Das britische Unternehmen Triumph Motorcycles Limited wurde 1886 gegründet und baute bereits 1902 das erste Triumph Motorrad, somit ist Triumph die zweitälteste Motorradmarke der Welt nach Royal Enfield. Siegfried Bettmann, der ursprünglich aus Nürnberg kommt und nach England ausgewandert ist, gründete 1886 das ursprüngliche Unternehmen „The Triumph Cycle Company“. Anfangs wurden erst Fahrräder hergestellt und ab 1902 folgte das erste Motorrad, dieses hatte einen Einzylinder-Viertaktmotor mit 363 cm³ und leistete 3 PS. In den folgenden Jahren konnten mehrere Triumph Motorräder einige Motorradrennen erfolgreich bestreiten, sogar die britische Armee nutze im Ersten Weltkrieg Motorräder der Marke Triumph.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Produktionsstätte in Coventry durch einen Luftangriff völlig zerstört. Daraufhin wurde das Werk wurde nach Meriden verlegt, in diesem Werk wurden bis Kriegsende 49.700 Motorräder, zumeist für das Militär gebaut. 1946 begann Triumph wieder zivile Motorräder zubauen. Im Jahr 1951 übernahm dann BAS (Birmingham Small Arms Company) das Unternehmen. Triumph durfte aber eigenständig bleiben und wurde in den 50er und 60er Jahren durch zahlreiche Filme noch bekannter. Anfang der 60er Jahre war das Unternehmen sogar der größte Motorradhersteller der Welt.
In den kommenden Jahren bekam die Marke immer mehr Konkurrenz der japanischen Motorradhersteller. Erst 1990 begann ein wirklicher Neuanfang, neue Modelle wurden entwickelt, unteranderem die Trident 900 und die Trophy 900. Die Neuentwicklungen sorgten für stetige steigende Nachfrage nach triumph-Motorrädern, so dass im Jahr 2000 eine zweite Produktionsstätte in Normandy Way Hickley erbaut worden ist. Seit dem hat sich die Marke Triumph etabliert. Aktuelle Triumph Modelle sind die Tiger, Bonneville, Scrambler, Thruxton, America, Rocket III, , Thunderbird (Video), Speed Triple, Street Triple, Dayton und die Sprint.