Die Geschichte des malaysischen Autoherstellers Proton, dessen Hauptaktionär auch heute noch der Staat Malaysia ist, beginnt 1983. Damals wie heute ist Mitsubishi der größte Kooperationspartner der Marke. Anfangs greift Proton ausschließlich auf Mitsubishi-Teile zurück und produziert deren Modelle in Lizenz, später stellt man immer mehr Komponenten selbst her. Zwischen 1995 und 2001 versuchen es die Asiaten auch auf dem deutschen Markt. Doch weder die 300er Serie auf Mitsubishi Colt-Basis noch die 400er-Reihe als Schwestermodell des Mitsubishi Lancer haben Erfolg, sodass sich die Marke 2001 wieder vom hiesigen Markt zurückzieht. 1996 sorgt Proton für Aufsehen, als es den angeschlagenen englischen Sportwagenhersteller Lotus übernimmt. Seit 2003 gehört Lotus die hundert Prozent dem malaysischen Konzern. Demzufolge ist Proton hauptverantwortlich für den Rückkehr des Namens Lotus in die Formel 1. Nach einem mehr als ein Jahr andauernden Namensstreit mit dem ehemaligen Renault F1-Team tritt ab 2012 dieses als Lotus an, die unter malaysischer Flagge firmierende Truppe ist dann als Caterham-Team unterwegs.