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Alfa Romeo 159

159
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16 Bewertungen: 3.63 / 5 Punkte

GESCHICHTE

Ein Wagen mit Geschichte - Über 100 Jahre Alfa Romeo

Der französische Unternehmer "Alexandre Darracq" erbaute 1906 unter dem Namen "Società Anonima Italiana Darracq" das Stammwerk von Alfa Romeo in Portello/Mailand. Die an dieser Niederlassung beteiligten Geschäftsleute übernahmen 1909 die Aktienmehrheit und veranlassten die Entwicklung eigener Fahrzeuge. Rund ein Jahr später, am 24. Juni 1910, änderten die Firmeninhaber den Namen des Geschäfts in "Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili", zu Deutsch bedeutet dies so viel wie "Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik". Die Abkürzung "A.L.F.A." wurde als Kurzbezeichnung gewählt, deswegen gilt der 24. Juni 1910 als offizieller Gründungszeitpunkt des heutigen Alfa Romeo.

BILDER

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Alfa Unica: Die Qual der Wahl

Was das M-Siegel für BMW, AMG für Mercedes und die S-Line für Audi sind, ist „Alfa Unica“ ab sofort für Modelle des italienischen Autoherstellers: Eine werksseitige Individualisierungs-Linie.

VIDEOS

00:06:03 Super Cars / Classic
12.10.2010
00:11:01 Report / Test
10.08.2010
00:03:01 Super Cars / Test
19.01.2010
00:04:32 Test
02.11.2009
00:11:59 Super Cars / Test
15.07.2010
00:03:34 Test / Tuning
28.06.2010
00:05:59 Test
28.06.2010
00:03:01
25.07.2011
00:06:32 Test / Tuning
05.07.2010
GESCHICHTE FORTSETZUNG

Von diesem Zeitpunkt an brachte A.L.F.A. zahlreiche Fahrzeugmodelle auf den Markt. 1910 erschien das Modell 24 HP, die erste Variante des Merosi. Auch im Rennsport wurde man gleich aktiv und stellte sich mit zwei Modellen des 24 HP dem Wettbewerb bei der "Targa Florio" im Mai 1911. Mit dem 1914 ausgebrochenen Ersten Weltkrieg bekam die Firma jedoch Liquiditätsprobleme. Die Leitung der Firma wechselten mehrfach, bis der Ingenieur Nicola Romeo die Führung übernahm. Durch die Produktion von Flugmotoren, Munition und Ähnlichem wuchs der Betrieb während des Kriegs erheblich, bis 1919 - nach Ende des Ersten Weltkriegs - wieder normale Fahrzeuge gebaut werden konnte. 1920 wurde der Name des neuen Geschäftsführers in die Firmenbezeichnung aufgenommen und hieß ab sofort "Alfa Romeo".

Die Nachkriegswirtschaft misslang jedoch und Alfa Romeo wurde 1926 zahlungsunfähig. Erneut wechselte die Geschäftsleitung, sodass das Unternehmen 1933 schließlich in "S.A. Alfa Romeo" umbenannt und in die staatliche IRI-Gruppe eingegliedert wurde. Alfa Romeo baute in den 1930er Jahren mit einer Variante des 8C 2900 das schnellste Serienauto der Welt. Ganze 205 km/h brachte es auf den Geschwindigkeitsmesser. Der Zweite Weltkrieg brachte weitere Rückschläge mit sich, der Ruf der Marke litt. 1986 erreichte Alfa Romeo einen Tiefpunkt: Die Werke waren nicht einmal mehr zur Hälfte ausgelastet. Im gleichen Jahr wurde die Firma von dem Staatsunternehmen an den privaten Fiat-Konzern verkauft, dort zählt Alfa Romeo noch heute (neben der Schwester-Marke Lancia) als sportliche Fahrzeug-Marke für gehobene Ansprüche.

Der Alfa Romeo 159: Modellgeschichte

Der "Alfa Romeo 159" wird seit 2005 in Pomigliano d'Arco (Provinz Neapel) hergestellt. Der Wagen wurde von Giugiaro designt und zusammen mit dem Modell "Centro Stile Alfa Romeo" entwickelt. In Deutschland wurde das Fahrzeug auf der 15. Auto Mobil International in Leipzig erstmals präsentiert. Der Alfa Romeo 159 zählt zu den Mittelklasse-Wagen und zielt gegen die "Premiumlimousinen" anderer Hersteller, wie dem Audi A4 oder dem 3er BMW. Mit der Bezeichnung 159 belebt Alfa eine Modellbezeichnung von 1951 wieder. Juan Manuel Fangio gewann damals am Steuer eines Alfa Romeo Typ 159 die Formel-1-Weltmeisterschaft. Die Tatsache, dass es auch in anderen Fällen Modellbezeichnungen ausgesucht wurden, die es bereist in früheren Jahren gab, wirkt mitunter sehr verwirrend.

Der Alfa Romeo 156 ist der Vorgänger des Alfa Romeo 159. Als Limousine gab es den Alfa Romeo 156 ausschließlich mit Frontantrieb, den Alfa Romeo 159 hingegen gibt es bei den Topmotorisierungen 2.4 JTDm und 3.2 V6 24V auch mit Allradantrieb. Im Jahre 2008 wurde der Alfa Romeo 159 in einigen Details verbessert. Das Gewicht konnte durch Änderungen am Fahrwerk um 45 kg reduziert werden, für mehr Seitenhalt bekamen die Sitze eine neue Struktur. Die Bremsen der Basisversion wurden durch Brembo-Bremsen aufgewertet, genauso wurde das elektronische Sperrdifferenzial Q2 eingebaut. Die Ausstattungslinie "Progression" konnte damit entfallen. Zusätzlich ließ sich der Kofferraum ab sofort durch Druck auf das Markenlogo am Heck öffnen. 2009 erhielt das Basismodell des Alfa Romeo 159 zwei neue Motoren, einen 2,0-l-Dieselmotor mit 125 kW/170 PS und einen 1,8 Liter mit 147 kW/200 PS. Der Motor ist mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und variabler Ventilsteuerung versehen. In Italien nutzt man den Alfa Romeo 159 in hellblauer Lackierung und weißen Streifen als Polizeifahrzeug.

Der Alfa Romeo 159: Modellvarianten

Der Mittelklassewagen wird seit 2005 hergestellt. Verbraucher kaufen das Fahrzeug entweder mit einem 1,8 bis 3,2 Liter (103 bis 191 kW) Ottomotor oder mit einem 1,9 bis 2,4 Liter (88 bis 154 kW) Dieselmotor. Mit einer Länge von 4661 mm, einer Breite von 1830 mm und einer Höhe von 1417 mm wird der Alfa Romeo 159 als viertüriges Stufenheck oder als fünftürige Kombivariante angeboten. Das Leergewicht beträgt 1460 bis 1720 kg. Der Radstand liegt bei 2700 mm. Im Jahre 2006 stellte Alfa Romeo die neue Variante des Kombis, den so genannten "Sportwagon", auf dem Genfer Auto Salon vor. Technisch ist er mit dem Alfa Romeo 159 komplett identisch. Im Euro NCAP-Crashtest erhielt der Alfa Romeo 159 fünf Sterne (ADAC 01/2006). Der Alfa Romeo 159 Sportwagon wurde im Oktober 2006 von der Auto Bild als das schönste Auto der Welt ausgezeichnet. Ein Nachfolgemodell des Alfa Romeo 159 wurde bisher übrigens nicht entwickelt.

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