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Seat Leon

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15 Bewertungen: 3.93 / 5 Punkte

GESCHICHTE

Der Seat Leon zählt zu der Klasse der Kompaktwagen und gilt als das Nachfolgemodell vom Seat Toledo. Vorgestellt wurde der Seat Leon zuerst auf der IAA im Jahr 1999. Wie viele andere Mittelklassewagen ist auch der Leon auf die Bauweisen anderer KFZ aufgebaut. So gleicht er nicht nur dem Seat Toledo, sondern zudem dem VW Golf Bora, Audi A3 und dem Skoda Octavia. Da Seat eng mit VW zusammenarbeitet, kann der Seat Leon von der Motorisierung profitieren, die sich in vielen VW-Modellen bewährt hat. Der Modellname Leon leitet sich von der spanischen Stadt Leon ab, in der das Fahrzeug zuerst hergestellt wurde. Seat ist eine Tochtergesellschaft des deutschen Automobilherstellers VW, sodass auch beim Leon auf Technik gesetzt wurde, die sich bei VW bereits über Jahre bewährt hatte.

BILDER

Saisonfinale Seat Leon Supercopa

Dreikampf um den Titel: Seat Leon Supercopa live bei Motorvision TV

Im Seat Leon Supercopa steht eine dramatische Titelentscheidung an. Beim Saisonfinale in Hockenheim haben gleich drei Piloten Chancen auf die Meisterschaft. Bei Motorvision TV könnt Ihr LIVE verfolgen, wer den Markenpokal im Jahr 2010 gewinnt.

Seat am Wörthersee 2011

Spanische Renntage: Seat auf der Wörtherseetour 2011

Beim großen VW-Konzernfest am Wörthersee darf natürlich auch Seat nicht fehlen. Die Spanier sind mit einem kompletten Sportstudio in Reifnitz aufgeschlagen. Zwei heiße Rennversionen sorgen für Aufsehen.

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„Schland o Schland…“: JE Design Seat Leon Cupra R

Nicht nur die Münsteraner Studentenband „Uwu Lena“ will vom WM-Hype profitieren, sondern auch JE Design. Der Tuner hat sich für sein Deutschland-Projekt allerdings ein Basismodell aus dem Land des großen WM-Konkurrenten Spanien ausgesucht: den Seat Leon Cupra R.

Seat Leon Supercopa Live

Seat Leon Supercopa in Zandvoort

Schaltet ein zum Seat Leon Supercopa in Zandvoort! Motorvision TV zeigt beide Rennen live.

Wertungsprüfung VW-Sportler

VW Scirocco R vs. Seat Leon Cupra R in der Wertungsprüfung: Bruderkampf

Zweimal VW-Konzern, zweimal Zweiliter-TFSI, zweimal 265 PS: So unterschiedlich sie auch aussehen, so ähnlich sind sich VW Scirocco R und Seat Leon Cupra R unter dem Blechkleid. Auf dem kleinen Kurs des Hockenheimrings fechten die ungleichen Brüder ihr Duell aus – mit überraschendem Ausgang.

VIDEOS

00:02:24 Report
11.10.2011
00:38:08 Tuning / Action
25.08.2010
00:02:57 Super Cars / Test
07.01.2009
00:04:15 Test / Tuning
10.11.2009
00:05:26 Report / Tuning
28.06.2010
00:01:34 Report / News
16.09.2011
00:02:21 Test
05.11.2011
00:01:44 Report / News
30.04.2012
GESCHICHTE FORTSETZUNG

Ursprünglich wurde der Seat als Signo bezeichnet. Diese Bezeichnung änderte sich während der ersten Produktion des Fahrzeugs. Der Leon wird bis heute in drei Ausstattungslinien verkauft. Die Grundausstattung wird als Stella bezeichnet, zudem sind die Linien Signo und Sport erhältlich. Während der Seat Leon Stella mit einer dürftigen Grundausstattung ausgeliefert wird, beinhaltet der Typ Signo viele Ausstattungsvorteile, die von einem Mittelklassewagen erwartet werden. Als Beispiel können hier die beheizten und elektrisch klappbaren Außenspiegel, die elektrischen Fensterheber sowie die Klimaautomatik genannt werden. Seit 2001 ist der Seat Leon Signo zusätzlich mit einem Regensensor, auf Wunsch einem kombinierten Regen- und Lichtsensor sowie einem CD-Player ausgestattet. Wie andere Hersteller auch brachte Seat ebenfalls eine Sportvariante des Leon auf den Markt. Dieser verfügt über ein Sportfahrwerk und Sportsitze. Dabei ist das Fahrgestell tiefer gelegt. Durch innen belüftete Scheibenbremsen und der ESP-Technik unterstützt Seat die Sicherheit des Leons.

In der ersten Modellreihe, die zwischen 2000 und 2004 produziert wurde, brachte Seat den Leon in unterschiedlichen Motorisierungen auf den Markt. So wurde die Version Stella mit 75 PS, 68 PS, 90 PS und in der Automatikvariante mit 101 PS verkauft. Der Signo erhielt serienmäßig 105 PS, 125 PS und 90 PS. Einzig die Sportvariante wurde mit PS-Stärken jenseits der 100 verkauft.

