schnell über Pisten oder leere Landstraßen zu jagen. Ansonsten regt er sich viel und gerne über Politik oder seinen Lieblingsverein, die Münchner Löwen, auf.

Mehr zum Thema auf www.motorload.de

Inhaltsverzeichnis
  1. Nicht zu übersehen
  2. Fette (Aus-)Beute
  3. Alles kann, nichts muss
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