Montag, 15.03.10 Schwarz, Robert, I. Liebler

BMW M3 : Einmal tief durchatmen, bitte

BMW M3 Front

Wenn der M3 japsend nach Luft hechelt hilft ein Besuch in der Praxis von MK-Motorsport. Die Ötigheimer Firma befreit die Atemwege mittels einer ausgefeilten Kohlefaser Airbox.

MK-Motorsport kann auf über 30 Jahre Erfahrung im Motorsport zurückblicken. Dieses Wissen setzen sie nun erfolgreich in einem Airboxsystem samt Abgasführung für den BMW E46 M3 ein. Die Airbox für den Motor musste umfangreiche Testläufe auf Motorprüfständen und zahlreiche Kilometer auf öffentlichen Straßen sowie Rennstrecken über sich ergehen lassen, bevor sie serienreif wurde. Der zusätzliche MK Fächerkrümmer wurde mit Strömungstechnologie auf einer Fließbank entwickelt.

Der Trick des Kohlefaser-Airbox-System liegt darin, dass es seine Ansaugluft aus einem Ram-Air System, im linken Radhaus, bezieht. Dadurch entspricht die Ansauglufttemperatur der Fahrtwindtemperatur und ist damit deutlich kühler als die sonst im Motorraum angesaugte Luft. Dies hat zur Folge, dass die Luft mit einem höheren Sauerstoffgehalt in den Verbrennungstrakt fließt. Weiterhin strömt sie mit einer höheren Geschwindigkeit in die Kolben. Summa summarum bedeutet dies: Der BMW atmet viel freier durch.Die Preise für die künstliche Beatmung liegen zwischen 4.300 Euro für den Kit A und 17.140 Euro für den Kit D.

  • Robert Schwarz

    Robert ist seit 2009 bei Motorvision, er ist einer unserer Online-Redakteure. Seine Vorlieben liegen bei schnellen Sportwägen mit viel Leistung. Wenn Robert nicht gerade mit einem schnellen Wagen unterwegs ist, schraubt er auch gerne mal selbst an seinem BMW M3 E30.

Mehr zum Thema auf www.motorload.de

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