Durch die großen Verkaufszahlen der Linie stellte Seat ab 2001 weitere Varianten des Seat Leons vor. Das Topmodell sollte der Cupra darstellen. Bei diesem Wagen wurden die Front-, Heck- und Seitenspoiler geändert. Zusätzlich wurden Allradantrieb und eine höherklassige Innenausstattung hinzugefügt. Der Cupra zählt zu den Sportvarianten und sollte sich gerade im Offroad-Bereich behaupten. Dieser Anspruch wurde durch den Allradantrieb bei einer PS-Stärke von 204 PS unterstrichen. Die Innenausstattung unterscheidet sich deutlich von den anderen Leon-Modellen. Die Sitze zählen zu Sportsitzen, zudem sind die Tachoscheiben weiß hinterlegt. Das Sportlenkrad unterstreicht die sportliche Ausführung zusätzlich. Auch der Komfort wurde mit dem Cupra vergrößert. Der Regensensor wurde in einen automatisch abblendenden Innenspiegel eingesetzt. Bis zum Ende des Produktionszeitraums wurde der Leon Cupra ausschließlich in Rot, Gelb und Schwarz produziert. Für kurze Zeit konnte im ersten Quartal 2001 eine abgespeckte Variante des Cupras erworben werden. Dieses als Sport-TDI deklarierte Fahrzeug glich äußerlich dem Cupra, verfügte jedoch nur über die normale Sportausstattung und enthielt keine spezifischen Details der Cupra-Reihe.

Mit dem großen Erfolg des Seat Leon Cupra stellte Seat den Cupra R vor. Dieses Fahrzeug wurde noch sportlicher konzipiert. Während 2002 noch 17-Zoll-Felgen angeboten wurden, änderte Seat die Bereifung im Jahr 2003 auf 18 Zoll. Die ursprüngliche Bremsanlage wurde gegen ein Modell von Brembo ausgetauscht. Einzig die Sportsitze wurden ausschließlich in Stoff angeboten, während der erste Cupra eine Leder-Stoff-Kombination als Sitz anbot. Der komplett in schwarz ausgestattete Innenraum wurde auf das Notwendigste beschränkt. Hier wurde sehr deutlich, dass dieses Cupra-Modell den sportlichen statt den luxuriösen Anschein unterstrich. Das Sportmodell schaffte eine Beschleunigung auf 100 in 6,9 Sekunden. Die 200 km/H-Marke konnte in einer Zeit von 27,8 Sekunden gebrochen werden. Der Cupra R ist durch den Wegfall des Allradantriebs leichter als ein Audi TT, wodurch er bei trockenen Bodenverhältnissen einen Vorsprung gegenüber dem TT erhält.

Im Jahr 2003 veränderte Seat erneut seine Produktionsvarianten. Die Änderungen betrafen zumeist die Ausstattung. So wurden die Armaturen, die je nach Modell in Schwarz oder Grau erhältlich waren, ausschließlich auf Schwarz getrimmt. Zudem wurde serienmäßig ein CD-Radio anstelle des Kassettenradios eingebaut. Die Modelle Leon Signo und Cupra verloren im Laufe der Umstrukturierung jedoch an Komfort, da auf die elektrisch abklappbaren Außenspiegel verzichtet wurde. Die Produktion des Cupras und des Sports wurde eingestellt. Anstelle des Cupras wurde nun die Reihe des Top Sports auf den Markt gebracht. Rein äußerlich unterschied sich der Top Sport nicht von dem Cupra, doch variierte die Innenausstattung extrem. Im August 2003 strich Seat die Produktion des Leons mit Allradantrieb und die Ausstattung mit V6-Motor.

Hiermit war die Geschichte des Seat Leons noch nicht zu Ende. 2005 erschien der Seat Leon unter dem Namen Formula Racing, wo wieder nur die Ausstattungsdetails eine Änderung erfuhren. Ingesamt wurde der Seat Leon sieben Jahre hergestellt. Während der Herstellungsperioden erschienen einige Sondermodelle, die jedoch auf der Variante Stella basierten und nur über erweiterte Extras verfügten. Je nach Herkunftsland des Fahrzeugs unterschieden sich die Titel der Sondermodelle. Eine Gemeinsamkeit der Sondermodelle war, dass die aus Kunststoff verbauten Teile der Front- und Heckschürze in der jeweiligen Farbe des Wagens lackiert wurden. Einzig die Modelle Pulso, Top Sport Jerez und Supercopa wurden nicht überwiegend in der Wagenfarbe lackiert. Die Produktion des Seat Leon wurde im Jahr 2005 eingestellt. Die letzten Modelle erfüllten die Abgasnorm Euro-4, obwohl ein Dieselmotor ohne Partikelfilter verbaut wurde.

Die Sicherheit des Seat Leon wurde während seiner Geschichte immer weiter verbessert. So wurde er mit bis zu acht Airbags ausgestattet. Zusätzlich erhielt er ein System, welches bei Übersteuerung die Lenkung unterstützt. Ein weiterer Punkt, der jedoch eher in den Bereich des Komforts zählte, war die Ausstattung mit Parksensoren, die dem Fahrer das Einparken erleichterten. Zusätzlich konnte die zulässige Höchstgeschwindigkeit einprogrammiert werden, sodass der Wagen bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit einen Warnton abgab.

Insgesamt zählte der Seat Leon zu den unteren Mittelklassewagen. In der Unfall- und Pannenstatistik schnitt er regelmäßig mit guten Ergebnissen ab. Der Kauf von einem gebrauchten Seat Leon ist daher eine gute Alternative, wenn von neueren Modellen oder Neuwagen Abstand genommen werden soll. Viele Seat Händler führen gebrauchte Leon in sehr guter Gebrauchtwagenqualität.

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